Niederösterreich

Freiwillig lang im Kindergarten

8. Juli 2011, 19:18

NÖ: Zwei Jahre Pflichtbesuch "logistisch kein Problem"

St. Pölten - "Das erste verpflichtende Kindergartenjahr kann nur der Beginn gewesen sein", sagt Sepp Leitner, Chef der SP Niederösterreich, zur Debatte um die Ausbildung von Migranten. Leitner pflichtet damit Integrationsstaatssekretär Sebastian Kurz (ÖVP) bei, dessen Vorstoß für ein zweites verpflichtendes Kindergartenjahr auch von Experten in dem diese Woche präsentierten Integrationsbericht unterstützt wird.

Leitner verweist auf die Ergebnisse einer Umfrage bei 1011 Newsletterbeziehern seiner Partei, in der 48 Prozent Deutschlernen und elf Prozent Aus- und Weiterbildung als essenziell für das Fortkommen Zugewanderter am Arbeitsmarkt bewerteten.

Soziallandesrätin Barbara Schwarz (VP) hält "alles, was Kinder auf die Schule vorbereitet", für "sehr wichtig". Mit einem zweiten verpflichtenden Kindergartenjahr gebe es auch "logistisch kein Problem". Schon jetzt besuchten 90 Prozent der Kinder zwei Jahre oder länger den Kindergarten.

Umfrage statt Querdenken

Die SP hat ihre Arbeitswelt- Umfrage im Zuge eines Ideenfindungsprozesses für künftige politische Ziele durchgeführt. Vorbild ist das Projekt "Österreich 2020" der Bundes-SPÖ, bei dem Experten und Querdenker neue Impulse liefern sollen.

Leitner will etwa Weiterbildungsmöglichkeiten für Frauen in Karenz schaffen, überbetriebliche Lehrwerkstätten besser vernetzen und sich für die Ausbildungspflicht bis 18 Jahre sowie für längere Öffnungszeiten bei Kinderbetreuungseinrichtungen starkmachen. Will die SP damit ihr Profil schärfen, wird das schwierig, denn in vielem stimmen die Schwarzen mit den Roten überein. Bei den überbetrieblichen Lehrwerkstätten sei sie "mit ihm", sagt Landesrätin Schwarz, eine Ausbildungspflicht bis 18 sei "überlegenswert". Bei der Kinderbetreuung sieht sie das Land "schon jetzt sehr gut aufgestellt" und für unter Dreijährige werde gerade der Bedarf erhoben. (spri, DER STANDARD, Printausgabe, 9./10.7.2011)

 

La Balance
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Die Bildung im VS-Bereich ist für österreichische PolitikerInnen nicht gegeben, anscheinend existiert das Kind erst, mit dem Eintritt in die Volkschule, denn sonst wäre es nicht möglich, so viele vertrottelte Modelle und Auflagen zu erhalten, wie z. B. das die Gemeindevetreter, die Ausbildung in den tertitären Bereich verhindern, das heißt mögliche Werkzeugmacher, SChlosser.... begründen unser Bildungssystem!

für sinnvolle Kindergärten
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"Deutschlernen" und "alles, was Kinder auf die Schule vorbereitet sehr wichtig"

Ja, wirklich essentiell, daß alle Sechsjährigen noch vor Schuleintritt "ich ficke deine Mutter" sagen können oder "ich töte deine Kinder, denn du bist behindert" (nahezu unendlich fortsetzbar).

Ebenso wichtig ist es, das Sprachniveau nach unten zu senken, damit alle die gleichen Voraussetzungen haben und auch jene Kinder, die zu Hause halbwegs passables Deutsch hören könnten, sich nur noch radebrechend artikulieren.

Empfinden das die VolksschullehrerInnen wirklich als Erleichterung ihrer Arbeit?

Heavyweather
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Deine Mudda kauft bei KIK

Aldo Moro
 
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21.9.2011, 16:43

na na, der spruch geht mit fladern, ned kaufen. ^^

kassandra86
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solange der kindergarten eine kinderaufbewahrungsstelle ist

bringt das nichts

wie läuft es: am nachmittag sitzen die damen (99,999 % freuenanteil im kindergarten gibt einem schon zu denken) bei kaffe und kuchen und die kinder sind sich selbst überlassen

vorschularabeit ? nie gehört. die vorschulblätter vergammeln irgendwo und die kinder müssen aktiv sagen, dass sie welche machen wollen

damit sind wir auch nächstes jahr wieder bei den letzten bei pisa

La Balance
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Ich glaube, Sie haben noch nie einen Kindergarten gesehen, geschweige kennen Sie die Arbeit einer Kindergartenpädagogin! - Und nur weil Ihre beschriebene Situation in einem KG stattfindet, bitte keine Verallgemeinerung. Und noch zur Information, diese Berufsgruppe hat weder eine Vormittagspause, noch eine Mittagspause und irgendwann etwas essen, ich denke, neben den Kindern kein Honiglecken, schnell sein Mittagessen hinunter zuschlingen - aber irgendwann muss dieses Grundbedürfnis auch stattfinden! Mag sein, schwarze Schafe gibt es überall - aber kein Induktionsprinzip!

adler15
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Tja, da muss ich Ihnen leider zustimmen. EU-Vorgabe wäre eine Tante auf 16 Kinder, in Dänemark kommen auf eine Tante nur 8 Kinder. In Österreich sind Gruppen mit 25 Kids keine Seltenheit. Von Kindergärten als Bildungseinrichtung kann dabei nicht gesprochen werden. Die Tanten sind außerdem notorisch unterbezahlt - die gehören sofort dem Bund unterstellt und die Ausbildung natürlich universitär.
Hier wird also bereits jede notwendige Reform verschlafen. Lustig: die Flugshow letztes Wochenende kostete alleine 3 Mio Euro, der Ausbau der Kinderbetreuung wird mit 15 Mio Euro pro Jahr gesponsert. Da sieht man wiedereinmal wie wenig uns die Bildung der Allerkleinsten wert ist!

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