Keine Staatsschulden mehr!

KrisenFrey, 2. Juli 2011, 17:20
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    grafik: staatsschulden.at

Die Finanzkrise hat die Absurdität jahrzehntelanger Schuldenpolitik aufgezeigt – es ist Zeit für einen radikalen Kurswechsel

Nicht nur das Drama rund um Griechenland, sondern auch die Probleme fast aller Industriestaaten mit den ausufernden Staatsschulden legt einen radikalen Gedanken nahe: Staaten sollen keine Schulden haben.

Das heißt, nicht nur keine neuen Schulden machen, als Nulldefizite zu fahren, sondern auch die alten Schulden so weit abzubauen, dass sie am Ende schuldenfrei dastehen – als  langfristiges, konsequent zu verfolgendes Ziel.

Das wäre eine völlige Abkehr von der Wirtschaftspolitik der letzten 50 Jahre, in denen in praktisch allen Industriestaaten – vor allem Westeuropa, die USA und Japan – der Schuldenstand von Jahr zu Jahr gestiegen sind. Rückblickend war dies eine dramatische Fehlentwicklung, die als solche endlich erkannt und dann nach und nach korrigiert werden sollte.

Staaten ohne Schulden – ist das möglich? Nun, anders als Unternehmen oder Familien, die ein Eigenheim erwerben, benötigen funktionierende Staaten keine Kredite, um ihre Vorhaben zu finanzieren. Sie können die Steuern einheben, die sie benötigen.

Aber gerade deshalb erhalten Staaten auch so leicht Kredit: Die Gläubiger wissen, dass sie in den meisten Fällen mit einer Rückzahlung rechnen können, wenn der politische Wille da ist; notfalls werden die Steuern erhöht oder die Ausgaben gekürzt.

Die Leichtigkeit der Kreditaufnahme, die auch relativ niedrige Zinsen ermöglicht, ist für Politiker verlockend. Sie erlauben ihnen, mehr auszugeben, ohne Steuern zu erhöhen. Diese politische Feigheit – und nicht irgendeine makroökonomische Theorie – ist die Logik hinter der Staatsverschuldung.

Aber was hier geschieht, ist bloß eine intergenerationelle Umverteilung. Die Finanzierung durch Steuern wird auf später herausgeschoben. Die Kinder müssen eines Tages dafür bezahlen, was ihre Eltern einst ausgegeben haben. Und die Explosion der Staatsschulden durch die Finanzkrise hat die Absurdität dieser Politik aufgezeigt. Was machen die Staaten bei der nächsten Krise – noch höhere Schulden?

Aber wird das Geld nicht investiert in Projekte, die den späteren Wohlstand erst ermöglichen? Auch diese vom deutschen Grundgesetz vertretene Logik, dass nämlich Schulden für Konsum unverantwortlich, für Investitionen aber berechtigt sind, ist fehlerhaft.

Sie gilt zumindest nicht für hoch entwickelte Staaten. Denn dort gibt es zahlreiche, bereits mit früheren Schulden, finanzierte Investitionen, die nun ja eine ordentliche Rendite abwerfen sollten.  Und aus dieser Rendite sollten zukünftige Investitionen – ob Straßenbau oder Bildung – finanziert werden. Länder, die schon reich sind, brauchen dafür keine neuen Schulden.

Anders ist es bei Entwicklungsländern, die solche Renditen nicht haben und an Kapitalknappheit leiden. Aber interessanterweise verzichten gerade viele dieser Schwellenstaaten, allen voran China,  aufs große Schuldenmachen. Und in Länder mit sehr hohen Budgetdefiziten wie Indien fließen diese Mittel nicht Infrastruktur und andere Investitionen, sondern in den Konsum, vor allem Lebensmittel- und Treibstoffsubventionen.

Auch für die Gegenwart machen Staatsschulden nur Probleme. Bei einem Schuldenstand von 72 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, wie es Österreich derzeit hat gehen zwischen drei und vier Prozent des BIP jedes Jahr nur auf den Zinsendienst drauf. Das sind derzeit acht Milliarden Euro, Geld, das vom Steuerzahler aufgebracht und ohne Schuldenberg für sinnvolle Dinge verwendet werden könnte.  

Ein Verzicht aufs Schuldenmachen wäre keine Absage an den Keynesianismus – im Gegenteil. John Maynard Keynes‘ Empfehlung, mangelnde private Nachfrage durch höhere staatliche Ausgaben auszugleichen und Rezessionen durch Deficit-Spending zu bekämpfen, war kein Aufruf zum ständigen Schuldenmachen. Im Gegenteil: Zum angewandten Keynesianismus gehören Budgetüberschüsse bei guter Konjunktur.

In bestimmten Situationen – bei Kriegen, Naturkatastrophen oder Rezessionen – sollen Staaten daher sehr wohl ein Haushaltsdefizit fahren. Allerdings sollten sie sich verpflichten, dieses Defizit rasch wieder rückgängig zu machen und innerhalb weniger Jahre die Schulden wieder abzubauen.

Aber im Augenblick geht es darum, die seit den siebziger Jahren aufgetürmten Schulden wieder abzubauen. Dazu benötigt man echte Budgetüberschüsse.

Österreich könnte sich etwa vornehmen, bei einem Wirtschaftswachstum von 2,0 Prozent ein ausgeglichenes Budget zu erzielen. Bei stärkerer Konjunktur gäbe es dank höherer Steuereinnahmen einen Überschuss, und bei schwachem Wachstum doch ein kleines Defizit zum Gegensteuern, ganz so wie es sein soll.

Diese Methode, einfach die „automatischen Stabilisatoren“ wirken zu lassen, wurde einst von Milton Friedman entwickelt und bietet einen Fahrplan für eine gesunde Fiskalpolitik.

Erreicht werden kann die Budgetkonsolidierung nur durch eine ausgewogene Mischung von höheren Steuern und niedrigeren Ausgaben, wobei man überall, auch in Österreich, vom Fetisch wegkommen muss, dass die Steuern zu hoch sind und gesenkt werden müssen. Nicht die Steuern sind zu hoch, die Schulden sind es.

Eine solche Budgetpolitik würde die Konjunktur nicht abwürgen und Massenarbeitslosigkeit schaffen. Eine gut strukturierte Wirtschaft benötigt keine Staatsdefizite, um Vollbeschäftigung.

Sonst würden ja Staaten mit hohen Schulden höher entwickelt und wohlhabender. In Wirklichkeit ist das Gegenteil der Fall. Schulden sind wie eine Droge: Je mehr man sich daran gewöhnt, desto höher muss die Dosis werden, damit sie überhaupt noch wirken.

   Wenn es keine Staatsschulden mehr gibt, wo würden Sparer dann ihr Geld investieren? Sämtliche Ersparnisse würden dann den Unternehmen zur Verfügung stehen, die dadurch in den Genuss  niedrigerer Zinsen kämen. Auch dies wäre gut für die Wirtschaft.

Ein solches Ziel klingt utopisch, und das ist es vorerst auch. Aber bereits jetzt könnten alle Staaten dieses Ziel angehen, indem sie den Defizitabbau beschleunigen?

Die britische Regierung tut es, die niederländische hat es zumindest vor, und auch der deutsche Finanzminister Wolfgang Schäuble verfolgt in Teilen diese Philosophie.

Wie wäre es, wenn Maria Fekter ihr Nulldefizit nicht erst für 2015 anpeilt, sondern die gute Konjunktur für einen rascheren Kurswechsel nutzt? Bei kräftigem Wachstum und niedriger Arbeitslosigkeit den Schuldenberg weiter zu vergrößern, wie es Österreich derzeit tut, ist unverantwortlich.

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Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 152
1 2 3 4
Günther Hoppenberger
01
25.7.2011, 10:03
Staatsverschuldung

Wenn Sie, wie Sie schreiben, nicht wollen, dass sich die Staaten verschulden, sollten Sie - wie ich es tue - dafür eintreten, dass sich Staaten nicht verschulden müssen! Das bedeutet aber eine totale Systemänderung bei der Geldschöpfung. Die Einführung der "Monetative" als vierte staatliche Gewalt, wie das Joseph Huber, gleichzeitig mit Einführung von Vollgeld vorschlägt, scheint ein gangbarer und leicht umzusetzender Weg zu sein. Empfehlenswert zu googeln: Joseph Huber Vollgeld/Monetative.

Bitte bedenken, dass die Schuldenkrise zwangsläufig und absehbar entstehen musste, weil die Forderungen auf Geld, die wir wie Geld verwenden aber kein Geld sind, die Geldbestände bei weitem übersteigen. Es ist daher unmöglich, die Schulden zu tilgen.

Mister Thomson
00
18.7.2011, 08:53
das mit dem 0-Defizit hatten wir ja schon

...ein guter Tag beginnt mit einem ausgeglichenen Budget - hieß es doch schon mal.

Was rausgekommen ist, hat man ja gesehn. Ich denke, wir brauchen mal vertrauenswürdige Menschen - und ob da die Fekter dazugehört, ist wieder was anderes

Mostbluzza
00
12.7.2011, 10:11
mal eine gute basisidee

aber weissgarnix.de kanns besser.

die FTS ist ja ein feigenblatt, nach dem motto, wie finanziere ich die bisherigen fehler, missgeschicke und diese gottgewollte finanznaturkatastrophe. also einführen (wohin auch immer) und alles wird gut, vor allem die kritiker geben ruhe, jene am linken ufer. bissl klassenkampf.

man drehe sich im kreis (wie keynes, der dann den staat als retter sieht) und frey gibt friedman recht. mag sein, aber das ist hättiware (nicht steuern zu hoch sondern die schulden).

wer die schulden senken kann (und somit steuern) ist nicht der staat (kann nur sparen). die wirtschaft kann es, auch eine nachhaltige, zukunftsorientierte die nicht 5-10% p.a. wachstum braucht.

mehr friedman, weniger keynes?? usa der 90er?
danke.

Der Neisseer
41
Das ist kein guter Artikel.

Er bleibt in vielem unklar und flüchtet sich in Aussagen, die nicht überlegt wirken (und es ja auch nicht sind.) Das hängt wohl mit der Naivität zusammen, die überall da durchklingt.

mikromalist
 
12
Wenn ich Schulden machte um

A. meine Kinder vor dem Verhungern zu retten, hat der Kreditgeber ein Problem. Ein Schuldenplan wird ziemlich sinnlos sein, ich brauchte neues Geld?!
B. einen Garten zu kaufen und Lebensmittel zu produzieren, wird es einer Analyse bedürfen, ob die Erträge ausreichen meine Kinder zu ernähren und die Schulden zu bedienen.
C. einen Ferrari zu kaufen, werde ich diesen wohl verkaufen müssen, wenn ich die Schulden nicht bedienen kann.

In AT habe wir einen Mix von diesen, aber,
- "Familiensilber" wollen wir nicht verkaufen
- Einer Analyse der Verwaltung und operativen Einheiten stellen wir uns nicht
- Für Soziales setzen wir auf Pyramidenspiele

Steuer auf oder ab reicht weitaus nicht, wir benötigen radikale, innovative Lösungen.

Dagmar Rehak Wien
 
01

Mit welchem Geld soll man denn die Schulden zurückzahlen?
Und von was soll der Staat Steuern einheben?

the comedian
 
27
das freysche märchen hat einen haken:

solange die staaten den bankstern erlauben mit dem ungeheuerlichen privileg privater geldschöpfung die geldmenge zu bestimmen, werden die staaten schulden haben.
solange die das geld in form von krediten etc. drucken (leverage), werden die staaten und damit wir alle immer bei den bankstern verschuldet sein.
"alle macht geht vom volke aus"
wie konnte die geldmacht in allen demokratischen verfassungen nur "vergessen" werden?

mikromalist
 
32
Das ist einfach nicht wahr.

Es geht um den einfachen Mechanismus von Geld kaufen (Kredite) und verkaufen (Sparen). Wobei hier nicht nur der Saldo, sondern vor allem das Risiko eine Rolle spielen.
Der dynamische Effekt dabei besteht in ZinsesZins und InflationsInflation, als Zeitwerte Wechselkursen, als Messsytem.
Staaten haben sich aus der Risikobetrachtung ausgeklinkt indem sie so taten, als könnten sie nie bankrott gehen. Ihre Bonität wurde masslos überschätzt. Damit ist jetzt Schluss, seit die Tilgungshysteie so stark wurde, wie die Schuldenlust.
Deshalb sind die grossen Finanzkrisen darin begründet, dass die Produktivität mit den politischen Versprechen nicht Schritt halten können und die Liquidität zunehmend gehebelt im Finanzsystem selbst fest sitzt.

clearlake
01
"tilgungshysterie".....???....

den begriff sollten sie einmal als kreditnehmer bei der bank vorbringen....

mikromalist
 
10
Vorzeitige Tilgung ist ein

Risiko - das verstehen nur wenige.

Dagmar Rehak Wien
 
00

Weil die USA, wo die Weltbank steht, allen Ländern vorschreiben, was sie für eine Verfassung zu haben haben, sonst nennen sie sie nicht Demokratie, und da steht eben nix drin von Monetative.

her wig
01
Es darf ein jeder ein Bankster werden.

philidor85
01

die verfassungen wurden zunächst von den leuten eingefordert, die das geld zu verleihen hatten ;)

andreas-s
Andi Sator
 
23
Österreich und seine Geschichte roter Zahlen

Der Artikel trifft den Nagel auf den Kopf. Die Politik hat es sogar in Boomjahren mit 4 oder 5% Wirtschaftswachstum geschafft, ein Defizit zu fabrizieren. Genaueres findet sich hier:

http://zuwi.at/themen/st... er-zahlen/

FS4 - the science channel
00

Prinzipiell wäre es überhaupt sinnvoll Nulldefizite oder Überschüsse nicht an irgendeine Jahreszahl zu koppeln, sondern an die wirtschaftliche Entwicklung, denn die Konjunktur richtet sich weder nach Fekters Befinden noch nach Legislaturperioden (Der Termin 2015 zeigt ja schon, daß hier jemand darauf spekuliert in den Jahren 2015 und 2016 die Bevölkerung abzocken zu können, um 2017 und 2018 genug Geld für Wahlzuckerl zu haben.).

her wig
00
Und wo sollen dann die risikoscheuen Reichen ihr Geld parken?

Wald kaufen ist nicht jedermann's Sache, Immobilien, naja, Gold ist auch nur zu Krisenzeiten gut... So eine Rücksichtslosigkeit, und das vom Frey. Unglaublich!

Heefcleeve
12
Wenn es keine Staatschulden mehr gibt...

dann gibt es im Kapitalismus auch keine privaten (Netto-)Guthaben mehr. Das Herr Frey für eine derart radikale Enteignung der Vermögenden ist, hätte ich nicht gedacht. ;-)
Herr Frey hat mit Sicherheit noch nie ein VWL (Makro)-buch in der Hand gehabt. Sonst wüsste er, dass sich Schulden und Guthaben saldenmechanisch immer ausgleichen müssen. Dennoch die Schlussfolgerungen sind schon richtig: höhere Steuereinnahmen wären (u.a.) ein Weg, um die Guthabenkrise in den Griff zu bekommen. Auf diese Weise kann ein Staat das Ausmaß der Neuverschuldung zT begrenzen: indem er Kredite tilgt und damit Geld (aka Schulden) wieder vernichtet.

generell Empörter
00

Gebe zu, meine unten stehenden "Ausführungen" unter der absurden Annahme getroffen zu haben, dass Banken und Unternehmen nicht gleich viele Guthaben und Schulden hätten.

Wie ist das bei der Zentralbank? Wo hat diese Schulden? Oder ist diese beim oben genannten Modell im Sektor "Staat" inbegriffen, obwohl diese nicht immer verstaatlicht ist?

generell Empörter
00
Nein, das ist so nicht ganz richtig.

Denn die gesamten Schulden einer Volkswirtschaft liegen ja nicht nur beim Sektor Staat, sondern auch bei den Banken, den weiteren Unternehmen (dort sogar weit mehr als vom Staat) und bei den Privathaushalten.
Also müsste der Schluss stimmen, dass es möglich ist, Staatsschuldenlast zurückzufahren, wenn:
- bei wachsenden oder gleichbleibenden Gesamtguthaben einer Volkswirtschaft die anderen Sektoren (Banken, Unternehmen, Privathaushalte) mehr Schulden machen
- bei im Ausmaß der Staatsschuldenreduktion sinkenden Gesamtguthaben der summarische Schuldenstand d. anderen Sektoren gleich bleibt.

Hauptproblem liegt m.E. in der Schulden- u. Guthabenkonzentration innerhalb d. Sektoren auf wenige Akteure --> Nachfragedämpfung + soz. Ungleichheiten.

maximinus
 
02
Keine Schulden - kein Geld

Dass das so schwer zu verstehen ist.

@Heefcleeve

Gratuliere. Endlich ein Beitrag der auf den Grund geht.

Hat sich der Herr Frey auch schon mal überlegt dass die Zinsausgaben des Staates die Einnahmen der Privaten darstellen?
Es gibt in einem Fiat-Geldsystem keine Schuldenkrise. Die gegenwärtige Krise ist eine Krise eines falsch konzipierten Geldsystems- dem Euro

skkh
01
interessante these

und warum soll nur der staat schulden machen können die gegen die vermögen privater saldiert werden können?
es ist schon richtig dass sich aktiva und passiva ausgleichen müssen.
aber der private anleger kann sein guthaben in alle möglichen assets anlegen. sowohl in solche die rentieren (unternehmen und hier sowohl in fremd als auch in eigenkapital) als auch in rohstoffe zur wertsicherung und je nach verwendung in immobilien.
jede anlage würde der volkswirtschaft mehr bringen als die anlage in staatsanleihen deren rendite wiederum vom steuerzahler bezahlt wird.

Heefcleeve
00

Natürlich können auch Private Schulden machen. Darum schrieb ich ja von Netto-Guthaben (Vermögen abzüglich Schulden). Wenn sich der Privatsektor aber nicht mehr verschulden kann, weil gute Pfänder fehlen oder auch nur der Wille dazu nicht vorhanden ist, dann MUSS der Staat einspringen, um eine deflationäre Depression zu verhindern.

daBart
00

Und wer gleicht aus, wenn der Schuldner nicht mehr zahlen kann/will und das Vermögen abgewertet werden muss?

Heefcleeve
00

Also erstmal haftet der Kreditnehmer mit seinem Pfand. Reicht das nicht (zB wenn die Vermögenspreise einbrechen), dann geht es (theoretisch) dem Eigenkapital der Bank an den Kragen. Da ist meist nicht viel vorhanden, drum müssten die Gläubiger der Bank nun eigentlich ihre Forderungen in den Wind schreiben. Passiert aber nicht, weil der Staat die SparerInnen und Sparer unter allen Umständen (ja ja die Wählerstimmen) retten muss. Und Schütze Arsch im ersten Glied bei der Umverteilung ist natürlich ... der Steuerzahler/Transferleistungsbezieher.

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