NEU: Amtsgeheimnis.at | Transparenz-Blog

Was Österreichs Bürger nicht wissen dürfen

Josef Barth, 28. Juni 2011, 09:16
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    foto: christian müller

    Josef Barth bloggt ab sofort jeden Dienstag auf derStandard.at.

Das Transparenz-Projekt Amtsgeheimnis.at will Schweigen thematisieren - und das Vorschieben von Verschwiegenheitspflicht

"Information ist die Währung der Demokratie"
(Thomas Jefferson, Amerikaner
- oder von jemand anderem
)

"Dürfen'S denn das?"
(Kaiser Ferdinand, Österreicher)

Als Journalist kennt man das Spiel: Anfruf bei der Behörde, um Sprecherlaubnis für den Beamten bitten (!) - um dann oft, wenn überhaupt gewährt, erst recht auf eine Mischung aus Schweigsamkeit und Übervorsicht zu treffen. 

Im Büro nebenan knallte einst eine ehemalige Kollegin wutentbrannt den Hörer auf und rief entnervt: "Amtsgeheimnis! Datenschutz! Verschwiegenheitspflicht! - Ich halt' die alle nicht mehr aus!"

Völlig zu Recht.

Österreichs Behörden verweigern immer noch Informationen, die der Öffentlichkeit eigentlich zugänglich sein sollten, weil sie uns eben alle angehen. Und sie verschanzen sich dabei gern hinter dem sogenannten Amtsgeheimnis.

Für Journalisten, die recherchieren, sind dies Hindernisse der Berufsausübung, für Bürger, die Auskunft suchen, sind diese Gespräche oft die finale Sackgasse bei der Suche nach Information.

Der Journalist umschifft diese Hindernisse mit sprachlichem Kunstgriff, erwähnt sie in Nebensätzen oder gilt fast schon als investigativ, wenn er die offiziell verweigerte Information auf inoffiziellem Wege dann doch bekommt. Der Bürger bleibt zurück - oft sprachlos, jedenfalls aber immer ohne die Möglichkeit dem Schweigen die nötige Öffentlichkeit zu verleihen.

Fehlendes Bekenntnis des Staates zu Transparenz

Dabei ist die Unsicherheit der Verwaltungsbediensteten verständlich. Einerseits kennen sie die Blicke ihrer politisch verantwortlichen Chefs, die ungern unabgenickte Infos über ihr Ressort in der Zeitung lesen. Beliebtheitswettbewerbe gewinnt man damit keine. Andererseits fehlt das klare staatliche Bekenntnis zu einer offenen Verwaltung, auf dessen niedergeschriebenen Regeln man sich als Beamter für die Richtigkeit des eigenen Handelns berufen könnte. 

Die Pauschalisierung bitte ich mir nachzusehen. Es gibt viele engagierte Beamte, durchaus offene Behörden - aber en gros ist Österreichs Verwaltung wahrlich nicht die transparenteste.

Geheimsache Kontrolle - ein aktueller Fall

Ein aktueller Fall: Die Stadt Wien hat einen sogenannten Spielapparate-Beirat. Dieser kontrolliert im Auftrag der Stadt, ob die Automaten des sogenannten kleinen Glücksspiels korrekt aufgestellt und betrieben werden. Ob vielleicht der Abstand zu Schulen nicht korrekt eingehalten wird, oder ob man mehr auf einmal verspielen kann als gesetzlich erlaubt. 

Wer in diesem Gremium sitzt? Das geht den Bürger nichts an. Es ist geheim.

So zumindest behauptete es die Stadtzeitung "Falter" schon Anfang Mai in einem kurzen Nebensatz. Angeblich würde dies nicht einmal dem Kontrollamt der Stadt mitgeteilt. Und das obwohl laut einer Studie der Verdacht bestünde, dass der Beirat "seine Aufgabe über Jahre nicht entsprechend den Vorschriften wahrgenommen hat, intransparente Beschlüsse fasst und von Personen dominiert ist, für die die Vermutung naheliegt, dass Kollisionen zu eigenen wirtschaftlichen Interessen vorliegen könnten."

Ein kurzer Gegencheck: Anruf im Büro der zuständigen Stadträtin Ulli Sima. Ob man wissen dürfe, wer in diesem Gremium sitzt. Antwort der Pressesprecherin: "Nein, das ist Datenschutz." 

Nun mag es dafür ja gute Gründe geben. Welche? Das bleibt unklar. Weitere Erklärung gibt es keine. Das Gespräch dauert keine Minute ...

Interessant ist nur: Die komplette Besetzung findet sich auf einer Website des Magistrats selbst. Unterliegt sie nun dem Datenschutz? Hier endet das Interesse der Pressesprecherin um Einhaltung desselben: "Dazu kann ich nichts sagen, ich kenne die Seite nicht." Wo sich dieses vermeintliche Leck irrtümlicher Veröffentlichung findet, fragt sie gar nicht.

Das lässt drei Schlüsse zu: Erstens, die Liste unterliegt wirklich dem Datenschutz. Dann verwundert doch, dass es die Verwaltung nicht interessiert, wo gerade personenbezogene Daten irrtümlich veröffentlicht wurden, um den Umstand zu beheben. Zweitens, die Liste ist zu Recht öffentlich. Dann verwundert, dass die Pressesprecherin der zuständigen Stadträtin eine falsche Auskunft erteilt. Oder drittens, sie ist sich nicht sicher, ob sie dem Datenschutz unterliegt. Dann verwundert, dass sie dem Bürger gegenüber die klare Auskunft gibt, dass dies der Fall sei - ohne um Zeit zum Gegencheck zu ersuchen oder einen Rückruf der zuständigen Stelle zu beauftragen. An Vorbereitungszeit kann es nach der "Falter"-Story von Anfang Mai jedenfalls nicht gemangelt haben ...

Der Schutzwall zur Vermeidung von Diskussion 

Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Verwaltung muss so unweigerlich Schaden nehmen.

Dass die Stichworte Datenschutz, Verschwiegenheitspflicht und Amtsgeheimnis nützliche Barrieren sind, um dahinter zu verschanzen und sich dem öffenlichen Diskurs zu entziehen ebenso nicht neu, wie ein offensichtlich strukturell gewollt.

Schon vor fünf Jahren wurde beim Österreich Konvent bereits kritisiert, dass Österreich damals das einzige Land der EU war, in dem das Amtsgeheimnis noch in der Verfassung steht. Und laut Verfassung ist quasi alles öffentlich, was nicht dem Amtsgeheimnis unterliegt - und alles Amtsgeheimnis, was nicht öffentlich ist ...
Geändert hat sich daran praktisch immer noch nichts. 

Noch vor vier Jahren erklärte das Parlament selbst die Brotberufe von Österreichs Nationalratsabgeordneten de facto zur Geheimsache - wenn auch auf ganz österreichische Art. Die Liste der Politiker und ihrer Hauptjobs wurde zwar nicht online veröffentlicht, sie war aber auch nicht geheim. Die österreichische Lösung: Die Liste lag beim Portier des Parlaments auf. Dort durfte sie jeder Interessierte gern einsehen - und abschreiben. Nicht fotokopieren, nicht fotografieren, sondern eben nur abschreiben.

Mittlerweile wurde derartiges wieder geändert. Für Transparenz bei Nebentätigkeiten braucht es aber weiterhin private Initiativen wie jene von MeineAbgeordneten.at. Bei Podiumsdiskussionen im Parlament wurden Fragesteller zuletzt gebeten, sich mit Funktion oder Hintergrund vorzustellen. Staatsbürger allein zu sein, reicht offensichtlich nicht mehr aus, um sich für staatliches Tun zu interessieren.

Für einen Freedom of Information-Act

Natürlich gibt es Fälle, die Schweigen rechtfertigen, das ist auch gut so. Personenbezogene Daten, nationale Sicherheit und andere schutzwürdige Interessen - keine Frage. Das generelle Verwaltungswissen zählt jedoch sicher nicht dazu.

Ein "Freedom of Information-Act" mit dem zentralen Recht des Bürgers auf Einsicht in die Unterlagen der Verwaltung, täte auch Österreich gut. Ein solches - durchsetzbares - Informations(freiheits-)Recht wurde mittlerweile von vielen Staaten der Welt eingeführt. Es ist das Grundbekenntnis einer modernen Demokratie.
Denn die gesellschaftliche Entwicklung ließ längst Rollen tauschen und kehrte die Beweislast um: Nicht der Bürger muss der Behörde erklären, wozu er die Info braucht, die Behörde muss dem Bürger erklären, warum sie der Meinung ist, er dürfe sie nicht haben.

Amtsgeheimnis.at soll das Schweigen thematisieren

Das Transparenz-Projekt Amtsgeheimnis.at will das Schweigen thematisieren - und das Vorschieben von Verschwiegenheitspflicht. Eine Seite, auf der jeder posten kann, was er vom Staat wissen wollte, welche Behörde er fragte, welches Büro ihm die Auskunft verweigerte - und wie dessen Begründung lautete.

Als Beitrag zu staatlicher Transparenz, durch Kontrolle des Bürgers. Um das Handeln der Verwaltung nachvollziehbar zu machen und damit vielleicht einen Teil jenes Rechtsstaatsvertrauen wieder herzustellen, das durch viele Affären in ihrem Umfeld verloren ging.

Amtsgeheimnis.at soll all jenen einen Stimme geben, die durch amtliches Schweigen sprachlos zurückbleiben. derStandard.at leiht uns seine Öffentlichkeit, um damit noch ein wenig lauter sein zu können - und ja vielleicht schlussendlich Gehör zu finden.

"Dürf' ma denn das?" - ... ist die einzige Frage, die wir sicher nicht stellen werden.

Wir tun's einfach. Jeden Dienstag, hier.

Denn "Information ist die Währung der Demokratie".

Mal sehen, wieviel jene Österreichs wert ist.

JOSEF BARTH war Journalist beim Nachrichtenmagazin "profil" und ist daher ein natürlicher Feind des Amtsgeheimnisses. Gemeinsam mit dem Politologen Hubert Sickinger gründete er die Transparenz-Initiative PUBLIC MATTERS, die sich für einen Freedom of Information-Act, ein Informationsfreiheitsgesetz, für Österreich einsetzt. Er ist leidenschaftlicher Medienmensch und war so gerne Journalist, um keinen Zweifel darüber aufkommen lassen zu wollen, es nun nicht mehr zu sein. Lieblingsbeschäftigung: Diskussion.

Twitter: @josefbarth oder @amtsgeheimnisAT
Facebook: facebook.com/amtsgeheimnis.at
E-Mail: info@amtsgeheimnis.at

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 116
1 2 3
Walter Keim
 
00
Österreich Schlusslicht bei Informationsfreiheit

Studie
Österreich Schlusslicht bei Informationsfreiheit
Die bislang umfangreichste Studie zur Informationsfreiheit zeigt: Österreichs Bürger müssen die größten Hürden überwinden, wenn sie von ihren Behörden etwas erfahren wollen. In Russland und China haben die Menschen formal mehr Rechte.

http://futurezone.at/netzpolit... eiheit.php

langsam
00
16.8.2011, 18:06

In Schweden läuft das anders: Da ist der Beamte verpflichtet von einem Journalisten angfordeterte Dokumente innerhalb 24h zuzustellen. Darum gibt es auch keine Korruption - im Gegensatz zu Österreich.

Diversion
00
Novomatic ist sowieso das Furunkel auf dem Arsch der Regierung!

Harry Y.
 
10
Dank an barth und Sickinger für diese gemeinnützige Spitzenleistung! :)

Jan Sommer
00
Sogar Ellensohn und die Sima waren bei der öffentlichen Landtagssitzung

anwesend (oder dauernd am Klo?).
Wie man in dem ebenfalls öffentlich zugänglichen Protokoll der Landtagssitzung nachlesen kann,
sind die Mitglieder des Spielapparatebeirats, einzeln angeführt mit vollen Namen, ernannt worden.

Warum das ein "Amtsgeheimnis" sein soll,
wenn mans eh im Internet findet und,
nur weils im Falter falsch,
und unüberprüft behauptet wurde und ein paar überforderte Leute nix wissen spielen statt einfach nachzuschauen, bleibt rätselhaft !

Was den "Amtsgeheimnisaufdeckern" auch nicht geschadet hätte, wenn sie sich um ihr Erstlingswerk vorm Start besser gekümmert hätten - aber jetzt "bearbeitet" man immerhin schon .....

Dabei gäbs so viel Interessantes aufzudecken !
js

123456802
00
an sich sehr gute idee

da ja inzw. die VDS läuft, wäre es doch schlau, die seite im ausland zu hosten?
zumindest die seite ssl-verschlüsselt zu übertragen bzw. eine gpg-adresse wäre das mindeste

Weit haben wirs gebracht
21
30.6.2011, 19:58
Ein kleiner Wunsch am Rande ...

... darf man still und heimlich hoffen, dass dies nicht die nächste linkspolitisch motivierte Bashing-Seite wird, sondern darauf geachtet wird, völlig neutral zu agieren? Die Grundidee ist nämlich absolut unterschreibenswert und dringend nötig.

Die ersten beiden Fälle lassen aber bedauerlicherweise bereits auf eine Linkslastigkeit schließen, die das für alle wichtige Thema nicht verdient hat.

Journalisten sollten viel mehr darauf achten, politisch unabhängig zu agieren oder zumindest zu garantieren, dass alle Seiten ihr Fett weg bekommen - wie sie es auch verdient haben.

Josef Barth
Josef Barth
12
Unabhängigkeit...

...ist uns wichtig. Darum sind Organisation und Seite auch an keinerlei Institutionen gebunden. Danke auch für Ihren netten Beitrag. Ich denke die ersten zwei thematisierten Fälle - Stadt Wien, Büro Sima, SPÖ; Kärntner Landesregierung, Büro Dobernig, FPK) sind durchaus ausgewogen gewählt. Es steht Ihnen - wie jedem - frei, Fälle von jeder (!) Behörde einzureichen. Dadurch ergibt sich jene Ausgewogenheit, die durch Einreichungen der Mitmacher zustande kommt. Einfach posten auf amtsgeheimnis.at oder mailen an info@amtsgeheimnis.at - Wir freuen uns.

die dunkle seite der nacht
01
29.6.2011, 11:46
vielleicht etwas off topic aber dennoch erwähnenswert:

ich bin in einer kleinen landgemeinde für eine minderheitsfraktion im gemeinderat und in diversen ausschüssen.
die protokolle zu den ausschusssitzungen bekomme ich nicht ausgehändigt, sondern darf sie nur während der nächsten sitzung lesen. begründung: ausschüsse seine nicht öffentlich, daher gebe es auch kein protokoll.

Assangine
01
29.6.2011, 12:51
Typisch...

no comments. Die wollen tatsächlich jegliche konstruktive Arbeit verhindern.

Gerhard56
23
29.6.2011, 05:31
Datenschutz ?

Bei Behörden wie dem Wiener Magistrat fällt unglaublich vieles unter Datenschutz, nicht weil es wirklich so wäre, sondern weil die (meist unkündbar und mit einer Unzahl von Zulagen) begünstigten Mitarbeiter einfach in Ruhe gelassen werden wollen. Aus meiner persönlichen Erfahrung sind die Magistratsbediensteten ab dem 45. Lebensjahr meist nur mehr damit beschäftigt, sich auszurechnen, wann die Pension fällig ist. Meist noch weit vor dem 60. Lebensjahr, weil sie ja alle Hackler sind. Der öffentliche Sektor ist halt noch fest der Meinung, daß sie etwas höheres und besseres sind, als das Volk. Das Volk soll einfach die aufgeblasene Verwaltung mit Steuergeld erhalten und sonst einfach den Mund halten und nicht Neugierig sein. Basta!

behan
00
29.6.2011, 12:36

es hat unmittelbar nichts mit dem beamtentum zu tun, daß auf die pension geschielt wird, sondern vielmehr mit der generellen teilung von arbeitswelt und freizeitwelt

in unserem system werden primär konsumschafe von freizeit herangezüchtet. zum einen, damit einige wenige viel geld damit schäffeln können, und zum anderen, damit so wenige wie möglich sich mit wesentlichen dingen /existenz an sich, sinnentleerte politik, einführung des überwachungsstaates, ... / auseinandersetzen

ganz gleich, ob es nun beamte, angestellte, kinder, jugendliche, ... sind; was zählt ist die freizeit /urlaub, wochenende, feiertage, frühpension, .../ und das konsumieren
die arbeit ist nur mehr ein notgedrungenes übel, um zum dafür benötigten geld zu kommen

Der Große von Gegenüber
30
29.6.2011, 06:19

die Aufnahmsprüfung seinerzeit nicht geschafft oder was?

35mm SW Nitro Negativ, 482m
00
29.6.2011, 17:36

und? wieviel tage noch bis zur pensen?

ego31
 
00
29.6.2011, 00:11
Halte ich für eine gute Sache,

werde auch andere darauf aufmerksam machen und mich beteiligen, wenn ich auf etwas Entsprechendes stoße. Es gibt aber auch auf der anderen Seite etwas zu tun: nämlich die Journalisten zu einer fairen, seriösen und neutralen Berichterstattung aufzurufen. Jedenfalls einige ...

pleistocene
00
28.6.2011, 21:20

viel erfolg!! es gibt noch unendlich viel zu tun und einzumahnen...

thatslife
21
28.6.2011, 18:52
wär ja schön, aber

die site ist ja mehr als mager, ganze zwei berichte, da müssen die sich keine sorgen um die übersichtlichkeit machen.
immerhin ist das ja doch schon einen monat aktiv wenns einen vom 24.5 und einen vom 13.6. gibt, wenns so weitergeht habens in zehn jahren ganze 120 auskunftsverweigerungen aufgezeigt, na das zahlt sich aber aus...

fuhardgasse 5
12
28.6.2011, 20:11
die seite ist heute gelauncht worden. klar, dass sie nicht erst gestern mit content befüllt wurde, oder?

Josef Barth
Josef Barth
05
28.6.2011, 19:51
Liebe/r thatslife...

Danke für den konstruktiven Kommentar!

Drei kleine Anmerkungen:

1) "Die" müssen sich anstrengen, stimmt. Das tun "die" auch schon seit Wochen. Und sie werden es weiter tun - nichts zu danken.

2) Die Seite ist heute gestartet http://twitter.com/#!/amtsge... 9004272640 - wir hätten aber die Daten der Eintragungen auf heute manipulieren sollen, stimmt, damit hätt's besser ausgesehen - denn Kritiker sind unsere größten Sorgen, da haben Sie Recht.

3) Wollen Sie zu Letzteren sicher nicht zählen, davon bin ich überzeugt. Insofern freut mich Ihre signalisierte Bereitschaft zur Mitarbeit - damit "die" sich nicht ganz allein in ihrer Freizeit für etwas einsetzen, was eigentlich allen Bürgern zu Gute kommen sollte.

Kontaktdaten bitte einfach an info@amtsgeheimnis.at mailen. Freuen uns auf Ihre helfenden Hände!

wenig
12
28.6.2011, 18:54

motschger motschker!

wenig
10
28.6.2011, 17:51
Sehr wichtige Sache, die zum Schutz der Bürger vor Amtsmissbrauch, Datenmissbrauch und Korruption dringend reformiert werden muss!

Siehe Profil-Artikel Verwaltung: Information als Herrschaftswissen: http://www.profil.at/articles/... aftswissen

"Hemmungslos sammelt der Staat Daten über seine Bürger, bei der Weitergabe von Informationen ist er jedoch rigide: Amtsgeheimnis und Datenschutz dienen als Vorwand. Kaum anderswo schotten sich die Behörden so dicht ab wie in Österreich."

„Information ist eine Waffe in der Hand des Bürgers“, sagt der Politikwissenschafter Hubert Sickinger. Die bleiben hierzulande unbewaffnet: Österreich ist ein Land der Geheimniskrämer, in dem schon der Hinweis auf das Amtsgeheimnis, dessen Verletzung mit drei Jahren Haft geahndet werden kann, die Aktenschränke verschließt...."

Wissen ist Macht!

Moeter Kroppzeug
11
28.6.2011, 17:35
Bezirksblattldemokracie.

Dem Faschist' ist im Grunde wurscht, welche Farbe der Rock hat. Der echte Österreicher springt, wohinstn peitscht.

mitchfizzl
01
28.6.2011, 17:12

auf gut deutsch: was man nicht weiß macht einen heiß

Kräuterpfarrer Escobar
00
28.6.2011, 16:55

Die Darstellung in Spalten ist doof. Lieber in Form von

Frage
Antwort

Frage
Antwort

darstellen. Sollte mal eine wirklich umfangsreichere Begründung notwendig sein, reissts die Seite sonst extrem nach unten auf.

Gerngeschehn.

Josef Barth
Josef Barth
12
28.6.2011, 19:57
Danke für das Feedback (wenn auch schad' um die Diktion)

Die Optik ist auf meinem Mist gewachsen. Wollte es so simpel wie möglich halten. Mal sehen, ob sich eine andere Variante findet, die's ebenfalls möglich macht die Kerninformation auf einen Blick wahrzunehmen. Von Frage/Antwort bin ich noch nicht überzeugt, aber ist ein guter Hinweis. Werden damit - und daran - arbeiten.

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