Nachrichten in aller Kürze
Alles zur Community
Nachrichten, die zu Ihnen kommen: Newsletter, Feeds und SMS
Alles zu unseren mobilen Angeboten: Apps, Mobilversion und SMS
Unsere Radio- und TV-Angebote
Die Zeitung im Internet: Abo, E-Paper, Anzeigen und mehr
Alles über die Redaktion von derStandard.at
Alles über Onlinewerbung, Stellenanzeigen und Immobilieninserate
Soeben vor die Haustür der Standard-Redaktion in der Wiener Herrengasse getreten, nach rechts geblickt (von da kommen in der Einbahn die Autos ), den Fuß fast schon auf die Fahrbahn gesetzt - da zischt mit einem scharfen Luftzug ein Radfahrer aus der Gegenrichtung knapp vorbei. Er darf das, er darf gegen die Einbahn fahren.
Um diese Fragen wird sich künftig ein neuer "Fahradbeauftragter" der Stadt Wien kümmern. Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou sucht gerade einen/eine für eine solche Funktion, die ausdrücklich als "Führungsfunktion" ausgeschildert ist. Denn das Radfahren soll in Wien einen "massiven Schub" bekommen. Gut so. Und wenn der Fahrradbeauftragte was zusammenbringt, noch besser. Seine Aufgaben bestehen unter anderem darin, "Events zum Thema zu organisieren". Das ist auch ganz wichtig, denn Politik besteht heute hauptsächlich aus "Events": Wir freuen uns schon auf das große Rad-Rambazamba am Rathausplatz mit Fotos von Maria Vassilakou auf dem Rad. Die Frage, ob sich dafür auch Bürgermeister Michael Häupl auf ein Rad setzt, ist noch offen.
Die Grünen lassen schon seit einiger Zeit durchblicken, dass sie die Radler nicht auf die Radwege abgedrängt sehen wollen. Das bedeutet viel mehr Radler im Straßenverkehr und automatisch auch ein höheres Gefahrenpotenzial. Das wird man sehr intensiv diskutieren müssen, vielleicht noch vor der Einsetzung eines Radbeauftragten. (rau, DER STANDARD-Printausgabe, 28.6.2011)
Zur Hochblüte Haiders gab es zwei Typen seiner absoluten Fans
Österreich in seinen verschiedenen Formen war fast immer ein Zuwanderungsland
U-Ausschuss sieht "Totalversagen" der Sicherheitsbehörden bei den NSU-Morden
Beim Wording muss man höllisch aufpassen, weiß der Vizekanzler
Von grünen Radwegen und gelben T-Shirts
Ein Lehrbeispiel sozialbürokratischer Lebenslüge plus Mobbing gegen einen Engagierten plus Politikerfeigheit
Karl-Heinz Grasser oder die möglicherweise längste Unschuldsvermutung der Welt
Es gibt ein linkes grünes Potenzial, aber auch ein bürgerliches
Das Projekt "Fuzo in der Mahü" macht einen unentschlossenen, undurchdachten Eindruck
Leidet Heinz-Christian Strache unter einer gewissen Fixierung?
Pestizide bedrohen die Bienen - Warum ließ Umweltminister Berlakovich gegen ein EU-Verbot stimmen?
Wahlberechtigt waren 532.496 Personen, davon hielten es 298.696 für notwendig, hinzugehen
Und aus. Keine endlose Nachtsitzung ohne Ergebnis, kein Betongießen
Die "Werte" haben es in den Einbürgerungstest geschafft
Die Poster haben eine kleine Auswahl an Nervtötern zum Artikel über den Tag des Lärms angegeben
Diejenigen, die unverantwortliche Geschäfte gemacht haben, wurden nicht zur Verantwortung gezogen
Junge Männer ohne Perspektiven. Sie sind das explosivste Element in explosiven Zeiten
Allein in Oberösterreich fielen im Jänner und Februar fünf FP-Funktionäre durch rechtsextreme Aktivitäten auf, drei wurden zum Parteiaustritt gezwungen
Nach dem Schwenk Luxemburgs ist Österreich isoliert. Einen Plan B gab es bisher nicht
Anti-Kirchen-Volksbegehren - ob die Neos da aufs richtige Pferd setzen?
Blecha verkörperte aber auch die dunkle Seite der Reformmacht
Ob Europa- oder Innenpolitik, die Regierung ist im Nadelstichbereich angelangt
Man könnte argumentieren, dass ganz Österreich in einer "schwierigen Phase" ist
Es ist immer ein Missverständnis, wenn ein FPÖ-Funktionär einen kleinen Ausflug in die Nazi-Welt nimmt
Können wir auf das "Großmutter-Sparbuch", in das keiner reinschauen kann, hoffen?
Bei dem geplanten Demokratiepaket wird dem Bürger nachgeschnüffelt
Die Bundesländer wollen für die Wohnbauförderung eine Entschädigung
Aus der wunderbaren Welt der österreichischen Hochbürokratie
"Keine Verhetzung": Ja, und die Erde ist eine Scheibe
Es ist leicht, den Überblick zu verlieren, was Stronachs Personal in den Ländern betrifft
Gerhard Dörfler ist die freundliche Seite der politischen Verkommenheit
Der Parlamentsumbau wird viel kosten - aber das müssen wir uns leisten
Auch Generalstabschefs sind Beamte, die halt irgendwann in Pension gehen
Die Kräfte des "vernünftigen Kärnten" haben jetzt eine Chance
Die ÖVP will Gemeindebaumieter, die zu viel verdienen, ausfindig machen
Strukturelle Schwierigkeiten der EU sind evident, zerfallen wird sie trotzdem nicht so leicht
Gibt es Faderes als Politiker, die im TV so tun, als würden sie kochen?
Hans Rauscher analysiert die ersten Ergebnisse aus Kärnten und Niederösterreich, ihre Konsequenzen für die FPK und Anzeichen für die Nationalratswahl im Herbst
Es ist ein Symbolthema: Straßen, die plötzlich anders heißen sollen, weil der Namensgeber doch nicht würdig und vertretbar ist
Durch die Aktion der kämpferischen Mutter wurde offenbar, dass die Kreuze in den Klassenzimmern ein gewisses Legitimationsproblem haben
Die Idee eine verpflichtenden Volksbefragung ist demokratiepolitische Unfug
Ungarn unter Orbán widerspricht vollkommen den Werten der EU
Das Pestizidverbot ist eine Imagekatastrophe für Berlakovich, für seine ÖVP, aber vor allem für die Landwirtschaft
Haben wir ja alle von klein auf eingetrichtert bekommen, ständig auf AUTO!s Rücksicht zu nehmen und ja nicht - einfach so - die Straße zu betreten, weil Todesgefahr. Selektionsprinzip sozusagen, und viele sind so perfekt angepasst, dass sie in Einbahnen nur in die eine Richtung schauen...
Völlig absurd eigentlich, dass die Einbahnen jetzt auch schon im Denken und Handeln von Fußgänger_innen eingebaut sind.
Aber daran sind wir längst gewöhnt, kennen nix anderes. Und dann schnurrt doch plötzlich ein leises, leichtes, platzsparendes Fahrrad aus der falschen Richtung daher und stellt die ganze automobile Harmonie auf den Kopf.
Sollte doch eigentlich zu Denken geben.
Und dass mir bitte keiner mit dieser "gegenseitigen Rücksichtnahme" kommt. Wenn ich mir anschaue wie oft Fußgänger- und Radler_innen auf Autos Rücksicht nehmen -- zu nehmen haben -- indem sie an Kreuzungen enorme Umwege machen, an Ampeln ewig warten müssen, ständig Lärm, Dreck und auch Todesgefahr ausgesetzt sind, dann ist das Maß der Rücksichnahme eh schon über-gestrichen-voll!
Diese Aussage ist einer der Irrtümer im über das Radfahren. Untersuchungen zeigen, dass eher das Gegenteil der Fall ist.
Mehr Radfahrer bedeutet dass die anderen Verkehrsteilnehmer eher daran gewöhnt sind, auch mit Radlern zu rechnen (Auch Sie, Herr Rauscher wären vor der Redaktion weniger gefährdet wenn nicht nur manchmal, sondern andauernd Radler von links kommen. Dann würden Sie nämlich automatisch auch nach Links schauen, und nicht unachtsam auf die Strasse latschen und sich genauso wie den - sich im Gegensatz zu ihnen an die Verkehrsregeln haltenden - Radler gefährden.)
Daher nicht grantig auf die Radfahrer schimpfen und sie in ein "Gefaehrlich" Winkerl stellen, sondern mal selbstkritisch das eigene (Fehl)verhalten anschauen.
Im Zuge der Debatten zur StVO Novelle (Stichwort Radhelmpflicht) waren einige davon in den Medien. Sehr häufig zitiert wird hierzu die Statistik Salzburgs: "In Salzburg konnte der Radverkehr in den Jahren 1992 bis 2004 um 40 Prozent gesteigert werden, im selben Zeitraum wurden um rund 40 Prozent weniger Unfälle pro Rad-Kilometer verzeichnet." (Quelle VCÖ, Statistik Austria)
Ein paar pointer um mit dem Lesen zu beginnen:
http://radlobby.at/dinamo/wp... -03-27.pdf
http://www.vcoe.at/start.asp... =1&ID=4114
http://lobby.ig-fahrrad.org/sicherer-... adverkehr/
mich stoert, dass der echte Oesterreicher immer ein Thema zum Granteln braucht, nur selbstkritisch ist er halt nicht. Deshalb ist es ihm lieber, wenn es gegen Minderheiten geht, da droht dann im Zweifelsfall auch weniger Gefahr her.
Auch ist wahr, dass der Standort den Standpunkt bestimmt, genau so, wie es unter allen Gruppen der VTN ignorante Ar...l...er gibt.
wird so ein dasein fristen wie der radwegkoordinator (gibt´s den noch ?).
ja , lieber herr rauscher, die gefahr kommt von links und bei einem neuen boom des fahrrades in wien werden dies die einzigen räder sein, die sich vorwärts bewegen. und mit den rücksichtslosen unter ihnen werden wir genauso leben müssen, wie mit den anderen, ebenso gearteten verkehrsteilnehmern.
Ing. Franz Blaha ( http://m.wien.gv.at/advuew/in... 1713151786 ) gibt es noch und ist unter franz.blaha@wien.gv.at erreichbar. Das nette ist: wenn man dem was schreibt, bewegt sich oft auch was (zumindest mehr, als wenn man im Forum quängelt). Gerüchten zufolge ist der mit der neuen Regierung und dem neuen Rückhalt sogar wieder ein wenig aufgeblüht.
Radler sind auch Autofahrer sind auch Fußgänger sind auch Öffibenutzer sind auch Radler sind auch Menschen. Es gibt halt eben Leute, die das Verkehrsmittel bedarfsabhängig wählen - that's it.
Mir geht dieses Gegeneinander-aufspielen schon sehr auf den Zupf.
aha, weniger radler/innen = weniger gefahr im straßenverkehr. wird nur rad gefahren, ist die verkehr im straßenverkehr am größten.
für peking hat das früher zugetroffen. hierzulande steigen die meisten rücksichtslosen und unaufmerksamen radler/innen auf PKW oder öffis um, sobald die außentemperatur unter 14,9°C sinkt und die ersten herbstwinde sachte einsetzen.
ich radfahrerin wurde heute beim stehen an der haltelinie bei einer roten ampel von einen ausparkendem auto angehupt. ich rollte vor die haltelinie um der dame in dem auto platz zu machen, sie parkte aus und fuhr bei rot über die ampel. als ich sie bei der nächsten ampel wieder getroffen habe wollte ich sie ansprechen, aber sie ignorierte mich. ich fahre winter und sommer, fast täglich und mich nervt nix mehr als rücksichtloses und gefährliches verhalten und das kann man unter allen verkehrsteilnehmerInnen beobachten. sicher wird die straße nur, wenn sich alle entsprechend benehmen.
sondern gegen die Chamäleons unter ihnen.
Gegen jene, die, wenn es ihnen passt Fahrzeug sind und wenn nicht Fussgänger mit Rädern.
Kopenhagen zeigt, wie es besser ginge?
Aber im Prinzip, Autofahren in der Innenstadt teurer machen - durch eine Maut? Autos mehr unter die Erde - nein, nicht begraben, in Tunnels?
so wie die autofahrer ihren frust an den radfahrern abreagieren, so reagieren die radfahrer eben ihren frust an den fussgänger ab.
das ist die natürliche hackordnung im straßenverkehr.
wer an die von natur aus "guten und braven" radfahrer glaubt, dem ist echt nicht zu helfen.
man bracht sich hier nur die postings der radfahrgemeinde an zu sehen: teilweise werden da schon sehr aggressive meinungen geäußert.
Sie waren das?
Der mich heute saublöd mit seiner Prolokarre geschnitten hat um dann kurz darauf zu parken und mir beim rüberlaufen über die rote Fußgängerampel fast ins Rad zu springen und sich dann auch noch darüber aufregt, dass man nicht auf Fußgänger achtet?
Cool, erzählen Sie bitte noch mehr über die aggressive Radfahrgemeinde.
ich schreib ja, dass autofahrer ihren frust an den radfahrern auslassen.
aber genau so fahren radfahrer rücksichtslos durch fussgängerzonen, fahren auf gehwegen gegen die einbahn, stellen ihre fahrräder an gänzlich ungeeigneten stellen ab und wenn man sich als fussgänger oder anrainer aufregt wird einem ganz elegant der stinkefinger gezeigt.
auch die radfahrer reagieren sich einfach am schwächeren verkehrsteilnehme ab. strassenverkehr ist eben eine hackordnung.
Dann sollten Sie wissen dass ich sehr wohl abgebremst hatte um den Typ nicht umzufahren.
Es gibt eben welche die respektlos sind und bleiben und sich einbilden rechte herauszunehmen auf Kosten anderer.
Blöd nur das eine solch ignorante Haltung oft mit einem Artikel in einer Chronik-Kolumne endet und Unschuldige betroffen sind.
Genau der Blickwinkel und die Anmaßung von Autolenkern gepaart mit Selbstüberschätzung und Egomanie führt zu den oft gelesenen Tragödien.
Jeder der gewohnheitsmäßig Rad fährt und auch regelmäßig ein Auto lenkt weiß was ich meine. Es ist erschreckend welche Einstellung und Wut man bei Autolenkern oft beobachten kann - sowas habe ich zwischen Fußgängern und Radfahrern noch nie gesehen.
dass ich nicht gleichzeitig Auto- und Radfahren kann, sonst käme ich in eine gefährliche, punktuelle Autoaggression.
Aber ich gestehe, ich bin auch als Strassenbahnfahrer aggressiv: wenn neben mir jemand eine grauslich-riechende Pizza schmatzt, oder ins Mobile brüllt, die Mutter habe eine ganz-fürchterlich-eitrige ....
Aber das gehört nicht hier her.
p.s. je älter ich wurde (jetzt über 60) desto kleiner und unscheinbarer wurde mein Auto und desto carbon-ausgestattet mein Rad.
Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.