Ein neues Infoblatt der Umweltberatung informiertüber gesunde Fette und Öle
Wenn die Temperaturen klettern, passt sich bei vielen auch Appetit an die veränderten klimatischen Bedingungen an. Im Sommer stehen deshalb bei den meisten ÖsterreicherInnen frische Salate auf dem Speiseplan. In den kommenden Wochen ist die Auswahl an heimischen Salaten und
Gemüsesorten riesig. Mit unterschiedlichen Zutaten und den passenden Ölen fällt die gesunde
Abwechslung leicht. Bei der Zubereitung sollte aber nicht vergessen werden, dass Öl nicht gleich Öl ist. Hochwertige Öle schmecken über Salat und Gemüse nicht nur besser, sondern machen vor allem fettlösliche Vitamine verfügbar. Das neue Infoblatt "Fette und Öle" der umweltberatung gibt wichtige Tipps zum Thema.
Welches Öl wofür?
Je nachdem, ob die im Öl enthaltenen Fettsäuren gesättigt oder ungesättigt (einfach und mehrfach) sind, haben sie unterschiedliche Eigenschaften und Wirkungen. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren sind für den Körper besonders wichtig, weil er sie großteils nicht selbst erzeugen kann. Hier sind Omega-3-Fettsäuren die bekanntesten Vertreter, die von den meisten Menschen zu wenig aufgenommen werden. Das Pflanzenöl mit dem höchsten Anteil an Omega-3-Fettsäuren ist das Leinöl aus Leinsamen. Hanföl oder Walnussöl haben ebenfalls hohe Anteile.
Pflanzenöle mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren sollten keinesfalls zu stark erhitzt werden, denn bei hohen Temperaturen spaltet sich das Öl und es entstehen gesundheitsschädliche Stoffe. Dies bemerkt man durch stechenden Geruch. Für das Frittieren sind raffinierte Öle geeignet. Auch native Öle können zum Braten verwendet werden, sollten aber maximal 180 °C heiß werden.
Für Desserts und den Salat
Das nussig schmeckende Kürbiskernöl passt etwa gut auf Salate und ins
Pesto, schmeckt aber über manchen Desserts - wie Vanilleeis -
hervorragend. Ebenso Mohnöl, dass gut zu Süßspeisen oder Erdäpfeln
passt. Rapsöl oder Weizenkeimöl sind im Geschmack weniger intensiv und
in der Küche universal einsetzbar. (red)