Was New York von Peking lernen kann

Das Fahrrad dient in China nicht nur als Verkehrsmittel, sondern auch als fahrende Zoohandlung, Friseurladen oder Lokal - Fahrradkulturen im Vergleich

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foto: apa/diego azubel

Aus der Not eine Tugend machen: Die Kreativität der Chinesen im Umgang mit ihren Fahrrädern ist kaum zu übertreffen. Das Fahrrad ist fixer Bestandteil des Alltags und bewegt nicht nur Menschen, sondern auch Waren und Dienstleistungen.

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New York kann und sollte nichts von Peking lernen...

...NY: steigende Zahl an Radfahrern und Radwegen, Fahrradfahren als neuer Lifestyle. Peking: sinkende Zahl an Radfahrern, zunehmender Autoverkehr, massive Luftverschmutzung, Fahrradfahren als Lifestyle derer die sich nicht mehr leisten können... Was gibts da zu lernen?

man könnte vielleicht daraus lernen, dass radfahren in NY hobby gut betuchter ist, im gegensatz dazu haben chinesen den QQ als besser begriffen.

"lifestyle armer leute" klingt irgendwie so richtig grün, fast so einladend wie die eselsalami aus biodynamischer zucht und aus nachhaltig gezogenem hanf gewobene kleidung...

NY ist auch zu dämlich E-Taxis ein zu setzen...auch die neuen sind wieder Stinker.

Niemand, der bei Trost ist, kauft Elektroautos

Die Kosten (und Umweltbelastung) sind wesentlich höher als bei Konventionellen. Das Ganze ist nur ein Schmäh, der der Autoindustrie hilft, auf Kosten des Steuerzahlers.

"Was New York von Peking lernen kann"

Na da wären:

Abreißen ganzer Stadtteile (die Bewohner interessieren keinen).
"Heiligenikonen" von Massenmörder im öffentlichen Raum.
Mit Panzer und scharfer Munition gegen Demonstranten vorgehen.
Produktpiraterie ohne jeglicher Hemmungen.
Einen Hang entwalden und grün anmalen.

Die Leute fahren mit dem Rad weil sie sich kein Auto LEISTEN können, nicht weil es "Hip" wäre...
Was soll NY also lernen?

Haha...

"Was man jedoch lernen könnte sei, dass sich alle Verkehrsteilnehmer die Straße gerechter teilen."
Soeben aus China zurückgekommen – dort fahren Autos beinhart auf dem Gehsteig, wenn es auf der Straße kein Fortkommen gibt. Fußgeher und Radler werden weggehupt; wer bremst, verliert.
ABER: Niemand pocht wie bei uns auf die Einhaltung der Verkehrsregeln, Vertrauensgrundsatz gibt es keinen. Wer nicht aufpasst, ist selber schuld.

Das hängt in China aber ganz von der Gegend ab und vor allem davon, wie straffreudig die Polizei in den jeweiligen Städten ist. Arge Sachen sieht man zwar immer wieder auf der Straße, aber in manchen Städten (z.B. Hangzhou) ist der Straßenverkehr nicht ganz so brutal.

Raumaufteilung vs. Verkehrsverhalten

LiebeR 'Oma bitte kommen',

Die Redakteurin hat sich mit 'Straße gerechter teilen' auf meine Darstellung der Raumaufteilung von Strassenquerschnitten in Peking bezogen. Dort gibt es sehr großzügig angelegte Radwege. Also räumliche Aufteilung des Straßenraumes und nicht Verkehrsverhalten.
Der Beobachtung des Verkehrsverhaltens kann ich zustimmen, in modernen Vierteln mit breiten Strassenquerschnitten herrschen die Autos. In baulich kleinstrukturierten, älteren Stadtvierteln hatte ich eine sehr geduldige Aufteilung des Strassenraumes bemerkt.

Beste Grüße
FL

was new york von peking lernen kann?

ganz klar:
CHINESISCH.

"... Die Chinatown von New York City mit ihren rund 300.000 Einwohnern ist heute die größte chinesische Siedlung außerhalb Asiens. ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Chinatown

Und waaßt, wos i ned vasteh?

In einem Monat...

...bin ich in New York City mit dem Fahrrad unterwegs. Bin schon gespannt! Die Streckenplanung in googlemaps verspricht schon jede Menge Radwege :-)

Ha Ha

Good luck, Buddy!
Mitten im August bei 98 grad farenheit und 100% luftfeuchtigkeit will er durch NYC duesen? Da schau ich mir an!
Tip: Brooklyn 7th Avenue, Cafe Steinhof: eiskaltes Goesser! Never mind the Fahrad! :-)

Keine Angst, bin drauf vorbereitet,...

...ist nur die erste Etappe von weiteren 44 ;-)
Gösser (oder Samuel Adams) gibts dann erst am Abend, sonst komm ich nicht weit...

wenn der sommer in ny so ist wie letztes jahr, dann viel spaß. voriges jahr war der heißeste sommer seit 1966. die hitze und die schwülle ist bzw war nicht mit hier vergleichbar. es war einfach unerträglich. und es kühlte auch nie richtig ab.

Ist auf dem Rad leichter auszuhalten...

...als zu Fuß - solange man sich nicht überanstrengt. Hab bisher aber nur Erfahrung bis 37°C, das ist noch ok. Man "macht" sich ja immer eine leichte Brise...

Nicht bei 100% Luftfeuchtigkeit

Ich fahr selber bei solchen Temperaturen im Südwesten der USA mit dem Radl. Man gewöhnt sich an einiges. Aber wenn die Luftfeuchtigkeit jenseitig der 50% ist, wirds richtig unangenehm.

Bericht folgt ;-)

Hatte nur 34°C

und ich bin 140 km weit gekommen ;-)
Und morgen komm ich schon in Chicago an :-)

sorry: die schwüle

wieder mal ein vergleich der

dümmsten art.

in china würden anteilsmäßig auch so viele wie in nyc mit dem auto fahren, wenn sie sich ein auto leisten könnten.

Derzeit ja - weil es in Entwicklungsländern natürlich ein begehrtes Statussymbol ist, endlich mit einer stinkenden und hochgefährlichen Blechkiste seinen Wohlstand beweisen zu können.

Fettleibigkeit gilt dort als schön, wo man viel hungert; Autofahren sollte vernünftig betrachtet nur noch in verarmten Ländern attraktiv wirken und bei uns in der ersten Welt als absurde Umweltvernichtung und Ressourcenvergeudung.

In NYC - zumindest in Manhattan - fahren gar nicht so viele Leute mit dem Auto. Die Stadt ist dafür viel zu dicht, es gibt viel zu wenig Parkplätze, dazu ist das U-Bahn Netz gut ausgebaut. Im Notfall nimmt man ein Taxi. Mit dem Auto fahren fast nur Ein- und Auspendler, aber selbst dafür ist man mit den Öffis normalerweise schneller.

LA hingegen ist eine reine Autostadt.

Sind die Holländer in Amsterdam jetzt so arm, dass sie alle kein Auto kaufen können, weil sie alle radeln?

nein, aber sie haben die autofahrerphase schon hinter sich. die chinesen kommen dort erst hin und wie im artikel erwähnt ist ein auto halt auch ein statussymbol, das sich viele so schnell nicht nehmen lassen werden.

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