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foto: reuters/stringer
Vermummte Angreifer haben am frühen
Dienstagmorgen ein Terminal der ägyptischen Erdgasleitung nach Israel
und Jordanien angegriffen und gesprengt. Nach Angaben aus
Sicherheitskreisen drangen dabei mindestens vier bewaffnete Männer in das
Terminal in der Stadt Al-Arish im nördlichen Teil der Sinai-Halbinsel nahe der israelischen Grenze ein.
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foto: reuters/stringer/files
Sie sollen die Wachleute
zum Gehen gezwungen und anschließend mit der Sprengung des Terminals
einen Großbrand ausgelöst haben. Wie die amtliche
ägyptische Nachrichtenagentur MENA berichtet, wurden bei dem Angriff ein
Sicherheitsbeamter und dessen Familie verletzt.
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foto: ap/dapd
Es war der zweite Anschlag auf die
Gasleitung innerhalb von zwei Wochen und der vierte seit dem Sturz Mubaraks vor fünf Monaten. Die Urheber des Anschlags waren zunächst
unbekannt. Als Drahtzieher werden entweder Beduinen oder militante
Islamisten vermutet.
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foto: epa/amel pain
Vor fünf Monaten haben die Ägypter den Machthaber gestürzt, der Wandel
im Land aber, der steht noch aus.
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foto: epa/amel pain
Für die Reformen, die mit dem
Machtwechsel durch den Abgang Hosni Mubaraks einhergehen sollten,
demonstrieren sie immer noch, wieder auf dem Tahrir-Platz, dort, wo sich
die Wut im arabischen Frühling einst entladen hat und wo nun der Druck
auf die Übergangsregierung und Feldmarschall Mohammed Hussein Tantawi
erhöht werden soll.
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Die Demonstranten fordern die Erfüllung der
Versprechen, die Beschleunigung der Reformen und das Antreiben der
Prozesse gegen Mubarak und seine ehemaligen Funktionäre.
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foto: epa/amel pain
Montag Abend sperrten Hunderte von Demonstranten zum zweiten Mal den
Eingang eines zentralen Verwaltungsgebäudes am Tahrir-Platz in Kairo ab.
Mehr dazu hier. (red/APA, derStandard.at, 12.7.2011)
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foto: reuters/mohamed abd el-ghany