Öle für die Küche

Das richtige Öl für den Salat

5. Juli 2011, 17:06
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    foto: reuters/dario pignatelli

    In den kommenden Wochen ist die Auswahl an heimischen Salaten und Gemüsesorten riesig.

Ein neues Infoblatt der Umweltberatung informiertüber gesunde Fette und Öle

Wenn die Temperaturen klettern, passt  sich bei vielen auch Appetit an die veränderten klimatischen Bedingungen an. Im Sommer stehen deshalb bei den meisten ÖsterreicherInnen frische Salate auf dem Speiseplan. In den kommenden Wochen ist die Auswahl an heimischen Salaten und Gemüsesorten riesig. Mit unterschiedlichen Zutaten und den passenden Ölen fällt die gesunde Abwechslung leicht. Bei der Zubereitung sollte aber nicht vergessen werden, dass Öl nicht gleich Öl ist. Hochwertige Öle schmecken über Salat und Gemüse nicht nur besser, sondern machen vor allem fettlösliche Vitamine verfügbar. Das neue Infoblatt "Fette und Öle" der umweltberatung gibt wichtige Tipps zum Thema.

Welches Öl wofür?

Je nachdem, ob die im Öl enthaltenen Fettsäuren gesättigt oder ungesättigt (einfach und mehrfach) sind, haben sie unterschiedliche Eigenschaften und Wirkungen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper besonders wichtig, weil er sie großteils nicht selbst erzeugen kann. Hier sind Omega-3-Fettsäuren die bekanntesten Vertreter, die von den meisten Menschen zu wenig aufgenommen werden. Das Pflanzenöl mit dem höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren ist das Leinöl aus Leinsamen. Hanföl oder Walnussöl haben ebenfalls hohe Anteile.

Pflanzenöle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollten keinesfalls zu stark erhitzt werden, denn bei hohen Temperaturen spaltet sich das Öl und es entstehen gesundheitsschädliche Stoffe. Dies bemerkt man durch  stechenden Geruch. Für das Frittieren sind raffinierte Öle geeignet. Auch native Öle können zum Braten verwendet werden, sollten aber maximal 180 °C heiß werden.

Für Desserts und den Salat

Das nussig schmeckende Kürbiskernöl passt etwa gut auf Salate und ins Pesto, schmeckt aber über manchen Desserts - wie Vanilleeis - hervorragend. Ebenso Mohnöl, dass gut zu Süßspeisen oder Erdäpfeln passt. Rapsöl oder Weizenkeimöl sind im Geschmack weniger intensiv und in der Küche universal einsetzbar. (red)

Infoblatt der umweltberatung

Fette und Öle für die Küche

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Fett ist nicht gleich Fett

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Posting 1 bis 25 von 35
1 2
tipster
00
10.8.2011, 16:56
Nachtragsempfehlung:

Maiskeimöl von Sabo
aus 50% kaltgepresstem und
50% raffiniertem Maiskeimöl

Eigenes köstliches, schwach süßliches und leicht nussiges, abgerundet getreideiges Aroma.

Für Salate, Pasta und Fleischgerichte.

Seit kurzem beim Zielpunkt.
Zweites Fläschchen (250 ml in dunkler Glasflasche) heute gekauft.

www.sabo-oil.com

Bon profit!
00
14.8.2011, 18:06
Info

Hofer hat ein "Bio-Omega-Öl"
es handelt sich um eine Mischung von kaltgepresstem Rapsöl, Sonnenblumenöl und etwas Leinöl. Mit Angabe der Anteile der gesättigten, einfach ungesättigten und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (jeweils in Gramm pro rund 92 Gramm), wobei der Anteil der Omega-3-Fettsäure=Linolensäre in g angeführt wird.
1/2 Liter in Glasflache 1,99 Euro; empfehlenswert für Salate aller Art.

sucknals
10
11.7.2011, 00:29
Albaöl

dies ist ein schwedisches Rapsöl mit feinem Butteraroma, wer es einmal probiert hat , mag´s immer wieder. Cholesterinfrei, erhitzbar auf 220°, super zum backen und genial zu Fischgerichten.Ein absoluter Allrounder! Probiert und gefunden bei:
www.galerie-follner.de

tramezzino
11
10.7.2011, 20:32
oil of olaz

aber nur für den salat.

K._Tipster
00
10.7.2011, 21:28

Butter auf'm Kopf?

K._Tipster
00
Nicht alle raffinierten Öle sind zum Frittieren geeignet

Geeignet:
Erdnußöl,
Olivenöl,
Rapsöl,
Rapsöl/Sonnenblumenöl,
Rapsöl/Maiskeimöl

Nicht geeignet z.B.:
Distelöl,
Traubenkernöl

K._Tipster
00
Vorschläge

zur Verwendung von kaltgepressten Pflanzenölen
für Salate
Haselnußöl: Obstsalat
Walnußöl: Rucola, Vogerlsalat
Kürbiskernöl: Käferbohnensalat
Traubenkernöl: Paradeissalat, Krautsalat
Leinöl: Sauerkraut, Endivien-/Erdäpfelsalat
Mohnöl: Zum Abschmecken knackiger Salate
Sesamöl: Rote Rübensalat (mit Kren)
Olivenöl: Salate aus Gurken, Paprika, Tomaten
Mandelöl: Chinakohl, Karotten
Sonnenblumenöl: Zu Salaten aller Arten
Distelöl: Blattsalate, Sprossen, Rohkost
Rapsöl: Fisolensalat, Salate mit Knoblauch
Hanföl: Lauch mit Kartoffeln
Macadamianußöl: Zarte Blattsalate, Fruchtsalat

spaß&freude
40
blattsalate

bereite ich ausschliesslich ohne öl zu, weil sie dadurch ihre knackigkeit, frische und ihren eigengeschmack besser erhalten.

marinadentipp: in 0,2l wasser, 2 el weisser basalmico (oder 1 el + 1el zitronensaft) und 2 el zucker auflösen und dann die schale einer halben zitrone reinreiben.

das ganze über den trockenen und leicht gesalzenen blattsalat leeren und ein paarmal mit den händen wenden.

leicht, köstlich, erfrischend und kalorienarm!

K._Tipster
00

(Blatt)Salateigengeschmackliebhaber sollten jeweils raffinierte Pflanzenöle den kaltgepressten vorziehen:
Empfohlen werden:
Distelöl, Maiskeimöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Sonnenblumenkeimöl, Traubenkernöl.

HerrHugo
01
5W50 - es gibts nix gschmeidigeres!

tramezzino
00
10.7.2011, 20:12

10/40 teilsynthetisch. und sonst nix!!

ridgero
02

Steirisches Kürbiskernöl, kein Weg führt bei mir daran vorbei! :)

tramezzino
10
10.7.2011, 20:14

der dreck funktioniert nicht in der frittöse, ich sag dir, ein gestank war das !!!!!

Zentner
02

Für die Wahl des zum Salat passenden Öls sollten nicht Anteile der verschiedenen ungesättigten Fettsäuren sondern der Geschmack auschlaggebend sein.

uni versalis
11
100 % zustimmung.

daher haben wiederholte fettsäurebildbeschreibungen, wie sie manche reflexartig posten um ein öl besonders zu loben, für mich keinen brauchbaren argumentationsgehalt. essen ist für mich keine medizin, sondern in erster linie genuss, wenns dann auch noch gesund ist, habe ich nichts dagegen (wobei bei ölen das fettsäurebild nicht das einzige ist, gibt ja auch noch die polyphenole).

an hervorragenden olivenölen und in manchen fällen kürbiskernöl führt für mich kein weg vorbei, wobei ersteres eine geschmackliche vielfalt bietet die unter allen genannten ölen ihresgleichen sucht und auch sehr vielseitig einsetzbar ist.

K._Tipster
01
10.7.2011, 21:32

Sehr vielseitige Vielfalt, o ja.

K._Tipster
01
Richtig,

man schmecke sich durch etwa 20 Sorten (auch kaltgepresster) Pflanzenöle durch in verschiedensten Rezepten, dann kommt man schon drauf was einem schmeckt,
-und dass eine Aussage "vozugsweise Olivenöl" keinen Sinn hat.

Werner Faygmann
111
Bei allem Respekt...

...aber Kürbiskernöl über Erdäpfelsalat, wie ihn die Steirer essen, schaut nicht nur grauslich aus, sondern schmeckt auch so... bezüglich Erdapfelsalat haben sie übern Semmering keine Kultur... Kürbiskernöl über Blattsalat, Paradeissalat hingegen ist lecker...

Dhimmi
11
"Erdapfelsalat haben sie übern Semmering keine Kultur"

In Wien auch nicht. Der ist, falls original, süss!!!
(Und der Blattsalat schwimmt im Zuckerwasser)

Lady Pyrra of Danubien
 
10

Meine macht noch heute ihr heiss begehrtes "Gurkenkompott" zu den Eiernockerl.

DrBelacqua
10

Kürbiskernöl über Vanilleeis ... da hat jemand zu viele Kochshows genossen. Ich gehe mich mal übergeben.

hawkwind
12
Du irrst!

Hätte ich auch nicht gedacht, bis ich beim Bortolotti eine Eiskreation bestellt habe, die mit Kürbiskernöl garniert war. Schmeckt sogar herrlich!

chac
00
25.7.2011, 03:16
gehört zu den

feinsten desserts... wenn, dann nur mit edlem vanilleeis und hochwertigem echtem steirischen kürbiskernöl..ein paar geröstete kürbiskerne drüber, eine geschmackssensation:)

K._Tipster
10
26.7.2011, 20:06

Auch bei den Kürbiskernen auf echt steirische bzw. südburgenländische achten!

DrBelacqua
11

Ich will ehrlich gesagt nicht. Aber ja, natürlich -

de gustibus non disbutandum est.

Schönen Tag noch!

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