Trübe Aussichten für kostenpflichtige Online-Zeitungen

5. Juli 2011, 12:08
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The Times und Sunday Times verzeichnen zum einjährigen "Paid"-Jubiläum massive Einbrüche bei den Leserzahlen

Seit einem Jahr ist die Online-Ausgabe der britischen Publikationen The Times und Sunday Times nur noch kostenpflichtig verfügbar. Viel Grund zum Feiern bietet das Jubiläum allerdings nicht, wie aktuelle Zugriffszahlen zeigen. Laut Marktforschungsunternehmen Nielsen seien sowohl die Page Impressions als auch die Reichweite der Traditionszeitungen massiv zurückgegangen.

Einbruch

Konnten die Online-Ausgaben im Mai 2010 zusammen noch 40.6 Millionen Klicks pro Monat verbuchen, waren es ein Jahr später nur noch 11,9 Millionen. Gleichzeitig sei die Reichweite von 7 Prozent auf 2 Prozent abgestürzt.

Trübe Aussichten

Während sich die Chefs der Times zum Jubiläum zuversichtlich geben, dürften die nicht kommentierten Marktzahlen weniger ermutigend für den Rest der Branche sein. Wie es aussieht, dürfte Werbung auch weiterhin die tragende Säule für Online-Zeitungen bleiben. (zw) 

  • The Times konnte mit der "Pay Wall" bislang nur wenige Schäfchen fangen.
    foto: derstandard.at/screenshot

    The Times konnte mit der "Pay Wall" bislang nur wenige Schäfchen fangen.

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