Moreno Ocampo

"Gaddafis Leute wissen, dass es keinen Ausweg gibt"

28. Juni 2011, 21:24

Chefankläger Moreno Ocampo: "Die neue Regel ist: Man kann keine Gräueltaten mehr verüben"

Der Chefankläger des Haager Strafgerichtshofs, Luis Moreno Ocampo, fordert von Gaddafis engsten Vertrauten dessen Auslieferung. Die Machtbasis des libyschen Herrschers zerfalle, sagte er Julia Raabe in Den Haag.

*****

STANDARD: Der Internationale Strafgerichtshof (ICC) hat einen Haftbefehl gegen Libyens Machthaber Muammar al-Gaddafi, seinen Sohn Saif al-Islam und Geheimdienstchef al-Senussi erlassen. Die große Hürde ist die Festnahme. Wie soll das gehen?

Moreno Ocampo: Gemäß der Resolution des Sicherheitsrats liegt das zunächst in der Verantwortung der Libyer. Libyen ist zwar nicht Vertragsstaat des ICC, aber UN-Mitglied, und es muss sich an die Resolutionen halten. Die erste Option ist also: Die Regierung in Tripolis setzt die Haftbefehle um. Der innere Kreis Gaddafis muss entscheiden, ihn festzunehmen und die Verbrechen zu stoppen.

STANDARD: Ist das realistisch?

Moreno Ocampo: Die Leute sind Gaddafi gefolgt, weil sie Angst vor ihm hatten. Jetzt verlieren sie die Angst und er sein Geld. Die Menschen um ihn herum sind intelligent. Sie wissen, dass die Gaddafi-Regierung keine Zukunft hat.

STANDARD: Das ist keine sehr sichere Strategie für eine Festnahme.

Moreno Ocampo: Die zweite Option: Die Übergangsregierung kann jetzt eine robustere Operation in Angriff nehmen und Unterstützung anfordern - wir nicht.

STANDARD: Was meinen Sie damit? Die Rebellen schaffen es seit Monaten nicht, den Konflikt für sich zu entscheiden.

Moreno Ocampo: Das ist Krieg, aber wir sprechen hier von einer Verhaftungsaktion. Man geht rein, verhaftet den Typen - und das ist es. Sie haben Helikopter, Leute in Tripolis... Die Nato dagegen hat kein Mandat für eine Festnahme. Zusätzlich sollte man verhandeln. Verhandlungen müssen aber die Sicherheitsratsresolution respektieren, die Gerechtigkeit in Libyen verlangt.

STANDARD: Kommen Optionen wie ein Exil für Gaddafi überhaupt noch in Betracht?

Moreno Ocampo: Ja, das ist eine politische Entscheidung der Regierung. Mein Mandat ist, die Straflosigkeit zu beenden und vor allem Verbrechen zu verhindern.Der Haftbefehl könnte es erleichtern, die Verbrechen zu stoppen. Man kann Gaddafi nicht anbieten, an der Macht zu bleiben. Aber es gibt andere Möglichkeiten.

STANDARD: Kritiker sagen, mit dem Haftbefehl verlängert sich der Konflikt, weil Gaddafi sich deshalb umso mehr an die Macht klammern wird.

Moreno Ocampo: Der Sicherheitsrat hat die Entscheidung gefällt, in Darfur und in Libyen aktiv zu werden, nicht ich. Das ist eine Diskussion für den Sicherheitsrat.

STANDARD: Südafrika sieht nun eine Verhandlungslösung in Gefahr.

Moreno Ocampo: Südafrika hat im Sicherheitsrat selbst für die Überweisung an den Strafgerichtshof gestimmt! Wir leben in einer neuen Welt. Der Arabische Frühling ist für Regierende auf der ganzen Welt eine Herausforderung. Die neue Regel ist: Man kann keine Gräueltaten mehr verüben, um an der Macht zu bleiben oder an die Macht zu kommen. Wer das tut, ist draußen. Diese neue Idee müssen auch die Verhandler umsetzen. Wenn sie Gaddafi weiter Verbrechen gegen die Menschlichkeit verüben lassen, ist das nicht verhandeln, sondern aufgeben. Wenn Gaddafi davonkommt, wäre das für mich ein erster Schritt zu seiner Festnahme. Wenn er sich ins Exil begibt und die Verbrechen stoppt, wäre das ein guter Start.

STANDARD: Sie haben angekündigt, weiter in Libyen zu ermitteln, vor allem zu Massenvergewaltigungen. Stehen neue Anträge auf Haftbefehle an?

Moreno Ocampo: Wir arbeiten daran. Eine Möglichkeit ist, Anklagepunkte hinzuzufügen, die andere, die Haftbefehle auf einige Personen auszuweiten. In zwei Monaten werden wir ein klareres Bild haben. Am Anfang hatten wir keinerlei Hinweise, dass Vergewaltigungen von Gaddafi angeordnet wurden. Vor einem Monat bekamen wir Informationen über eine Beteiligung von höchsten Stellen. Dem gehen wir nach.

STANDARD: Untersuchen sie auch mögliche Verbrechen der Rebellen?

Moreno Ocampo: Wir haben uns auf das Gaddafi-Regime konzentriert. In der Schwere der Verbrechen gibt es da keinen Vergleich. Es gibt Vorwürfe gegen Rebellen, aber sie nehmen nicht Zivilisten ins Visier. Wir behalten den Fokus auf das Gaddafi-Regime vorerst bei. Aber wir warten ab, was die Untersuchungskommission der Uno dazu herausfindet.

STANDARD: Haben Sie selbst Ermittler nach Libyen entsandt?

Moreno Ocampo: Nein. Wir haben genügend Zeugen und Beweismaterial außerhalb Libyens gefunden, um die Fälle zu dokumentieren. Das hätte etwa Probleme beim Zeugenschutz ergeben.

STANDARD: Könnte das bei einem Prozess nicht zum Problem werden?

Moreno Ocampo: Nein, die Zeugen sind ja Opfer der Verbrechen, sie waren in Libyen und sind entkommen. Und wenn Gaddafi einmal verhaftet ist, wird es auch in Libyen kein Problem sein, an Beweismaterial zu kommen.

STANDARD: Sie klingen wirklich sehr optimistisch.

Moreno Ocampo: Wenn die Staatengemeinschaft vereint ist, hat das vor Ort enorme Auswirkungen. Die Gaddafi-Leute wissen, dass es keinen Ausweg gibt. Mein Gefühl ist, dass wir in drei Monaten Veränderungen in Libyen sehen werden. Und wenn wir Libyen hinbekommen, wird alles anders sein. (DER STANDARD, Printausgabe, 29.6.2011)

Luis Moreno Ocampo (59) ist seit 2003 Chefankläger des Internationalen Strafgerichtshofs (ICC) in Den Haag. Der Argentinier führte in den 1980er-Jahren Prozesse gegen Generäle der Militärdiktatur und war später u. a. Fernsehrichter und Anwalt. Sein Mandat läuft 2012 aus.

Kommentar posten
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Georg Kulm
00
21.8.2011, 17:29
Wenn jemad derart als Büttel auftritt

und was vom Ende der Greuel daherschwadroniert ist nicht zu fassen. Man sollte bei so Menschen gleich das Interview abbrechen. Strafgerichtshöfe gibt es schon lange genug und wenn immer nur nach politischer Auftragserteilung zur Verurteilung geschritten wird gibt es in hundert Jahren genau so viele Greuel oder noch mehr als heute. Für die Aburteilung von eroberten Bloßfüßigenstaatenherrschern hatte früher der Sieger selbst gesorgt. Jetzt bedient sich die NATO einer willfährigen Oligarchenorganisation, des Sicherheitsrates.
Willige Büttel wie Ocampo wird man gegen gute Bezahlung und angenehme Arbeitsbedingungen jederzeit finden.

Deserteur
02
29.6.2011, 22:28
Der Mann hat sich vom Westen kaufen lassen! - sieht alles ziemlich einseitig...

Einem Gaddafi derart zu drohen, veranlasst diesen nur, umso konsquenter zu agieren...
Die kriegen den höchstens tot, das wissen sie!
Der hat die Wahl: Gesicht verlieren oder als Held sterben!...
Die Dauer der Kämpfe und die Opfer nimmt man dabei gelassen in Kauf! Das zählt nicht wirklich!
Hauptsache es besteht demnächst Aussicht auf eine dem Westen geneigte Regierung, die das Land wieder für die westlichen Konzerne öffnet.
Bei kleineren Staaten spielen sie sich auf, bei den großen Übeltätern ziehen sie den Schwanz ein - überhaupt wenn auch noch wirtschaftliche Interessen (Absatzmärkte...) mit ins Spiel kommen...

Franz Kohlegger
15
29.6.2011, 19:37
Missbrauch der Macht ist erlaubt

Kann die UNO Staaten zwingen sich an Abkommen zu beteiligen? Die USA haben sich geweigert (Wie Israel und Libyen) den ICC anzuerkennen.

Kann die UNO also die USA dazu zwingen? Mitnichten. Das geht nur wenn die Maechtigen zusammen arbeiten. Es geht dann nicht mehr um das Recht sondern um die blanke Macht.

mistvieh666
 
12
29.6.2011, 12:13

Vor 2500 jahren hat sun tsu ueber die behauptete situation geschrieben:
On desperate ground - fight.
Schoenes buch uebrigens. sein hauptthema lautet naemlich: siegen ohne zu kaempfen.
Aber zurueck zum libyenkrieg.
So saubloed den gegner aufzufordern bis zur letzten patrone zu kaempfen, so bloed sind nicht mal baertige. also eine interessante frage: warum sagt der westen sowas?
Wollen wir beweisen, dass wir sogar dann erfolg haben, wenn wir alles falsch machen?

jah fathead
03
29.6.2011, 11:25

Und was ist mit Assad?

Waldviertler1
03
29.6.2011, 14:59
Datelbäume sind einfach zu wenig ölig .....

jolo -
21
29.6.2011, 15:15

@Waldviertler: sie wären der erste der aufschreien würde, wenn dem Assad auch nur ein Haar gekreuselt wird. Dann würde es wieder heissen: alles war friedlich im Land bis die Nato kam...

Waldviertler1
01
29.6.2011, 23:12
Falsch, es geht mir nicht darum Diktatoren zu schützen, sondern den USA und der EU Grenzen aufzuzeigen. Es kann nicht sein, dass der Westen Rohstoffe für lau bekommt und nichts für die Entwicklung der 3. Welt tut. Haben sie es noch nichts begriffen,

es gibt keine humanitäre Hilfe des Westens für die Menschen, die Hilfe brauchen, seit Jahrzehnten.

Gadaffi hat Dreck am Stecken, dass ist klar, aber was ist die Alternative?

Was wäre ihnen lieber, in einer Demokratie zu leben zB.: ein Südafrikaner zu sein, der keinerlei soziale Absicherung hat, in Slums leben muss und an Hunger leidet?!

oder in Libyen zu leben?

- gratis Schulausbildung (25 % der Libyer haben ein hohes Ausbildungslevel, .... höhere Lehranstalten, Studium usw...)
- gratis Strom für Private
- kostenlose medizinische Versorgung (auch für Behinderte, siehe Special Olympics! http://www.specialolympics.ly/ )
- hoch subventionierte Lebensmittel. usw....

Im Irak wurde von den USA fast nichts gehalten was versprochen wurde!

quo_vadis_austria
01
30.6.2011, 10:27

"Im Irak wurde von den USA fast nichts gehalten was versprochen wurde!"

Doch - sie irren sich! Es wurde alles eingehalten was Exxon und Texaco versprochen wurde! Das irakische Öl fliesst ungehindert für die Oligarchie und das bereits seit fast 10 Jahren!

Zudem ist die Mohnernte in Afghanistan langfristig gesichert und bringt der CIA jährliche Milliardenerlöse!

Sie sehen - läuft alles nach Plan!

Standard Leser4
 
00
30.6.2011, 11:30

Wie Sie genau wissen halten auch Russische Firmen im Irak Erdoellizenzen. Warum meinen Sie also d USA im Irak einen Krieg um Erdoel gefuehrt haben ? Weil die Amis genauso wenig rechnen koennen wie Sie ? Bei jedem Krieg erhoeht sich der Erdoelprei um mindestens 20 % d trifft die US Wirtschaft mit einem 500 Miot Erdoelimport gewaltig. Dazu kommen noch die enormen Kriegskosten. Fuer dieses Geld wuerde Chavez jedem Tropfen Erdoel aus Venezuela an USA liefern. Ausserdem waeren die Waffenexporte an Kuwait u Saudi Arabien auch hoeher, wenn man Saddam belassen haette. Warum hat also USA d Irak den Krieg erklaert? Wegen Erdoel sicher nicht d koennten sie von Saudi Arabien, Russland u Venuzuela billiger haben ohne Krieg!

quo_vadis_austria
00

Ihre Argumente sind ja bis zu einem Grad schlüssig aber sie basieren einfach auf einer falschen Kenntnis der Faktenlage.

Sie gehen davon aus dass die Führung der USA tatsächlich im Interesse der US-Wirtschaft handelt und das ist einfach falsch. Wenn sie sich die Leute an der Spitze ansehen werden sie erkennen dass dies nur Leute aus drei Wirtschaftsbereichen sind (Erdöl, Waffen, private Grossbanken).

Und damit diese Leute profitieren (denn NUR darum geht es in der US-Politik) und auch die letzten Resourcen dieser Welt unter ihre Kontrolle kommt wird permanent Krieg geführt.

Recherchieren sie mal zB. was aus dem Enronskandal geworden ist bzw wo/wie die Unterlagen "zerstört" wurden. Vielleicht sehen sie dann ja klarer ...

quo_vadis_austria
64
29.6.2011, 11:08

Jedes Gericht dass nur von einem Teil der Weltgemeinschaft anerkannt ist und in dem nicht alle Staaten vertraglich verbrieft die gleichen Rechte und Pflichten haben ist nur ein Instrument imperialer Kriegstreiberei.

Wie können die USA über eine Million Iraker abschlachten nur weil sie deren Öl wollen und im nächsten Atemzug den Richter spielen? Dass es wieder ein erdölreiches Land trifft kann ja wohl auch kein Zufall sein?

BK W. Shoyssel
12
29.6.2011, 11:02
"Man kann keine Gräueltaten mehr verüben"

es sei denn, man ist von Gott gesandt und vollstreckt seine Gesetze, denn dafür herrscht anscheinend Narrenfreiheit

Arthur Harald Lambauer
 
93
29.6.2011, 10:54
Nachsatz:

Näheres zur Völkerrechtswidrigkeit der Haftbefehle unter (am Ende von):

http://ahlambauer.wordpress.com/2011/06/0... -rebus-ii/

Harry Meier
 
23
29.6.2011, 11:32
Ach und das Abschlachten friedlicher Demonstranten

ist im Einklang mit dem Völkerrecht, oder wie?

Arthur Harald Lambauer
 
22
29.6.2011, 13:51
Wo ist denn bewiesen, wer dafür verantortlich ist?

Ebensogut, wie Ocampo gegen Gadaffi wettert, lässt sich gegen Verantwortliche wettern, die - entweder als Überbleibsel des italo-türkischen Kriegs aus 1911/12, oder aber neuerdings nach dem 2. WK - sich über Söldnerheere in Libyen eingenistet haben.

Das lässt sich alles aus völkerrechtlichen Dokumenten ableiten - und freilich aus der klaren Sicht auf die Wirklichkeit, die so aussieht, dass Libyen ölreich ist, weshalb es schon grundsätzlich auf der Liste des Nordwestens steht.

Sind sie bloß naiv, oder Hochverräter(mitläufer)?

Harry Meier
 
12
29.6.2011, 14:05
Sie meinen also die afrikanische Union, die ...

... Arabische Liga und der Weltsicherheitsrat sind schlechter informiert als Sie?

Arthur Harald Lambauer
 
11
29.6.2011, 17:48
Nein gar nicht! Aber unter einem kriminellen Joch,...

...das ihnen verbietet und versagt, die Dinge offen beim Namen zu nennen.

Im Übrigen, wenn Sie meine Blog-Seite (siehe Visitenkarte) studieren, werden Sie merken, dass die von Ihnen Angesprochenen ohnehin und genialer Weise immer wieder Sprache finden, um zwischen und hinter den Zeilen das (rechtmäßige) Gegenteil von dem zu sagen, was ein Tölpel vordergründig herausliest.

Hochverrat, mein lieber, ist nichts kavaliermäßiges, sondern ein Kapitalverbrechen! Und es grassiert allerorten.

grassl
11
29.6.2011, 15:15

schlechter informiert vielleicht nicht. bloß erzählen sie nicht die wahrheit. wie viele andere dubiose einrichtungen auch, die unter der herrschaft der "guten" eingerichtet wurden.
fragen Sie sich nie, was deren wirkliche interessen sind? humanismus, menschenrechte etc. können es ja nicht sein, sonst würden sie in ihren ländern bestehen.
fragen Sie sich nie, warum in den vereinigten staaten täglich 12 mio. kinder nicht satt werden und warum 60 mio. amerikaner lebensmittelkarten brauchen?

Harry Meier
 
00
Das Problem ist doch eher so das sie nur IHRE

Wahrheit hören wollen.

DieBo
20
29.6.2011, 13:47
Sie meinen die Nato in Afghanistan?

Kontrahent1
11
29.6.2011, 11:05
Und was nach dem Ende

dieses völkerrechtswidrigen Eingriffs kommt, können wir täglich in Berichten über Afghanistan und Irak lesen. (Italien und Frankreich, die noch gestern einen gewissen Körperteil Ghaddafis geleckt haben, brauchen sich nicht einbilden, daß die USA ihnen einen lukrativen Anteil am Wiederaufbau bzw. der Ölausbeute überlassen.)

Arthur Harald Lambauer
 
10
29.6.2011, 13:48
Das

mag sein. Und wäre gut so, wenn es im Auftrag des Reichs geschähe, wohin sich die USA erst wieder wenden müssten, nach einer Läuterung von Korruption und Konsumwahn.

Arthur Harald Lambauer
 
54
29.6.2011, 10:53
Es ist wirklich unglaublich, was der Typ hier an Voreingenommenheiten von sich gibt! Und außerdem:

"Die neue Regel ist: Man kann keine Gräueltaten mehr verüben, um an der Macht zu bleiben oder an die Macht zu kommen. Wer das tut, ist draußen."

Heißt das, dass jene, die damit jetzt aufhören, aber zuvor es getan haben, drinnen bleiben?

"Zeugen" und Beweismittel aus dem Ausland - hat der Typ schon einmal etwas vom Unmittelbarkeitsgrundsatz gehört? Und ferner: Was, wenn nicht bloß die unmittelbare Tat, sollten solche Zeugen bezeugen? Woher aber der Befehl dazu kam, kann der also gar nicht sagen. - Um die Strukturen zu ergründen, muss man in Libyen ermitteln, aber auch "ganz oben" im Nordwesten.

Pinga
63
29.6.2011, 10:59
Bezahlter oder unbezahlter Gaddafi-Fan?

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