Lebensmittel im Test

Ein Viertel der Lebensmittelproben beanstandet

12. Juli 2011, 14:10
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    foto: apa/tobias hase

    Im vergangenen Jahr wurden von den Lebensmittelaufsichtsbehörden der Länder 43.529 Betriebskontrollen durchgeführt.

4,5 Prozent der untersuchten Lebensmittel sind nicht für den menschlichen Verzehr geeignet, 0,6 Prozent gesundheitsgefährdend

Wien - Von den 2010 gezogenen Proben der Lebensmittelbehörden ist beinahe ein Viertel (22 Prozent) beanstandet worden, vor allem wegen Kennzeichnungsmängeln. 4,5 Prozent wurden als nicht für den menschlichen Verzehr geeignet bewertet, 0,6 Prozent sogar als gesundheitsgefährdend eingestuft. Das geht aus dem am Dienstag dem Parlament vorgelegten Lebensmittelsicherheitsbericht für das Jahr 2010 hervor.

23.114 Fleischkontrollen

Im vergangenen Jahr wurden von den Lebensmittelaufsichtsbehörden der Länder 43.529 Betriebskontrollen durchgeführt und 31.052 Proben von der AGES und den Lebensmitteluntersuchungsanstalten Wien, Kärnten und Vorarlberg analysiert. Außerdem führten die Landesveterinärbehörden 23.114 Kontrollen in Fleisch und 3.501 in Milch erzeugenden Betrieben durch.

Eiswürfel "auffällig"

Besonders oft wurden Nahrungsergänzungsmittel (39,6 Prozent), Lebensmittelkontaktmaterialien (29,7 Prozent), nicht alkoholische Getränke und Säfte (mit 28,9 Prozent), alkoholische Getränke (mit 22,3 Prozent) sowie Fette, Öle und verwandte Produkte (mit 21 Prozent) beanstandet. Auch hier ging es vor allem Kennzeichnungsmängel.

In der Warengruppe Wasser entpuppten sich Eiswürfel als "auffällig": Bei 18,8 Prozent wurden hygienische Mängel und mikrobiologische Verunreinigungen kritisiert. (APA)

Club-der-dichten-Toten
04
13.7.2011, 13:31

So.

Und wo ist jetzt die Liste der Betriebe und die Liste der beanstandeten Lebensmittel in diesen?

Was hilft das, wenn in "unserem" Auftrag derartige Kontrollen durchgeführt werden und dann aber nix veröffentlicht wird? Warum werden solche Daten geheim gehalten?

Diona007
03
13.7.2011, 11:21

So lange die Liste der getesteten Lebensmittel und die Produzenten/Verkäufer nicht veröffentlich werden, sind solche Informationen, für mich als Konsumentin, entbehrlich.

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