Italien

Halteverbot für DB- und ÖBB-Züge aufgehoben

24. Juni 2011, 19:09

Schienen-Regulierungsbehörde nahm Bescheid zurück

Innsbruck - Züge von München über den Brenner nach Italien dürfen ab sofort auch in Padua und Venedig-Mestre wieder halten. Der Bescheid der italienischen Schienen-Regulierungsbehörde URSF wurde zurückgenommen, gaben die ÖBB am Freitagabend bekannt.

Seit Dezember vergangenen Jahres war den Zügen ein Halteverbot in Italien auferlegt. Dieses wurde zunächst für einzelne Züge zurückgezogen. Zuletzt blieben noch Verbote für Padua und Venedig, Kunden mussten in Verona auf Busse umsteigen. ÖBB und DB fahren gemeinsam täglich zehn Züge und bieten direkte Verbindungen von Bayern und Tirol nach Bozen, Verona, Venedig, Bologna und Mailand. (APA)

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13 Postings
pasquino
00
12.7.2011, 20:06
Weiter Lügen

Trenitalia, und dann die Zeitungen, hatten schon in Dezember und in Februar die Ende von diesem Haltverbot angekündigt. Und die Züge dürften weiter nicht halten.
Wie von Trenitalia zu erwarten war, ist auch jetzt dasselbe. Laut Öbb Webseite, am 12.7.2011: "EC 87 fährt derzeit aus "betrieblichen Gründen" von Verona P.N. ohne Halt bis Venezia S. L. (kein Halt in Vicenza, Padova, Venezia Mestre)."

E_Rybin
22
25.6.2011, 16:34
Besser wäre, die Trenitalia bediente auch Österreich als ungekehrt...

dann gäbe es vl auch hier saubere und moderne Liege- und Schlafwagen zum halben Preis (pro km)

Quim Barreiros
00
28.6.2011, 10:48

So viel billiger ist die Trenitalia auch nicht mehr. Venedig - Taormina kostet im Schlafwagen 106 Euro, Wien - Rom (ähnlich weit) zumindest mit Vorteilscard 111 Euro.

Dass die ÖBB versucht, allen eine Vorteilscard anzudrehen, während die Trenitalia solche Rabattkarten fast gar nicht kennt, ist halt ein Unterschied in der Philosophie.

der_kleine_pariser
 
00
16.7.2011, 14:36

die höheren Kategorien sind sogar eher teurer.

Andreeeas
00
26.6.2011, 23:44

Dafür wäre der restliche Verkehr total am Sand.

revisor69
 
00
25.6.2011, 18:07
Neuer - alter Kooperationspartner

Der Wegfall des Aufenthaltsverbotes ist darauf zurückzuführen, daß der alte Kooperationspartner, die umstrittene trenitalia wiederum Kooperationspartner der ÖBB PV AG und der DB AG ist.

Der Eintritt erfolgte durch's Hintertürl, nachdem Le Nord ein Joint Venture eingegangen ist.

So viel zum Thema Liberalisierung im Fernverkehr.

Catchmeifyoucan
00
26.6.2011, 23:58

Ein Halteverbot ist aber kein Aufenthaltsverbot.

wotan 1
06
25.6.2011, 10:39
ein lichtstreif?

jetzt noch den zug wien-venedig...........
(ein bus ist keine alternative!!!!!!!!!)

vielleicht wird doch alles wieder gut

BITTE DRANBLEIBEN

Thank God I'm A Country Boy
00
29.6.2011, 11:10

ich bin gestern Abend in Wien in einen Zug gestiegen, der heute morgen in Venedig gehalten hat-(laut Fahrplan, ich bin leider schon in Linz ausgestiegen) war zwar nur ein Kurswagen, aber das ist doch schon was.

R. Lexer
04
25.6.2011, 12:18

Mich wundert's, dass die EU Italien nicht schon längst abgewatscht hat.

BraS
 
01
28.6.2011, 10:19

DEr EU ist der Eisenbahnpersonenverkehr abseits von ein poaar Vorzeige-Hochgeschwindigkeitsrouten so was von wurscht.

R. Lexer
00
28.6.2011, 10:22

Naja, freier Netzzugang und Wettbewerb ist der EU an sich nicht so wurscht.

BraS
 
01
28.6.2011, 12:22

wäre dem wirklich so, hätte sie längst schon gegen diverse Zugangsbeschränkungen in .fr & .it, aber auch gegen die recht kreativen Zulassungshindernisse hierzulande einschreiten müssen.

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