Sonderausstellung

Unter Strom. Elektrotechnik + Pathologie

30. Juni 2011, 08:37
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    foto: sammlung des elektropathologischen museums

    Jelinek leistete Pionierarbeit bei der Unfallverhütung - Unter anderem durch sein Buch "Elektroschutz in 132 Bildern, in dem er die Gefahren der Elektrizität darstellte.

Technisches Museum präsentiert Elektrounfälle aus dem frühen 20. Jhdt

Wien - Von 2. Juni 2011 bis 31. Mai 2012 präsentiert das Technische Museum Wien auf 100 m2 eine Ausstellung zum Thema Elektropathologie. Kern der Ausstellung "Unter Strom" ist die Elektropathologische Sammlung des Wiener Arztes Stefan Jellinek (1878-1968), die dem Technischen Museum Wien 2005 von der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA) überlassen wurde.

Als die Elektrotechnik in den letzten Jahrzehnten des 19. Jahrhunderts begann, immer mehr Lebensbereiche zu durchdringen, beeinträchtigten viele Unfälle das Image dieser Technologie, die als sauber und modern galt. Der Wiener Arzt Stefan Jellinek widmete sich den Schattenseiten: Er begründete die Elektropathologie als eigenes Fach und leistete Pionierarbeit in der Unfallprävention. An vier ausgewählten Beispielen werden in der Ausstellung typische Elektrounfälle aus dem frühen 20. Jahrhundert dargestellt und gezeigt, wie umfassend Jellinek solche Fälle dokumentierte.

Dem Thema Blitze und Blitzunfälle ist ein eigener Bereich gewidmet, genauso wie dem Thema Hoch- und Niederspannungsunfälle aus jüngster Zeit. Dort werden auch die heute gültigen Schutzeinrichtungen gezeigt. Das übergroße Funktionsmodell eines Fehlerstromschutzschalters sowie ein Hands-on zum "Spüren von Strom" ermöglichen auch ein interaktives Erleben der Elektrizität. (red)

Yukio Wakizashi
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Stellen Sie sich einen fast 15jährigen Elektrolehrling vor ....

"Gott ist ein Tod aus der Steckdose"!

YW

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