Aznar: Land steht vor "absoluter Todesstunde"

1. Juli 2011, 16:52

Ex-Ministerpräsident Spaniens fordert Neuwahlen

Madrid - Der frühere spanische Ministerpräsident Jose María Aznar hat angesichts der Wirtschafts- und Finanzkrise im Land Neuwahlen gefordert. Er richtete am Freitag einen dramatischen Appell an die sozialistische Regierung von Jose Luis Rodriguez Zapatero, die für Mai 2012 geplanten Parlamentswahlen vorzuverlegen. Spanien stehe derzeit vor seiner "absoluten Todesstunde", sagte der ehemalige konservative Regierungschef einem lokalen Rundfunksender. Mit Italien gehört Spanien zu den EU-Ländern, die nach Irland, Portugal und Griechenland als Wackelkandidaten in der EU-Schuldenkrise gehandelt werden.

Spaniens Oppositionsführer und Nachfolger von Aznar als Vorsitzender der konservativen Volkspartei, Mariano Rajoy, hatte Zapatero bereits vor drei Tagen während der Parlamentsdebatte über die Lage der Nation aufgerufen, sofort Neuwahlen auszuschreiben. Die Sozialistische Partei von Zapatero hatte bei den Regional- und Kommunalwahlen am 22. Mai eine dramatische Niederlage erlitten. Alle Umfragen sagen bereits seit Monaten einen klaren Sieg der Konservativen bei dem Wahlen im kommenden Jahr voraus. (APA/dpa)

nAK
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Wenn Al Capone "Haltet den Dieb" ruft ...

johann steiner
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Aznar der mit dem Bush in Irak einmarschiert ist, sollte froh sein, dass er noch nicht in Den Haag einsitzt

Vigoleis
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Selbst wenn Spanien griechischer als Island würde, wäre das keine "absolute Todesstunde", deswegen kommt es nicht zum Atomkrieg. Etwas heftig, das Wahlkampfgetöse der groben Art.

mein posting
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und? wie geht es weiter? der nächste rettungsschirm gefällig?
wie lange wollen sich europas politiker noch von der wirtschafts-und bankenmafia an der nase herumführen lassen?

DirtyHarry
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europas politiker sind teil dieser machenschaften

(nicht opfer)

bye bye austria
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haben sie ihre pharmaka heute schon brav genommen?

ich würde sagen dieser verantwortungslosen politik-kaste mit ihren jahrzehntelang praktizierten konzepten wie man auf kosten anderer, der zukunft und unserer kinder noch mehr schulden produzieren kann (ohne mit dem geld dann in der gegenwart wirkliche werte zu schaffen, siehe nur die qualität der öbb- fehlinvestitionen, unseren peinlichen bildungs-output anhand der letzten lesetests, etc) geht langsam ihr fauler schmäh aus.
immer weniger sind halt bereit diesen skrupellosen extrem-schuldnern noch etwas zu borgen.
wissen sie eigentich was bei bei einem öff. haushalt (vorsätzlich verursacht) mehrere jahresumsätze schulden bedeuten?
was kann da die "wirtschaftsmafia" dafür und ist an dieser politik bedauernswert "an der nase herumgeführt" ?

Peacefaktor
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Mit dem Zinssystem und einem € sind diese Probleme unausweichlich:

Zum Einen haben Banken den griechischen Politiker geholfen Bilanzen zu fälschen, damit sie in den € kommen.
Was hier passiert ist, dass korrupte Politiker und Banker das Volksvermögen der Griechen verhökert haben und verhökern, und dann die Menschen noch dazu zur Kassa und zu Mehrleistung zwingen.

Ja, den Banken muss bewusst gewesen sein, was ein € für wirtschaftsschwache Staaten wie G., Sp., P oder Italien bedeutet, und für deren Wirtschaften, aber sie haben all brav mitgemacht.

Die fairste Lösung wäre 2 € Währungen und die dafür Verantwortlichen vor Gericht und ins Gefängnis. Kosten für verursachten Schaden tragen. Punkt.

und dann noch: Abschaffung des Zinssystems, dem Urbetrug am Menschen.

Soulman
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"Abschaffung des Zinssystems" - na gut, dann borg ich halt nix mehr her...

bye bye austria
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sind sie ein clon von "mein posting" oder politiker?

sie sollten betr. verantwortung zwischen mitwirkenden - wenn sie eine freude damit haben: beitragstäter - (=banken) und den inititiatoren jahrzehntelanger schuldenpolitik samt bilanzfälschungen, letztlich vorsätzliche konkursverschlepper zulasten der allgemeinheit, haupttäter, dabei selbst auch (banken-) regulatoren (=die (EU-) politiker) halbwegs realistisch gewichtet differenzieren.
die politik wird - in jeder branche! - immer jemanden finden, der - als mitprofiteur - ihren jew. irrweg und ihr schädliches konzept mit umsetzt.
was hätten "die banken" (in wirklichkeit ja überall einzelne personen), auch im bewusstsein des ökonom. eu- politwahnsinns (1. und 2. abs.) denn ihrer meinung nach machen sollen?
=> sollen banken politik regulieren?

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