Hohe Funktion für Autor umstrittenen Religionsbuchs

28. Juni 2011, 16:45

Nebi Uysal, neuer Vize-Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaft, verherrlichte in Volksschulbuch den Märtyrertod

Wien - Nebi Uysal, der am vergangenen Sonntag zum Vizepräsidenten der Islamenischen Glaubensgemeinschaft gewählt wurde, ist zugleich Autor des umstrittenen Religionsbuchs "Islam in meinem Leben". Das berichtet die Wiener Stadtzeitung "Falter". Das Buch enthält eine Abbildung, wie einem sterbenden Soldaten das Gewehr aus der Hand fällt und Blut aus seiner Brust spritzt. Darunter die Worte: "Ein Muslim, der auf dem Weg Allahs und zur Verteidigung der Heimat stirbt, ist ein Märtyrer (Sahid). Er wird von Allah mit dem Paradies belohnt, wie Allah es im Qur'an versprochen hat."

Das Buch sorgte bereits 2009 nach einem "Profil"-Bericht für Kritik. Anas Schakfeh, scheidender Präsident der Islamischen Glaubensgemeinschaf, hatte damals ein neues Buch versprochen. Die Islamische Glaubensgemeinschaft verwendet das Werk - inklusive der Verherrlichung des Märtyrertodes - allerdings auch heute noch für den Religionsunterricht in der dritten und vierten Volksschulklasse. (red, derStandard.at, 28.6.2011)

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und für sowas werden öffentliche gelder ausgegeben...

pfui teufel! im wahrsten sinne des wortes!

diese archaisch - primitive hirtenideologie darf nicht vom staat subventioniert werden!

Wahnsinn!

Gibt es denn keinen gemäßigten Vertreter, der diesen Posten ausüben kann?

Andererseits ist dieser Verein äußerst entbehrlich. Wie viele Muslime sind dort als Mitglieder eingetragen? 10%? 20%? Ich kenne die genaue Zahl nicht mehr.

Wie stets eigentlich im Christentum mit extremen Positionen? Ich denke da an Opus Dei!

Lächerlich!

Ja klar. Die Ansichten des Opus Dei werden im Religionsunterricht der Volksschule diskutiert.

der uyasl

... ist der netteste und wohl einer der pazifistischen Menschen die ich je kennengelernt habe :)
Ich kenne den Herren schon seit über 7 Jahren und seine Grundhaltung ist jene, dass seine Schüler einfach gut bescheid wissen, mehr will er gar nicht.

Außerdem kann er sehr gut auf der Tafel zeichnen :D

"Außerdem kann er sehr gut auf der Tafel zeichnen"

.
märtyrer, denen das blut aus der brust spritzt?

und was kann der herr uysal dafür, daß sein "heiliges" buch so einen unsinn lehrt?

im übrigen ist auch auszuschließen, daß im christentum jemals der märtyrertod als etwas positives dargestellt wurde.

Im Christentum wurden Märtyrer heilg gesprochen.

schön, daß österreichische Muslime bereit sind

für Österreich ihr Leben zu lassen - ich bin es nicht...

Allgemeine Unterrichtsprinzipien:

"Unter Geistiger Landesverteidigung werden alle Bemühungen verstanden, die darauf abzielen, die seelische Bereitschaft der Staatsbürger zur Verteidigung Österreichs zu wecken, zu fördern und zu erhalten."

ich hab kein problem damit.

zivilisten mit einer bombe oder sonstwas töten läuft sicher nicht unter verteidigung, sonst habe ich da definitiv was falsch nachgelesen :)

Kommt immer darauf an wer die Bombe transportiert und wie.

Wenn sie von einem Flugzeug abgeworfen wird ist es 'Verteidigung' wenn sie per Hand transportiert wird ist es 'Terrorismus'.

;-)

bedeutet das, alle männlichen msulime gehen jetzt zum bundesheer, um uns zu verteidigen?

Der Märtyrertod ist im Islam das First Class Ticket ins Paradies: direkt, schnell und sicher.

Alle anderen Gläubigen wissen bis zuletzt nicht, ob sie einen Platz in der Hölle oder im Himmel erhalten. Selbstmordattentäter gibt es daher fast nur im Islam. Wer den Islam respektiert, muss auch dessen Grundlagen akzeptieren.

Derzeit! Da auch Papst Leo IX und andere den Tod auf dem Kreuzzug als direkten Weg in das Paradies sah.

vor 1000 jahren!
wollen's dahin wieder zurück?

...

Es gibt nun mal die verschiedensten Auslegungen des Koran. Es gibt ja auch sehr viele gläubige Moslems, welche dennoch strikt gegen den Terror etc. sind. Jeder versteht und interpretiert den Islam anders, das ist ein Umstand, über den mehr gesprochen werden muss, wenn es um das Thema Islam geht. Mehr Aufklärung, vor allem für die österreichische Bevölkerung, kann Vorurteile aus den Weg räumen und für ein friedliches Miteinander sorgen.
Wenn so etwas, wie im Artikel beschrieben, in der dritten und vierten Volksschule gelehrt wird, dann muss eben der Staat mit einem Lehrplan eingreifen und gesetzlich regeln, was genau weitergegeben werden darf, und was nicht. Die derzeitige Situation ist verachtenswert.

muss eben der Staat ...

Vorher sollten sich aber die Verantwortlichen der Islamenischen Glaubensgemeinschaft die Frage stellen, ob sie derartige "Lehrinhalte" ihren Schülern vermitteln wollen und Vertreter solcher Ansichten in ihren Führungsgremien wollen. Hr. Nebi Uysal ja nicht irgendein verrückter Spinner sondern der Vizepräsidenten dieses Vereins.

Das ist nun einmal Galubensgut des Islam

Wie möchte man einer Religion verbieten ihren Glauben zu lehren?

IDF?

was wird in einer privatschule einer anderen monotheistischen religion gelehrt, da gäbe es so einiges, was man auch skanadlisieren könnte, zum glück aber nicht gemacht.

Kreuzritter!

Sie sind naiv

Der Koran und die Worte seines Boten und Propheten Mohammed sind von Gott. Was Sie sich über den Islam vorstellen, gibt es nicht. Es gibt bestenfalls Menschen, die sich nicht so genau daran halten.

Es gibt auch im Islam theologische Gelehrte, und zwar nicht nur in Europa, die die historischen Ursprünge und die philologischen u. philosophischen Schwierigkeiten aufarbeiten, was die Voraussetzung ist, um eine Religion angemessen weiterzuentwickeln. Ein Gespräch mit einem erzkonservativen Iman reicht sicherlich nicht aus, um sich in dieser Frage ein Bild zu machen. Der Islam ist bei weitem nicht so monolithisch, wie Sie es sich zurechtschnitzen wollen.

Angeblich. Bewiesen ist es nicht.

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