Anti-Mafia-Gesetz gescheitert

8. Juli 2011, 18:41

Sollte Konfiszierung von kriminell erworbenem Besitz ohne Gerichtsurteil ermöglichen

Sofia - In Bulgarien ist ein wichtiges Gesetz zum Kampf gegen die Mafia gescheitert. Damit sollte kriminell erworbener Besitz ohne Gerichtsurteil konfisziert werden können. Der umstrittene Entwurf der bürgerlichen Minderheitsregierung wurde am Freitag im Parlament abgelehnt. Das vorgelegte Gesetz sei "totalitär", verstoße gegen die Menschenrechte und würde die "ausländischen Investoren verjagen", argumentierten die Kritiker.

Das Gesetz scheiterte kurz vor dem neuen EU-Jahresbericht zu Bulgarien, der Mitte Juli erwartet wird. Wegen Mängeln bei der Bekämpfung von Organisierter Kriminalität und Korruption steht das Balkanland auch nach dem EU-Beitritt 2007 unter besonderer Beobachtung.

Justizministerin Margarita Popowa kündigte nach der Abstimmung an, dass die Regierung ihren Gesetzentwurf zu einem "günstigen Zeitpunkt" unverändert erneut ins Parlament einbringen wolle. Zusammen mit den vorgesehenen Mafia-Tribunalen soll das Gesetz den Kampf gegen das organisierte Verbrechen erleichtern. (APA)

saratoga
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Mafia Länder

Die Ausführungen kennt man ja, weswegen Ausländische INvestoren, oder sprechen wir von Internationaler Geldwäsche, sogar Immunität gibt. Die Ausreden, man würde Investoren verjagen, ist nur richtig, für Mafiöse Geldwäsche Investoren, vor allem im Real Estage Bereich, welche die Herkunft der Gelder verschleiern müssen und wo Bestechungsgelder direkt an die Politiker fleissen, über Consults, Beteiligungen durch Strohfirmen usw.. Wer echte Investoren will und nur das würde Bulgarieren vorwärts bringen, muss REchtsicherheit schaffen.

Freedom to the people
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das heisst real estate - du experte.

Goran Markovic
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Es verjagt ausländische Investoren ? Also unser Karl Heinz investiert doch garnicht in Bulgarien, und der Silvio auch nicht. Oder ?

Keine Sorge liebe Bulgaren, auch wir haben Mafiosi in der Regierung und Oposition. Nur tarnen Sie sich bei uns besser.

Armes Bulgarien, ich liebe dieses Land, aber mit diesen Politikern wird es wohl bald das nächste Griechenland werden.

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