Management

Diagnose "Burnout" bestimmt nicht chic

1. Juli 2011, 17:22

Das Thema "Tapferkeit und Burnout" in der Personal Moves-Kolumne

"Eine Tapferkeitsmedaille auf dem Feld der Leistungsgesellschaft" nennt der Chef der Grazer Landesnervenklinik, Michael Lehofer, die Diagnose "Burnout" auf dem Krankenschein aus Sicht vieler Patienten. Dann hat man schwarz auf weiß, dass man sich ultimativ angestrengt hat.

Da hat der Psychiater sicher recht, dennoch: Im Management ist die Diagnose "Burnout" bestimmt nicht chic, nicht einmal gesellschaftsfähig - frei nach Jean-Paul Sartre: Burnout, das haben die anderen. (Die Hölle, das sind ja auch die anderen.) Eine (nach Burnout) notwendige Neuausrichtung des Lebens - das geht ja nicht, dann lieber noch ein paar Kurzurlaube, ein paar Tricks und schauen, dass man nicht "aus dem Spiel" fällt. Derzeit werden in Konzernen jedenfalls noch nicht "nach Burnout Geläuterte" gesucht. (Karin Bauer, DER STANDARD, Printausgabe, 2./3.7.2011)

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10 Postings
kärntna
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burnout ist wahrlich chic und auch als "krankheit" angesehen. wer aber die tatsächlichen diagnostizierten Krankheiten dahinter verrät, der ist wohl schnell unten durch.

Litschi Monster
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Die da wären?

Post(er)
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labiler Geist?

Litschi Monster
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Keine Ahnung. Deshalb frage ich ja.

Nirvanacharly
 
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da kärntna wirds wohl auch

nicht wissen, warum auch, kommt ja aus kärntn, der haider war so zugeburnt das er sich dastessn hat, danach is da petzi ausgeburnt und den bztlern, denen brennt seither der huad...

woody999
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schwere depression, panikattacken, herzinfarkt, magengeschwüre, probleme mit dem bewegungsapparat

nur weil die medien jeden unruhigen schlaf als burnout bezeichnen, ist das echte burnout keine schwere krankheit............

Londo Mollari
 
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mag so sein. der sartre vergleich hinkt aber gewaltig.

ravenna
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Für's Tapfer-Sein oder Anstrengen wird im Management keiner bezahlt. Es gibt genug, die können sich noch so viel anstrengen, es schaut dabei aber nicht Gescheites heraus. Ergebnisse bzw. genauer gesagt Leistung zählen.

Im Falle des Chefs der Landesnervenklinik wären das z.B. möglichst viele Krankschreibungen in möglichst kurzer Zeit.

der schwitzbär der schwitzt sehr
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einen geburnouteten kann man nimmer viel ausbeuten

ich würde sowas eher als "Sabatical" kaschieren, also ein halbes Jahr Urlaub unter Palmen äh Weiterbildung^^

ja, ich war ein halbes jahr in Boston und so ... ein paar Zeugnisse werde sich schon kaufen lassen bzw. durch ein paar mal vorbeischauen verdienen lassen, oder eben von einer Fernuni

ravenna
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So was in der Richtung ist wohl die einzige Möglichkeit. Wer stellt schon jemanden ein, der direkt aus der "Klapsmühle" kommt?

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