"Putin hat einen Verdacht, Medwedew regt sich auf"

Interview | 8. Juli 2011, 17:35
  • Artikelbild
    foto: standard/diethelm

    Demonstratives Einvernehmen, das immer mehr der Realität widerspricht: Dmitri Medwedew und Wladimir Putin auf einem Transparent beim Jugendlager am Seligersee.

  • Artikelbild
    foto: standard/corn

    Gleb Pawlowski (60) ist Chef des Moskauer Thinktanks „Fonds für effektive Politik“. Als Berater der Kremladministration, also von Präsident Medwedew, wurde er kürzlich entlassen – nach eigenen Angaben, weil er Premier Putin und dessen Partei Einiges Russland kritisiert hatte und Medwedew als Kandidaten für die Wahl 2012 unterstützt. Aus dem Kreml heißt es inoffiziell, man sei mit Pawlowskis Arbeit nicht mehr zufrieden gewesen. Pawlowski sprach jüngst in Wien in der Masterclass des EU-Russland-Thinktanks Iceur.

Kreml-Insider Gleb Pawlowski: Präsident und Premier sind in einen Machtkampf mit ungewissem Ausgang geschlittert

Der russische Präsident Dmitri Medwedew und Premier Waldimir Putin sind in einen Machtkampf mit ungewissem Ausgang geschlittert, sagt Kreml-Insider Gleb Pawlowski im Gespräch mit Josef Kirchengast.

***

STANDARD: Wer wird 2012 nächster Präsident Russlands: Dmitri Medwedew oder Wladimir Putin?

Pawlowski: Nach meiner Einschätzung ist die Wahrscheinlichkeit, dass es wieder Medwedew wird, auf 40 Prozent gesunken. Aber gleichzeitig ist die Wahrscheinlichkeit, dass es Putin wird, nicht gestiegen. Es ist eine unbestimmte Zone entstanden. Das führt zu Unsicherheit bei den Verwaltungs- und Wirtschaftseliten. Sie (Medwedew und Putin) verhalten sich, als würden sie die Zukunft zur Gänze kontrollieren, aber de facto wird die Kontrolle immer weniger.

STANDARD: Anfangs schien das ein inszeniertes Spiel mit verteilten Rollen. Inzwischen hat man aber den Eindruck eines Machtkampfes. Warum ist es außer Kontrolle geraten?

Pawlowski: Beide Thesen sind falsch. Am Anfang war es keine Inszenierung. Inzwischen ist es eher der Verlust des Gleichgewichts im Tandem. Jeder der beiden begann dem anderen Pläne zuzuschreiben, die dieser gar nicht hatte. Ich kann mir vorstellen, dass Putin glaubt, Medwedew wolle ihn als Premierminister absetzen. Es ist ein unausgesprochener Verdacht, und Putin begann sich zu verteidigen. Medwedew war irritiert, begann sich über Putins Verhalten aufzuregen, und dadurch hat er dessen Handlungen weiter verstärkt. Das ist wie in den Stücken von Sartre und Anouilh, wo die Menschen in einem Zimmer eingesperrt sind und einander Schritt für Schritt verrückt machen. Das Tandem ist zu einem solchen geschlossenen Raum geworden, und nur deshalb, weil die üblichen politischen Probleme nicht erörtert werden.

STANDARD: Sie bezeichnen sich nach wie vor als einen Putinisten und waren maßgeblich am Aufbau der sogenannten gelenkten Demokratie in Russland beteiligt. Inzwischen scheint das aber nicht mehr zu funktionieren, weil die erhoffte Stabilität schwindet.

Pawlowski: Ich stimme darin zu, dass wir diese Stabilität heute nicht haben. Dieses System wurde allerdings nicht für die Ewigkeit aufgebaut. Es sollte ein vorübergehendes, provisorisches Regime sein: als Instrument für den Aufbau der Demokratie in einem Land, wo es nie zuvor eine Demokratie gegeben hat. Aber wie man in Russland so schön sagt: Die beständigsten Lösungen sind immer die Provisorien.

STANDARD: Eine stabile Demokratie lebt von anerkannten Institutionen, sei es ein pluralistisches parlamentarisches System, sei es eine unabhängige Justiz. Das gibt es in Russland offensichtlich nicht. War es nicht der Hauptfehler zu meinen, eine populäre und weithin anerkannte Person wie Putin könne das alles ersetzen, sozusagen allein abdecken. In Krisen zeigt sich, dass das nicht funktioniert.

Pawlowski: In Russland gibt es sehr vieles nicht. Es ist nur die Frage, was in höherem Ausmaß fehlt und womit man beginnen soll beim Aufbau dieser Institutionen. In der russischen Kultur gibt es überhaupt keinen positiv besetzten Begriff für Gericht. Im Kompendium der russischen Sprichwörter und Redensarten findet man kein einziges positives Beispiel für das Gericht – und kein einziges negatives für den Zaren. Das größte Problem liegt darin, dass es noch nicht gelungen ist, zumindest im lokalen Bereich die Herrschaft des Rechts aufzubauen. Medwedew arbeitet daran bereits seit drei Jahren, aber die Erfolge sind bescheiden. Immer wenn er eine Rechtsreform durchziehen will, kommen die Bürokraten und sagen: Schauen Sie, das wird einfach nichts, machen wir es doch selbst.

STANDARD: Es gibt eine lange russische Tradition der Reformen und der Modernisierung von oben. Die Geschichte zeigt, dass das nie wirklich funktioniert hat. Das scheint damit zusammenzuhängen, dass alle russischen Herrscher, von den Zaren über Stalin bis heute, dem russischen Volk ein großes, manchmal übermenschliches Maß an Lasten und Leiden aufgebürdet haben, andererseits aber den Menschen keine Selbstständigkeit und Eigenverantwortung zutrauen und zugestehen.

Pawlowski: Das ist Propaganda. Ob es stimmt oder nicht, ist eine andere Sache, aber es ist Ideologie. Man muss die Einzelfälle analysieren, was jeweils wirklich passiert ist. Die Reformbemühungen von unten – es gab ja drei Revolutionen zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts – haben auch keine Ergebnisse gebracht.

STANDARD: Das waren aber keine Reformen von unten, sie wurden von Eliten initiiert.

Pawlowski: Die Reformen von unten, die Sie meinen, sind bereits Reformen in einer nachhaltigen Gesellschaft, die geschützt ist durch gerichtliche Institutionen. Das Jahr 1917 hat die alten Eliten weggefegt. Das ist sehr schnell zu einem Albtraum geworden, und aus diesem Albtraum entstand der totalitäre Staat. Das bedeutet keineswegs, dass Russland nicht geeignet ist für die Demokratie, sondern dass man es weiter versuchen muss. Wir haben heute ganz andere Startbedingungen: Es gibt im Land einen Konsens über die demokratischen Grundfreiheiten. Wir haben eine ziemlich gute demokratische Verfassung. Unter diesen Bedingungen wäre es eine Schande, wenn wir nicht versuchten, eine echte Demokratie des Rechts aufzubauen.

STANDARD: Präsident Medwedew unternimmt ja immer wieder Anläufe in diese Richtung.

Pawlowski: Medwedew hat vor zwei Jahren das internationale Forum von Jaroslawl ins Leben gerufen, dessen Thema der moderne demokratische Staat ist. Ich bin Mitglied des Rats dieses Forums. Da versammeln sich westliche Politiker und Philosophen mit russischen Intellektuellen. Wir polemisieren nicht, wer besser ist, der Westen oder der Osten, sondern analysieren funktionierende Systeme. Da sind zum Beispiel auch amerikanische Befürworter des chinesischen Modells dabei. Die sagen, dass die Chinesen eine vertikale Demokratie aufgebaut haben. Wenn das Amerikaner sagen, ist das ein interessanter Ansatz. Medwedew sagte in meiner Gegenwart, er schätze die Wahl, die China getroffen hat, in Russland wolle er allerdings keine vertikale Demokratie.

STANDARD: Premier Putin hat eine „Gesamtrussische Volksfront“ gegründet, offenbar um seine Position gegenüber dem Medwedew-Lager zu stärken. Sehen Sie die Gefahr, dass damit nationalistische Reflexe und Bewegungen ausgelöst werden könnten, die dann nicht mehr kontrollierbar sind?

Pawlowski: Ich sehe eine andere Gefahr. Putin ist in der ethnischen Bedeutung des Wortes sicher kein Nationalist. Er hat sich sehr entschlossen gegen die These „Russland den Russen“ ausgesprochen. Die Gefahr liegt darin, dass es für die Volksfront keinen Platz im Verfassungssystem gibt. Das ist eine Organisation ohne Ideologie, ihre einzige Ideologie ist Putin selbst. Das zwingt Putin, sich dieser Rolle anzupassen, und das wird sein politisches Antlitz ändern. Will Putin Chávez (autokratischer Präsident Venezuelas, Red.) werden? Er wollte ja auch nicht Lukaschenko (diktatorischer Präsident Weißrusslands, Red.) werden. Aber es liegt eine gewisse Weiterentwicklungslogik in dieser formlosen Organsation, die in diese Richtung führen kann und die Putin dann nicht mehr kontrolliert.

STANDARD: Könnte sich Medwedew dem Volk als Garant der Verfassung präsentieren – paradoxerweise gegenüber Putin, der ja noch immer als Stabilitätsgarant gilt? Pawlowski:_Der Präsident hat die Pflicht, die Verfassung zu verteidigen. Hier aber eine Kluft zwischen Medwedew und Putin zu schaffen, wäre extrem gefährlich für Russland und die politische Klasse. Putin ist eine Art Konsensfigur, er steht über den Parteien und wird in hohem Maße als Vater der Nation angesehen, weil Boris Jelzin schon in Vergessenheit geraten ist. Wenn Medwedew einen politischen Angriff gegen Putin unternähme, würde er seine eigenen Anhänger spalten, und dann ist er sicher in der Minderheit. Wir brauchen einen öffentlich akzeptierten Kompromiss. Am einfachsten wäre es, ein verbindliches Programm auszuarbeiten, das unabhängig davon gilt, wer 2012 Präsident wird. Die Wähler haben ein Recht darauf zu wissen, dass am Tag nach der Wahl nicht gesagt wird, vergessen Sie die Modernisierung, jetzt haben wir die Volksfront, warten Sie auf Ihre Einberufung.

STANDARD: Ist es denkbar, dass Putin und Medwedew bei der Wahl gegeneinander antreten?

Pawlowski: Dieses Szenario wäre möglich gewesen, wenn man es zwei Jahre vorbereitet hätte. In der gegenwärtigen Situation wäre es extrem gefährlich: ein Kampf nach dem Prinzip „Alles oder nichts“. Dann würde sich der bürokratische Apparat aufspalten und administrativen Druck zugunsten des einen oder des anderen ausüben. In einer nicht durch Rechtsstaatlichkeit gekennzeichneten Gesellschaft ist das eine höchst gefährliche Situation. Das könnte den Weg bereiten für eine dritte Kraft mit offen verfassungswidrigem Charakter.

STANDARD: Wer könnte das sein? Pawlowski:_In einem Land, wo ein Drittel des BIP in korrumpierten Kreisen lukriert wird, sind enorme Mittel frei. Es gibt eine ganze, gut bewaffnete Bewachungsarmee für diese riesigen Reichtümer, deren Besitzer man nicht kennt. Da könnte dann ein Spiel mit gewaltsamen Lösungen beginnen, etwa dass ein Militär oder ein Apparatschik mit Unterstützung der Silowiki (Geheimdienstler, Militärs, Red.) oder der Großunternehmer an die Macht kommt. Die Akteure eines solchen Abenteuters könnten extrem fundamentalistische Kreise, also aus der orthodoxen Kirche, oder auch ethnische Nationalisten sein. Sie sind bereits jetzt im Apparat vorhanden, aber fürchten sich noch, ans Licht zu treten. (Langfassung des in DER STANDARD, Printausgabe, 9./10.7.2011 erschienenen Interviews)


Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2
tiggerle
00
Am einfachsten wäre es, ein verbindliches Programm auszuarbeiten, das unabhängig davon gilt, wer 2012 Präsident wird.

das klingt ja nach echter demokratie :D

bester standart posting
00
dieser zwanghafte gegner von allem hätte überall ein problem

im Klartext
00
...ein Drittel des BIP in korrumpierten Kreisen lukriert wird...

Entscheidend bei den nächsten Wahlen wird sein, wer dieses Drittel samt den korrumpierten Kreisen für sich gewinnen wird!

Bruno Flex
01
Im Kompendium der russischen Sprichwörter und Redensarten findet man kein einziges positives Beispiel für das Gericht – und kein einziges negatives für den Zaren

Komme gerade (wieder) aus Russland und kann die ausgeprägte Hörigkeit gegenüber wechselnden, jedoch meist brutalen Autoritäten nur bestätigen, die dieses Apercu zum Ausdruck bringt.

Die demokratische Institutionen im Westen wurden den Mächtigen über Jahrhunderte Schritt für Schritt und zuweilen durchaus blutig abgerungen. Im byzantinisch-orthodoxen Russland hat es diesen Prozess nicht gegeben. Redliche Ansätze dazu (durchaus auch von "oben" wie etwa unter Zar Peter) blieben im System und waren daher weitgehend erfolglos.

Die russische Gesellschaft im westlichen Sinn zu demokratisieren ist daher eine recht mühsame und höchst diffizile Herausforderung für die gesamte Bevölkerung, nicht nur für die sogenannten Eliten.

anders and
 
20

Peter den Großen, diesen sadistischen Schlächter, der seinen Sohn zu Tode foltern ließ "redlich" zu nennen ist wohl ein kleiner Fehlgriff.

Bruno Flex
00
10.7.2011, 07:00
"Auch der Hass gegen die Niedrigkeit

Verzerrt die Züge.
Auch der Zorn über das Unrecht
Macht die Stimme heiser.
Ach, wir
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit
Konnten selber nicht freundlich sein.

Ihr aber, wenn es soweit sein wird
Dass der Mensch dem Menschen ein Helfer ist
Gedenkt unsrer
Mit Nachsicht" (Bert Brecht)

Dem Dilemma, selbst so zu handeln, wie ihre Todfeinde sie behandeln oder sich ihnen zu ergeben ("wer wen") , können radikale Reformer selten ausweichen.

Alexej, der Sohn den Sie meinen, wurde von seiner Mutter im Hass gegen seinen Vater erzogen. Er war verwickelt in die orthodoxe Verschwörung gegen Peter:

Mit der Öffnung und Modernisierung Russlands, die Peter vorantrieb, war auch die damalige reaktionäre Nomenklatura nicht einver

anders and
 
20
10.7.2011, 16:08
danke für die treffende Antwort!

Mit Ihrem den Stalinismus beschönigenden Zitat stellen Sie Peter den Großen in direkten Zusammenhang mit Stalin.

Ich finde das nicht wirklich unpassend, aber so weit wäre ich doch nicht gegangen.

Bruno Flex
00
11.7.2011, 06:24
Nun, wenn SIE wissen

wie die "Guten" gewaltfrei durch die Geschichte kommen... ´ran an die Praxis, werter Herr!

In Libyen, Afghanistan, im Irak und einst gegen Nazi-Deutschland siegen / haben die "Guten" allein mithilfe von Gebeten gesiegt, gell?

Bruno Flex
00
10.7.2011, 23:01
Nun, wenn SIE wissen

wie die "guten" Menschen in der Geschichte ohne Gewalt vorankommen... ´ran an die Praxis, werter Herr!

Auch in Libyen, Afghanistan, Irak, Nazi-Deutschland etc etc siegen die "Guten" nur mithilfe von Gebeten, gell?

anders and
 
10
11.7.2011, 09:16

Chile, Argentinien, Spanien, die CSSR, Polen,Südafrika, Estland, Griechenland, die Türkei passen nicht so wirklich in Ihre Theorie.

anders and
 
10
11.7.2011, 11:23

es ging um Regimewechsel - haben Sie das schon vergessen.

Sie sind halt der Meinung, dass der Wechsel von einer bösen bürgerlichen zu einer guten kommunistischen Regierung jede Art von Verbrechen rechtfertigt.

Ich finde es schön, dass in Österreich auch die absurdesten (Denk-)Traditionen ein Nieschenplätzchen finden.

Bruno Flex
01
11.7.2011, 13:45
Gewaltfreier Regimewechsel? Sehr bescheidene Einschränkung

für Beispiele politisch motivierter Gewalt.

Friedlich übrigens hat sich auch die Auflösung der Sowjetunion und der DDR vollzogen, wenn man davon absieht, dass Jelzin den Volkskongress hat zusammenschiessen lassen.

Umgekehrt freilich ist Pinochet in den siebziger Jahren in Chile vorgegangen. Auch in Jugoslawien hat die NATO mit humanitären Bomben und Raketen Frieden, Harmonie, Wohlstand und Völkerverständigung hergestellt.

Aber lassen wir´s. Lassen´S v.a. ihre fantastischen Unterstellungen und ihre Kurzschlüsse von Peter d. G. zu Stalin etc.

anders and
 
10
11.7.2011, 14:07

den Kurzschluss von Peter zu Josef haben ja Sie ausgelöst,

und kein gewaltsamer Regimewechsel ist ein Beweis dafür, dass ein gewaltfreier Wechsel nicht möglich ist.

Das Jugoslawienthema in die Diskussion zu bringen ist übrigens nur mehr absurd.

Bruno Flex
00
11.7.2011, 15:53
... überwältigt

von Ihrer messerscharfen Schlusskraft lasse ich diesen thread gern im Ozean Ihres Geistes münden.

Bruno Flex
01
11.7.2011, 10:04
Lauter Staaten

die noch nie Krieg geführt haben, in denen es keine Gewalt gegeben hat / gibt? Geh.

Aber wenn´S immun bleiben wollen gegen Realitätsbezug - meinetwegen.

Bruno Flex
01
"Auch der Hass gegen die Niedrigkeit

Verzerrt die Züge.
Auch der Zorn über das Unrecht
Macht die Stimme heiser.
Ach, wir
Die wir den Boden bereiten wollten für Freundlichkeit Konnten selber nicht freundlich sein" (Bert Brecht)

Diesem Dilemma konnten radikale Reformer selten ausweichen.

Aleksej, den Sohn den Sie meinen, wurde im Hass gegen seinen Vater erzogen. Er war in die Verschwörung der orthodoxen Reaktion gegen Peter verwickelt. Die von Peter vorangetriebene Öffnung und Verwestlichung Russlands gefiel auch der damaligen Nomenklatura nicht.

im Klartext
00
Eine sehr gute akademische Antwort

in der Realität hat das Volk bis heute genauso viel oder wenig Macht.
Und das zu ändern ist weder die Absicht Putins noch Medjedews.
Eine Regentraufegeschichte, dieses Russland seit 1918.

zeeba
00
inszinierter machtkampf

damit man gar nicht auf den gedanken kommt das es jemand anders überhaupt geben könnte,

Fritz Wunderlich
40

der russische staat und verdacht - wie pech und schwefel

Bertel Mann
32
Eine stabile Demokratie lebt von anerkannten Institutionen, sei es ein pluralistisches parlamentarisches System, sei es eine unabhängige Justiz. Das gibt es in Österreich offensichtlich nicht.

Wie gut das passt...

HB1230
00
Streit wegen gerechter Aufteilung des Volsvermoegens

Werden wohl zerstritten sein weil sie sich nicht einigen können wie man dem Volk den Umstand erklärt, dass sich das Volsvermoegen unter einigen wenigen Oligarchen aufteilt, während der Grossteil der Bevölkerung in Armut versinkt.

papst benedikt
01

um das festzustellen, braucht man wirklich nicht in die ferne zu schweifen ...
das ist nunmal der natürliche weg, den der kapitalismus geht. bei uns nicht anders, ausser dass wir es nicht so schnell merken, weil der raub auf einem höheren wohlstandsniveau begonnen hat.

NANANANANANANANA BATMAN
01
als ob die beiden so dumm wären und ernsthaft konkurrieren würden.

gidolf
03

Kirchengas! Das ist mal ein Name, über den man stundenlang nachdenken kann.

Peter Jan
04

... wenn man im Schneckentempo denkt.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 27
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.