Lydia Ninz, neue ARBÖ-Generalsekretärin

30. Juni 2011, 16:55
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Beruflich fährt Ninz einen Hyundai ix20 oder sie benutzt die Öffis. Privatl teilt sie sich mit ihrem Mann ein Saab 9-3 Cabrio

Die neue Chefin des Autofahrerbunds ARBÖ hat "eine Vorliebe für oben ohne": "Ich benutze gemeinsam mit meinem Mann ein Saab 9-3 Cabrio. Aber ich bin da in erster Linie die Beifahrerin." Beruflich fährt die frühere APA- und Standard-Journalistin einen Hyundai ix20 oder mit den Öffis: "In Wien würde ich nie auf die Idee kommen, untertags in die Innenstadt mit dem Auto zu fahren." In Südtirol, wo Lydia Ninz aufwuchs, hat sie "alle Stufen der Mobilität" hinter sich gebracht: zu Fuß in den Kindergarten, mit dem Radl in die Schule; Ab 14 war sie mit dem Moped und mit 18 "mit allen möglichen Autos" unterwegs.

Erste Erfahrungen machte sie mit dem Lieferwagen ihres Vaters, mit dem sie "als wilde Räuberbraut ausgebüchst" ist. Mit 18 bekam sie für die Mitarbeit im elterlichen Handwerksbetrieb die "Cleopatra", einen Citroën Dyane 6 (Nachfolger der "Ente") mit Fetzndachl: "Sie war mein ganzer Stolz, mein Tor in die Welt." Denn am Land, "da bist ohne Auto aufg'schmissen". Ihr Mann, ein Kärntner, hatte einen alten VW Käfer: "Wir haben mit der Zeit schon jede Werkstatt gekannt am Weg von Wien nach Kärnten". Die Pannenhilfe ruft die ARBÖ-Chefin auch selbst manchmal: Gleich nachdem sie beim ARBÖ als Pressesprecherin angefangen hatte, musste ein Pannenhelfer kommen, weil sie das Licht brennen ließ und die Batterie hinüber war. "Da hab ich mich schon ein bissl geniert". (Alois Pumhösel/DER STANDARD/Automobil/01.07.2011)

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