Ex-Ceo meldet sich erstmals zum neuen Netzwerk zu Wort - Netzwerk kämpfte indes mit Speicherproblemen
Vergangenen Donnerstag meldete sich Ex-Google-CEO und jetzigiger Executive Chairman Eric Schmidt erstmals zum Start des sozialen Netzwerks Google+ zu Wort. Schmidts Aussagen nach, sei das neue Projekt des Internetriesen äußerst erfolgreich angelaufen. Der beste Hinweis darauf sei die "unendliche Anzahl an Leuten", die sich darüber beschwert, keine Einladung erhalten zu haben. Die genaue Zahl an Betatestern sei ihm nich bekannt, es seien allerdings "Millionen".
Unterschied erkannt
Besonders erfreut zeigte er sich darüber, dass die Anwender offenbar verstanden hätten, dass Google+ anders sei als Facebook. "Wir haben eine andere Sichtweise was Privatssphäre betrifft", hob Schmidt das neue Circles-System hervor, das einem die genaue Kontrolle darüber gibt, mit wem man welche Informationen teilt. "Die Leute, die das Internet gebaut haben, erschufen keine stabile Version von Identität. Das Problem des Internets ist nicht der Mangel von Facebook, es ist der Mangel an Identität.", so Schmidt.
Weitere Integration
Google+ solle Nutzern damit die Möglichkeit bieten, eine Online-Identität aufzubauen, ohne dabei um seine Privatssphäre bangen zu müssen. Gleichzeitig soll Anwendern ein Zentrum für die zahlreichen Google-Dienste geboten werden. Über die Zeit würden weitere Produkte integriert werden. Schon jetzt können etwa Web-Anwendungen wie Picasa mit Google+ verknüpft werden.
Ergänzung 17:30 Uhr: Speicherprobleme
Die große Nachfrage an Google+ sorgte bei Google indes über das Wochenende für vorübergehende Speicherprobleme. Laut leitendem Entwickler Vic Gundotra war ein Dienst zum Verfolgen von Benachrichtigungen rund eineinhalbstunden lang außer Gefecht, weil ein Festplattenspeicher vollgelaufen war. Aufgrund dessen seien wiederholt die selben Email-Benachrichtigungen eingetroffen. (zw)