Wien

Aktion scharf: Polizei schützt Touristen vor Radfahrern

11. Juli 2011, 15:04
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    foto: standard/corn

    Radfahrer in Wien werden in der nächsten Zeit mehr kontrolliert.

Schwerpunktaktion: Vor allem das Fahren in Fußgängerzonen und auf Gehsteigen wird geahndet

Die Urlaubssaison hat begonnen, viele Touristen halten sich momentan in Wien auf. Diese sollen nun vor Radfahrern, die unerlaubt in Fußgängerzonen unterwegs sind, geschützt werden. Die Wiener Polizei kündigt dazu eine Schwerpunktaktion an, die in den kommenden Wochen stattfinden soll.

"Die Touristen sind oft durch den Anblick der Sehenswürdigkeiten und Fotografieren abgelenkt", sagt die Bundespolizeidirektion Wien auf derStandard.at-Anfrage dazu, "viele achten daher nicht ausreichend auf Radfahrer." Konkrete Statistiken über Anzahl und Art der Vergehen konnte die Polizei auf Anfrage nicht vorlegen. "Es besteht Bedarf", versicherte man.

Vassilakou: "Aufklären statt bestrafen"

Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou heute dazu: "Mit Law-and-Order und Strafen lassen sich Alltagskonflikte kaum lösen. Viel wichtiger und wirksamer ist oft das Aufklärungsgespräch." Sie sei überzeugt, dass die Polizei im Rahmen dieses Schwerpunkts vor allem davon Gebrauch machen werde.

Weiters betonte Vassilakou, dass die Stadt Wien die Infrastruktur für Radfahrer verbessern wolle, um Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmern zu entschärfen. So werde zurzeit etwa ein zusätzlicher Radweg auf der Außenseite des Rings errichtet.

Auch der Wiener ÖVP-Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl begrüßt die Aktion: "Es ist gut, dass die Verkehrsteilnehmer verstärkt auf die Regeln des Zusammenlebens hingewiesen werden. Das dient sowohl der Konflikt- als auch der Unfallvermeidung". Mobilitäts-Egoismus dürfe nicht geduldet werden, so Gerstl abschließend.

Strafmaß meist unter 50 Euro

Die meisten Strafen bewegen sich dabei unter 50 Euro. So wird Falschparken etwa mit 7 Euro bestraft, Fahren auf Gehsteigen oder in Fußgängerzonen kostet den Übeltäter 21 Euro. 

Teuer kann einem allerdings alkoholisiertes Radfahren zu stehen kommen: Wer mit mehr als 0.8 Promille unterwegs ist, kann mit einer Strafe von bis zu 3.633 Euro rechnen. Über 1.6 Promille kostet sogar bis zu 5.800 Euro, außerdem droht der Entzug des Führerscheins. (Fabian Schmid, derStandard.at, 11.7.2011)

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Posting 1 bis 25 von 1533
pepe123
00
9.11.2011, 07:23

die haben nix zu tun die schönen beamten

mml1
01
14.10.2011, 07:21
"...Vassilakou: "Aufklären statt bestrafen" ..."

Wenn es um Autos geht wäre sie kaum dieser Meinung. Einen vollvertrottelten Radfahrer, der beispielsweise in der Nacht ohne Licht fährt, kann man nicht "aufklären". Da schlage ich vor, etwas aus der Scharia zu adaptieren...Steinigen mit Flumis oder Luft aus den Reifen lassen oder so. Kindisch? Richtig. Aber die Radfahrer auf den Gehsteigen nerven mich sowohl als Fußgänger als auch auf der Fahrbahn als Autofahrer.

Gilgamesh
00
20.7.2011, 17:16

Sollen sich lieber mal auf die Augartenbrücke stellen, dort wird man ob der dummen Radfahrer nicht mit dem Ticket schreiben hinter herkommen...

Edda Bültemeyer
11
15.7.2011, 11:39
2. - Welche Wahrnehmung ist die richtige?

2 Autos weiter eine junge Polizistin und sie meinte, ich hätte das Stoppschild ignoriert, denn Stoppen ist es nur, wenn man den Fuß auf der Straße abstellt - das hat mich 21Euro gekostet, einen Schweißausbruch und einen Haufen böser Beschimpfungen, die ich runter geschluckt habe, weil die kleine Frau mit Hut nicht einmal ansatzweise von ihrer Realität des Stoppens abzubringen war.

VoltageYZ
 
00
14.10.2011, 16:15

Genau wegen dieser unfairen sache hatte ich als Kind nicht die Radfahrprüfung bestanden, obwohl ich vor dem Stoppschild ein paar sekunden stehen geblieben bin und nicht den Fuß auf der Straße hatte.
Für mich wars halt ein kleines Kunststück.

Edda Bültemeyer
11
15.7.2011, 11:31
Welche Wahrnehmung ist die richtige?

Ich finde grundsätzlich die Aktion wichtig, weil ich als Radfahrerin andere Radfahrer oft einfach fahrlässig und rücksichtslos in ihrem Verhalten erlebe und es passiert mir auch, dass ich auf dem Radstreifen angehupt und beschimpft werde, weil die Autofahrer die Markiereung nicht wahrnehmen oder beim Einfahren in die Straße das Schild nicht gelesen haben auf dem steht, dass auf dieser Spur Autobusse, Taxis und Radfahrer fahren dürfen.
ABER, ich stelle in Frage, wie Beamte vorgehen:
Heute bin ich auf dem Weg zur Arbeit und fahre durch die Otto-Bauer-Gasse, da gibt es eine Kreuzung mit Stoppschild. Ich halte, mein Fahrrad steht an der Stelle und weil ich weder links noch rechts ein anderes Fahrzeug kommen sehe, fahre ich weiter. Da stand dann

legal eagle
 
01
13.7.2011, 15:36
mikl-leitner - there is a new sheriff in town!

norbertz
39
13.7.2011, 12:46
und wer schützt die Radfahrer vor den Touristen

die ohne zu schauen vors Fahrad springen (auf die Fahrbahn), Radüberfahrten blockieren, auf Radwegen spazieren gehen und ALLE Straßen des 1ten Bezirks für reine Fußgängerzonen halten?

Ms. Fortune
00
13.7.2011, 10:26
So wird Falschparken etwa mit 7 Euro bestraft...

wusste gar nicht, dass es radfalschparken gibt und finde zum radrichtigparken auf die schnelle nichts im netz. pfff.

lenantia
00
13.7.2011, 11:06

Abstellen von Fahrrädern (http://www.radeltzurarbeit.at/radfahren/stvo/)


Fahrradständer
Gehsteig mehr als 2,5m breit - platzsparend
Fahrräder so aufstellen, dass sie nicht umfallen oder den Verkehr behindern
Nicht im Haltestellenbereich der Wiener Linien

Mrs Sid
25
13.7.2011, 09:51
gestern

sind mir zwei mal fahrende Autos auf dem Radweg entgegengekommen. Wann gibts aktion scharf gegen autos?

MCW-VIE
32
13.7.2011, 11:57
öhm ... also Planquadrate und Verkehrskontrollen sind permanent zu beobachten ... mal abgesehen von der SOKO Ost die die Autofahrer ordentlich prüft...

.. aber eh klar: die Autofahrer werden wieder von allen begünstigt... in Ihrer Welt vielleicht.

Ramba Zambas Sohn
00
13.7.2011, 10:44
Das passiert mir täglich am Weg in die Arbeit.

Auch Autofahrer, die aus Garagen fahren sind sehr gefährlich. Warum sollten die dabei auch links und rechts schauen....

lenantia
02
13.7.2011, 10:06

mir begegnen in letzter zeit immer öfter mopedfahrer, auch auf den baulich getrennten radwegen :-)

meistens aber recht umsichtig, halte ich daher auch für weniger gefährlich als radler die sich nicht an den einrichtungsradweg halten - da ist jeder radweg eh schon mindest-dimensioniert und dann kommt mir noch so ein häusl entgegen, dass sich eh kaum grad halten kann am rad.. und wenn man sie drauf anspricht => gesichtsausdruck autobus

lenantia
00
13.7.2011, 10:08

zusatz: die mopedfahrer begegnen mir zwar, aber wir fahren in dieselbe richtung.

und: "das", nicht "dass"

Ravenhorst
11
13.7.2011, 09:27
schützt Touristen....

ist zwar nett, aber bitte schützt auch die Österreicher, vor allem auf der Donau-Insel und zwar nicht nur vor Radfahrern sonder auch von sogenannten "Messerhelden"!

Ger hard
03
13.7.2011, 08:24
Und wer kontrolliert die Kontrollierenden?

http://vienna.mybikelane.com/post/index/17539

derPolizist
01
13.7.2011, 13:25

Mail mit Link an:

bpdw.wien@polizei.gv.at

Die fragen mal nach...

lenantia
01
13.7.2011, 08:19
Scharfe Polizei

von gestern abend:
http://vienna.mybikelane.com/post/index/17539

;-)

Ramba Zambas Sohn
01
13.7.2011, 10:47
Das passiert JEDEN Tag. Auch wenn die Polizisten nicht im Einsatz sind.

Wer kontrolliert diese Rowdys in Uniform?

unterwegs in Österreich
02
13.7.2011, 01:53
Wenn die Schotter-Mizzi glaubt, sie muss auf Hart spielen

dann bau ich mir einen Hard-Core-Anhänger:
ein kleines Rad mit 20 cm Durchmesser
eine kleine Ladefläche von ca. 10x20 cm, darin eine Halterung für die Batterie für die Beleuchtung und für eine leere Bierdose, vorschriftsgemäße Beleuchtung und dann gibts keine Radwege mehr für mich (Fahrräder mit Anhänger mit einer Breite unter 80 cm dürfen Radwege benutzen)

Eine andere Möglichkeit ist, einen 1,80 m breiten, 20 cm langen Anhänger zu bauen, dann darf kein Radweg benutzt werden und die Fahrspur ist auch komplett dicht. Damit dann gemütlich durch die Innenstadt radeln könnte Spaß machen.

silverbridge
00
13.7.2011, 08:51

Was Politik betrifft sind Sie nicht gerade am laufenden, oder?
Diese Aktion geht vom Innenministerium aus.

unterwegs in Österreich
00
13.7.2011, 11:00
Ich hab römisch zwei vergessen

Also
Wenn die Schotter-Mizzi II. glaubt....

silverbridge
00
13.7.2011, 11:19

Und SchotterMizzi I. rauft sich die Haare was der Unfug wieder kosten wird...

Gerhard Schwarz6
 
54
12.7.2011, 23:12

An der Einhaltung der StVO führt kein vernünftiger Weg vorbei. Weder für Autofahrer, noch für Fussgänger, noch für Radfahrer.

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