Insgesamt werden 15 Projekte in sechs wissenschaftlichen Einrichtungen gefördert
Wien - In den kommenden drei Jahren stehen drei Millionen Euro für die wissenschaftliche Forschung im Dienste der Patientinnen und Patienten zur Verfügung. Damit werden insgesamt 15 Projekte in sechs wissenschaftlichen Einrichtungen gefördert. Das gaben Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle, FWF-Präsident Christoph Kratky und Josef Smolle, Rektor der Medizinischen Universität Graz, im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz am Montag in Wien bekannt.
Die Ausschüttung der Förderungen erfolgt im Rahmen der Ausschreibung zur Klinischen Forschung (KLIF). Aus den 183 eingereichten Projektideen mit einem Antragsvolumen von 38,6 Millionen Euro hatte der international zusammengesetzte, für diesen Call eigens eingerichtete wissenschaftliche Beirat auf Basis internationaler Gutachten 15 Projekte identifiziert, die er dem FWF-Kuratorium zur Bewilligung empfahl.
Einrichtungen
Die bewilligten Projekte umfassen klinische Fragestellungen in den Gebieten Krebsforschung, Rheumatologie, Neonatologie, Gynäkologie, Klinische Psychiatrie, Psychopharmakologie, Allergieforschung, Neurologie sowie Anästhesiologie und Diabetes. Sieben Projekte sind an der Medizinischen Universität Wien, drei an der Medizinischen Universität Graz, zwei an der Medizinischen Universität Innsbruck sowie je eines am St. Anna Kinderspital, im Hanusch Krankenhaus (Ludwig-Boltzmann-Institut) und am Salzburger Universitätsklinikum angesiedelt.
Ziel
Die Initiative KLIF hatte zum Ziel, nicht auf Gewinn gerichtete, patientenorientierte klinische Forschung zu finanzieren, die von akademischen Forscherinnen und Forschern initiiert wird und an deren Ergebnissen keine unmittelbaren Interessen von Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft bestehen. Die Forschung muss Patientinnen und Patienten oder gesunde Probandinnen und Probanden involvieren und auf den Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse betreffend klinische Erscheinungsbilder, Verbesserungen in der klinischen Praxis oder neue bzw. zu ändernde Therapiekonzepte zur Verbesserung der Behandlung von Patientinnen und Patienten abzielen. (red)