Planbare Operationen

Nationalrat: Ja zu transparenten OP-Wartelisten

8. Juli 2011, 19:11

Bevorzugungen bei planbaren Operationen sollen der Vergangenheit angehören

Wien - Bevorzugungen für Privatpatienten bei Hüft- oder Augenoperationen sollen der Vergangenheit angehören. Der Nationalrat hat Freitagabend einstimmig Gesundheitsminister Alois Stöger dazu ermächtigt, ein transparentes Wartelisten-System im Gesundheitswesen zu etablieren.

Das Wartelistenregime für planbare Eingriffe soll in anonymisierter Form vorliegen und für Operationen etwa in der Augenheilkunde, der Orthopädie, orthopädischen Chirurgie sowie Neurochirurgie gelten. Die für den Eingriff vorgemerkte Person ist auf ihr Verlangen über die gegebene Wartezeit zu informieren.

Kinder- und Opferschutzgruppen

Gleichzeitig beschlossen wurde, dass in Spitälern Kinder- und Opferschutzgruppen einzurichten sind. Für Krankenhäuser, deren Größe keine eigene Gruppe erfordert, können die Schutzgruppen auch gemeinsam mit anderen Krankenanstalten eingerichtet werden. (APA)

 

Ernst von Lutenbach
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Gerade in Wien macht

mir dieses Gesetz keine Sorgen. In den vielen hervorragenden Privatspitälern braucht man sich auch in Zukunft nicht mit Hinz und Kunz um Operationstermine streiten.
Im Grunde wird sich da wenig ändern: Gelernt wird an Allgemeinklassepatienten, verdient an den Zusatzversicherten.
Der dadurch verstärkten Abwanderung der Zusatzversicherten aus den öffentlichen Anstalten stehe ich auch postiv gegenüber, die räumliche Trennung kommt ja beiden Gruppen zugute.

Der Mitdenker
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12.8.2011, 17:52
Die öffentlichen Träger

werden dadurch aber Geld verlieren. Mein Mitleid hält sich allerdings in Grenzen.

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