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Wenn die Besucher mit ihrem Smartphone ein Gemälde im J. Paul Getty Museum fotografieren erhalten sie dank Google Goggles eine Vielzahl an Information über das Gemälde und den Maler. Im Gegensatz zu dem geringen Platz, den Kuratoren normalerweise zur Verfügung haben um Informationen über das Bild bereitzustellen, bieten die Smartphones mit ihrem Zugang zum Internet, eindeutig mehr Möglichkeiten.
Eine Vielzahl an Informationen
So können sie Audioinformationen abrufen, biografische Informationen über den Künstler in Erfahrung bringen und sehen wo weitere Bilder des gleichen Malers im Museum hängen. Anschließend kann man eine visuelle Darstellung seines Wegs durch das Museum speichern und Freunden zur Verfügung stellen.
Die Applikation arbeitet mit Googles Bilderkennungstechnik um das Gemälde zu identifizieren und Informationen darüber einzuholen. Das Getty Museum schuf dafür eine für Handys optimierte Version seiner Sammlung im Web und gab die Daten an Google weiter.
Unerwartete Probleme
Das Getty ist das erste Museum, das seine Gemälde für Google Goggles zur Verfügung stellt. Bei der Zusammenarbeit mit Google stießen die Mitarbeiter beider Unternehmen auf unerwartete Probleme. So existieren z.B. von Monets Kathedrale zu Rouen diverse Versionen, die der Maler angefertigt hat und die in unterschiedlichen Museen hängen. Darum mussten die Techniker das App so umprogrammieren, damit es auch feinste Unterscheide erkennen kann und das Gemälde im Getty Museum von anderen unterscheiden kann.
Knigge fürs Museum
Eine weitere Herausforderung wird der Umgang der User mit Google Goggles im Museum sein. So müssen sie den Blitz ausschalten um ein Gemälde zu fotografieren und wenn sie sich Audioinformationen anhören wollen, werden Kopfhörer verlangt, damit sie die anderen Besucher nicht stören. Sollte man keine dabei haben kann man sich welche vom Museum ausborgen. Der Vorteil im Getty Museum ist, dass man die Gemälde fotografieren darf, in vielen anderen Museen ist das aus Urheberrechtsgründen verboten, was die Einführung von Google Goggles erschweren dürfte.
Neben der App beschäftigt sich Google auch auf anderer Seite damit, den Menschen Kunst näher zu bringen. Mit seinem Art Project ermöglicht der Softwarekonzern Usern einen virtuellen Rundgang durch verschiedene Museen. (soc)
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Ich finds irrgentwie lächerlich das die Bilder in den meisten Museen nicht fotagrafiert werden dürfen.
Da sollten die Museen bzw. wer auch immer dafür verantwortlich ist umdenken, allein schon wegen solcher interatktiver Informationsmöglichkeiten.
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