Chronologie

Der Fall Strauss-Kahn

1. Juli 2011, 10:12
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    Strauss-Kahn und seine Frau, Anne Sinclair.

Berlin - Nach der Verhaftung des Währungsfonds-Chefs Dominique Strauss-Kahns in den USA wegen Verdachts auf versuchte Vergewaltigung einer Hotelangestellten gab es etliche Fakten und viele Spekulationen.

14. Mai: Strauss-Kahn wird in New York festgenommen. Nach der später veröffentlichten Anklageschrift soll der Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF) in seiner Hotelsuite versucht haben, ein 32-jähriges Zimmermädchen zu vergewaltigen. Es war zum Aufräumen gekommen.

15. Mai: Die Frau identifiziert Strauss-Kahn, wie Medien berichten.

16. Mai: Eine New Yorker Richterin entscheidet, dass Strauss-Kahn vorerst in Haft bleibt. Sie begründet dies mit Fluchtgefahr. Eine Kaution von einer Million Dollar (700.000 Euro) lehnt sie ab. Die New Yorker Staatsanwaltschaft legt Strauss-Kahn sechs Straftaten zur Last: "Sexuelle Belästigung ersten Grades", dafür drohen 25 Jahre Haft. Hinzu kommt "versuchte Vergewaltigung ersten Grades", dafür könnten 15 Jahre verhängt werden. Ferner geht es zweimal um "sexuellen Missbrauch", "Freiheitsberaubung" und "unsittliches Berühren".

Erste Berichte über ein Alibi des 62-Jährigen tauchen auf. Nach unbestätigten Meldungen französischer Medien war der IWF-Chef zur mutmaßlichen Tatzeit gar nicht im Hotel, sondern traf seine Tochter. Er habe seine Hotel-Rechnung um 12.28 Uhr bezahlt und sei dann Essen gegangen.

Eine regierungsnahe französische Website veröffentlicht angebliche Polizeiprotokolle und diplomatische Berichte. Danach hat die Polizei DNA-Spuren, vermutlich Sperma, sichergestellt. Auf Strauss-Kahns Oberkörper seien Kratzspuren zu sehen gewesen.

Die New Yorker Justiz prüft, ob der IWF-Chef schon einmal eine Frau angegriffen hat. Ein früherer Fall außerhalb der USA gleiche in groben Zügen dem aktuellen Vorwurf.

17. Mai: Strauss-Kahn soll nach Angaben eines New Yorker Boulevardblattes die Möglichkeit von "einvernehmlichem Sex" eingeräumt haben. Er genießt nach Angaben des IWF keine diplomatische Immunität.

Das Zimmermädchen will gegen den Chef des Internationalen Währungsfonds aussagen, sagt ihr Anwalt dem Sender CNN. Sie arbeite bereits mit Polizei und Staatsanwaltschaft zusammen.

In seiner Gefängniszelle bleibt der IWF-Chef wegen angeblicher Selbstmordgefahr rund um die Uhr unter Beobachtung.

18. Mai: Die "New York Post" meldet, Strauss-Kahns mutmaßliches Opfer habe möglicherweise Aids. Die 32-Jährige lebe seit Jahren in Häusern, deren Wohnungen ausschließlich an HIV-Positive vermietet würden. Wegen der Vertraulichkeit ärztlicher Akten sei aber unklar, ob die Frau wirklich infiziert sei.

19. Mai: Strauss-Kahn wird am Tag darauf gegen Kaution freigelassen, bleibt aber unter Hausarrest. Bei der Anklageerhebung gegen Dominique Strauss-Kahn hat die Grand Jury in New York alle von der Staatsanwaltschaft genannten Vorwürfe angenommen.

24. Mai: Angeblich wurden Spermaspuren von Strauss-Kahn auf dem Kleid des Zimmermädchens gefunden. Medienberichten zufolge soll es auch Bestechungsversuche gegeben haben - Freunde Strauss-Kahns hätten so das Zimmermädchen zum Schweigen bringen wollen.

6. Juni: Strauss-Kahn bekennt sich vor New Yorker Gericht nicht schuldig.  Dem 62-jährigen Franzosen werden sieben Punkte zur Last gelegt. Der schwerwiegendste ist "sexuelle Belästigung ersten Grades". In diesem Punkt, der eine Gefängnisstrafe von 25 Jahren nach sich ziehen könnte, ist Strauss-Kahn gleich zwei Mal angeklagt. Auch für alle anderen Punkte sind Haftstrafen möglich, von drei Monaten bis zu 15 Jahren.

1. Juli: Die Anklage gegen den früheren IWF-Chef, Dominique Strauss-Kahn, steht einem US-Zeitungsbericht zufolge kurz vor dem Zusammenbruch. Die Staatsanwaltschaft glaube nicht viel von der Aussage der Hotelangestellten, die Strauss-Kahn massive sexuelle Übergriffe vorwirft, berichtete die "New York Times" am späten Donnerstagabend unter Berufung auf mit dem Fall vertraute Justizbeamte. Das Zimmermädchen habe wiederholt gelogen. Noch am selben Tag wird Strauss-Kahn unter Auflagen wieder auf freien Fuß gesetzt.

Dagmar Rehak Wien
 
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Da fehlt noch was:
Die erste Version war, dass es nur zu einer versuchten oralen Vergewaltigung gekommen ist und das Zimmermädchen rechtzeitig flüchten konnte. Dann hat man Sperma im Hotelzimmer gefunden und die zweite Version präsentiert, in der es zu einem vollendeten Oralverkehr kam und das Sperma auf das Kleid des Zimmermädchens tropfte.
Es wird wohl das Leintuch gewesen sein, wo das Sperma gefunden wurde.
Und dann muss man eigentlich nur mehr die Äußerungen DSKs als IWF-Chef nachlesen, und man weiß, was los ist.

Minzzuckerl
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Let's look at the facts. Part 2

Mostly likely events: she was assaulted by DSK, per his history. She had the misfortune of being used by criminals to launder money. She made the bad but understandable decision to call a guy in prison to ask how this could benefit her.

The only possible conspiracy I could think of is that some anti-DSK group would know that he had a history of walking in on maids naked, would hire one to play along have him ejaculate on her and claim rape. Then they'd have to ask several maids before one was game, creating a trail of evidence. But why would she then call some guy in prison and discuss how she might profit, if her profit were already established as part of some conspiracy?

Minzzuckerl
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Let's look at the facts. Part 1

9.

Opinion: it is unlikely that an anti-DSK conspiracy would set him up with a black maid with a checkered history in the hope he would have sex with her.

Mostly likely events: she was assaulted by DSK, per his history. She had the misfortune of being used by criminals to launder money. She made the bad but understandable decision to call a guy in prison to ask how this could benefit her.

The only possible conspiracy I could think of is that some anti-DSK group would know that he had a history of walking in on maids naked, would hire one to play along have him ejaculate on her and claim rape. Then they'd have to ask several maids before one was game, creating a trail of evidence. But why would she then call some guy in prison and

Minzzuckerl
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Let's look at the facts. Part 1

1. DSK had an extensive history of assault.
2. A maid accused him of rape, immediately after it happened. Numerous people noted her distress.
3. Forensic evidence of sex was found. He claims consent.
4. She has a history of having drug money deposited into her accounts.
5. She called a drug dealer friend after the assault, about using it to financial advantage. There is no evidence that the recorded conversation said the assault did not happen.
6. She may have made unrelated lies about her immigration status.
7. Opinion: it is unlikely that a maid would walk in on a wrinkled geezer have have consensual sex.
8. Opinion: it is unlikely that she will benefit from a case. Drawing attention to herself is probably undesirable given her history.

onlooker
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sie haben probleme, sinngemäss zu lesen.

sie verstehen nicht, dass er nie zu irgendwelchen anklagen eine erklärung abgeben hätte, bei der anhörung wegen des bails hat er nur gesagt, not guilty,
danke standard, für die chronologische auflisting, anders als beim ö1 mittagsreport, berichten sie nicht, dass er irgend etwas zugegeben hat,
und das minzzuckerl sollte sich die CNN bericht über das bailhearing reinziehen, falls sie englisch gut verstehen, dann würden sie begreifen, welches leichtgewicht sie sind, und hier gar nicht mitposten sollten

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