Lobbying-Kontrollor

Wer Geld hat, schafft an

Interview | Regina Bruckner, 7. Juli 2011, 10:03
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    Timo Lange: "Man muss sich schon fragen - siehe Lebensmittelkennzeichnung - ob die Interessen der Industrieunternehmen nicht derzeit dominieren."

Mit einer Milliarde verschaffte sich die Industrie bei der Lebensmittel­kennzeichnung Gehör: Timo Lange über das Gewicht der Lobbys und was die Affäre Strasser brachte

Timo Lange ist für die deutsche LobbyControl tätig. Das Anliegen der Initiative ist es, die Einflussnahme von Lobbyisten in der Politik offenzulegen. Im derStandard.at-Interview - anlässlich der Absegnung der EU-Lebensmittelkennzeichnung - berichtet Lange etwa, dass die europäische Lebensmittelindustrie rund eine Milliarde Euro ausgegeben hat, um ihre eigene, freiwillige Regelung zur Lebensmittelkennzeichnung bei Politik und Verbrauchern zu bewerben. Eine beliebte Lobby-Strategie, wenn es darum geht gesetzliche Regelungen zu verhindern, so Lange. Außerdem: Was notwendig wäre, um den Lobby-Einfluss transparent zu machen, was die Affäre Strasser bewirkt hat und wie Österreich diesbezüglich einzuschätzen ist.

***

derStandard.at: Rund um die EU-Regeln für die Lebensmittelkennzeichnung gab es einige für den Konsumenten recht plausible Ideen - Stichwort Ampelkennzeichnung -, aus denen nichts geworden ist. Haben die Verbraucher genug Lobbys?

Timo Lange: Da stellt sich die Frage, was gute Lobbys sind. Breit gestreute Interessen, wie die von Verbrauchern, sind natürlich schwerer zu organisieren als die gezielten Interessen einzelner Konzerne. Verbraucherinteressen sind bei uns in Deutschland über die Verbraucherzentralen organisiert und es gibt einzelne kritische Organisationen wie FoodWatch. Dabei muss man schauen, wieviel Geld jeweils dahinter steckt. Im Vergleich zu dem Budget, das der Agrar- und Lebensmittelindustrie für Interessensvertretung zur Verfügung steht, ist das auf Verbraucherseite wenig. Das ist bereits ein guter Indikator dafür, dass ein Kräfteungleichgewicht zwischen Verbraucherinteressen und Wirtschaftsinteressen herrscht.

derStandard.at: Wie äußert sich das konkret?

Lange: Durch größere finanzielle Ressourcen kann gerade auf EU-Ebene effektiver Einfluss genommen werden. Man kann ein eigenes Büro in Brüssel einrichten, dort hochqualifizierte Mitarbeiter beschäftigen, die gezielt Lobbyarbeit betreiben. Das ist im Verbraucherbereich schwieriger.

derStandard.at: Wie darf man sich die Größenverhältnisse vorstellen?

Lange: In diesem Bereich ist es ganz allgemein nicht transparent, wer wieviel wofür ausgibt. Es gibt zwar in Brüssel mittlerweile ein freiwilliges Lobbyregister, aber wie der Name schon sagt: Es ist eben freiwillig. Dazu kommt, dass auch in den einzelnen Mitgliedstaaten Druck auf die Regierungen ausgeübt wird, über den Rat in Brüssel Entscheidungen zu beeinflussen oder zu blockieren. Und in den einzelnen Mitgliedstaaten gibt es sehr unterschiedliche Voraussetzungen was die Offenlegung von Lobbying-Ausgaben betrifft.

derStandard.at: Österreich hat ja gerade ein verpflichtendes Lobbying-Register auf den Weg gebracht.

Lange: Österreich spielt damit tatsächlich derzeit eine Vorreiterrolle in Europa. Wenn das letztlich so umgesetzt wird, wäre es eine gute Voraussetzung, um mehr Transparenz zu schaffen. In anderen Bereichen besteht in Österreich jedoch Nachholbedarf, zum Beispiel was die Offenlegung von Abgeordneten-Nebeneinkünften angeht.

derStandard.at: Alle Interessensgruppen betreiben Lobbying, NGOs wie Greenpeace ebenso wie Wirtschaftsverbände. Wann werden Grenzen überschritten?

Lange: Lobbyismus, soweit er nicht die Grenze zur strafrechtlich verfolgten Korruption überschreitet, ist erst einmal legal. Dennoch gibt es Methoden, die unethisch sind und der Demokratie schaden, etwa, wenn Politiker direkt aus ihrem Amt in eine Lobbytätigkeit wechseln oder auch wenn Lobbyakteure unter falscher Flagge segeln und nicht zu erkennen geben, wessen Interessen sie verfolgen, um die Öffentlichkeit zu täuschen. Ein zentrales Problem sind aber nicht nur solche Methoden, sondern auch die enormen Macht- und Ressourcenunterschiede, die es gänzlich ungleich machen, wer sich in der Politik Gehör verschaffen kann und wer nicht. Da sind große Unternehmen oder Wirtschaftsverbände klar im Vorteil gegenüber zum Beispiel allein erziehenden Eltern oder Arbeitslosen. Es ist eben nicht einfach das beste Argument, was sich in der Politik durchsetzt.

derStandard.at: Heißt das, dass wir von der Wirtschaftslobby regiert werden?

Lange: So weit würde ich nicht gehen. Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit durch Proteste und die mediale Öffentlichkeit Einfluss zu nehmen. Allerdings muss man sich schon fragen - siehe Lebensmittelkennzeichnung - ob die Interessen der Industrieunternehmen nicht derzeit dominieren. Die europäische Lebensmittelindustrie hat etwa rund eine Milliarde Euro ausgegeben, um ihre eigene, freiwillige Regelung zur Lebensmittelkennzeichnung bei Politik und Verbrauchern zu bewerben. Das ist eine beliebte Lobby-Strategie, wenn es darum geht gesetzliche Regelungen zu verhindern: Lieber eine eigene Regelung nach den eigenen
Maßstäben aufsetzen als sich den Vorgaben der Politik beugen.

derStandard.at: Sie haben sich die Lebensmittelbranche genauer angeschaut. Worauf sind Sie gestoßen?

Lange: Auf europäischer Ebene gibt es die European Food Safety Authority (EFSA, Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde). Die EFSA ist ein gutes Beispiel dafür, wie Wirtschaftslobbys zum Teil eng mit Aufsichtsbehörden verflochten sind. Die Expertengruppen, die dort Lebensmittel kontrollieren sollen,verfügen zum Teil über Verbindungen in die Lebensmittelindustrie. Hier ist das Potenzial für Interessenskonflikte gegeben und die Unabhängigkeit der Kontrolle offensichtlich gefährdet. Matthias Horst ist zum Beispiel Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) und sitzt zugleich im Verwaltungsrat der EFSA, der u.a. die Wissenschaftler für die jeweiligen Expertengruppen auswählt. Da haben wir also einen Lobbyisten, der die eigene Branche kontrollieren soll.

derStandard.at: Ist das ein Einzelfall?

Lange: In dieser Behörde nicht. Wir haben z.B. Verflechtungen zum International Life Science Institute festgestellt. Dieses Institut publiziert angeblich unabhängige Studien im Interesse der öffentlichen Gesundheit. Geldgeber sind jedoch die großen Unternehmen der Chemie-, Pharma- und Lebensmittelbranche.

derStandard.at: Ein österreichischer EU-Parlamentarier hätte sich ja offenbar ganz gerne bezahlen lassen für seine in Aussicht gestellte Leistung.

Lange: Das war ein handfester Skandal und hat in Brüssel für große Diskussionen gesorgt. Das zeigt, dass es manchmal einen Skandal braucht, um Bewegung in die Sache zu bringen. Im Brüsseler Parlament wurde als Reaktion auf den Skandal ein neuer Verhaltenskodex für EU-Abgeordnete erarbeitet und in Österreich innerhalb weniger Monate ein Lobbyregister beschlossen. Kleine, aber wichtige Schritte.

derStandard.at: Was können Sie als Organisation bewegen?

Lange: Es gibt immer wieder Erfolge. Hier in Deutschland haben wir uns zum Beispiel dafür eingesetzt, die Praxis der externen Mitarbeitenden in Ministerien zu beenden. Das war ein System, das unter der damaligen rot-grünen Regierung eingesetzt wurde. Es hat dazu geführt, dass Angestellte von großen Unternehmen einen eigenen Schreibtisch in Ministerien hatten - teilweise in leitender Funktion. Die Deutsche Börse AG hatte zum Beispiel einen Mitarbeiter im Finanzministerium und BASF jemanden im Wirtschaftsministerium. Auf unseren Druck hin wurde eine neue Verwaltungsvorschrift erlassen, die diese Praxis eingeschränkt hat. Auch dass die Debatte um mehr Transparenz durch ein Lobbyregister sowohl in Brüssel als auch in Berlin geführt wird, ist ein Verdienst unserer kontinuierlichen Arbeit dazu. (Regina Bruckner, derStandard.at, 7.7.2011)

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wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
01
Besorgniserregend:

Zitat Lange:"Hier in Deutschland haben wir uns zum Beispiel dafür eingesetzt, die Praxis der externen Mitarbeitenden in Ministerien zu beenden. Das war ein System, das unter der damaligen rot-grünen Regierung eingesetzt wurde. Es hat dazu geführt, dass Angestellte von großen Unternehmen einen eigenen Schreibtisch in Ministerien hatten - teilweise in leitender Funktion.."

Wenn sogar soziale linke so tief sinken...

jo eh
00

"die sozialen linken" (SPD und grüne) sind damals sogar so tief gesungen, das arbeitslose und sozial schwache quasi-entmündigende hartz IV einzuführen - auf druck neoliberaler lobbies.
die "externen mitarbeiter" fügen sich nur in ein unrühmliches gesamtbild, das von der unterstützung des NATO-angriffes gegen serbien gekrönt wurde.

jo eh
00

es heißt natürlich "gesunKen"

Befreier von Butter und Eier
03

Es wäre schon viel erreicht, wenn auf den Lebensmittelverpackungen das stehen würde was im Produkt auch enthalten ist und zwar in der Menge die das Produkt hat.
Diese dubiosen Angaben der Anteile der Inhaltstoffe für eine gewisse Größe die nichts mit der gekauften Packung hat, gehört abgeschafft. Da kann ich mir ein jedes Produkt gesund schreiben.
Die Lebensmittelindustrie ist eine FEIGE Industrie, weil sie nur mit belügen Ihre Waren verkaufen können, andernfalls würden die Konsumenten das Zeug erst gar nicht kaufen.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00
Skankalös ist -

zb. die oft fehlende herkunftsbezeichnung bei fischprodukten! Auch die winzigen, schwer leserlichen u. unvollständigen produktangaben u. fehlenden hinweise auf genmanipulierte stoffe sind untragbar!!

Frico
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Das was wir hier Demokratie nennen, ist in Wahrheit eine Regentschaft des Geldes und das nennt sich Plutokratie.

Ich habe mich seinerzeit sehr gewundert, als ein gewisser Stronach immer wieder betont hat: Wer das Geld hat macht die Regel! Irgendwie war das allen klar, dass das so ist. Irgendwie hat sich unsere Gesellschaft daran gewöhnt vom Geld "erschlagen" zu werden!

Aber nicht nur irgendwie ist das ein Zustand, der irgendwann im nächsten Wahnsinn enden wird. Die Geschichte wird sich wieder einmal wiederholen. Vielleicht werden wir danach g´scheiter!

Jessas Na
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ich finde schade, dass wir das ampelsystem nicht bekommen. in england hat sich das shopping dadurch stark vereinfacht! wenn man was will das gut schmeckt sucht man einfach nach einer roten ampel :)

Van_Tom
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Furchtbar. Schlicht und ergreifend furchtbar. Geld regiert die Welt. Das ist Fakt und so alt wie die Sache selbst.

Veränderte Lebensmittel durch die Industrie haben und hatten IMMER die Absicht damit Ertrag zu erwirtschaften. Das liegt in der Natur der Sache. Ob die Konsumenten davon dicker oder sonst etwas werden ist völlig nebensächlich.

Nur der Konsument selbst kann durch das Kaufverhalten etwas verändern. Keine Behörde oder sonst jemand kann das tun. Es gibt nichts und niemanden der unabhängig ist!

Etwas Zeit und ein paar Gedanken zu den Kalorien die man zu sich nimmt erspart viel Kummer und Sorgen.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
01
Und es fehlt doch das verantwortungsbewusstsein der macher!

Van_Tom
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Ja, das fehlt aber darf leider nicht erwartet werden. Letztlich sitzt irgendwo eine Chef oder noch viel schlimmer ein Finanzier der Erträge sehen will.

grifter
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Herrliches Timing, beabsichtigt oder nicht - nebenan im Artikel über Stevia kann man wunderbar sehen, was Lobbying bei Nahrungsmittel für einen Verbraucherschaden verursacht.

Wäre längst schon auf dem Markt, gäbe es die Zucker- und Künstliche-Süßstoff-Lobby nicht:
http://derstandard.at/130868062... bald-legal

wenig
01
Wer wenig Geld und keine Lobby hat, bekommt den Schaden

Die Ausbeutung, die Abzocke, die Mühsal, die Arbeit, die Konzerne nicht mehr leisten, den Stress, den Ärger, die Stress-Erkrankungen, den Frust, die Schikanen, soziale Ausgrenzung, Enteignung und Armutsgefahr.

banks1
00
!

Das traurige ist, wir zahlen viel mehr als die Industrie und dennoch werden unsere Wünsche und Bedürfnisse ignoriert. Leider stimmt : "Wer zahlt schafft an" nicht -
denn wir bezahlen unsere Politker.

warp.faktor
016
"Die Öffentlichkeit hat die Möglichkeit durch Proteste und die mediale Öffentlichkeit Einfluss zu nehmen."

... das hat man in den letzten Tagen in Griechenland deutlich gesehen.

Fakt ist:
* Dank EU-Verfassung regieren die Banken und Konzerne, reale Mitbestimmung der BürgerInnen existiert nicht mehr!
* Die Demokratie - deren Grundprinzip der friedliche Machtwechsel ist - ist ausgeschaltet.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
20
Jeder einzelne kunde -

kann durch verändertes konsumverhalten u. durch kritisches, hartnäckiges(!) nachfragen bei den anderen kunden u. vor allem bei den jeweiligen filialleitungen zu verbesserungen beitragen!
Sicherlich besser als nix!!

warp.faktor
02
Theoretisch richtig!

Nur sind die so erreichbaren Veränderungen minimal. Die Masse wird von Werbung, Platzierung, Produktgestaltung ... manipuliert.

Rechnen Sie die tägliche Werbezeit alleine in den AV Medien zusammen! So viel Zeit und Geld hat keine NGO.

Dazu kommt der Trend, dass die Angestellten immer weniger entscheiden können. Eine FilialleiterIn bei Schlecker, Lidl etc. entscheidet nicht über das Sortiment!

Andreeeas
10

Hätten Sie die EU-Verfassung gelesen, würden Sie so einen Unsinn nicht behaupten.

Andreas Prucha
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Der Vertrag von Lissabon war im Gegenteil eher ein Schritt zu etwas *mehr* Einfluss der Bürger. Sehr zögerlich, aber doch etwas mehr. Vorher war es fast ausschliesslich der Rat, der hinter verschlossenen Türen die Dinge ausgeheckt hat.

jo eh
00

"europäisches bürgerbegehren" ist beinahe ein orwellinisches konstrukt. es legt eine sensationelle "europa-weite" mitbestimmung nahe, die an der geographischen und politisch-kulturellen wirklichkeit europas scheitert.
wie eine europaweite volksabstimmung über zwentendorf ausgeschaut hätte? die meisten nicht-österreicher hätte es ganz einfach nicht interessiert.
ein europaweites volksbegehren zu bewerben, info-veranstaltungen durchzuführen, in x sprachen die info übersetzen, lokale gruppen zwischen portugal und rumänien zur teilnahme überzeugen ist ein enormer (auch kosten-)aufwand.
dass so etwas in den meisten fällen am breiten, regional gefärbten interessensspektrum scheitern könnte, war wohl wichtigster hintergedanke.

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
01
Die rolle des eu-rates ist oftmals sicherlich fragwürdig!

warp.faktor
01
Ein Recht ...

... dass niemand ohne Millionenaufwand wahrnehmen kann, ist auch nur Marketing für ein totalitäres System!

Ist es nicht merkwürdig, dass das "Europäische Bürgerbegehren" bisher nicht ein einziges Mal genutzt wurde?

p1234
02

Grundsätzliche Zustimmung.

Was mich aber bei Kommentaren ähnlichen Wortlautes immer wundert: *wann* und *wo* in der Geschichte der Demokratie war es denn anders (und jetzt bitte nicht mit den alten Griechen anfangen)?

Das Mitspracherecht der Bevölkerung war immer ein sehr indirektes. Die 1. Pflicht jeder Regierung (ob Demokratie oder nicht) war und ist der Machterhalt.

Das allgemeine Gefühl in der Zeit des Wiederaufbaus und Baby Booms war vielleicht ein besseres, weil man sah, dass etwas voranging. Aber es ist immer leichter auf Trümmern oder der grünen Wiese etwas neues zu schaffen anstatt etwas bestehendes zu verbessern.

Also nochmal die Frage: Wann war die Politik jemals "besser"?

warp.faktor
01
Konkrete Frage - konkrete Antwort.

Vor 1995 hatten wir in vielen Ländern eine eigenständige Wirtschaftspolitik, die auf die landestypischen Möglichkeiten und Bedürfnisse Rücksicht genommen hat.

Seit 1995 haben wir eine Einheits-Wirtschaftsdiktatur, die von den Lobbyisten in Brüssel vorgegeben wird.

Der freie Waren- und Kapitalverkehr (in der EU-Verfassung) hat den Staaten (also allen) Einnahmen genommen (Zölle + Steuern), die Vorteile können aber nur private exportorientierte Konzerne nutzen.

Fazit: Lohndumping und Sozialabbau!

wirdeinlichtleinseinamendedestunnels
00

Die bisherige globalisierung ist oftmals gefährlich einseitig erfolgt! Die regierungen haben das leider erst ermöglicht!
Change!

warp.faktor
02
Ich mag das Wort "Globalisierung" nicht ...

... denn da versteht jeder etwas anderes darunter.

Ganz konkret geht es mit um die ...
* Abschaffung von nationalen Zöllen (staatliche Einnahmen)
* legale Umgehung von demokratischen Gesetzen (freier Warenverkehr)
* legale Umgehung von Steuern (freier Kapitalverkehr)
* Ausschaltung von nationalen Kontrolle und damit Förderung von Geldwäsche und organisierter Kriminalität.

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