Maria Kwiatkowsky 1985-2011

8. Juli 2011, 19:35

Die deutsche Schauspielerin, fixes Mitglied der Volksbühne Berlin und Locarno-Preisträgerin, war 2010 auch Gast der Wiener Festwochen

Wien  - Die deutsche Schauspielerin Maria Kwiatkowsky ist am 4. Juli im Alter von 26 Jahren in Berlin gestorben, teilte die Volksbühne Berlin am Freitagabend in einer Aussendung mit: "Mit Maria Kwiatkowsky verliert nicht nur die Volksbühne ein außergewöhnliches Talent. Ihr dynamisches und in ihrer Jugendlichkeit doch lebensweises Schauspiel hinterlässt eine gewaltige Lücke" . Nach Angaben von "nachtkritik.de" war Kwiatkowsky am Donnerstag in ihrer Wohnung tot aufgefunden worden, sie starb aufgrund eines Herzstillstands.

Kwiatkowsky wurde - nach mehreren Arbeiten mit dem Jugendtheater der Volksbühne P14 - 2010 fest an der Volksbühne Berlin engagiert. Seit 2009 spielte sie dort unter anderem in den Inszenierungen "Nach Moskau! Nach Moskau!" und "Der Kaufmann von Berlin" in der Regie von Frank Castorf. Die Schauspielerin hat mit Werner Schroeter, Andrij Zholdak, Sebastian Baumgarten und Ivan Panteleev gearbeitet.

Die 26-Jährige spielte auch in vielen Kino- und Fernsehfilmen und Hörspielen. Für ihre Hauptrolle in "En Garde" erhielt sie 2004 den Preis für die beste weibliche Hauptrolle beim Internationalen Filmfestival Locarno, von der Zeitschrift "Theater heute" wurde sie zur Nachwuchsschauspielerin des Jahres 2010 gewählt. 2010 erhielt sie außerdem die Goldene Kamera als beste Nachwuchsschauspielerin im Film. 2010 war Kwiatkowsky auch bei den Wiener Festwochen in ihrem Stück "Nach Moskau! Nach Moskau!" zu sehen. (APA)

Anm. d. Red.: Wiedergegeben ist der Faktenstand der Agenturen von Freitagabend, an dem sich bis Sonntagabend nichts Substanzielles geändert hat. Die "Berliner Morgenpost" hat online Vermutungen publiziert, ohne für diese Quellen zu nennen, die "Bild" zitierte die "Morgenpost". Die Vor-Ort-Insider der Berliner Theaterplattform "nachtkritik.de" haben sich am Samstagabend in einer redaktionellen Mitteilung dagegen verwehrt, "Spekulationen oder unüberprüfbare Tatsachenbehauptungen" zu veröffentlichen.

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Es ist so:

Immer wenn man gestorben ist, hat vorher das Herz aufgehört zu schlagen - ausser beim Wachkoma.

Herzstillstand ist eine dankbare Diagnose, die immer hält.

Wenn eine Person der Öffentlichketi stirbt, noch dazu so jung, dann ist das Interesse gewisser Voyeure immer sehr hoch, den Grund dafür zu erfahren.
Nennt man ihn nicht, weil er noch zur Kategorie der Gerüchte gehört, dient er zumindest dazu, Spekulationen zu nähren, bzw. kann man dann "Qualitäts"medien vom Boulevard unterscheiden.

Sollte somit Ihrer Meinung nach

der STANDARD nicht just deshalb Boulevard - jedoch in seiner fadesten Variante - sein?

Heath Ledger Syndrom.

Die natürliche Sterblichkeit 26jähriger Frauen hält sich wirklich in sehr engen Grenzen.....

Only the good die young ...

(Krieg ich dafür auch so viel rote Stricherl wie gw00? Und warum eigentlich?)

GOOD?

Woraus schließen Sie das bei solch begrenzter vita?

jumg stirbt,

wen die götter lieben,
womit sie nicht gleich alle hassen,
die sie länger leben lassen,
e.roth

... und erst ihr Gesang!

warum wird in dem Artikel die Ursache des Herzstillstandes verschwiegen, von der die Ermittlungsbehörden laut seriöser recherchierenden Medien ausgehen ???

Ich habe auch gelesen dass sie in der Nacht einen Kindergarten angezündet hat, vom Dach gerettet werden musst und deswegen 400.000€ Schulden hatte.

Probleme mit Betäubungsmittel soll sie auch gehabt haben.

Auch bei den Radfahrern bleibt das Herz nicht einfach so stehen...

wöis Ihna nix

... augeht.

Verschwörung der Illuminati wahrscheinlich!

Im Ernst: die "seriösen" Medien Bild und Berliner Morgenpost schreiben "soll Probleme mit Drogen gehabt haben", "möglicherweise eine Überdosis Drogen", schreiben aber auch wie andere noch seriösere Medien, dass die offizielle Todesursache noch nicht feststeht.

Es gibt aber einen begründeten Verdacht, dem die Ermittlungsbehörden nachgehen und der hier im Artikel verschwiegen wird.

Dass eine Zeitung über Ermittlungen nicht berichtet und diese sogar aktiv verschweigt (der Rest der Geschichte wurde ja auch recherchiert), ist zumindest sehr ungewöhnlich für ein angeblich seriöses Medium.

ja und?

... sind dadurch Ihre sozialpornographischen bedürfnisse befriedigt?

warum wird dann überhaupt ein Artikel geschrieben, wenn die Hälfte der themenrelevanten Information ohnedies unterschlagen wird

tragisch genug

... dass eine begabte 26jährige stirbt.
wozu sollte eine zeitung darüber hinaus die sabbernde sensationsgier gewisser älterer herrn befriedigen?
haben Sie überhaupt vorher von Ihr gewusst?
wozu also?

da meine Antwort bisher zen.suriert wurde, versuche ich es noch einmal.

Ich wundere mich nur, dass mehrere Themen verschwiegen wurden.

Die Brandstiftung zu der es laut Gerichtsgutachter aufgrund psychischer Probleme kam, wurde beispielsweise auch verschwiegen.

wie bereits mitgeteilt: Ich wundere mich, dass Medien offensichtlich einen Teil der Informationen verschweigen

Die Brandstiftung aufgrund psychischer Probleme (Zitat Gerichtsgutachter) wird erstaunlicherweise auch verschwiegen.

Im STANDARD

ist es Standard, der "Blattlinie" nicht entsprechende Hintergründe etc. zu ignorieren - sohin gesehen ist dieses Blatt nichts anderes als eine konträr eingefärbte Kronenzeitung...

Drum kauft man sich in Papierform

entweder den Standard
die Krone
die Presse
oder die Aula,
je nach politischer Einstellung.
Genauso können Sie mit Onlinemedien verfahren, dann braucht sich niemand mehr aufregen.

Relativ am objektivsten

erscheint mir die 'Wiener Zeitung'.- Habe sie aber erst vor Kurzem für mich 'entdeckt'.

Die SN

sind ebenfalls empfehlenswert - schon seit den guten alten Festspielzeiten ab 1960......

In gedruckter Form

ist der STANDARD leicht durch passende Papierrollen zu ersetzen, die es sicher auch in dieser Farbe gibt....

Sie werden in diesem Blatt

auch selten den Hinweis auf die Nationalität eines Straftäters finden, wenn diese nicht österreichisch ist. Wohingegen die Formulierung 'rechtsradikale Kreise können nicht ausgeschlossen werden' bereits vor allen Ermittlungen bei entsprechenden Taten Erwähnung findet. Das nennt man 'objektive Berichterstattung';-)

danke, dass ihr jetzt auch zu solchen meldungen über die bösen gutmenschen-medien heult, die die herkunft der täter verschweigen... als ob ich diesen schwachsinn nicht schon zu genüge bei chronik-meldungen lesen muss...

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