Neue ÖH-Spitze

Protest gegen Familienbeihilfen-Kürzung

1. Juli 2011, 13:38

Wirtschaftsministerium mit Transparent umwickelt

Wien - Mit einer Protestaktion vor dem Wirtschaftsministerium hat die neue Führung der Österreichischen HochschülerInnenschaft (ÖH) heute, Freitag, ihr Amt angetreten. Eine Gruppe von Studenten um die neue ÖH-Vorsitzende Janine Wulz (GRAS) und ihre Stellvertreter Angelika Gruber (VSStÖ) und Martin Schott (FLÖ) hat dazu das Ministerium mit einem 500 Meter langen Transparent umwickelt, heißt es in Aussendungen der ÖH.

Die darauf abgebildeten 27.000 Hände sollten für jene 24- und 25-Jährigen stehen, die ab sofort vom Wirtschaftsministerium keine Familienbeihilfe mehr erhalten. Schott kündigte an, für die Rechte der Studenten zu kämpfen. Mit der Streichung der Familienbeihilfe würden diese ein Drittel ihres Jahresbudgets einbüßen.

Dass gleichzeitig das Wissenschaftsministerium die Förderungen zur studentischen Selbstversicherung gestrichen hat, werde dazu führen, dass noch mehr Studierende als jetzt in Zukunft nicht versichert sein werden, warnte Wulz. Gruber befürchtet, dass es aufgrund der Kürzungen bei unzähligen Studenten zu massiven Studienzeitverzögerungen kommen wird oder diese zum Abbruch ihres Studiums gezwungen werden. (APA)

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Posting 1 bis 25 von 39
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Bürgermasta
00
ja nit strichn mag a stupiern auf da unität

brotesdieren und stupierenn

Kondratjew -Zyklus
 
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Schade um das Studierenden-Pflichtbeitrags-Geld.

badlwand
11
wir kommen halt immer mehr zur

leistungsgesellschaft.

nur mehr noch die, welche es sich leisten können, können studieren.

Erasmus von Mises
22
Blödsinn

es studiert heutzutage JEDE/R, der das möchte und das ist eben nicht mehr finanzierbar.

Sambapati
00
das hat ihnen a. sicher der papa gesagt, gell?

b. ein 18-jähriger im nadelstreif, den die övp anheuert, meistens ganz brave buben
c. sie werden / wurden finanziert
d. sie würden gerne studieren, aber wissen, dass sie es nicht durchziehen

sawi48
10
@Erasmus

Natürlich ist es finanzierbar: man muß nur die Prioritäten anders setzen !

harri678
01

Finanzierbar wäre es durchaus, wenn das Commitment der Regierung da wäre. Der Eurofighter-Deal hat ja schon bewiesen, dass große Geldsummen selbst ohne breiter Unterstützung der Bevölkerung mobilisiert werden können. Die Familienbeihilfe-Kürzung ist eine reine Geldbeschaffungsaktion, und das geht am einfachsten, wenn man bei der Schicht ohne Vertretung anfängt.

Erasmus von Mises
01
glauben Sie das, was sie da schreibene?

dass die Eurofighter finanzierbar sind? Bzw., allgemeiner, der momentane Sozialstaat per se?

Erasmus von Mises
41
SÜSS

kaum "gewählt" (von ein paar Prozent) und schon zeigen, dass man ganz toll im Protestieren ist.

dr.ban cok
30

sinnloser blabla - auflösen den verein damit die kraftverhältnisse deutlich werden. die politiker geben einen dreck auf diese spaßorganisation.

yotix
 
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Bevor Gehrer die ÖH kaputtreformiert hat, hatte die ÖH ein Drittel aller Stimmen, in allen Uni-Gremien.
Seit der Reform immerhin noch 25%.
Es hat manchmal den Anschein, als hätten sich diejenigen, die immer "Spaßverein" plärren, intensiver mit ihrem Bierkrügel als mit der Studierendenvertretung auseinander gesetzt ...

dr.ban cok
00

ich habe mit bier genausoviel am hut wie mit der studierendenvertretung. meine generelle kritik gilt dem umstand, dass die öh absolut NICHTS zu sagen hat. wer daran schuld ist sei dahingestellt.

PrinzFut
01

beieindruckende massendemo.

charley-inc
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Eine Handvoll Studierende

Mehr als das kann die ÖH nicht mobilisieren, na da sieht man, welchen Rückhalt die neue ÖH-Vorsitzende bei den Studierenden hat - nämlich gar keinen!

Amokk
00

Wenns so deppat sind und das mitten in der Prüfungszeit machen. Die ÖH-Fritzen glauben ja wirkllich, dass Studentn nichts anderes zu tun haben, als Proteste zu unterstützen.

Sportmario
182

Wieso können die 24-25-Jährigen nicht neben dem Studieren einen Teilzeitjob ausüben? Berufsbegleitend Studierende haben großteils auch einen 20/25-Stunden Job. Dazu seien die jungen StudentInnen doch im besten Alter, beides erledigen zu können.

edms
00
mittlerweile ist es so, dass man bei der lv anwesend sein muss

Amokk
11

Warum studieren die überhaupt? Sollens was gescheites lernen und arbeiten gehn! /sarcasm

MrNO
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Haben sie studiert?

Ich wäre dafür, dass jeder sein Studium in erster Linie verfolgt, dass aber dafür sehr konsequent. Und nicht ewig wegen einem Nebenjob auf der Uni bzw. FH ist. Ich habe selber neben dem Studium gearbeitet (20 – 40 h pro Woche), jedoch finde ich es eine Belastung welche fast nicht mit einem technischen Uni-Studium vereinbar ist.

Got Your Noes!
07

weil die planung eines stundenplans das nicht vorsieht. natürlich wäre es, bei entsprechender möglichkeit zur einteilung, möglich, aber die gibt es nicht. bei jedem lärcherlschas muss man anwesend sein, diesen möglichst verteilt über die woche, und die LV, nur einmal im jahr veranstaltet, ist natürlich vorraussetzung zum besuch aller danach kommenden.
man erlaubt heute keine teilzeitjobs mehr. früher war das kein problem, heute ist es einfach kaum noch möglich, wenn man eben schnell fertig werden möchte. meist heißt entweder/oder.

Salem Saberhagen
17
...

Weil die Studienpläne in den Bachelorstudien explizit auf ein Vollzeitstudium ausgelegt sind.
Die Rektoren selbst haben sich dafür ausgesprochen, dass Studenten neben dem Bachelorstudium nicht arbeiten sollen. (es gab hier auf derstandard.at einst einen Beitrag zu dem Thema).
Ich denke, für alle, die vor Bologna studiert haben, ist das nur schwer vorstellbar. Ging mir genauso, bis ich es selbst erlebt habe. (Erststudium vor Bologna, Teilzeitjob kein Problem, beim Studium jetzt: kaum möglich)
LG,
Salem

yotix
 
15

Tun sie doch eh - fast zwei Drittel aller Studierenden hackeln nebenbei.

Ich zB habe von den Eltern deutlich weniger bekommen als gesetzlich vorgeschrieben; Begründung "du hast hier ein Zimmer, wennst in eine WG willst kriegst deshalb nicht mehr Taschengeld". Also hab ich gekellnert, Teller gewaschen, Pizzakoch und andere Macjobs gemacht ... und bin dann noch deppert angemault worden, wieso ich länger zum Studieren brauch als die Mindestzeit.

s m4
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die begründung deiner eltern ist "gesetzlich" korrekt. find es nicht gut, ist aber so

yotix
 
01

Das ist, mit Verlaub, Nonsens; ich hätte sie schlicht auf Auszahlung der Familienbeihilfe verklagen können und vermutlich Recht bekommen. Aber wer verklagt bitte seine Eltern?!

Milton_Friedman
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Die Problematik ist einfach das die Universitäten wenig Möglichkeiten bieten zu arbeiten und zu studieren. Ich selbst arbeite derzeit 20h und studiere berufsbegleitend an einer FH. Dort werden die Möglichkeiten geboten. Zuvor studierte ich Pharmazie, dort war Job mit dem Studium nicht vereinbar. Praktikas die mehrere Wochen dauern und nur zu arbeitszeiten angeboten wurden, wären nur möglich wenn man den Urlaub dafür nutzt. Auf diesen Gebiet macht die ÖH leider garnichts obwohl es per Gesetz sogar vorgesehen wäre (Hauptsache Kinderbehilfe, freier Zugang, keine Studiengebühr, Queere Ansätze, BiHomoTrans,... aber arbeitende Studenten nein Danke)

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