Österreichs Meister trifft in der Champions League auf Fenerbahce Istanbul, Lokomotiv Nowosibirsk und Lube Banca Macerata
Wien - Hammerlos für Hypo Tirol in der Volleyball-Champions-League
2011/12: Österreichs Meister, zum sechsten Mal in der Gruppenphase der
europäischen Königsklasse vertreten, trifft im Vierer-Pool E ab Oktober auf
Fenerbahce Istanbul, Lokomotiv Nowosibirsk und Lube Banca Macerata aus Italien.
Das ergab die Auslosung im Rahmen der Gala des Europäischen Verbands (CEV) am
Freitag im Wiener Uniqa-Tower. "Wir hätten mehr Glück haben können", meinte
Tirol-Manager Hannes Kronthaler lapidar.
"Ich wollte genau diese zwei Teams nicht", erklärte Kronthaler angesichts der
Duelle mit Nowosibirsk und Macerata. "Nowosibirsk ist von den Reisekosten her
eine völlig neue Dimension, und Macerata gehört eigentlich in den ersten Topf
(kam aber aus dem Vierten, Anm.)." Als "Glücksengerl" hatte Wolfgang Gottschke,
Büroleiter im Sportministerium, fungiert. "Ich hoffe, dass die BSO und das
Sportministerium die Förderung für die Fahrtkosten erhöhen", sagte Kronthaler
dann auch.
Dennoch macht sich der Tiroler leise Hoffnungen. "Eine österreichische
Mannschaft kann gegen Teams aus Italien, Russland oder der Türkei nicht Favorit
sein. Wir sind keine Träumer, aber wir werfen die Flinte von Haus aus sicher
nicht ins Korn."
Um die nächste Bewerbsphase zu erreichen, ist Platz eins oder zwei notwendig,
auch die vier besten Gruppen-Dritten kommen weiter. Der fünftbeste Dritte stiegt
in den CEV-Cup um, der Rest verabschiedet sich vom europäischen Parkett. (APA)