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Die E-Card schützt im Ausland nicht immer vor Kosten
Hitzekoller auf Kos, Badeunfall auf Mallorca: Krank sein im Urlaub kann teuer werden. Wenn man bei einem privaten Arzt landet, schützt auch die E-Card nicht vor hohen Rechnungen. AKNÖ-Sozialrechtsexperte Josef Fraunbaum rät in einer Aussendung, sich rechtzeitig zu erkundigen, welche Ärzte am Urlaubsort Kassenverträge haben. Im Zweifelsfall sollte man sich Gedanken über eine Reiseversicherung machen.
Mögliche Mehrkosten trotz E-Card
Es sieht einfach aus: Österreicher mit E-Card sind automatisch in allen EU-Ländern und in EWR-Staaten wie Norwegen und der Schweiz krankenversichert. Etwas komplizierter ist es in der Türkei und den Nachfolgestaaten des ehemaligen Jugoslawien: Dort braucht man für die Krankenversicherung einen Urlaubskrankenschein, den der Dienstgeber ausstellt. Nur: In all diesen Ländern gilt die Versicherung nur für Ärzte und Krankenhäuser, die einen Vertrag mit der jeweiligen gesetzlichen Krankenversicherung geschlossen haben. Wer "versehentlich" in einer Privatordination landet, muss wie in Österreich die Rechnung selbst bezahlen. "Man bekommt dann 80 Prozent dessen zurück, was ein Kassenarzt bei uns für die gleiche Leistung erhalten hätte", erklärt AKNÖ-Sozialrechtsexperte Josef Fraunbaum. Auf den Mehrkosten bleiben Urlauber aber sitzen.
Vorher informieren
Der Experte rät, sich vorab zu informieren, welche Ärzte und Krankenhäuser man im Ernstfall aufsuchen könnte. AK-Präsident Hermann Haneder fordert: "In jedem Hotel sollte eine Liste guter und erprobter Kassenärzte und der öffentlichen Spitäler aufliegen." Die österreichischen Reiseveranstalter könnten das durchaus von ihren Partnerhotels verlangen und darauf in den Reiseunterlagen hinweisen.
Wer in ländlichere Gegenden reist, wo es unter Umständen keine Kassenärzte gibt, sollte außerdem eine Reiseversicherung abschließen: "Das sollte man unbedingt auch, wenn man in Länder außerhalb der EU oder des EWR reist, wo es keine Abkommen zur Krankenversicherung gibt", rät Fraunbaum. Inhaber von Kreditkarten haben unter bestimmten Voraussetzungen diesen Schutz bereits inkludiert es empfiehlt sich jedenfalls, sich vorher zu informieren. (red, derStandard.at)
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Ich würde ohnehin nie ohne Reiseversicherung auf Urlaub fahren - man weiß ja nie, was ist und die paar Euro mehr zahlen sich auf jeden Fall schon alleine deshalb aus, weil ich dann beruhigter sein kann.
Noch dazu steh ich auch ein wenig auf "Abenteuerurlaub", also bin gerne sehr aktiv, wenn ich unterwegs bin und dann ist das Verletzungsrisiko ja noch größer, also sowieso nur mit entsprechender Versicherung.
Die meisten Reiseanbieter bieten das aber sowieso schon von sich aus mit an. Ich flieg am Mittwoch mit Magic Life nach Kos und bei dem All-inclusive Angebot war dann eben auch gleich die Reiseversicherung mit dabei um ein paar Euro mehr.
Muss auch ehrlich sagen, dass ich in Krisenzeiten wie jetzt auch deshalb froh bin, dass es die Vers
und die erfahrung, dass in der türkei die hotels mit privatkliniken zusammen arbeiten hab ich auch schon gemacht. 145,- euro für eine ergebnis- und behandlungslose untersuchung an meinem 5 monate alten sohn. relativ erleichtert zahlt man´s trotzdem gern.
wirklich bewährt hat sich der öamtc-schutzbrief. alles wurde rückerstattet.
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