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ÖBB: Kostenloses WLAN in Zügen noch 2011

Birgit Riegler, 5. Juli 2011, 12:12
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    foto: öbb

    Noch im Lauf des Jahres sollen erste Railjet-Züge mit kostenlosem WLAN ausgestattet werden.

Railjet-Züge werden als erstes aufgerüstet - zudem wird einheitliches, europaweites Ticket-System entwickelt

Ab Dezember bekommt die ÖBB Konkurrenz durch die Westbahn von Peter Haselsteiner. Das Unternehmen will vor allem mit günstigen Ticketpreisen und kostenlosem WLAN in den Zügen punkten. Kabelloser Internetzugang ist auch bei der ÖBB Thema. Noch in diesem Jahr will man mit einem Testlauf starten und WLAN in den ersten Zügen anbieten.

Start auf Railjet-Strecken

Gegenüber dem WebStandard erklärte ÖBB-Pressesprecher Johannes Gfrerer, dass es bereits kostenlosen WLAN-Zugang in den Club Lounges der ÖBB gibt und dieses Angebot nun sukzessive ausgebaut werden soll. Zunächst sollen Railjet-Züge auf den Strecken nach München, Budapest und Zürich aufgerüstet werden. Später soll WLAN auch in anderen Zügen und eventuell auch auf den Bahnsteigen zur Verfügung stehen. Wie Konkurrent Westbahn soll die Nutzung kostenlos sein.

Einheitliches Ticket-System

Ein weiteres Projekt ist die Umsetzung eines einheitlichen Ticket-Systems. Derzeit greifen die verschiedenen Vertriebssysteme nicht auf einen einheitlichen Datensatz zurück, weshalb Fahrkarten im Online-Ticketsystem beispielsweise einen anderen Preis haben können als direkt an einem Schalter gekaufte. Hier ist eine europaweite Standardisierung geplant, die rund 55.000 Bahnhöfe einbeziehen soll. Dadurch soll es auch möglich werden, in Österreich online Fahrkarten für Zugsverbindungen im Ausland zu kaufen. Die Zusammenführung der Systeme sei ein laufender Prozess, der noch länger dauern werde. Einen Zeitrahmen konnte Gfrerer dafür nicht nennen. (Birgit Riegler/derStandard.at, 5. Juli 2011)

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Brunold Loidl1
 
00
21.7.2011, 14:54
heiligenstadt, spittellau

dort waer mir ein eifi auch recht ...

F T L
00
13.7.2011, 14:31

das heisst wenn am 31. dezember ein wagon mit wlan ausgestattet ist, ist das ziel theoretisch erreicht. oder meinen die's ernst?

cyn0ba
01
13.7.2011, 08:45
Wie wärs denn einmal...

... mit einem Ticketautomaten oder was zum Zwicken, wie es in der Bim schon lange üblich ist? Pfeif auf W-Lan, wenn ich's mal eilig hab und nicht mehr zum Fahrkartenautomat komm...

Sadelbeist
00
10.7.2011, 10:40
Die hochnäsigen Wiener sagen, die schnellen Überregional-Züge sind nicht für Pendler

Objektiv: Die Pendler fahren liebend gerne mit anderen, wenn die schnell sind.
Das schafft aber die OEBB derzeit trotz grosser Zuschüsse für den Regionalverkehr nicht. So schauts aus.

(zu : 08.07.2011 16:02 „warum … “)

mostbirn
00
10.7.2011, 09:11
Pendler Häusl putzen!

Die Pendler sollten die Häusl putzen, denn die ÖBB gibt ihnen täglich zu verstehen: "geht's sch...".

David Axelrod
70

Ich wurde letztens von einem Schaffner zusammengeschlagen weil ich im Abteil die Vorhänge zugezogen habe in einen EuroNight Zug, obwohl er mir gesagt hatte ich solle sie nicht zuziehen. Aber kein Problem er hat mich unterschätzt weil ich 5 cm kleiner als er war am Ende war er völlig aus der Puste und lag am Boden. Er hat mich nur in die Magengrube erwischt. Ich konnte ihn einen herben Schlag ins Gesicht versetzten.

##V+##
01
12.7.2011, 11:18
Passt schon, jetzt geh wieder Matador spielen

Mr. Dolk
02
Ausländische Tickets...

...bekommt man jetzt auch schon: www.bahn.de gibt mir ganz fein onlinetickets für ICE und Co.
www.sj.se für Schwedische/dänische Verbindungen...
Andere hab ich noch nicht ausprobiert, wird aber wahrscheinlich ähnlich funktionieren. Ist zwar zugegebener Massen anders als mit Scotty, aber das es nicht möglich ist, stimmt so halt nicht.

Quim Barreiros
01
10.7.2011, 22:13

Das ist allerdings nahezu unbrauchbar bei komplizierteren Fahrten. So simple Dinge wie Wien-Hamburg kann die ÖBB auch über Internet verkaufen, aber was ist zB mit Wien - Neapel oder Wien - Paris? Letzteres geht ja schon am Schalter nur schwer. Die Preise für den TGV zwischen Strassburg und Paris ändern sich in Abhängigkeit von Tag und Uhrzeit. An den Schaltern gibt es keine Möglichkeit, die günstigste Verbindung rauszusuchen, außer komplett händisch jede einzelne zu prüfen. Vom Internet red ich da noch gar nicht.

Der Tourist
01
10.7.2011, 18:10

Die DB hat auch ein Verkaufsschalter am Karlsplatz. Dort gab es vor Jahren sogar Fahrkarten nach Bratislava, die, weil ohne Gewinnabschöpfungszuschlag, billiger als die ÖBB-Fahrkarten waren.

Zumindest die SJ haben ebenfalls ein Verkaufsbüro in Wien.

Hohlkörper
02
Einheitliches Ticket-System

Wenn die NÖVOG es nicht einmal schafft durchgehenden Fahrkarten für Reisegruppen oder Vorteilstickets von Mariazell nach Wien zu verkaufen, weil sie mit den ÖBB nicht kompatibel sind, fehlt mir ein bisschen der Glaube, dass man ein international einheitliches System zustande bringt.

Quim Barreiros
01
10.7.2011, 22:18

Das international einheitliche System gibt es schon. Man kann seit Jahren bei der ÖBB ohne Probleme Fahrscheine bis in die Türkei oder nach Sibirien kaufen.

Ärgerlich ist nur, dass bestimmte Bahnen in Westeuropa ihr eigenes Süppchen kochen und nach dem Vorbild der Fluglinien an ihren Tarifbestimmungen solange herumgedreht haben, bis diese komplett inkompatibel zu denen der anderen Eisenbahnen wurden.

Was meine ich damit? Die Preise der französischen Eisenbahn sind für alle Züge unterschiedlich. Wenn ich jetzt von Wien nach Paris fahren will, ist es für den ÖBB-Schalterverkäufer nahezu unmöglich, mir die günstigste Verbindung rauszusuchen. Das ist einfach ein Wahnsinn im 21. Jahrhundert.

Fuzzerl
61
LOL railjet

Das „lustigstewo gibt“
nicht einmal Steckdosen gönnte die öbebe den lästigen Ruhestörern, bevor etwAs von einer Konkurrenz zu hören war.

Sadelbeist
00
10.7.2011, 01:41

war keiner; wahrscheinlich ettikettenschwindel…

Grumble
03

Wenn du die Steckdosen zwischen den Sitzen nicht findest, bist du wirklich selbst schuld. Dort sind sie übrigens auch im ICE.

Franz A.
00
Stekdosen

Steckdosen gibz schon ewig.

Da Orli
03

Beim RJ gibts in der 1. Klasse bei jedem Sitz eine, und in der 2. bei jedem Doppelsitz.

Der dicke Michl
57
Was nützt ein WLAN...

...wenn einen die Polizei aus dem Railjet schmeisst weil die Bahn es nicht schafft, ausreichend Waggons zusammenzuhängen?

Nichts nützt es. Soll heissen: Zuerst die Pflicht, dann die Kür.

:
11

warum werden die leute rausgeschmissen? auf welcher strecke? wien - salzburg/innsbruck? kein wunder, wo doch der zug (nicht jeder) unbedingt in diesem provinznest st pölten halten muss. dann ist er auf diesen 60 km voll mit pendlern. logisch. und ein teurer luxus.

Sadelbeist
00
10.7.2011, 09:43
der clou ist,

dass die oebb gar nicht genug ersatzzüge hat.
sie sind auch vollkommen hilflos, wenn in salzburg grösserer andrang ist oder ein zug ausfällt (verspätete grenzübergabe)

Der dicke Michl
00

Ich habe ja nicht geschrieben, dass das Problem der Schaffner oder ganz generell das ausführende Personal ist. Der Fisch stinkt vom Kopf und zwar von ganz, ganz oben. Irgendein Provinzei ruft seinen Oberpolitiker im Land an und sorgt dafür, dass auch dort die Überregionalzüge stehenbleiben. Weil halt die Oma der Freundin seiner Frau auch einmal im Monat mitfahren will. Genau so, wie sich das für die Bananenrepublik Österreich gehört.

:
00

genauso seh ich das eh auch

Da Orli
10

Was will man machen, auf Verdach bei jedem Zug einige Wagen anhängen, oder eine Reservierungspflicht? Sonst sehe ich nicht wie man das Problem lösen könnte.

Der dicke Michl
01

So wie das die Westbahn bereits per Konzept vorsieht: Fahrkarten gibts nur mit Sitzplatz. Natürlich nur im Fernverkehr.

Alternativ wird man auch eine Menge Probleme los, wenn die internationalen Züge nicht mehr bei jedem Kuhdorf stehen bleiben nur weil der Bürgermeister sich das einbildet und politisch interveniert hat.

Bei der ÖBB ist das mit Sicherheit bekannt, die Leute dort sind nicht dumm und kennen ihr Geschäft sicherlich gut. Aber was hilft das, wenn einem ständig ein Politiker mit dem Hintern ins Gesicht fährt.

Quim Barreiros
00
10.7.2011, 22:19

Das funktioniert irgendwie nicht, wenn gleichzeitig der Fahrkartenverkauf im Zug der Hauptvertriebsweg werden soll.

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