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Premier tritt zurück, Armee erkennt Wahlsieg an

4. Juli 2011, 06:16

Regierungschef zieht Konsequenzen - Verteidigungsminister: "Das Volk hat sich eindeutig ausgesprochen"

Bangkok - Nach der Niederlage bei der thailändischen Parlamentswahl hat der scheidende Ministerpräsident Abhisit Vejjajiva angekündigt, auch den Parteivorsitz abzugeben. Seine Demokratische Partei errang bei der Wahl am Sonntag 160 der 500 Sitze im Parlament. Die Partei Puea Thai der Geschäftsfrau Yingluck Shinawatra kam dagegen auf 265 Mandate, wie die Wahlkommission am Montag mitteilte. Die 44-Jährige dürfte damit neue Ministerpräsidentin des südostasiatischen Landes werden.

Armee erkennt Sieg an

Die thailändische Armee, die den ehemaligen Ministerpräsidenten Thaksin Shinawatra aus dem Amt geputscht hatte, hat den Sieg von dessen Partei bei der Parlamentswahl anerkannt. Das sagte der scheidende Verteidigungsminister des südostasiatischen Landes, Prawit Wongsuwan, am Montag nach Gesprächen mit den Militärführern der Nachrichtenagentur AFP in Bangkok. "Das Volk hat sich eindeutig ausgesprochen, also kann die Armee nichts machen", sagte der General. "Wir akzeptieren das Ergebnis."

Das Oppositionslager des im Exil lebenden Ex-Regierungschefs Thaksin erlangte bei dem Urnengang am Sonntag die absolute Mehrheit im Parlament. Wie die Wahlkommission am Montag nach Auszählung aller Stimmen mitteilte, erhielt die Pheu-Thai-Partei 265 der 500 Sitze. Die Partei von Regierungschef Abhisit Vejjajiva kam dem vorläufigen Endergebnis zufolge auf 159 Mandate. Die Wahlbeteiligung lag wie im Jahr 2007 bei fast 75 Prozent.

200 Beschwerden werden geprüft

Bevor das Ergebnis endgültig feststeht, muss die Wahlkommission noch rund 200 Beschwerden über mögliche Unregelmäßigkeiten bei dem Urnengang prüfen. Die Vorwürfe belaufen sich vor allem auf Stimmenkauf. Die Wahlkommission hat für die Prüfung einen Monat Zeit. Spätestens dann muss sie entweder das Wahlergebnis bestätigen oder Mandate aberkennen.

Da Thaksin seit seinem Sturz durch einen Militärputsch im Jahr 2006 im Exil lebt, trat seine jüngste Schwester Yingluck Shinawatra als Spitzenkandidatin für die Pheu-Thai-Partei an. Die 44-jährige Geschäftsfrau hat keine Erfahrung mit politischen Ämtern. Abhisit räumte bereits seine Niederlage ein und gratulierte Yingluck zum Wahlsieg. (APA/Reuters))

h 90
10

Dazu muss man sagen:
Der General der damals geputscht hat macht jetzt eine Koalition mit Thaksin.
Der Militaerchef jetzt hat sich mit Thaksin vor der Wahl getroffen um Geld zu kassieren.
Es gibt ca. 3000 Beschwerden wegen Stimmenkauf gegen 400 (von 500) Parlamentarier. Nur um mal die wahren Verhaeltnisse darzustellen.
Es ist auch nicht die Frage ob die 400 wirklich Stimmen gekauft haben sondern was ist mit den 100?

Dr. Karl Kaputnik
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auch hier

bitte um eine Quelle fuer Ihre Aussagen!

Wüstenfloh
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Fein!

Endlich wieder ein Schlag gegen die arroganten Eliten in Bangkok!

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