Umfrage

Hälfte der Türken sieht sich benachteiligt

5. Juli 2011, 14:57

65 Prozent der Österreicher finden, dass Integration schlecht abläuft

Wien - Die Österreicher finden, dass die Integration von Migranten in Österreich nicht funktioniert. Das geht aus einer gfk-Umfage hervor, die dem Integrationsbericht angefügt ist. Demnach meinen fast 65 Prozent, dass die Integration eher oder sehr schlecht abläuft. Den noch positivsten Eindruck haben Personen mit keinem bzw. mit Pflichtschul-Abschluss sowie Teenager.

Besorgniserregend ist, dass sich aus Sicht der Österreicher die Lage in den letzten Jahren noch verschlechtert hat. So sagen 40 Prozent, dass das Zusammenleben schlechter geworden ist, nur 16 Prozent sehen eine Verbesserung.

Ex-Jugoslawen zu 90 Prozent zufrieden

Zuwanderer fühlen sich in Österreich hingegen durchaus zu Hause. 42 Prozent sehen sich völlig, 44 Prozent eher heimisch. Während Personen mit jugoslawischem Hintergrund sogar eine Zufriedenheit von über 90 Prozent aufweisen, sind es bei jenen mit türkischen Wurzeln gut drei Viertel. Allerdings fühlt sich letztere Gruppe mit 61 Prozent eher dem Herkunftsstaat zugehörig. Bei den Bürgern der ehemaligen jugoslawischen Teilrepubliken fühlen sich dagegen 64 Prozent als Österreicher.

Die Zuwanderer aus Ex-Jugoslawien sehen sich auch zu mehr als 70 Prozent in Österreich nicht wegen ihres Migrationshintergrunds benachteiligt. Bei den türkischstämmigen Bürgern empfinden sich hingegen 53 Prozent als benachteiligt. Generell scheinen sich Serben, Kroaten und andere Zuwanderer aus der Balkan-Region in Österreich besser eingelebt zu haben. Fast 90 Prozent sind mit der österreichischen Gesellschaft einverstanden. Bei den Türken sind es lediglich 48. (APA)

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ND1
15
bin mal gespannt

ob das durchkommt :-)

ich bin sicher der letzte der den türken ihre rechte streitig machen möchte - ich kenne sogar ein recht dass sie viel zu selten in anspruch nehmen ... nämlich das recht wieder auszureisen ...

Luky Pozzo
00
Dann entspannen Sie sich doch auch schon wieder

Mein Gott, wenn Sie doch reden könnten wie Sie eigentlich wollen möchten.

Aber warum heulen Sie sich nicht einfach auf Straches Facebook aus, dort dürfen Sie sich daheim fühlen.

armin delmenhorst
 
00
10.7.2011, 16:45
Hier liegt ne Bringschuld vor!

Bei mir reift mittlerweile die Meinung, dass viele türkische Parallelbürger/innen durchaus bereit wären, wieder in die Türkei zurückzukehren - auch die 2. und 3. Generation - wenn sie genügend aufgeklärt würden.

Die Türkei ist mittlerweile ein prosperierendes Land, wo sie unsere Türken zwar nicht brauchen, diese aber sich sicher wohler fühlen würden als bei uns. Ich plädiere daher dafür, diese Menschen über die Möglichkeiten einer Repatriierung aufzuklären und ihnen natürlich dabei zu helfen.

Statt so sinnloser Umfragen sollte ausgelotet werden, wo unzufriedene Pass-Türken ne Möglichkeit in der Türkei haben, sich ne Existenz aufzubauen.

Luky Pozzo
00

Na dann machen Sie doch das Nächstliegende und hauen Sie selbst einfach ab.

Speedy 07
08
. Bei den türkischstämmigen Bürgern empfinden sich hingegen 53 Prozent als benachteiligt.

na dann sollen Sie halt heim in die Türkei gehen, wenns glauben dass es in Österreich nicht gut ist für sie.

ND1
03
das tun sich doch

mittlerweile fährt ja die U6 in die türkei :-)

12 bar blues
04

Werden sie nicht tun, sie sehen ja das ihre Suderei auf fruchtbaren Boden fällt.
Fragt nicht was die Türken für Österreich tun können.
Fragt was Österreich für die Türken tun kann.

Speedy 07
04
ja , so ungefähr, noch schlimmer als die

Türken sind die Tscheschenen, die glauben gleich dass, wenn sie Kinder machen, Österreich einen Gefallen damit zu tun und die Trümpfe in der Hand zu haben, abgesehen davobn dass, die Müllberge wachsen, die VOR den Mülltonnen liegen.

Naja, Österreich ist ja ein "liebes Land" dass, sich sowas gefallen lässt.

ND1
09
ich möchte einmal eine grundsätzliche

frage stellen: wen interessiert es ob sie sich benachteiligt fühlen oder nicht?

Chester R.
09

Um ein "rechtes", aber in diesem Kontext durchaus zulässiges Argument zu bemühen:

Wenn sich Türken in Österreich so benachteiligt fühlen - warum fahren sie dann nicht nach Hause?

Ich weiß ja nicht, was in manchen Köpfen vorgeht, aber wenn ich in ein Land emigriere und merke, dass ich dort nicht willkommen bin oder sogar angefeindet werde, dann gehe ich doch wieder nach Hause oder in ein anderes Land, in dem ich willkommener bin. Österreich ist kein Luxushotel, das um die Zufriedenheit seiner "Kunden" bemüht sein muss.

Sam Deer
 
01
>>Österreich ist kein Luxushotel, das um die Zufriedenheit seiner "Kunden" bemüht sein muss.<<

Das wissen unsere Verantwortlichen und diverse NGOs auch?

Herr Steuerzahler
00
Das wissen unsere Verantwortlichen und diverse NGOs auch?

leider nein

rowdy
310
Wenn Mami und Papi

dem Nachwuchs von klein auf eintrichtern, er wäre etwas Besseres alleine aufgrund des Türkentums, dann kann die Realität mit Eintritt in das Berufsleben schon eine ordentliche Watsche sein. Da wird man plötzlich benachteiligt nur weil ein anderer besser ist. Sowas aber auch.

Herr Steuerzahler
01
Zu meinem Glück verkehre ich mit anderen Ösis

Mit anderen Ösis, die das Glück haben, NICHT mit dieser Volksgruppe Tür an Tür leben zu müssen. Sie Glücklicher!

Harry Y.
 
53
An eurem Verhalten hier im Thread

sieht man ja, wie wenig an euch nachahmenswert ist. Wer von solchen Verhaltens- cum Lebensweisen wie die, die ihr hier sehr schön aufzeigt, nichts wissen will, hat Recht. Respektvoller Umgang, intellektuelle Redlichkeit, ist das keine. Das ist nichts als Mobbing. Es gibt nicht einmal eine Antwort, wenn man euch fragt, was ihr mit irgendeinem Ausdruck meint. Meinetwegen könnt ihr darauf stolz sein, wie auch immer ihr zu dieser Selbsteinschätzung kommt; aber verlangt dann bitte nicht von mir, uns, Respekt dafür, dass ihr hier nur zusammenbringt, auf einen Menschen einzudreschen.

Danke, es ist mir bekannt, dass ihr höchstwahrscheinlich zu den berühmt-berüchtigten 30% gehört's (die Strache wählen). Zu meinem Glück verkehre ich mit anderen Ösis

12 bar blues
45
Wie recht

Sie doch haben. Das ist nichts anderes als Mobbing. Nämlich das was Sie und ihresgleichen treiben.
Jeder der es wagt die leiseste Kritik an Migranten zu äußern ist ein rechter und FPx Wähler.

Harry Y.
 
32

; ohne Parallelgesellschaften (unter Österreichern) wäre das friedvolle "Zusammenleben" (womit man im Allgemeinen das Leben diversester Menschen und Kulturen an einem Ort, in einem Staat bezeichnet) unmöglich.

Es geht mir nicht darum, den Fanatismus gewisser Kreise abzustreiten, und ich habe das nirgends getan. Er ist eine Realität unter vielen und es gibt auch unter Österreichern genug. Es geht mir schlicht darum, die Fremdenfeindlichkeit selbst ausfindig zu machen und festzunageln. Nachzuhaken, wenn ihr wieder eure großen Worte schwingt, ist legitim: verwendet ihr gewisse Begriffe, dann muß der Wille da sein, diese auch definieren zu können.

So kann man fragen, WIESO 40% meinen, das Z.L. sei noch schlechter geworden, das ist legitim.

sleepyc
33
langsam driftet das offenbar in die richtung

einer selbstwahrnehmung wie es grosse teile der schwarzen us-amerikanischen bevölkerung haben.

nur: selbstmitleid allein bringt einen leider auch nicht weiter...

Chester R.
03

Und vor allem sind die Schwarzen in den USA bzw. deren Vorfahren nicht gerade freiwillig eingereist.

Igor Gassner
01
Hinter den Schwarzen in der USA steht nicht

eine Mittelgroße Militärmacht und baldige wirtschaftliche Mittelmacht

trollvottel
23

In den USA liegt das Glück auf der Straße und es gibt keine Diskriminierung? In Märchen, ja, in den Fabeln, die Amerikaner über ihr Land erzählen.

In Wirklichkeit ist die Armut in den USA ebenso schwarz wie die Arbeitslosigkeit. Es gibt dort kein Bundesbudget für Schulen, die sind Gemeindesache -- um so schwer wiegender ist die unveränderte Ghettobildung. Inglewood in LA ist schwarz, Beverley Hills gleich daneben weiß; man kann sich kaum ausmalen, wie unterschiedlich die Schulen (und deren Budgets) sind. 9 von 10 Todeskandidaten sind schwarz -- Weiße können sich idR Anwälte leisten. 9 von 10 Polizeikontrollen werden an Schwarzen durchgeführt, Weiße werden fast nie gefilzt. USW

Kra Wuzikabuzi
110
die die am meisten sudern und verlangen

(und dann auch bekommen) sind die die am wenigsten bereit sind selbst ihren teil beizutragen. und wie immer sind die härtesten machos die grössten trenzer.

ich möchte mal chinesen oder sehen, die nach 30 jahren nicht nur nicht deutsch können, sondern sich auch noch beschweren, weil ja vom bösen gastgebervolk keine privatlehrer an die tür geklopft haben. die tun das sicher nicht, erstens weil die zweite generation promoviert und zweitens weil sie vor scham im erdboden versinken würden.

The Unpockable
48

Das widerspiegelt auch meine Erfahrungen

Ich weiss das ist ein Beispiel das nicht jeder verstehen wird, aber...

Wahrend sich meine bosnischen und jugo Freunde mit mir über das ö_Fußball nationalteam freuen können, gibts bei meinen türkischen haberern bestenfalls Anerkennung.

Betrifft nur eine handvoll, aber wirkt repräsentativ. Lieb hab ich sie trotzdem alle meine habara. :)

Ingrid Goeschl1
111

Mir ist es auch wurscht, ob das österreichische Nationalteam gewinnt oder nicht, werde ich deshalb von Ihnen ausgebürgert?

The Unpockable
00
10.7.2011, 13:29
blunzn!

Hab ich irgendwas von ausbûrger geschrieben?

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