Wiener Linien testen Elektrobusse für Innenstadtbetrieb

6. Juli 2011, 11:50

Erster batteriebetriebener Bus bereits auf Linien 2A und 3A unterwegs - Entscheidung bis Jahresende

Wien - Die Wiener Linien wollen einen Teil ihrer Busflotte erneuern und testen zu diesem Zweck ab sofort umweltfreundliche Elektrobusse. Konkret geht es um die Innenstadt-Linien 2A und 3A. Dort sind derzeit Fahrzeuge im Einsatz, die mit Flüssiggas betrieben werden, jedoch ihre Altersgrenze bereits erreicht hätten, teilten die Verkehrsbetriebe am Mittwoch via Aussendung mit. Der erste, rein batteriebetriebene Testbus ist bereits im Einsatz.

Er stammt von der italienischen Firma Rampini und bietet Platz für bis zu 44 Personen. Steuerung und Antrieb stammen von Siemens. Während in den ersten Tagen noch Belastungstests und die Prüfung der Batteriekapazitäten auf dem Programm stehen, können voraussichtlich nächste Woche auch Fahrgäste mit dem Bus unterwegs sein. Die Testreihe, bei der insgesamt fünf Modelle geprüft werden, soll laut Wiener Linien bis Ende Juli laufen. Bis Jahresende will man dann entscheiden, ob ein Umstieg auf die neue Technologie in der Praxis machbar ist.

Apropos Innenstadt-Linien: Deren Streckenverlauf könnte sich bald ändern. Sollte die Fußgängerzone wie geplant vom Graben bis an den Hof verlängert werden, würde man sich Alternativrouten überlegen müssen, hieß es bei den Wiener Linien. (APA)

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nicht kurzsichtig sein, ein erster Schritt

1. geht es einmal um die Menschen in den Städten die unter den Schadstoffen der motorisierten Fahrzeuge leiden, die man sofortigst stark reduzieren kann
2. befinden wir uns in einem Umstellungsprozess, der halt eine Zeit dauert, der Anteil an ÖKO Strom steigt kontinuierlich

wiener linien testen auch einen hybrid bus

der fährt derzeit zb auf der linie 57A. einer von MAN und einer von volvo. ich hänge mich mal weit aus dem fenster und wette auf MAN. da haben die wiener linien ja seit jahren schon gute "connections".

Und woher bitte soll der Strom kommen?

Wenn´s nach den Grünen geht, nicht aus einem Atomkraftwerk (weil Tschernobyl bei einem verrückten Experiment explodiert ist und die Japaner AKWs in Erdbebengebiete bauen), nicht aus einem Wasserkraftwerk (da müßte man ja einen Baum fällen, (der in den 1980-ger Jahren schon vom Waldsterben betroffen war), nicht aus einem kalorischen Kraftwerk (wegen der Klimaerwärmung, die man heute bzw. in diesem Sommer nach einem langen eiskalten Winter besonders gut merkt und wegen des Ozonlochs, das schon größer als die Erdatmosphäre ist), und auch sonst lebte sich´s in einer komunistischen Steinzeit als Grünneantertaler einfach besser....Also wozu überhaupt Busse und eine Innenstadt, wo es doch Höhlen gibt.

Dass der Strom nicht aus einem Kernkraftwerk kommen soll, hat andere Gründe als den von als übertrieben dargestellten Sicherheitswahn.

Atomenergie wird permanent als billigste MÖglichkeit überhaupt dargestellt, was in Wirklichkeit jedoch vollkommen falsch ist: Die Entsorgung radioaktiven Abfalls ist nach wie vor ein völlig ungelöstes Problem.
Halt, nicht matschkern: Ich spreche nicht von "Lagerung", sondern von "Entsorgung"!
Atommüll wird mangels besserer Möglichkeiten einfach "zwischen(!)"gelagert, irgendwann wird man schon eine Möglichkeit zur Entsorgung finden.
Bis dahin werden UNSUMMEN in die Lagerung gepulvert, die in den Stromkosten jedoch keineswegs abgebildet werden.

Daher: NEIN zu Atomenergie!

omg

sie wollen einen troll mit argumenten (!!) bekehren :-)

Wär schon mal gut wenn man nicht

mehr derartige Lärmmaschinen wie die zurzeit in Betrieb befindlichen Busse kauft. Wohne leider entlang einer Busline, die einzigen Fahrzeuge welche ich durch die Schallschutzfenster höre sind Busse der Wr. Verkehrsbetriebe. Auch während der Fahrt in die Bussen ist der Lärmpegel durch Motorenlärm und Abrollgeräusche enorm. Bin vor kurzen mit einem moderen Bus zum Flughafen gefahren, beinahe kein Lärm zu hören, bzw sind vorbeifahrende Reisebusse fast nicht zu hören/lärmarm.

ps: Dass viele Buslenker nur Vollgas und Vollbremsung, samt herumwirbelnder Fahrgäste, kennen spielt sich auch eine Rolle.

Innen <-> Außen

Meiner Erfahrung nach ist der Lärmpegel innerhalb eines Motorfahrzeugs immer geringer als außerhalb.

kann ich nur voll bestätigen, wohne im hinterhof mit lärmschutzfenstern

aber wenn der 13a von der ampel den berg hochkracht, wackeln die teller... 3x meterwände helfen da auch nix :(

Kann ich bestätigen.

Ich wohnte jahrelang in der Nähe einer Bushaltestelle. Kein anderes Fahrzeug war so laut wie ein anfahrender Bus.

Reisebusse sind halt in der Regel nicht niederflurig und nicht auf maximale Fahrgastkapazität ausgelegt - da hat man schlicht und einfach mehr Platz für Schalldämmung.

Wo ist da der grosse Unterschied??

Der Motor sitzt am Heck hinter einer Wartungsklappe! Und interessanterweise gibts auch leise Niederflurbusse! Wenn sich die Fahrer aber meistens für Leo2-Lenker halten und ausser Vollgas und Vollbremsung nix kennen, kann die Technik auch nix mehr ausrichten! Ausserdem - Lärmschutzrichtlinien sind in der Praxis für die Wiener Linien eh ein Fremdwort!

More of this.

Das ist gut. Das viel größere Problem sind aber die schwachsinnig dimensionierten Riesen-KFZ mit entsprechendem Ausstoß, die die Innenstadt verstinken und den knappen Platz verschwenden. Merzedes-Taxis, Geländewagen, Luxus-Karossen und SUVs.

KFZ braucht es - von Notfällen, Öffis und Zulieferung abgesehen - in der City gar keine.

Es geht ja doch auch in engen Gassen und mit großer Fahrgastanzahl. Aber immer dieser das geht aber nicht weil ....
Visionen mehr Visionen.
Da is noch so viel möglich.
Jetzt noch die Atom und Kohle kraft durch Wind, Bio (aber nicht Holzöfen) und Sonne austauschen.

xy

wieviel muß man saufen um einen derartigen Holler zu formulieren?

wieviel muß man rauchen

um das nicht zu verstehen ??

Ich trinke keinen Alkohol

Mh noch bedenklicher ... ;)

Endlich

Na endlich einmal etwas Positives aus Wien. Sind dies Busse so leise wie die üblichen E-Autos?

Bin heute damit gefahren. Die Busse sind extrem leise, man hört nur ein ganz leises Surren und die Abrollgeräusche der Räder.

und der Strom kommt selbstverstaendlich aus der Steckdose!! hurrah!

Du bist vielseitig! Du hast nämlich nicht nur von Medizin keine Ahnung, sondern auch von Physik

selbst wenn dafür fossiler brennstoff eingesetzt würde - so geschieht dies wenigstens zentral, mit besseren filtermöglichkeiten. das erleichtert und reduziert auch den transport des brennstoffs.

ja sicher..

..genauso wie das benzin bzw der diesel aus dem zapfhahn.

Solarstrom ist billiger als Diesel ohne STEUERN

Sie haben wohl den dramatischen Preisabsturtz der Photovoltaik übersehen.

PRobieren sie mal den Kostenkalulator Elektrobus gegen Dieselbus aus und ändern der Strompreis von 12 Cent Gewerbetarif Nachtstrom auf 20 Cent. Der Elektrobus ist trotzdem weit billger
http://auto.pege.org/2011-byd/... nkfurt.htm

danke für den link, sehr interessant :D

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