SP-Leichtfried

"Barroso ist schlechtester Kommissionspräsident seit Menschengedenken"

Michaela Kampl, 28. Juni 2011, 14:59
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    Leichtfried kritisiert den Kommissionspräsidenten scharf. "Barroso verschläft alles".

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    Zur Person: Seit 2004 sitzt der Steirer Jörg Leichtfried für die SPÖ im Europäischen Parlament. Thematische Schwerpunkte seiner Tätigkeit als Abgeordneter in Brüssel und Strassburg sind Verkehr und Fremdenverkehr, Menschenrechte, die Beziehungen zum Iran und das WTO-Steering Commitee. Leichtfried ist auch stellvertretender Landesparteivorsitzender der SPÖ Steiermark.

Sarkozy und Merkel haben eher ihre eigenen Vorteile als das Wohl der Union im Blick, sagt der SPÖ-EU-Parlamentarier Leichtfried

"Die EU macht Politik für eine kleine Gruppe sehr wohlhabender Menschen", sagt Jörg Leichtfried, der Delegationsleiter der SPÖ-EU-Abgeordneten. Es gebe derzeit einen neoliberalen, konservativen Konsens in der Politik der EU. Barroso sei ein untätiger Kommissionspräsident, der sich zu viel um Kleinigkeiten und zu wenig um die großen Themen kümmere, kritisiert Leichtfried. Statt für einheitliche Verkehrsstandards solle sich die Kommission für eine gemeinsame Steuerpolitik der EU einsetzen.

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derStandard.at: Steht mit der Krise des Euro auch die politische Union Europas auf dem Prüfstand?

Leichtfried: Wir sind zweifelsohne in einer politischen Krise in der EU. Ausgelöst wurde sie durch mehrere Phänomene. Da ist einerseits die mangelnde Begeisterung, ich würde sogar sagen die absolute Egozentrik der Vertreter einiger Mitgliedsstaaten in gewissen Bereichen. Das war früher so nicht zu spüren.

derStandard.at: Welche Bereiche meinen Sie?

Leichtfried: Im Bereich stärkere Vertiefung, im Bereich Rücksichtnahme auf andere, im Bereich Zurücknehmen der eigenen Ambitionen. Derzeit sind wir mit einer Ansammlung von Egozentrikern konfrontiert, denen das Wohl Europas nicht am Herzen liegt.

derStandard.at: Von wem sprechen Sie?

Leichtfried: Berlusconi, Sarkozy, aber auch Merkel sind hauptsächlich am eigenen Fortkommen interessiert. Außerdem macht die Europäische Union insgesamt den Fehler, sich um zu viele Kleinigkeiten zu kümmern und die großen Dinge außer Acht zu lassen. Die Kommission entwickelt in Detailbereichen eine Regelungswut.

derStandard.at: Haben Sie dafür ein Beispiel?

Leichtfried: Beispielsweise der Verkehrssicherheitsbericht. Dieser Bericht geht so weit, dass vorgeschlagen wird, in ganz Europa in verbauten Gebieten 30 km/h zu fahren oder den Reifendruck und das Reifenprofil zu normieren. Es war sogar schon in der Diskussion, dass einheitliche Winterreifen vorgeschlagen wurden. Ich würde sagen, das ist nicht Aufgabe der Europäischen Union.
Die großen Probleme, wie die Wirtschaftskrise in einigen Mitgliedsstaaten, oder die Frage der Weiterentwicklung der Steuerdiskussion werden nicht angegangen. Barroso verschläft alles.

derStandard.at: Warum ist die Kommission in diesen Bereichen untätig?

Leichtfried: Für mich ist Barroso der schwächste Kommissionspräsident seit Menschengedenken. Er hat es geschafft in Bereichen, in denen er hätte engagiert sein müssen, untätig zu bleiben und in anderen Bereichen übertreibt er es. Das beeinflusst auch die Kommission, die - bei allen Einschränkungen - immer noch der Motor der europäischen Einigung und der stottert oder wird gar nicht eingeschaltet. 

Und dann haben wir noch ein drittes Problem: Die Union macht Politik für eine kleine Gruppe von sehr wohlhabenden Menschen. Die gesamte inhaltliche, politische Ausrichtung basiert auf einer konservativ, liberalen Mehrheiten im Rat, in der Kommission und im Parlament.

derStandard.at: Allerdings hat hier der Wähler so entschieden. Die nationalen Parlamente sind gewählt, ebenso das Europaparlament.

Leichtfried: Das ist als Demokrat auch zu akzeptieren. Nur kann man auch als Demokrat sagen, es ist die vollkommen falsche Politik, die gemacht wird. Das Problem dabei ist, dass sehr viele Menschen die EU nicht als politisches System wahrnehmen, das gleich funktioniert wie zu Hause. Dass es Mehrheiten gibt, die Politik machen. Die erkennt man zu Hause. Und wenn es einem reicht, wählt man sie ab. Dieses Durchschauen findet auf europäischer Ebene nicht statt. Es sieht oft so aus, als ob „die EU" das machen würde und deswegen ist „die EU" schlecht.

derStandard.at: Wie nehmen Sie den Kurs der SPÖ zum Thema Europäische Union wahr? Ein eindeutiges Bekenntnis zu Europa fehlt ja.

Leichtfried: Die SPÖ hat das Problem im Vergleich zu den anderen Parteien eine differenzierte Position in der Europapolitik zu vertreten. Es gibt in Österreich die Rechten, die wollen Europa nicht. Das ist eine klare Botschaft. Es gibt die ÖVP, die mit fliegenden Fahnen sagt, wir wollen dieses Europa und wir finden die neoliberale Politik der EU gut. Das sagen sie nicht so deutlich, aber das ist es. Die SPÖ sagt, wir wollen dieses Europa, aber wir wollen, dass hier eine andere Politik geschieht. Diesen Ansatz rüberzubringen ist unser großes Problem. 

Ein weiteres Problem ist - das trifft aber nicht nur die SPÖ, sondern alle ernstzunehmenden Parteien in Österreich, die auf der proeuropäischen Seite stehen - dass man Europapolitik nicht engagiert betreibt, sondern mitmacht. Dann ist man denen gegenüber im Nachteil, die Europa als Thema für ihre Hetze gefunden haben. Denen müsste man mit genauso starker Überzeugung entgegentreten. Das passiert in allen proeuropäischen Parteien in Österreich zu wenig.

derStandard.at: Wird es die EU in zehn Jahren noch geben?

Leichtfried: Die Union mag dann vielleicht anders heißen, aber es wird sie geben. Und man muss natürlich sehen, dass diese Krise nicht nur Negatives bietet. Wenn der Wind weht, bauen die einen Mauern und die anderen setzen Segel. Wenn diejenigen die Segel setzen die Mehrheit sind, dann kann auch etwas daraus werden.

derStandard.at: Könnte es statt einem Auseinanderbrechen zu einer stärkeren politischen Integration kommen?

Leichtfried: Das ist für mich die einzige Alternative. Eine Reduktion auf eine Freihandelsunion würde in die politische und wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit führen. Deswegen ist verstärkte Integration, ob man will oder nicht, notwendig. Vor allem im Bereich Steuerpolitik. Es kann nicht angehen, dass ein Land keine Unternehmenssteuern verlangt und dafür aber von den anderen quersubventioniert wird.

derStandard.at: Sind Sie ein bisschen schadenfroh gegenüber der ÖVP, weil deren EU-Fraktion mit ihren Lobbyskandalen mehr und mehr in die Kritik gerät?

Leichtfried: Ich bin eher tief betroffen. Einerseits von den Dingen, die passiert sind und sich natürlich nicht nur auf das Bild der ÖVP, sondern auf alle EU-Parlamentarier, auswirken. Was mich aber doch wundert ist, dass diese Diskussion eigenartig läuft. Natürlich ist die ÖVP die Partei, die Interessen einer gewissen Gesellschaftsschicht vertritt. Wenn dann diese Dinge dann manchmal offen zu Tage treten, wundert man sich. Das wiederum wundert mich.

derStandard.at: Sollten Politiker neben ihrer Arbeit als Abgeordnete einen Beruf ausüben?

Leichtfried: Ich will das nicht verallgemeinern. Es gibt so viele unterschiedliche Politiker. Aber konkret Europaabgeordnete sind mit ihrer Arbeit komplett ausgefüllt, wenn sie sie ordentlich leisten. Es ist auch nicht so, dass sie schlecht bezahlt sind. Die Steuerzahler haben bei diesem Gehalt schon den Anspruch, dass man Vollzeit für sie arbeitet. (mka, derStandard.at, 28.6.2011)

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Walter Bimini
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"barolo" ist schon in ordnung. schließlich ist er auf dem besten wege die eudssr abzuwickeln.

annaberger81
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In welche Richtung entwickelt sich die EU?

Ich würde gerne einmal von Herrn Leichtfried wissen, wie er die weitere Entwicklung der Europäischen Union einschätzt. Dahingehend welche Staaten werden noch aufgenommen (Türkei?) oder treten eventuell aus? Wie lange wird es die Europäische Union in dieser Form noch geben?

Und was finden Sie persönlich am Besten an der EU und was am schlechtesten?

Fragen, die wahrscheinlich nicht einfach zu beantworten sind, aber ich verlange ja nur eine Einschätzung der Lage.

Vielen Dank im Voraus!

Jörg Leichtfried
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Liebe Frau Berger,

Prognosen sind immer schwierig - definitiv klar ist, dass Kroatien relativ rasch Mitglied der Europäischen Union werden wird. Alles Weitere ist darüber hinaus allerdings nur schwer abzuschätzen. Wenn Sie konkret die Türkei ansprechen, habe ich Zweifel ob eine Mitgliedschaft in den nächsten Jahren stattfinden wird - beziehungsweise überhaupt Sinn macht. Dieses Thema wird seit längerem sowieso sehr kontrovers diskutiert.

Es gibt einiges an der Politik der Europäischen Union, welches mir missfällt - anderes das ich durchaus befürworte. Uns muss aber klar sein, dass die EU für uns EuropäerInnen, unabhängig von unserer jeweiligen Nationalität, die große und wahrscheinlich einzige Chance darstellt unser gemeinsames Leb

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herr leichtfried: die spoe ist derzeit auf die krone schielend federfuehrend...

...beim stutzen des eu-beamtenstatuts.

es ist beeindruckend, welche aktivitaeten da entfaltet werden, internationale unterstuetzung eingefordert wird, etc.

dieser aktionismus der oesterreichischen regierung / spoe in sachen "EU" ist durchaus begrueßenswert.

dazu eine frage: was gibt's denn neues in sachen SOZIALAGENDA? ist zwar net so geeignet fuer an klassen krone-aufhaenger, aber fuer die leut hier, vor allem angesichts der desastroesen lage des prekariats waer's doch angebrachter und sinnvoller, die kraefte zb darauf zu konzentrieren, nicht?

uebrigens, darf ich ihr barroso-urteil ung'schaut an ihren vorsitzenden weiterleiten?: faymann ist der schlechteste rote parteiobmann und bundeskanzler seit menschengedenken.

Jörg Leichtfried
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Herr ( ich vermute das jetzt einmal) skip it

betreff Sozialagenda tut sich leider nicht so wirklich viel, in meinen unmittelbaren Bereichen gibt es aber einige Ansätze. Im Außenhandel versuchen wir Außenhandelsverträge mit sogenannten Sozialklauseln zu versehen, das bedeutet konkret, dass derartige Verträge nur abgeschlossen werden, wenn sich beide Parteien verpflichten Mindestarbeitsbedingungen etc einzuhalten.

Derzeit laufen diesbezügliche Verhandlungen mit Indien, wobei sich die Begeisterung dafür seitens unserer Verhandlungspartner als überschaubar darstellt.

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"herr" ist bestenfalls a epische uebertreibung,...

...aber als foermliche anrede lass' mrs halt einmal durchgeh'n.

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gibt's dazu eigentlich noch so einen einpeitscher...

...wie szt. zb WOK?

oder ist des allen einfach wurscht?

Jörg Leichtfried
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nein, es ist einfach eine Frage der Mehrheiten, auf linker Seite gibt es genug brauchbare Ansätze, nur kommen wir nicht oft genug damit durch...

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da da was fehlt, versuch ich's noch einmal:...

...was hindert oesterreichs regierung eigentlich daran, die bereits jetzt in der sozialagenda abgesteckten beschluesse umzusetzen?

was hindert den oegb oder die AK daran, eine laenderuebergreifende organisation zu bilden?

etc. pp.

aber die eigenen pfruenden sind halt doch noch immer das wichtigste.

sorry fuer's abschweifen, aber der nebochante barroso kann wirklich nix dafuer, dass die roten (und schwarzen) in oesterreich momentan SO am sand sind, dass sie net amal a rolle klopapier allein oder gemeinsam auf den weg bringen.

geschweige denn die beschluesse im zug der sozialagenda vewirklichen.

Jörg Leichtfried
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Lieber skip it!

Manchmal wünschte ich mir, ich hätte auf solche Fragen immer gescheite Antworten ;-)

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sorry fuers doublon...

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zusatz: das betrifft natuerlich net nur sie...

...sondern "die politik" insgesamt.

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nun, bleiben wir bei oesterreich:...

...beschluesse zur sozialagenda gab's ja zur genuege, allerdings ohne "ablaufdatum" zur umsetzung.

was genau hindert oesterreich daran, eilends an deren umsetzung zu arbeiten? immerhin war ja auch der oegb und dei AK bei der forumulierung mit dabei.

vielleicht gar dieselben unueberwindlichen hindernisse wie jene, die zur erreichung der kyoto-ziele auftauchen? sprich: a große gosch'n aber nix dahinter?

das hilft den armuts- und sozial-abstiegsgefaehrdeten aber keinen cm weiter.

ich weiss, ich bin jetzt weit neben dem obigen thema, aber mir geht des so wahnsinnig auf die nerven, wenn dauernd irgendwer ueber den barroso oder sonstwas herzieht und daheim geschieht genau NIX.

das ist krone pur und von dem muss man weg.

Jörg Leichtfried
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Im Verkehrbereich finden sich auch immer wieder Teile von Richtlinien, die beispielsweise in Richtung soziale Rechte von ArbeitnehmerInnen gehen.

Bei den großen wirtschaftspolitischen Entscheidungen, wie jetzt bei den Berichten zur "Wirtschaftsregierung" sind höchstens marginale soziale Ansätze erkennbar, zu wenig für mich um zuzustimmen.

DirtyHarry
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Die Leute die in Österreich im Nationalrat sitzen wurden von Menschen gewählt.
Wer hat in Österreich Herrn Barroso gewählt? Niemand!

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barroso wird ebensowenig "gewaehlt"...

...wie hierzulande der bundeskanzler.

DirtyHarry
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Der gegenwärtige Bundeskanzler stand bei der letzten Wahl auf Liste der SPÖ, daraus folgt jede/r Österreicher/in konnte sich für oder auch gegen Faymann aussprechen.

Barroso stand noch nie auf einer Liste bei Wahlen in Österreich - auch nicht bei den Wahlen zum EU-Parlament.
Barroso ist durch undurchsichtige Packelei zu seinem Posten gekommen.

menf
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Der Mann hat einen Denkfehler.

In einer reinen Freihandelszone, wie wir es wunderbar mit der EFTA hatten, braucht es keine Quersubventionierung.

Unabhängig davon, ob es Unterschiede bei den Unternehmenssteuern in den Mitgliedsländern gibt oder nicht.

Gerade erst mit der EU und vorallem mit der schädlichen Einheitswährung braucht es Quersubventionierungen.

Der freie Kapitalverkehr ist die Wurzel allen Übels.
Da sollte ein Sozialist eigentlich wissen.

saladin der dritte
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Es ist kontraproduktiv

wenn man den Boten, der eine negative Entwicklung aufzeigt, schlägt. Leichtfried hat vollkommen Recht und es ist zu hoffen, dass auch sein Parteivorsitzender endlich aufwacht.
Mit der EFTA wären wir längst wieder im Kantönligeist gefangen, der auch so genug um sich greift.
Das Gift unserer Zeit ist der Konkurrenzkampf um die niedrigsten Unternehmersteuern. Daraus kommt auch die EU-Ablehnung weiter Bevölkerungskreise.
Mit der Gefahr durch den freien Kapitalverkehr gebe ich Ihnen Recht, der ist äußerst Übel. Doch hätten wir noch den Schilling, wären wir längst ein Spielball der Spekulanten, deren Lobby die ÖVP ungestraft ist.

BenjaminB
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30.6.2011, 11:36

Egal ob aus dem Fundus der SPÖ oder sonst woher – Leichtfried bringt die Sache wiedermal auf den Punkt und Barroso sollte seinen Platz räumen!

Und gerade zu diesem aktuellen Meinungsaustausch hier, finde ich Herrn Leichtfrieds jahrelange Forderung nach einer Direktwahl der Kommissare wieder schwer erwägenswert! Es wäre ein Schritt dahingehend, die Bevölkerung mehr in die Entscheidungsfindung der EU mit einzubeziehen. Jedoch müssten dann eben auch die, die hier besonders laut kritisieren und über engagierte Politiker herfallen auch zur Wahl gehen, um ihre Kritik wenigstens vom Ansatz her rechtfertigen zu können. Das allgemeine Grundproblem bei der Sache ist doch, dass es den Wählern bzw. NICHT-Wählern nicht bewusst zu sein scheint, das a

reallity show
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30.6.2011, 10:27

schön jetzt wurde mal aufgezeigt und wo sind die taten?

Jörg Leichtfried
01
30.6.2011, 21:50

für Taten braucht es Mehrheiten, die sind im Ep derzeit zwar nicht unmöglich aber ob der Gesamtsituation einen Hauch schwierig zu organisieren - man bemüht sich

reallity show
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an den taten wird man gemessen! reden tun viel zu viele.

Dr. Lari and Mr. Fari
 
10
30.6.2011, 08:00
auch wenn er im großen und ganzen durchaus recht hat:

Wer ist der bessere Kommissionschef? Aus dem Fundus der SPÖ wird er ja wohl nicht kommen...

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vor allem gibt's wirklich wichtiges anzuschieben,...

...wozu man den barroso ueberhaupt net brauchert.

s. meine anfrage weiter oben.

aber des waer ja mit echter arbeit verbunden.

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