Renaissance des Rades

Was New York von Peking lernen kann

Julia Schilly, 30. Juni 2011, 07:11

Das Fahrrad dient in China nicht nur als Verkehrsmittel, sondern auch als fahrende Zoohandlung, Friseurladen oder Lokal - Fahrradkulturen im Vergleich

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foto: apa/diego azubel

Aus der Not eine Tugend machen: Die Kreativität der Chinesen im Umgang mit ihren Fahrrädern ist kaum zu übertreffen. Das Fahrrad ist fixer Bestandteil des Alltags und bewegt nicht nur Menschen, sondern auch Waren und Dienstleistungen.

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Bushdoctor
03
14.5.2012, 19:56
New York kann und sollte nichts von Peking lernen...

...NY: steigende Zahl an Radfahrern und Radwegen, Fahrradfahren als neuer Lifestyle. Peking: sinkende Zahl an Radfahrern, zunehmender Autoverkehr, massive Luftverschmutzung, Fahrradfahren als Lifestyle derer die sich nicht mehr leisten können... Was gibts da zu lernen?

chelene chirsch
01
17.5.2012, 16:29

man könnte vielleicht daraus lernen, dass radfahren in NY hobby gut betuchter ist, im gegensatz dazu haben chinesen den QQ als besser begriffen.

"lifestyle armer leute" klingt irgendwie so richtig grün, fast so einladend wie die eselsalami aus biodynamischer zucht und aus nachhaltig gezogenem hanf gewobene kleidung...

Heavyweather
10
28.7.2011, 02:18

NY ist auch zu dämlich E-Taxis ein zu setzen...auch die neuen sind wieder Stinker.

Nessus
05
30.7.2011, 12:37
Niemand, der bei Trost ist, kauft Elektroautos

Die Kosten (und Umweltbelastung) sind wesentlich höher als bei Konventionellen. Das Ganze ist nur ein Schmäh, der der Autoindustrie hilft, auf Kosten des Steuerzahlers.

Gilgamesh
29
20.7.2011, 17:03

"Was New York von Peking lernen kann"

Na da wären:

Abreißen ganzer Stadtteile (die Bewohner interessieren keinen).
"Heiligenikonen" von Massenmörder im öffentlichen Raum.
Mit Panzer und scharfer Munition gegen Demonstranten vorgehen.
Produktpiraterie ohne jeglicher Hemmungen.
Einen Hang entwalden und grün anmalen.

Die Leute fahren mit dem Rad weil sie sich kein Auto LEISTEN können, nicht weil es "Hip" wäre...
Was soll NY also lernen?

Oma bitte kommen
02
Haha...

"Was man jedoch lernen könnte sei, dass sich alle Verkehrsteilnehmer die Straße gerechter teilen."
Soeben aus China zurückgekommen – dort fahren Autos beinhart auf dem Gehsteig, wenn es auf der Straße kein Fortkommen gibt. Fußgeher und Radler werden weggehupt; wer bremst, verliert.
ABER: Niemand pocht wie bei uns auf die Einhaltung der Verkehrsregeln, Vertrauensgrundsatz gibt es keinen. Wer nicht aufpasst, ist selber schuld.

badat
00
27.7.2011, 20:22

Das hängt in China aber ganz von der Gegend ab und vor allem davon, wie straffreudig die Polizei in den jeweiligen Städten ist. Arge Sachen sieht man zwar immer wieder auf der Straße, aber in manchen Städten (z.B. Hangzhou) ist der Straßenverkehr nicht ganz so brutal.

flolo.org
10
14.7.2011, 03:24
Raumaufteilung vs. Verkehrsverhalten

LiebeR 'Oma bitte kommen',

Die Redakteurin hat sich mit 'Straße gerechter teilen' auf meine Darstellung der Raumaufteilung von Strassenquerschnitten in Peking bezogen. Dort gibt es sehr großzügig angelegte Radwege. Also räumliche Aufteilung des Straßenraumes und nicht Verkehrsverhalten.
Der Beobachtung des Verkehrsverhaltens kann ich zustimmen, in modernen Vierteln mit breiten Strassenquerschnitten herrschen die Autos. In baulich kleinstrukturierten, älteren Stadtvierteln hatte ich eine sehr geduldige Aufteilung des Strassenraumes bemerkt.

Beste Grüße
FL

Ron J. 2000
11
30.6.2011, 14:44
was new york von peking lernen kann?

ganz klar:
CHINESISCH.

sir abdulah salaam
00
30.9.2011, 13:37

"... Die Chinatown von New York City mit ihren rund 300.000 Einwohnern ist heute die größte chinesische Siedlung außerhalb Asiens. ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Chinatown

Ben Ohm
00
30.7.2011, 16:08

Und waaßt, wos i ned vasteh?

Barsch mit Ohren
 
11
30.6.2011, 13:53
In einem Monat...

...bin ich in New York City mit dem Fahrrad unterwegs. Bin schon gespannt! Die Streckenplanung in googlemaps verspricht schon jede Menge Radwege :-)

Brooklyn 69
 
03
30.6.2011, 19:38
Ha Ha

Good luck, Buddy!
Mitten im August bei 98 grad farenheit und 100% luftfeuchtigkeit will er durch NYC duesen? Da schau ich mir an!
Tip: Brooklyn 7th Avenue, Cafe Steinhof: eiskaltes Goesser! Never mind the Fahrad! :-)

Barsch mit Ohren
 
00
30.6.2011, 19:47
Keine Angst, bin drauf vorbereitet,...

...ist nur die erste Etappe von weiteren 44 ;-)
Gösser (oder Samuel Adams) gibts dann erst am Abend, sonst komm ich nicht weit...

darkblue2
00
30.6.2011, 20:39

wenn der sommer in ny so ist wie letztes jahr, dann viel spaß. voriges jahr war der heißeste sommer seit 1966. die hitze und die schwülle ist bzw war nicht mit hier vergleichbar. es war einfach unerträglich. und es kühlte auch nie richtig ab.

Barsch mit Ohren
 
00
30.6.2011, 21:21
Ist auf dem Rad leichter auszuhalten...

...als zu Fuß - solange man sich nicht überanstrengt. Hab bisher aber nur Erfahrung bis 37°C, das ist noch ok. Man "macht" sich ja immer eine leichte Brise...

Krawuzi Kabuzi
00
30.6.2011, 23:53
Nicht bei 100% Luftfeuchtigkeit

Ich fahr selber bei solchen Temperaturen im Südwesten der USA mit dem Radl. Man gewöhnt sich an einiges. Aber wenn die Luftfeuchtigkeit jenseitig der 50% ist, wirds richtig unangenehm.

Barsch mit Ohren
 
00
Bericht folgt ;-)

Barsch mit Ohren
 
00
17.8.2011, 14:50
Hatte nur 34°C

und ich bin 140 km weit gekommen ;-)
Und morgen komm ich schon in Chicago an :-)

darkblue2
00
30.6.2011, 20:42

sorry: die schwüle

xxx...yyy...
35
30.6.2011, 12:44
wieder mal ein vergleich der

dümmsten art.

in china würden anteilsmäßig auch so viele wie in nyc mit dem auto fahren, wenn sie sich ein auto leisten könnten.

trollvottel
40
30.6.2011, 16:47

Derzeit ja - weil es in Entwicklungsländern natürlich ein begehrtes Statussymbol ist, endlich mit einer stinkenden und hochgefährlichen Blechkiste seinen Wohlstand beweisen zu können.

Fettleibigkeit gilt dort als schön, wo man viel hungert; Autofahren sollte vernünftig betrachtet nur noch in verarmten Ländern attraktiv wirken und bei uns in der ersten Welt als absurde Umweltvernichtung und Ressourcenvergeudung.

Zinnmo
 
05
30.6.2011, 15:18

In NYC - zumindest in Manhattan - fahren gar nicht so viele Leute mit dem Auto. Die Stadt ist dafür viel zu dicht, es gibt viel zu wenig Parkplätze, dazu ist das U-Bahn Netz gut ausgebaut. Im Notfall nimmt man ein Taxi. Mit dem Auto fahren fast nur Ein- und Auspendler, aber selbst dafür ist man mit den Öffis normalerweise schneller.

LA hingegen ist eine reine Autostadt.

Allmächtiger Satan
13
30.6.2011, 14:07

Sind die Holländer in Amsterdam jetzt so arm, dass sie alle kein Auto kaufen können, weil sie alle radeln?

zeamount
00
30.6.2011, 15:54

nein, aber sie haben die autofahrerphase schon hinter sich. die chinesen kommen dort erst hin und wie im artikel erwähnt ist ein auto halt auch ein statussymbol, das sich viele so schnell nicht nehmen lassen werden.

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