Israel will Gefangenenaustausch mit Hamas

26. Juni 2011, 13:23

Im Fall Gilad Shalit - Netanyahu: Israel akzeptiert deutschen Vermittlungsvorschlag

Jerusalem - Israel hat nach den Worten des Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu einen deutschen Vermittlungsvorschlag zum Gefangenenaustausch mit der radikal-islamischen Hamas akzeptiert. Netanyahu sagte am Sonntag während der wöchentlichen Kabinettssitzung in Jerusalem: "Es ist ein schwieriger Vorschlag, er ist nicht leicht für den Staat Israel." Dennoch habe man ihn angenommen. Der Ministerpräsident nannte keine Einzelheiten und es war zunächst unklar, ob es sich um einen neuen Vorschlag handelte. Deutschland ist seit einigen Jahren an den Bemühungen zur Vermittlung zwischen Israel und der Hamas beteiligt.

Der israelische Soldat Gilad Shalit war am 25. Juni 2006 von militanten Palästinensern in den Gazastreifen verschleppt worden. Während seiner Gefangenschaft durfte er nur drei Briefe, eine Audio- und eine Videobotschaft an seine Familie übermitteln. Seit Anfang Oktober 2009 fehlt jedes Lebenszeichen.

Der deutsche Vorschlag schaffe eine Balance zwischen "unserem Willen, die Freilassung Gilad Shalits zu erzielen und auf der anderen Seite eine mögliche Schädigung des Lebens und der Sicherheit israelischer Bürger zu verhindern", sagte Netanyahu. Die im Gazastreifen herrschende Hamas habe auf den Vorschlag noch nicht reagiert, sagte der Regierungschef. Hamas hatte am Samstag ihre Forderung bekräftigt, den heute 24-jährigen Soldaten nur im Austausch gegen 1.000 in Israel inhaftierte Palästinenser freizulassen.

Die Familie Shalits bemüht sich mit immer neuen Protestaktionen um seine Freilassung. Am Samstag ketteten sich die Eltern Noam und Aviva sowie der Bruder des Soldaten an den Zaun vor dem Amtssitz Netanyahus in Jerusalem. Auf einer Pressekonferenz am Sonntag rief die Familie Israelis auf, per SMS für einen Gefangenenaustausch zu stimmen. "Sie haben kein Mandat, eine Todesstrafe gegen meinen Sohn zu verhängen", sagte Noam Shalit an Netanyahu gerichtet.

Shalits Aufenthaltsort ist unbekannt. Die Hamas verweigert selbst Vertretern des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) den Zugang. Sie befürchtet, dass Israel mit Hilfe der KRK-Mitarbeiter den Aufenthaltsort Shalits ermitteln und ihn dann befreien könnte. (APA)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 39
1 2
universelles recht auf atomwaffen
30
29.6.2011, 13:29
wenn die palästinenser auch für jeden gefangenen soviel gemordet und verwüstet hätten...

tausende palästinenser sitzen seit jahren und jahrzehnten in israelischen gefängnissen, meist ohne grund, ohne beweise.

Fritz Wunderlich
00
29.6.2011, 19:16

woher wissen sie das? ohne grund
sollten sie sich als iraner nicht um die oppositionellen in der islamischen republik kümmern?

77 88
01
27.6.2011, 13:46
Die Hamas ...

... beherrscht den Gazastreifen und ist somit völkerrechtlich verantwortlich für alle Aktionen, die von diesem Gebiet aus gegen ein Nachbarland ausgehen. Die Entführung Shalits auf israelischem Boden ist ein Verbrechen. Er wurde nicht in einer Kampfhandlung gefangen genommen, sondern bei einem verbrecherischen Überfall.
An alle Pro-Hamas-Postern: Es passt einfach nicht in euer Israelbild, dass ein palästinensischer Gefangener in Israel Taschengeld bekommt, Möglichkeiten zur Bildung etc., die israelischen Gefangenen aber beim Austausch oft nur mehr in Särgen heimkehren (Stichwort Ehud Goldwasser und Eldad Regev).

Fritz Wunderlich
12
27.6.2011, 09:57

hamasrechnung: 1.000 palästinensische terroristen = 1 israelischer soldat

Prolo im Champagnertreff
67
26.6.2011, 20:47

die 1.000 terroristen einfach nach deutschland und nicht nach gaza freilassen, dann ist allen gedient.

omar chamra
512
26.6.2011, 20:41
Hamas verhöhnt die Welt, sie lassen ihren Gefangenen nicht vom Internationale Roten Kreuz besuchen

Und deswegen begeistern sich einige Poster hier für Hamas.
Das Schicksal der Palästinenser ist diesen Kellern.... gleichgültig, wenn sie nur ihre "Kritik" am Staat Israel anbringen dürfen.

King David
10
27.6.2011, 11:27

Und Israel lässt das IRKK zu allen Gefangenen?

Hubert Ungeist
 
20
26.6.2011, 22:47
Stimmt das ist ein Verstoß gegen die Regeln

genau deswegen bin ich für einen Gefangenenaustaushc - ALLE gegen ALLE.

Fritz Wunderlich
00
27.6.2011, 10:07

hubert ungeist, kurt waldheim, untergetitelt: das lügen hat nie eine ende
http://derstandard.at/plink/130... id21620800

Hubert Ungeist
 
00
30.6.2011, 17:34
Versuchens sie es mal wieder mit Verleumdung

noch dazu mit einem Thema das hier überhaupt nicht angesprohen wurde.

Schade das es solche Typen wie sie hier gibt, sie schaden der Sache Israels.

Hubert Ungeist
 
10
26.6.2011, 22:47
Stimmt das ist ein Verstoß gegen die Regeln

genau deswegen bin ich für einen Gefangenenaustaushc - ALLE gegen ALLE.

miss chicken
136
26.6.2011, 19:18
Hat sich Palästina jemals

gegen einen gefangenenaustausch verwehrt?
Oder will bloß Israel nicht Palästina auf augenhöhe anerkennen?

(^_^)/"
01
26.6.2011, 20:25

vermutlich ein reines dpt-problem

Hans-Peter Dollhopf
1013
26.6.2011, 19:50
immer neue künstliche Problem

Das hat man davon, dass man Trolle posten lässt. Jetzt müssen wir auch noch ein Augenhöhe-Problem berücksichtigen. Der antisemitische und antizionistische Wahnsinn treibt die Eskalation der Worte immer weiter.

papst benedikt
00
26.6.2011, 21:34

kann im satz des vorposters nichts antisemitisches erkennen. kein grund hier einen auf goebbels zu machen...

pago1
67
26.6.2011, 20:40
tausende tote zivilisten

sind für dich künstliche probleme da bin ich gern antisemit und wie nennt man das was israel mit den palästinensern macht

Hans-Peter Dollhopf
00
26.6.2011, 21:02
Jedenfalls gibt es mehrere

negativ besetzte Begriffe für das, was Sie in diesem Forum betreiben.

Hans-Peter Dollhopf
00
26.6.2011, 20:58
Ich halte fest: Sie bekennen sich offen als Antisemit.

Soviel "Ehrlichkeit" wie Sie schafft hier sonst keiner der "Nur-Antizionisten" hier.

Pyotr Alexeyevich
79
26.6.2011, 20:08

Bravo. Das verdient einen Schnappschuss: Folgende Worte können im Jahr 2011 als "antisemitische Eskalation" bezeichnet werden:

"Hat sich Palästina jemals
gegen einen gefangenenaustausch verwehrt?
Oder will bloß Israel nicht Palästina auf augenhöhe anerkennen?"

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. "Antisemitische Eskalation" ist sowas heute.

Der Begriff "antisemitisch", der, einst eine menschenverachtende rassistische Ideologie beschrieb, wird auf's Schändlichste missbraucht und ausgehöhlt, um argumentativ das kleinste Kleingeld zu machen.

pago1
21
26.6.2011, 21:30
es ist weohl vor allem israel die dieses wort missbraucht

Hans-Peter Dollhopf
00
26.6.2011, 20:56
Ich kenne keinen Semitenhasser, der nicht auch Zionismushasser ist.

Antisemitismus ist auch, Juden den Staat Israel nehmen zu wollen.

johann steiner
156
26.6.2011, 18:19

Es gab ja schon Verhandlungsergebnisse, die Netanjahu dann ablehnte, was soll die neue Vermittlung, entweder er lässt sie alle frei oder es bleibt wie es ist, die Hamas lässt sich von Netanjahu nicht terrorisieren

Pinga
00
27.6.2011, 15:30

Aber es ist ok, sich von der Hamas terrorisieren zu lassen???

Schwedenbombe
 
1210
26.6.2011, 18:07
Isreal

Macht doch keine gefangenen die ballern doch nach Bush Manier einfach drauf los

Josef Handt
26
26.6.2011, 19:50

Ich hoffe das ist ironisch gemeint? (Sorry, aber bei den Figuren hier im Forum weiss man das nie.) Falls ernst gemeint: googlen sie zB mal nach Kuntar.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 39
1 2

Die Kommentare von Usern und Userinnen geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. Die Redaktion behält sich vor, Kommentare, welche straf- oder zivilrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen (siehe ausführliche Forenregeln), zu entfernen. Der/Die Benutzer/in kann diesfalls keine Ansprüche stellen. Weiters behält sich die derStandard.at GmbH vor, Schadenersatzansprüche geltend zu machen und strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.