Regierungsumbildung in Salzburg

Chance für Burgstaller

Kommentar | 6. Juli 2011, 18:49

Die neue Soziallandesrätin Schmidjell besänftigt die eigenen Reihen

Gabi Burgstaller hat in der Mitte ihrer zweiten Amtszeit längst die Mühen der landespolitischen Ebene erreicht. So muss die Landeshauptfrau für 2012 ein Sparpaket schnüren, obschon Salzburg im Vergleich zu anderen Ländern finanziell deutlich besser dasteht. Das führt zu Konflikten, die man nicht so einfach weglächeln kann. Zuletzt etwa sah sich Burgstaller mit dem Protest von Elterninitiativen konfrontiert, die gegen Kürzungen bei den Integrationsschulen mobil machten.

In Umfragen hat die ÖVP im ehemals schwarzen Kernland Salzburg jedenfalls schon gleichgezogen. Trotzdem sind die ÖVP-Sekretäre gut beraten, mit dem Einkühlen der Sektflaschen für den Wahltag im März 2014 zu warten.

Mit der Kür von Cornelia Schmidjell zur neuen Soziallandesrätin haben die Sozialdemokraten an der Salzach gezeigt, dass mit ihnen weiterhin zu rechnen ist. Mit Schmidjell wurden nicht nur die Kritiker Burgstallers in den eigenen Reihen - vornehmlich aus AK und Gewerkschaft - besänftigt. Die AK-Sozialexpertin wird sogar von der Opposition als Gewinn für die Landesregierung gesehen.

Die Salzburger SPÖ hat mit der Juristin eine Schwachstelle im Kernbereich Sozialpolitik behoben. Schmidjell hat das Zeug, in die Fußstapfen ihres Vorvorgängers, Ex-Sozialminister Erwin Buchinger, zu treten. Voraussetzung ist freilich, dass Burgstaller ihrer neuen Soziallandesrätin Gestaltungsspielraum gewährt - im eigenen Interesse. (Thomas Neuhold, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7.7.2011)

franzauer
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Goldener A

Was ich nicht verstehe, ist die Tatsache, dass Burgstaller bei den Medien, insbesondere ORF sowie allen anderen eher linken, einen geradezu goldenen A hat, der in keiner relation zu ihren eher dürfdtigen Leistungen steht. Allein wenn ich diese Standard Hofberichterstattung und noch ärger, den ORF Belangsendungsbeitrag im Report vorgestern gesehen habe. Hier erspart man den SPÖ Sekretären viel Geld und Propagandamittel

happyhour1
 
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Das mit Erwin Buchinger ...

... ist eine zumindest eigenwillige Interpretation des Autors.

zuckermaus3
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Regierungen kommen und gehen

Hofräte bleiben (leider)

Kondratjew -Zyklus
 
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"Regierungsumbildung in Salzburg : Chance für Burgstaller" - für einen Rücktritt.

Milieubedingter-Hojac oder besser Saualm-Haider?
02
Also wenn sie in die Fußstapfen von Vorvorgänger Buchinger tritt,

dann gute Nacht.
Außer Luft war da ja nicht viel.
Scharer kann man vor Allem vorwerfen, in der eigenen Partei nicht genug Unterstützung gehabt zu haben.
Und über den lieben Herrn Hofrat P. braucht man wohl kein Wort verlieren.

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