Slowenien will Serben in EU

24. Juni 2011, 23:04

Außenminister Žbogar: Perspektive treibt Reformen an

Sloweniens Außenminister Samuel Žbogar will sein Land nicht mehr als "neues EU-Mitglied" verstanden wissen. Schließlich sei man bereits seit sieben Jahren Teil der Union. Jetzt gelte es, die eigenen Erfahrungen und Kompetenzen auch auf der internationalen Bühne einzusetzen. "Auch wir hatten eine Phase, in der wir sagten: Lasst uns in Ruhe!" , erklärte Žbogar am Freitag gegenüber Journalisten. Nun aber gelte es, "in die Region zurückzukehren" und Solidarität zu leben.

So wolle man mit dem kommenden EU-Partner Kroatien eng zusammenarbeiten. Und Serbien hoffe man bis 2020 in der EU willkommen heißen zu können. Dabei solle auf Belgrad nicht a priori zuviel Druck aufgebaut werden. "Wir sind sicher, dass sich etwa die Kosovo-Problematik lösen wird, wenn man erst einmal mit Verhandlungen zum EU-Beitritt begonnen hat" , meinte Žbogar. "Die Beitrittsperspektive allein ist schon eine große Kraft, die zu sehr raschen Fortschritten und Transformationen führen kann. Wir selbst haben gesehen, wie schnell sich Dinge verändern lassen, wenn man erst einmal dieses große Licht am Ende des Tunnels sehen kann." Er empfehle Brüssel, nach dem für Juli 2013 zu erwartenden kroatischen EU-Beitritt kein Vakuum entstehen zu lassen und ein "eindeutiges Signal an Serbien" und andere Balkan-Staaten zu senden. "Eine Erweiterung kann die Europäische Union nur stärken" , sagte der parteiunabhängige Außenminister.

Eine Sichtweise, die sein Ministerkollege Mitja Gaspari teilt, der für wirtschaftliche Entwicklung und Europa-Fragen zuständig ist. "Wenn man Bulgarien und Rumänien so schnell aufnehmen konnte, sehe ich nicht, warum das nicht auch mit anderen Ländern möglich sein sollte, die außerdem besser vorbereitet sind" , sagte er mit Blick auf Serbien.

Doch die Erweiterung soll sich nicht auf den Balkan beschränken. Im Gegensatz zu Ländern wie Österreich, Deutschland oder Frankreich sei die öffentliche Meinung gegenüber der Türkei als EU-Mitglied positiv - und diese Sicht vertrete auch die Regierung. "Wir glauben an die Möglichkeit einer Mitgliedschaft Ankaras" , meinte Žbogar.

An einem Festakt zum 20-Jahres-Jubiläum der slowenischen Unabhängigkeitserklärung vom 25. Juni 1991 nahm am Freitagabend unter anderen auch Bundespräsident Heinz Fischer teil. (Gianluca Wallisch aus Ljubljana/DER STANDARD, Printausgabe, 25.6.2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 37
1 2
Hier im Standard sind nur perfekte Menschen..
01
2.10.2011, 09:09

die unabhängigkeit des kosovos war ein großer blödsinn. warum einen staat schaffen, der nicht lebensfähig ist? eine lösung wäre gewesen, daß man den kosovo entweder albanien anhängt, oder daß man dem kosovo größtmögliche autonomie innerhalb serbiens zubilligt. aber die entscheidung der politiker damals war dumm und kurzsichtig, und bringt keinem was..

sepp schilehrer
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Dieses innige Verhältnis von Slowenien zu Serbien kommt mir schon die längste Zeit komisch vor....

bekennendes SASA Baerli
 
10
Die wahren Hackler von Jugoslawien reichen

ihren Herren von damals die Hand um sie aus ihrer Scheinwelt zurück in die Realität zu ziehen. Nachdem (ich bin bekennender Überseespediteur) die Freaks aus Koper ihren Nachbarn aus Triest gezeigt haben wo hafentechnisch der Bartel den Most her holt, jetzt das auch noch. Mache hier mal symbolisch die Welle!

fmi
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Gefährlich!

Kosovo ist nicht weit entfernt, und Albanien.
Serbien wird den Kosovo anerkennen müssen etc... Ansteckungsgefahr!

Interface
94
28.6.2011, 17:26
Nix EU

Ich wurde Serbien vor der Tür warten lassen bis alle Politiker ihre Hass Rethorik gegenüber EU ablegen und EU freundlicher auftreten.
Solang Sie Russen als Schutzmacht ansehen darf EU nicht das OK geben.

fmi
00
!Wir werden Russland brauchen

Die EU bietet zu wenig Exportchancen, da alle schwer verschuldet sind. Russland hat Energiereserven , ich würde mich mit ihnen nicht anlegen.

Lucky Luke 1988
12
blut ist dicker als wasser

ich weiß dass für leute wie sie nur das papier zählt aber blut und abstammung bestimmen die ethnie einer person

mehmetali erbil
26
25.6.2011, 19:50
Jungs jetzt mal ehrlich

Es ging euch vorher und ich meine auch "VOR" dem (T)Euro viel besser als jetzt. Warum macht ihr diesen Scheiss mit?

Prof. Wolf
01
30.9.2011, 21:18
Also ich vermisse, dass unnötige rechnen und Pass herzeigen beim Reisen nicht und 2 bis 3 Stellige Preise auch nicht.

Helmchen
00
28.6.2011, 10:12

wenn die "aufklärungsarbeit" der regierung mit hochdruck läuft, dauert es eben etwas länger. aber auch slowenien wird noch draufkommen.

fmi
00
Alle in die EU!

Wäre nicht so schlimm, wenn der Euro nicht wäre. Er überlebt diese Krise nicht, und die Frage erübrigt sich.

Wladimir Burdajewicz
 
83
26.6.2011, 00:15
Warum macht ihr diesen Scheiss mit?

Weil Sie Schiss haben, ewige Nörgler, Jammerer und Zündler der Unruhe sind. FPÖ wählen, endlich aus der EU austreten und nicht den Anderen unbrauchbare Vorschläge machen.

mehmetali erbil
65
25.6.2011, 10:17
Jo

Jolt mal alle armen Christenstaaten in euren Christenclub, damit ihr wieder Milliarde Euro an sie zahlen könnt. Selbst Kroatien soll trotz bescheidener Wirtschaft und Korruption ohne Ende aufgenommen werden. Da wird einem ja echt schlecht. Aber macht mal so weiter - die EU schafft sich ab. Konsequent.

Bauernbua
20

Ziehet von dannen, Undeutscher!

Standard Leser4
 
11
27.6.2011, 10:57

Kroatien BIP 10.361 EURO pro Einwohner Durchschnittslohn 750 Euro netto pro Monat
Tuerkei BIP 7.130 EURO pro Einwohner
Durchschnittslohn 700 Euro brutto pro Monat
In der Tuerkei ist die Wirtschaft noch bescheidener, da wird einem ja echt schlecht !

fmi
15
28.6.2011, 08:49
ja aber

In der Türkei gibt es andere Probleme: Rückkehr zum Islam als Staatsform, das fehlt uns in der EU noch!

Scout
22
25.6.2011, 14:13
EU

Sehe ich genau so. Vielleicht schafft es die EU sich abzuschaffen bevor 2013 der nächste dazu kommt. Sonst wird das ein Fass ohne Boden und unsere Steuergelder werden ins EU Ausland verschwendet. Ich würde keinen mehr aufnehem und alle die es nicht schaffen richtig zu wirtschaften wieder rausschmeissen.

Wladimir Burdajewicz
 
32
25.6.2011, 18:04
Ich würde keinen mehr aufnehem und alle die es nicht schaffen richtig zu wirtschaften wieder rausschmeissen.

Na Gott sei Dank nicht Österreich hat alleine in der EU was zu sagen. Nach dem Lissaboner Vertrag kann Österreich sich selber von der EU-Last befreien. Nur da bekommen sie ein Schiss.
Das Slowenien will Serben in der EU sehen ist eine logische Konsequenz. Österreich als Player in der Region spielt keine Rolle. Diese Luke muss anderes Land ausfüllen. Ich bin sogar sicher, dass auch Kroatien (nach dem EU-Beitritt) gemeinsam mit Slowenien und Ungarn, oder Rumänien diese Aufgabe übernehmen können. Politischen und wirtschaftlichen Wille dieser Länder in der Region wäre vom Vorteil am Balkan. Da ist sehr viel zu tun. Den mutigen Schritt der Slowenen ist zu begrüßen.

fmi
02
28.6.2011, 08:53
Gesunder Menschenverstand aus der EU ausgetreten.

Ja mehr Pleite-Länder die EU aufnimmt, umso ärmer wird die EU insgesamt (die Steuerzahler) , aber umso reicher werden die Banken und die Investoren/Spekulanten. Der gesunde Menschenverstand ist in der EU nicht gefragt.

Standard Leser4
 
51
26.6.2011, 11:39
Fuer jemanden der in den 80 Jahren als Wirtschaftsfluechtling nach Oesterr kam....

und hier freundlich aufgenommen wurde und hier noch immer sein Geld verdient, haben Sie immer interessante Postings ueber die Oesterreicher zu bieten. Ich wuerde mich schaemen !

speze88
 
00
11.7.2011, 22:27

auch wenn Sie das nicht verstehen - auch außerhalb Österreichs kann man gut leben, wenn nicht sogar besser. Und als Ausländer würde ich ganz bestimmt nicht nach Österreich gehen, da ich mich nur aufgrund meiner Herkunft nicht erniedrigen lasse. Die Ressentiments gegen Ausländer in Österreich sind schon deutlich stärker ausgeprägt als z. B. in Deutschland. PS: Diese Infos beziehe ich nicht aus irgendwelchen Statistiken, sondern von den Betroffenen selbst, die in beiden Ländern gelebt haben.

Wladimir Burdajewicz
 
00
27.6.2011, 17:35
Fuer jemanden der in den 80 Jahren als Wirtschaftsfluechtling nach Oesterr kam.

Ich bin kein Wirtschaftsflüchtling. Merken Sie sich das bevor sie Lügen verbreiten. Wirtschaftsflüchtlinge werden gesetzlich nicht geduldet. Ich jedoch zahle meine Steuern und Abgaben und bin Österreich nichts schuldig. Meine Ausbildung habe ich im Ausland und nicht in Österreich erworben und damit auch bin ein Netto Beiträger. Ich bin kosmopolitisch orientiert und reagiere auf Unverständnis, Lächerlichkeit, Intoleranz und Schwachsinn, das nur eins in Sinn hat, die anderen zu verunglimpfen. Unter Beweis ihre Intoleranz haben Sie öfters über Dt, CH, PL, GB, USA... ohne zum Thema (wie auch jetzt) beizutragen. Also zu erst von der eigenen Nase weg nehmen

fmi
00
28.6.2011, 08:54
Gegen so etwas hat Niemand was

Das Problem ist, Sie gehören anscheinend zu einer Minderheit.

Standard Leser4
 
10
27.6.2011, 19:49
Wirtschaftsfluechtlinge sind gesetzlich nicht geduldet.

Ich nehme zur Kenntniss d Sie in den 80 Jahren nur wegen der leeren Geschaefte in Polen, nach Oesterreich gekommrn sind u daher kein Wirtschaftsfluechtling sind, weil Sie damals bereits eine Ausbildung gehabt haben, Ausserdem konnten die User Ihr kosmopolitische Polnische Nationale Ausrichtung in vielen Postings feststellen. Ihre Intoleranz u Schwachsinn den Sie verbreiten konnten wir zur Sonntagsoeffnungsdebatte lesen, wo Sie behauptet haben in Oesterr gab es am Samstag keine offenen Geschaefte u dafuer haette F Hartlauer gekaempft.
Sie versuchen, wo es nur geht den Oesterr. ans Bein zu pinkeln u diese zu verunglimpfen.
Ich kann verstehen, dass es Ihnen schwerfaellt sich zu aendern. Sie sollten es aber versuchen, es lohnt sich !

Wlodzimierz Burdajewicz2
00
28.6.2011, 08:39
Ich kann verstehen, dass es Ihnen schwerfaellt sich zu aendern. Sie sollten es aber versuchen, es lohnt sich !

dann tuen sie es. Gilt für Sie genauso.

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