Technologie sei fortgeschritten genug, um 3D-Spielewelten direkt ans Auge heranzuführen
Nach einer kurzen Hochphase der Virtual Reality-Brillen oder Head Mounted Displays (HMD) Ende der 1980er, Anfang der 1990er, ist es im Bereich der Konsumentenelektronik recht still um die aufsetzbaren Bildschirme geworden. Geringe Auflösungen und mangelnde Bildqualität verhinderten weitgehend den Durchbruch. Zwei Jahrzehnte später sieht Elektronikkonzern Sony die Technologie weit genug vorangeschritten, um zumindest ein Comeback in Aussicht zu stellen.
Zeit ist reif
"Wir haben jetzt die nötige Rechenleistung und Bildschirmauflösung, um in nicht allzu ferner Zukunft mit HMDs ein sehr einnehmendes Erlebnis bei Videospielen ermöglichen zu können", betonte SCE Studios-Manager Mike Hocking kürzlich in einem Interview. Eines der ersten Produkte, die diese Art der virtuellen Realität glaubhaft vorgaukeln könne, sei Sonys auf der CES Anfang Jänner vorgestelltes HMD, das Bilder in 3D darstellen kann. Damit würde man sprichwörtlich eine andere Realität vor die Augen gesetzt bekommen. "In einer virtuellen Welt, in der ich meine virtuellen Hände oder meine virtuelle Waffe direkt unter meinen Augen nutzen kann, wird absolut umwerfend", gibt sich Hocking zuversichtlich.
Wann, wie, wo?
Konkrete Informationen zu einem geplanten Produktstart Sonys HMDs ist der Konzern bislang schuldig geblieben. Ob man Virtual Reality-Brillen eigenständig oder beispielsweise im Paket mit einer neuen Spielkonsole auf den Markt bringen wird, ist derzeit lediglich Gegenstand von Spekulationen. Mangels überzeugender Technologie ist Nintendo Mitte der 1990er mit dem Virtual Boy kläglich gescheitert. Fraglich ist, ob Spieler heute bereit für den Einstieg in die virtuelle Realität sind. (zw)
So "schlau" war auch schon Ivan Sutherland, als er 1968 ein seinem head-mounted display (HMD) bastelte.
Das hatte auch schon durchsichtige Displays, um den Benutzer nicht völlig von der Umgebung abzuschirmen - also quasi "augmented reality".
Interessant, wie Menschen auch nach Jahrzehnten immer wieder auf die gleichen Ideen kommen ;-)
wir leben eben in einer Zeit, in der alles was "Retro" ist neu aufgenommen wird. sprich; man bringt nichts neues auf den Markt sondern nimmt etwas und erfindet es neu. das ist ja auch das Geheimnis von Apple! Smartphones und Tabletts gab es schon früher, Apple hat sie nur aufgegriffen, verbessert und schon wurde daraus ein wahrer Hype
Laut allen Untersuchungen werden 3D-Brillen abgelehnt und die Konsumenten wünschen sich Geräte die ohne Brille funktionieren.
Warum sollte es bei Virtual-Reality-Brillen anders sein? Da müsste schon etwas sehr Besonderes geboten werden. Ob Sony hier nicht in die falsche Richtung lenkt? Und wenn ich "oder beispielsweise im Paket mit einer neuen Spielkonsole" lese, könnte das für die PS4 wieder so einen hohen Preis wie für die PS3 geben - was abermals zu Marktanteilverlusten führen würde.
ich sitz im Ferrari, bremse die erste Kurve an, schaue nach links und erblicke...
...den Nachbarn beim Barthaarschneiden...
ich laufe durch Karkand, hoehre die Kugeln um mich pfeiffen, sehe nach rechts und erblicke...
... eine weisse Wand! (gottseidank)...
Nein, ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wofuer man so ein olles HMD verwenden koennte
Ihr Nachbar läuft neben Ihnen her während Sie mit Ihrem Ferrari fahren? Wow, der hat es drauf! ;)
Natürlich gibt es auch Leute die das wollen. Aber der Großteil der Konsumenten ist eher ablehnend gegenüber solchen Brillen. Aber man muss wohl erst mal das Endprodukt sehen um sich ein Urteil bilden zu können.
dass sich die breite Masse darauf stuerzt sondern dass es ein Nischenprodukt fuer z.B. die Sim-Szene wird.
Zu einem erschwinglichen Preis werde ich es mir sicher leisten, so schoen ist naemlich weder mein Nachbar noch die Wand ;)
Weil der 3D Fernseher auch reichlich unnoetig ist. Ist doch egal, ob das Bild flach ist, oder ca 1-2m Tiefe simulieren kann.
3D Fernsehen ist eigentlich ein in die Tiefe gezogenes Bild. Es gibt nicht einen 3D Film, den man nicht auch 2D abspielen koennte.
Eine 3D Vollbrille bietet die Moeglichkeit, den ganzen Raum des Betrachters gestalten. Ich find das faszinierend - mir fallen zig moegliche Anwendungen ein ...
Stimmt alles. Aber wie man schon beim 3D-Fernsehen sieht, lehnt die breite Masse Brillen zur Unterhaltungselektronik stark ab. Und da gelten auch die gleichen Punkte die Sie erwähnen. Warum sollte es hier anders sein? Mir fiele kein Grund ein. Sony müsste schon ein gewaltiges Erlebnis bieten damit die Spieler dieses "Brillenmanko" akzeptieren.
die masse lehnt dieses brillen-fernsehen wohl intuitiv ab, weil man ein zusätzliches gerät benötigt.
außerdem bewegt sich der fernseher bei kopfbewegungen NICHT mit.
haben sie eine brille alleine, könnten sie überall ... etc.
Schade, und ich dachte schon ein "3D"-Fernseher bewegt sich mit der Kopfbewegung.
Die Umgebung sieht man dann wohl auch?
Da sind meine Hoffnungen wieder zerstört ;-)
Wenn die Bilder ordentlich aufgelöst und wirklich in 3D kommen und ich dadurch ganz in die Welt eintauchen kann, dann stelle ich mir das als Bisher-noch-kein-3D-Benutzer schon ordentlich verlockend vor.
Ich stell mir vor, wenn man eine Kinect Kamera auf dem Kopf montiert müsste man schon recht gut die eigenen Bewegungen inkl. Haltung der Hände tracken können. In Kombination mit einem HUD ließe sich schon ein netter VR shooter im eigenen Haus realisieren.
Nur halt dass Sony kein Kinect hat...
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