Bestätigt

Hacker stahlen Kundendaten von Electronic Arts

Zsolt Wilhelm, 25. Juni 2011, 11:51

Unternehmen bestätigt Angriffe auf Bioware-Server

Bislang nicht identifizierte Hacker haben die Webserver des Spieleherstellers Electronic Arts angegriffen und möglicherweise Kundendaten wie Namen, Adressen und Telefonnummern gestohlen. Dies bestätigte der Konzern am Freitag. Insbesondere betroffen seien Spieler des Titels "Neverwinter Nights" von Bioware - wie schon vorangegangene Berichte bezeugten.

No Credits

Bisher hat sich keine Hackergruppierung zu den Attacken bekannt. EA ist das jüngste Opfer einer nicht enden wollenden Angriffsserie auf Videospielkonzerne. Zuvor gerieten etwa Sony, Nintendo, Sega oder Square Enix ins Visier von Kriminellen. (zw)

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10 Postings
logain28
02
26.6.2011, 10:47

Achso, Bioware. Das "Electronic Arts" in der Ueberschrift lenkt ein wenig ab.
Ja, das war diese Geschichte mit diesem "Legacy" (sprich, massiv veralteten) Webserver, der das Forum fuer "Neverwinter Nights" gehostet hat.

Sprich, das war eine low hanging fruit fuer die Hacker, weil die verwendete Software seit Ewigkeiten nicht mehr gewartet worden ist. Also keine "neue" Sicherheitsluecke, all diese Hacks in letzter Zeit basieren darauf, dass die Spielhersteller nach schlecht gesicherten Systemen oder veralteten Softwareversionen abgeklappert werden. Wirklich nicht so die Hexerei, aber extrem fahrlaessig von den Spielherstellern. Ich denke wir werden da einiges an Veraenderung sehen in naechster Zeit.

Ich war selbst auch betroffen, hab gest

logain28
00
26.6.2011, 10:49

ern eine E-Mail von Bioware in meinem Posteingang.

Nicht gerade angenehm, aber was will man jetzt noch machen. Die Daten sind da draussen und in meinem Fall von vorne bis hinten nicht mehr aktuell.

honiggoscherl
00
26.6.2011, 12:07

gute ergänzung zum artikel, danke

*.*
01
26.6.2011, 10:32

was wieder einmal deutlich macht, dass man NIEMANDEM seine daten anvertrauen sollte.

es funktioniert auch bei so datensammelwütigen firmen wie ea einfach falschen namen, adresse, etc anzugeben.

ps: als adresse würde ich das für sie zuständige amt für datenschutz empfehlen. sollen was haben von ihrer tollen arbeit. ;)

nasserfetzn
03
25.6.2011, 12:23

bei so vielen hack-geschichten muss man sich schon fragen, ob das nur unfähigkeit ist, oder eine neue masche, um an geld zu kommen.
daten verkaufen und dann behaupten, die hacker haben sie gestohlen. so unwahrscheinlich erscheint mir das nicht mehr. IT-sicherheit ist keine hexerei.

logain28
00
26.6.2011, 10:54

hmmm, ihrem Posting entnehme ich eine gewisse Paranoia. Wie schon anderswo erwaehnt ist das pure Unfaehigkeit der Firmen, die jahrelang (aus Kostengruenden? Personalabbbau?) veraltete Webserver/Forensoftware einsetzen, die einfach exploitet werden koennen. Das ist fuer die Hackergruppen wahrscheinlich einfache Arbeit und bringt ihnen schnellen Ruhm.

Wirklich krass waere es, wenn viele verschiedene Server von Electronic Arts aufgemacht worden waeren, aber wie zu lesen ist, war es nur einer und der war wie gesagt uralt.

Ich warte noch darauf, dass Nachrichten von wirklich gut abgesicherten System hereinkommen, z.B. von Steam oder XBox Live oder sowas in der Art.

12.000 flaschen todesfusel
00
25.6.2011, 18:31
vielleicht

- gibts ja für eine verbreitete soft-/hardware-kombination einen deppensicheren hack der noch nicht soo bekannt ist und daher noch nicht überall geschlossen wurde.

- sind es die auswirkungen des RSA-hack's.

hier an der enduser-front tauchen solche meldungen ja relativ spät auf.

aber die häufung fällt auf.

dasGrausen
03
25.6.2011, 13:51

Keine hexerei, aber faulheit und ev personalsparen als ursache schlecht gesicherter server.

Auf jedenfall eine frechheit, erst fast gezwungenermassen daten zu verlangen, und dann net drauf aufpassen

Lorf
 
03
25.6.2011, 20:44

Und definitiv ein Kostenfaktor. Dafür braucht man einige gute Leute, Infrastruktur, etc.

Und genau da haperts. Das sind Kosten, die gierige Manager nicht ausgeben wollen...

Die müssen erst noch verstehen, dass die daraus resultierenden Schäden weit teurer sind.

Mathias
 
00
27.6.2011, 08:21
Die müssen erst noch verstehen, dass die daraus resultierenden Schäden weit teurer sind.

Die lernen es erst dann, wenn die persönlich für die Schäden haften müssen. Solange es den Betrieb betrifft, leben die Manager doch weiter wie bisher.

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