Über das Frühstücksei

Kolumne | 10. Juli 2011, 18:20

Heilige Henne, was antwortet man da?

Ob ich ein "Frühstücksei" wolle, fragte mich die nette Serviererin im netten Hotel. Heilige Henne, was antwortet man da, wenn man zu dem - zugegebenermaßen wahrscheinlich eher kleinen - Teil der deutschsprachigen Menschheit gehört, den der Begriff "Frühstücksei" in eine tiefe Krise stürzt?

Nach einiger Überlegung schließe ich aus, dass es ein Tier namens Frühstück gibt, das Eier legt, die nach ihm heißen, so wie die Hühner-, die Tauben- oder die Krokodilseier. Sogar mir ist klar, dass es etwas mit der Zeit der Einnahme zu tun hat: Wie der Weihnachtsstollen zu Weihnachten oder die Maischolle im Mai wird das Frühstücksei zum Frühstück verzehrt. Ich mag aber nicht glauben, dass es sich vom Mittagessen-, Abendessen- und Jausenei nur durch die Tageszeit, zu der es serviert wird, unterscheidet. Weihnachtsscholle und Maistollen, äh, umgekehrt, haben ja auch ihre USPs übers Kalendarische hinaus.

Es gibt kein Mittagessenei, und das Jausenei ist hart? Wir nähern uns der Aufklärung! Es handelt sich also um ein weiches Ei, das zum Frühstück proponiert wird. Wird es nicht so angesagt, weil sie es eh nicht zusammenbringen? Sollen die deutschen Gäste geschont werden, in deren heimischen Hotels weichgekochte Eier als Salmonellenschleudern verpönt sind? Oder darf das Ei nicht "weich" heißen, um ihm den Ruf als Warmduscher, Bambistreichler und Kanaldeckelausweicher zu ersparen? (Gudrun Harrer, DER STANDARD Printausgabe, 11.7.2011)

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Wie möchten Sie denn gerne Ihr Frühstücksei serviert haben?

Eine gerne und oft gestellte Frage, in sehr vielen Ländern, Hotels, Herbergen, Almhütten.....dürfte an Ihnen aber spurlos vorübergegangen sein!

Ähm?

wurde hier auf ein <!-- --> vergessen? Oder was soll dieser komische zusammenhanglose Textteil hier?

mhm?

des klingt wie die vergessene schulaufgabe die noch schnell am frühstückstisch hingefetzt wird...

Oh Schreck...

...Sie haben FRÜHSTÜCKStisch gesagt!

AUFHÖREN!

Da ist mir er Rauscher doch um einiges lieber!!!

Diesen Artikel hätten Sie sich sparen können Frau Harrer, schon lang nicht mehr so fremdgeschämt, konnte den Artikel nicht zu Ende lesen.

Peinlich.

dass sie nicht lesen können, dafür kann aber frau harrer nix!

notwendiger als diese ei-diskussion wäre ein einserkastl über die noch immer verbreitete unsitte in den frühstückspensionen, den gästen grauslichen, dünnen filterkaffee in der thermoskanna zuzumuten anstatt eine vernünftige esspressomaschine aufzustellen.

Fräulein, ich glaub, Ihnen täten 7 Jahre Tibet gut.

Die Einser-Kastln vom Corti...

...sind ja schon abgründig. Aber Guha muss sich ja furchtbar quälen, hier etwas zu schreiben.

Fortsetzung möglich

Blödel-ei, Hudel-ei, Besserwisser-ei,etc

Hausübung:

Schreiben Sie für die nächste Einserkastl-Wortanalyse einen 35-Zeiler über DEN Morgenlatte!

heißt das nicht DIE ... :)

Eine wichtige Frage ist

noch offen. Kann ein Fruehstuecksei gegessen werden, ohne ein Ei zu zerschlagen?
Die Kernfrage zu Ursachen der Finanzkrise.
Meines nicht, es materialisiert sich als Rührei, oft Eierspeise genannt. Von Ratingagenturen, wie Gault Millau, mit Hauben und Punkten bedacht.

Rührei und Eierspeise...

...sind nicht ganz das gleiche.

Sie unterscheiden sich leicht in punkto Zubereitung sowie Konsistenz.

Natuerlich nicht,

so war es auch gemeint.

Interessant,

dass man mit so etwas Geld verdienen kann.

Womit jetzt?

Mit "Frühstückseiern" oder mit so einem "Text"???

dem - zugegebenermaßen wahrscheinlich eher kleinen - Teil der deutschsprachigen Menschheit gehört, den der Begriff "Frühstücksei" in eine tiefe Krise stürzt?

Ich glaube "Teil der Menschheit" ist ein wenig zu hoch gegriffen, meiner Vermutung nach stürzt das nur Sie ganz alleine in eine tiefe Krise.

Wahnsinn und schon wieder 2 Minuten meiner Lebenszeit verschi$$en.

Na habts kein leben? "Frühstücksei" ist ja wirklich ein Erste-Welt-Problem und in Deutschland bekommt man auch weichgekochte Eier in Hotels.

also, ich find's ja

angesichts der sprachlichen Qualität, die in dieser Zeitung gepflegt wird, ziemlich mutig, eine Kolumne zu schreiben, die sich über eine umgangssprachliche Formulierung eines Serviermädchens lustig macht ...

Wenn schon Sprachkritik, dann "gepflogen"!

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