Start von "Fan-Seiten" zu einem späteren Zeitpunkt - Verärgerung über gesperrte Profile
Googles Start in den Bereich der sozialen Netzwerke kann trotz überwältigender Konkurrenz seitens Facebook als überaus erfolgreich bezeichnet werden: Google+ erfreut sich bereits in der limitierten Testphase massenweisen Neuzugängen. Ein Beispiel: Der Google+-Auftritt von derStandard.at zählt rund eine Woche nach dem Start gut 1.500 Follower - bereits ein Zehntel des gut ein Jahr alten Facebook-Pendants. Branchenportale wie Mashable konnten in kürzester Zeit sogar über Zehntausend Nutzer zu ihrem Profil locken - internationale Konzerne wie Ford zögerten ebenfalls nicht lange mit dem Netzwerkbeitritt. Doch offenbar überrascht über den Ansturm der Unternehmen, rudert Google nun zurück und betont, dass Unternehmen jetzt noch keine Accounts anlegen sollen.
Ausgesperrt und eingeladen
Ein spezieller Dienst für Unternehmen werde bereits vorbereitet, bis dahin solle das neue Netzwerk frei von kommerzieller Nutzung bleiben. In einer Videobotschaft lädt der Internetriese zu einer weiteren limitierten Testphase für Unternehmen ein. Gleichzeitig dürfte man damit begonnen haben, Unternehmen - darunter auch Mashable, Chip.de oder GoogleWatchblog - vorübergehend wieder auszusperren. Deren Google+-Profilseiten sind derzeit nicht mehr abrufbar.
Unvorbereitet
Googles Vorgehensweise sorgt dabei für einiges an Kopfzerbrechen. So blieb der Konzern bislang eine Stellungnahme schuldig, was mit bisher geschlossenen Kontakten in Zukunft geschieht. Und andererseits verwundert Googles unzureichende Planung beim Rollout des Netzwerkes. Will der Konzern Google+ vorantreiben, erscheint es kontraproduktiv jene Portale und Marken zum Start auszuschließen, die Nutzer mitunter überhaupt erst ins Netzwerk hineinziehen. (zw)
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Ganz schön dämlich, gerade diese Seiten sind "Usermagnete"
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