Der Druck des "Dunklen Ritters"

2. Juli 2011, 10:25
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"Batman: Arkham City" verspricht feines Fliegen

Gemeinhin wird ja behauptet, das erste Mal sei immer das schwierigste. Bei Filmen und Computerspielen ist das eher nicht so. Denn war ein Spiel ein durchschlagender Erfolg, liegt die Erwartungshaltung für einen zweiten Teil in etwa in Höhe der Stratosphäre. So wie bei Batman: Arkham City (Warner, für Xbox, PS3 und PC, ab 21. Oktober). Bei einer Microsoft-Veranstaltung konnte man die neue Fledermaus testen - und die Chancen, dass sie ihren Vorgänger überflügelt, stehen nicht schlecht.

"Ich glaube, der Druck kommt nicht einmal so stark von den Fans und der Presse, sondern von uns selbst", meint Dax Ginn, Marketing-Manager des Entwicklerstudios Rocksteady. Ob man ihm standgehalten habe? "Ich denke schon. Das sage ich nicht nur, weil wir es produziert haben, aber Arkham City ist einfach größer, bietet mehr Möglichkeiten und neue Gadgets", behauptet er.

Was der erste Eindruck bestätigt. Sich nicht mehr nur in der psychiatrischen Anstalt auf einer abgeriegelten Insel, sondern in den Straßenschluchten eines neuen Supergefängnisses herumschwingen zu können, gibt dem Spiel neuen Flair. Gendergerecht kann man auch Catwoman spielen - deren physische Erscheinung allerdings doch eher männliche Nutzer anziehen dürfte.

Um Schurken wie Two-Face, den Riddler oder den besten aller Bösen, den Joker, niederzukämpfen und alle Nebenmissionen zu lösen, benötigt man rund 40 Stunden, behauptet Ginn. Ob das Versprechen, dass die künstliche Intelligenz der Gegner höher ist dabei eingelöst wird, steht noch aus - beim Probespiel trat der "Dunkle Ritter" ohne große Probleme alles nieder, was sich bewegte.(Michael Möseneder, DER STANDARD/Printausgabe 2.7.2011)

  • Ab Oktober flattert Batman durch Arkham City - das Versprechen, seinen Vorgänger zu übertreffen, könnte halten.
    foto: warner

    Ab Oktober flattert Batman durch Arkham City - das Versprechen, seinen Vorgänger zu übertreffen, könnte halten.

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