Plakattest mit Kapuzineraffen: "Sex sells" gilt auch hier

29. Juni 2011, 10:00
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Mit Sujets für Pudding soll herausgefunden werden, welchen Einfluss Werbung auf Affen hat

Gibt dem Affen Pudding: Ein ungewöhnliches Projekt wurde zum Abschluss beim Werbefestival in Cannes präsentiert. Gemeinsam mit der Yale University haben Keith Olwell (Chief Creative Officer von Proton) und Elizabeth Kiehner (Mitbegründerin von Thornberg & Forrester) eine Kampagne für Kapuzineraffen entwickelt.

Mit Sujets für Pudding soll herausgefunden werden, welchen Einfluss Werbung auf Affen hat. Getestet soll das anhand zwei verschiedener Puddingmarken werden. Ein Pudding wird mittels Plakaten vor dem Affengehege beworben, der andere nicht.

Die Sujets dürfen vor dem Ende der Versuchsreihe nicht gezeigt öffentlicht gezeigt werden, schreibt "New Scientist", dem die Kampagne vorliegt. Bei der Kreation der Werbung gelte auch hier das "Sex sells"-Prinzip. So zeige ein Plakat die Genitalien eines weiblichen Affen, das zweite ein Alphamännchen. Daneben ist jeweils das Logo der beworbenen Puddingmarke zu sehen. Falls die Affen bevorzugt zum beworbenen Produkt greifen, könne man beobachten, dass diese Präferenz direkt auf die Werbung zurückzuführen sei, so Owell zu "New Scientist". (red)

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    Gib dem Affen Pudding: Mal sehen, ob die Affen der Werbung die Zunge zeigen oder sich doch von den Plakaten beenflussen lassen.

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