Pen E-P3

Olympus bringt neue Pen-Kamera auf den Markt

1. Juli 2011, 09:20
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    foto: olympus

    Für die 12-Megapixel-Kamera wurden drei neue Objektive - Weitwinkel, Porträt-Tele, Zoom - entwickelt.

Die Pen E-P3 verbindet Wechseloptiken und einen großen Bildsensor mit dem kleinen Gehäuse einer Kompaktkamera

Olympus stellte bei einem internationalen Event in Wien das jüngste Spitzenmodell seiner Pen-Serie vor. Die Pen E-P3 verbindet die Qualität von Wechseloptiken und großem Bildsensor mit dem kleinen Gehäuse einer Kompaktkamera. Diese Systemkamera getaufte Kategorie wurde vor zwei Jahren zuerst von Olympus lanciert, heute gibt es sie u. a. auch von Panasonic und Sony.

Klassiker aus den 60-ern

Olympus stattete die E-P3 mit allem aus, was gut und schnell ist: Vor allem die automatische Scharfstellung, die aufgrund des fehlenden Spiegels bei Systemkameras etwas träger ausfällt als bei SLRs, wurde mit einer speziellen Technologie und dank eines schnellen Prozessors deutlich verbessert. Für die 12-Megapixel-Kamera, die es ab August ab 950 Euro gibt, wurden drei neue, kompakte Objektive entwickelt (Weitwinkel, Porträt-Tele, Zoom). Darüber hinaus sind rund 500 Zuiko-Objektive mit der digitalen Pen kompatibel. Anders als beim billigeren Vorgänger E-P2 ist das Design wieder hochwertiger und schließt an das Vorbild an, die klassische Film-Pen der 60er-Jahre. (spu, DER STANDARD Printausgabe, 1. Juli 2011)

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Olympus

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Entenbemaler
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die PEN E-P1

ist meine Familien/Urlaubskamera und meine Videokamera in einem. Voigtländer F- bzw. M-Adapter für meine alten, f 1.4er Optiken und meine Leica M Linsen. Bild und Ton (!) sehr gut. Im Dunkeln könnte sie freilich rauschärmer sein... Für mich wäre die EP-Serie mit 8MP und empfindlicherem Sensor perfekt. Design gefällt mir auch.

Deep Sky
01

Naja, am Spiegel der (D)SLRs wirds nicht liegen, dass deren AF Systeme so schnell sind...

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doch, es liegt am spiegel. mit dem spiegel kann man die phase des lichtes zum fokussieren verwenden. ohne spiegel muss der algorithmus den bildkontrast hernehmen, was mehr rechenaufwand bedeutet.

Deep Sky
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und ich dachte immer dafür sind die Autofocus Sensoren zuständig (immerhin haben aktuelle DSLRS 9 oder mehr davon - völlig unnötig also).

Außerdem dachte ich auch, Aufwand beim Phasen-AF wäre höher als beim Kontrast-AF, aber dafür wird der korrekte Fokuswert mit einer Messung ermittelt (im Gegensatz zum Kontrast-AF, der nach dem Trial & Error Prinzip den Focus hin und herschiebt).

Aber so kann man sich halt täuschen ;-)

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ja, wenn man oefter messen und nachstellen muss ist der aufwand höher und drum dauerts laenger.

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und wie kriegt man einen phasenunterschied ohne spiegel? man muss ja den strahlengang in zwei teile spalten. das macht der spiegel. es gibt übrigens eine kamera (weiß grad nicht den hersteller), die einen partiell durchlaessigen spiegel permanent im strahlengang hat. das kostet halt etwas licht. der vorteil ist, dass der sensor geschützt ist und dass man phasenautofokus verwenden kann.

Deep Sky
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Die sgn. Teilerlinse ist dafür verantwortlich, dass das einfallende Licht für die AF Sensoren in 2 Sekundärbilder geteilt wird. Nicht der Spiegel.

DER Spiegel (die Rede ist wahrscheinlich vom Hauptspiegel) ist sowieso teildurchlässig. Dahinter sitzt nämlich ein Sekundärspiegel, der das Bild zum AF Sensor am Kameraboden ablenkt. Bevor es dort geteilt wird (s.o.), geht's noch durch einen IR Filter.

Cu

PS: Sony hat letztes Jahr ein Modell mit einem pellikularem Spiegel rausgebracht. Die Technik gibts aber seit den 60er Jahren. Fast jeder Hersteller hatte solche Modelle schon im Repertoire (EOS RT, Nikon F2H)

northrim
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obwohl ich die geräte an sich cool finde verstehe ich die vorteile von systemkameras (kombination mit pancake ausgenommen, hätte ich auch gerne) noch immer nicht ganz: in kombi mit objektiv zu groß für die jacken-/hosentasche, nicht wirklich billiger als dslr, schlechterer AF, kein sucher, keine ergonomie.

Standardabweichung
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24.8.2011, 13:59

Mein Kaufargument ist der fehlende Spiegelschlag Dieser ist zB bei Konzerten oder Naturaufnahmen, wo Stille erforderlich ist, extrem lästig.

Aracni Santini
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Habe, noch zu Analogzeiten, mit beiden Systemen fotografiert. Für mich hat die Sucherkamera gegenüber der Spiegelreflex folgende Vorteile: trotz allem kleiner & leichter, leiser, weniger bewegte Masse beim "Schuss".

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viele systemkameras haben sehr wohl einen sucher. z.b. panasonic g und gh.

kipfal
40

beschissene sensoren …

die erste halbwegs brauchbare kompakte ist für mich auch die Fuji X100

der Bastard, der dich nachhause bringt
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Die stellt man sich doch einfach nur in die Vitrine und bewundert ihre Schönheit.

Die ist doch viel zu schade zum photographieren...

Geiler Mixer
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Die X100 hat kein Wechselobjektiv.

Royvondensimpsons
02

Bitte erklären Sie mir doch warum die Sensoren in Spiegellosensystemkameras so schlecht sein sollen!

Deserteur
50
Die Pen E-P3 verbindet Wechseloptiken (LEIDER NATÜRLICH INKLUSIVE STAUBPROBLEM !!) und einen großen Bildsensor mit dem kleinen Gehäuse einer Kompaktkamera!

Digitalkameras mit Wechseloptik-System sind für mich
ein absolutes Nogo, solange der Sensor nicht durch einen eigenen davorliegenden (extra dafür berechneten) Linsenkörper und dazwischenliegendem Vakuum sicher vor der "Formenvielfalt" scharf umrandeter Staubpartikel geschützt ist!
Bei extremen Vergrößerungen treibt es mich zur Verzweiflung, den möglichen Bildzusammenhang diverser schwarzen Pünktchen deuten zu müssen...
Ultraschall- und Antistatic-Methoden sind da nicht wirklich befriedigende Notlösungen.

Johannes
01

Der Supersonic Wave Filter (aka Staubrüttler) den alle Olympus Kameras seit der ersten DSLR haben wirkt Wunder - ich fotografiere seit Jahren mit Olympus, arschviel Fotos und mir ist noch kein einziges Staubkorn untergekommen (und ja ich wechsle Objektive - selbst am Sandstrand bei Starkwind).

Staub war früher bei anderen Systemen noch ein Problem aber die haben soweit ich weiß inzwischen viel Boden gutgemacht, dass man sich normalerweise keine Sorgen mehr machen muss.

Deserteur
02

Danke für die Info, in der Praxis ist das im Normalfall wahrscheinlich ohnehin ignorierbar, ist vielleicht auch eher ein "psychisches" Problem.;)

Trotzdem würde mir so eine Kompakte mit gutem und relativ lichtstarken fixen Allround-Zoom (28-135 wäre ein Traum- sofern mit Lichtstärke vereinbar) voll genügen.
Vor allem der Sensor ist da sehr verlockend!

Johannes
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in die Richtung gibt es eh auch Alternativen..
zb http://www.dpreview.com/reviews/OlympusXZ1/
F1.8-2.5, 28-112mm KB-äquivalent und mit großem Sensor (für eine Kompakte)

(die XZ-1 wurde auch weiter unten schon erwähnt)

sa923497hd
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Lol. Erzählt das mal den tausenden Profiphotographen, die tlw. irgendwo im Dschungel oder in der Wüste unterwegs sind. Und das zu 100% mit DSLR von Nikon oder Canon.

gts
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Möchte mir dieses Jahr eine Systemkamera zulegen und bin schon gespannt auf diverse Tests der neuen PEN. Momentan ist aber noch die neue Panasonic G3 mein Favorit.

Diga
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Olympus XZ-1

Allen, die eine wirklich hochwertige Kompaktkamera suchen, kann ich oben genanntes Model wärmstens empfehlen. Durch den großen Sensor und das lichtstarke Objekt macht die Kamera Fotos auf DSLR Niveau, RAW unterstützt sie auch, was mir sehr wichtig war. Seit ich sie habe, bleibt die DSLR immer öfter zu Hause. Für was sie allerdings nichts taugt ist filmen, aber das war mir vorher bewusst. Filmt in MJPEG und der Autofokus pumpt beim Filmen. Suche seit Monaten eine gute Kompakte, mit der Olympus XZ-1 bin ich am Ziel angelangt. Arbeite nicht für Olympus, die Begeisterung ist echt ;-)

Deep Sky
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Grossen Sensor? Soweit ich weiss hat die XZ-1 einen 1/1,6" CCD, stimmts?

Das wäre dann ein Sensor in der Größe von ca. 8 x 6 mm oder 48 mm². Entspricht einem Crop von ca. 4,5 und damit viel zu klein für viele kreative Anwendungen (geringe Schärfentiefe beispielsweise).

cu

Diga
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Lichtstärke

Die Sensorgröße ist korrekt, und damit wesentlich größer als bei der gemeinen Kompaktkamera, aber zugegeben kleiner als bei einer DSLR. Ich kann dir versichern, dass man dennoch sehr gute Tiefenunschärfe erzielen kann, was an dem Lichtstarken Objektiv liegt 1:1,8-2,5, was die Bundle-Objektive von DSLRs um Längen schlägt und diese Kamera, neben dem vergleichbar großen Sensor, die Kreativmöglichkeiten, RAW-Support und die geringe Auslöseverzögerung so interessant macht.
Die Kamera bewegt sich definitiv auf DSLR Einsteigerniveau, unter gewissen Bediengungen sogar darüber. Ich fotografiere sehr viel (nur RAW), hab eine Nikon D60 und denke, dass ich die Fähigkeiten der Kamera nach ein paar Hundert Fotos beurteilen kann.

Spartaner13
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Ja nur leider der Preis stimmt nicht, sonst hätten wir uns auch schon eine XZ-1 gekauft. Allerdings muss man sagen, dass die PEN Mini ähnlich wie die XZ-1 ist, allerdings kann man die PEN Mini ideal erweitern ...

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