Südspanien

Dasein unter Plastikmüll

Michael Matzenberger, 28. Juni 2011, 06:51
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    foto: margarete ziegler

    In der Provinz Almería überspannen weiße Plastikplanen große Teile der unbesiedelten Fläche. Unter ihnen wird Gemüse für Europa gezogen.

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    Die Arbeits- und Lebensbedingungen der zumeist afrikanischen Landarbeiter sind prekär.

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    foto: margarete ziegler

    "Chabolas" gibt es nicht nur in Entwicklungsländern, sondern auch in der Europäischen Union. Landarbeiter leben dort zwischen Müllbergen und Pestizidkanistern, ohne Toiletten und Duschen.

    Weitere Bilder von der Situation der Feldarbeiter in Almería gibt es in der dazugehörigen Ansichtssache.

Margarete Ziegler von "Weltumspannend Arbeiten" über die Arbeit auf Almerías Feldern

Margarete Ziegler war im Mai gemeinsam mit anderen Mitgliedern des Vereins "Weltumspannend Arbeiten", einem entwicklungspolitischen Projekt des ÖGB Oberösterreich, in der Provinz Almería, um sich ein Bild von den Arbeitsbedingungen in den Gewächshäusern der regionalen Gemüseproduktion zu machen. Von den geschätzten 120.000 meist afrikanischen Feldarbeitern in der Region sind nur etwas mehr als ein Drittel bei der Sozialversicherung gemeldet. Sie arbeiten und leben in den Plantagen der etwa 45.000 Hektar großen Anbauregion. derStandard.at sprach mit Margarete Ziegler.

***

derStandard.at: Wie lassen sich die Arbeitsverhältnisse auf den Feldern Andalusiens beschreiben?

Ziegler: Die Arbeiter müssen dort mit gröbsten Verstößen gegen das Arbeitsrecht leben. Theoretisch unterstehen sie einem Kollektivvertrag, der ihnen einen Tagessatz von 44 Euro und 20 Minuten Pause pro Schicht zusichert. Die Realität schaut aber anders aus. Die angemeldeten Arbeiter müssen mit 20 bis 30 Euro auskommen. Viele der illegal Beschäftigten erhalten praktisch nichts und sind natürlich auch nicht versichert, was einen großen Sozialbetrug darstellt. Die circa 75.000 unangemeldeten Arbeiter haben keinen Zugang zu medizinischer Versorgung und leben von den Gemüseabfällen und der Solidarität ihrer Kollegen. Sie können sich mit dieser Ausbeutung aber an kaum jemanden wenden, weil sie sich illegal im Land aufhalten. Es gibt für die ganze Region 15 Arbeitsinspektoren, aber wirkliches Vertrauen haben die Arbeiter nur zu den Leuten von der andalusischen Landarbeitergewerkschaft SOC.

derStandard.at: Grenzen solche Zustände nicht an Sklaverei?

Ziegler: Was wir dort gesehen haben, ist Sklaverei. Die Tagelöhner werden am Arbeiterstrich wie Tiere nach ihrer körperlichen Verfassung ausgewählt. Die Unternehmer spielen die Arbeiter auch untereinander aus, weil sie natürlich wissen, dass es irgendwer immer noch billiger macht, um zumindest ein paar Euro zu verdienen. Noch schlimmer wird das natürlich jetzt, wo die Haupterntezeit vorbei ist und die verfügbare Arbeit und die Löhne weiter sinken. Jetzt in der Nebensaison wird nur mehr ein Bruchteil von den Mengen im Winter angebaut, wo in 32.000 Gewächshäusern Tomaten, Paprika und Gurken angebaut und nach ganz Europa geliefert werden.

derStandard.at: Wie war der Kontakt zu den Arbeitern?

Ziegler: Die Arbeiter leben in sogenannten "Chabolas", Behausungen aus Plastikmüll, versteckt zwischen den Plantagen. Es gibt dort keine Straßennamen und man würde diese Siedlungen nicht finden, wenn man sich in der Gegend nicht auskennt. Unsere Kontakte haben uns dort hingebracht und die Arbeiter hatten zuerst Angst vor uns. Als sie aber gemerkt haben, dass wir uns für ihre Situation interessieren, haben uns einige von ihnen spontan eingeladen und das war für mich am beeindruckendsten und berührendsten an der ganzen Reise: Sie haben uns mit einer solchen Herzlichkeit empfangen, Tee gekocht und Fladenbrot angeboten, obwohl sie selbst zwischen Müllbergen und Pestizidkanistern in bitterer Armut leben. Es gibt kein fließendes Wasser, keine Toiletten und keine Duschen. Die Stromkabel, wenn es überhaupt welche gibt, liegen offen über der Erde und Schotterstraßen.

derStandard.at: Woher kam die ursprüngliche Angst vor Ihrer Gruppe?

Ziegler: Die Arbeiter sind anfangs allen Außenstehenden gegenüber misstrauisch, weil sie grundsätzlich sozial isoliert sind und an der Gesellschaft nicht teilnehmen dürfen. Sie werden von vielen Einheimischen für Krankheiten und Kriminalität verantwortlich gemacht. Es gibt dort Hetzkampagnen und rassistische Übergriffe, bei denen regelmäßig Hütten niedergebrannt werden.

derStandard.at: Mit welcher Motivation, mit welchen Träumen kommen die Arbeiter nach Europa?

Ziegler: Eine der Arbeiterinnen, die uns eingeladen hat, erzählte von ihrer früheren Arbeit in Afrika. Dort verdiente sie fünf Euro am Tag in einer Sardinenfabrik. Sie hat vom reichen Europa geträumt, aber nachdem sie hier angekommen ist, hat sie gemerkt, dass es keine Verbesserung war. Sie war nicht die einzige, die gesagt hat, dass sie diesen Schritt bereut und am liebsten einfach heim will. Sie können aber nicht so einfach zurück, weil sich ihre Angehörigen für die Überfahrt bei Schleppern und Banken hoch verschuldet haben. Also schauen sie, dass sie jede Arbeit machen, die sie kriegen können, um Geld nach Hause zu schicken.

derStandard.at: Spielt hier auch Scham vor ihren Familien mit, es in Europa nicht geschafft zu haben?

Ziegler: Ja, viele versuchen daheim das Image aufrechterhalten, hier erfolgreich zu sein, weil sie so unter Druck stehen. Bei Frauen ist dieser Druck noch weit größer, denn sie zahlen für den Schlepper nicht wie ein Mann zehn- bis zwölftausend Euro, sondern bis zu 40.000 Euro. Der Grund ist: Wenn ein Mann in den Gewächshäusern keinen Job mehr bekommt, lässt sich nicht mehr viel Geld holen. Frauen landen aber früher oder später in der Prostitution und die Chance ist einfach größer, dass sie den Betrag zurückzahlen können. Zur Verschuldung tragen aber auch die Gemüseproduzenten selbst bei. Sie verkaufen Arbeitsverträge, an die auch Aufenthaltsgenehmigungen gekoppelt sind, nach Afrika und je nach Angebot und Nachfrage variiert der Preis für so ein Papier. Momentan liegt er bei 13.000 Euro.

derStandard.at: Also ein von Spanien und der EU abgesegnetes Schlepperwesen?

Ziegler: Die Behörden wissen natürlich, dass man auf diese Arbeiter angewiesen ist, weil kein Spanier um ein paar Euro täglich auf der Plantage arbeiten und die Gemüseproduktion sonst zusammenbrechen würde. Wir wollten auch einen Lokalpolitiker damit konfrontieren, mit dem ein Termin ausgemacht war. Er hat uns genauso wie ein Plantagenbesitzer kurz davor abgesagt. Für diese Verhältnisse kann man aber den Arbeitgebern allein auch nicht die Schuld zuschieben. Die Großgrundbesitzer profitieren von der reinen Menge, die sie herstellen können. Wir haben aber auch einen Bauern mit nur ein paar Hektar Feldern besucht und der kämpft selbst ums Überleben. Für ein Kilo Tomaten hat er im Mai durchschnittlich fünf Cent bekommen und durch die Ehec-Krise, die kurz nach unserer Abreise ausgebrochen ist, hat sich die Lage noch einmal verschärft. Der Differenzbetrag zu unserem Einzelhandelspreis bleibt bei Zwischenhändlern und Supermarktketten hängen.

derStandard.at: Gibt es einen realistischen Ausweg aus der Misere?

Ziegler: Die effektivste Methode wäre wahrscheinlich, bewusst einzukaufen. Wenn wir aufhören, zu jeder Jahreszeit jedes Obst und Gemüse zum billigsten Preis haben zu wollen – von dem wir dann ohnehin wieder viel wegwerfen –, und stattdessen kleinere Mengen aus fairer Produktion kaufen würden, wäre die Situation wahrscheinlich schon anders. Und wir können auch versuchen, die Supermarktketten unter Druck zu setzen. In der Schweiz haben die Ketten Coop und Migros auf den Kundendruck reagiert und ihr Sortiment bei nicht-heimischer Herstellung in Richtung fairem Handel und sozialen Standards bei der Produktion umgestellt. Auch der Präsident des Biobauernverbands hat bei unserem Besuch gesagt: "Wichtig ist, dass die Bauern die Entscheidungsmacht über den Preis haben. Dadurch könnte eine Allianz zwischen Arbeitern, Konsumenten und Bauern gegen die Unternehmer entstehen. Die derzeitige Europapolitik gefährdet die Ernährungsgrundlagen."

derStandard.at: Welche Pläne hat der Verein "Weltumspannend Arbeiten" in nächster Zeit?

Ziegler: Es werden weiterhin solche Reisen organisiert. Aber auch das Projekt Almería ist noch lange nicht abgeschlossen und soll eine nachhaltige Wirkung haben. Wir werden ab Herbst Vorträge halten und Ausstellungen organisieren. Außerdem wurde auf den Feldern und in den Hütten gefilmt. Anfang Oktober soll ein Kurzfilm über die Situation in Almería erscheinen, der Schülern bei Workshops gezeigt wird und in einer Auflage von rund 2.000 Stück auch gegen freiwillige Spenden erhältlich sein wird. Die Einnahmen gehen an die SOC, die damit einen Arbeitsplatz in einem regionalen Büro finanzieren wird. (Michael Matzenberger, derStandard.at, 27.6.2011)

Ansichtssache
Das weiße Meer von Almería

Margarete ZieglerMargarete Ziegler arbeitet im Regionalsekretariat Linz-Stadt des ÖGB Oberösterreich und ist Mitglied des Vereins "Weltumspannend Arbeiten". Der Verein nimmt Spenden für die andalusische Landarbeitergewerkschaft SOC an, das Spendenkonto bei der Posojilnica-Bank Železna Kapla/Bad Eisenkappel (Bankleitzahl 39130) lautet auf die Kontonummer 8055451 (Vermerk: SOC-Solidaritätskampagne)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 96
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Moondancer
00
25.8.2011, 18:33
Veröffentlichen in afrikanischen Medien...

...dann hat sich das Problem erübrigt...zumindest in Lagos State ist die Lebensqualität besser, auch für ärmere Schichten...das ist nur noch moderner Sklavenhandel.

Barbarin
00
11.8.2011, 11:19
Ja, ohne Billig-Arbeitssklaven können wir uns...

...die Weg-werf & Spaß-gesellschaft abschminken!

Das wollen aber die Sektenmitglieder/Propagandaführer (diverse Geld-adel-clans) der Religon "Wirtschaft" nicht, die ja von der Ausbeutung und sinnlosem Konsum (Auto-/Öl-/Waffen-/Pharma-/Lebensmittel-industrie) leben!

Casa de Campo
01
29.6.2011, 19:57
beim Zucker ist es nicht viel anders

die Situation ist ähnlich wie bei der Zuckerproduktion in Ländern wie z.B. der Dominikanischen Republik. dort sinds halt billige Arbeitskräfte aus dem benachbarten Haiti die zur Arbeit herangezogen werden. siehe auch:
http://topdocumentaryfilms.com/big-sugar/
auch Teil dieser bitteren Geschichte, ursprünglich von einem ausgewanderten Wiener Juden gegründet, das sehenswerte: http://www.casadecampo.com.do/
siehe auch: http://en.wikipedia.org/wiki/Char... s_Bluhdorn
gehört heute alles den Fanjuls: http://en.wikipedia.org/wiki/The_... l_Brothers
irgendwer profitiert immer...

Walles
11
29.6.2011, 00:26

In erster Linie ist es die Aufgabe der spanischen Behörden, gegen illegal Aufhältige, gegen illegale Beschäftigungsverhältnisse und gegen die Verletzung der Arbeitnehmerschutzbestimmungen vorzugehen.

Die "Fair Trade"-Idee ist ja ganz nett, aber innerhalb der EU völlig deplaziert.

lessismore
02
28.6.2011, 23:03

Und welche Banken sind da so im Schlepper-Geschäft?

blubbandkill
02
28.6.2011, 20:45
Act Local!

Auch hier bewahrheitet sich dieser Grundsatz! Gemüse aus Österreich kaufen, Fleisch vom Fleischhacker der selber schlachtet (Auch wenns teurer ist, aber mann muss ja nicht jeden tag grillen oder Braten essen) vgl. http://derstandard.at/157783708... seiner-Art und wenns im Ort einen Greissler oder einen Bauern, der selber verkauft, gibt dort einkaufen. Viele kleine Schritte zusammen sind ein großer Erfolg.

lessismore
14
28.6.2011, 23:08

Die Globalisierer und Neoliberalen haben Afrika ruiniert, mit ihrer mörderischen Politik (Exportorientierung, Freihandel mit hochsubventionierter Konkurrenz etc.).

Selbst der jüngste französische Vorschlag, daß die Staaten wenigstens Vorräte zur Hungerbekämpfung anlegen dürfen, ist von der G-20 ABGESCHMETTERT worden!

Zuben Elgenubi
00
28.6.2011, 20:37

"Anfang Oktober soll ein Kurzfilm über die Situation in Almería erscheinen, der Schülern bei Workshops gezeigt wird"

Warum nur Schülern? Solche Filme müssen vor allem den Wirtschaftspolitikern und Regierungen gezeigt werden, so lange, bis etwas ähnliches wie ethisches Bewußtsein zu keimen beginnt!

Fremde & Heimat
13
28.6.2011, 19:45
Man kann auch vor der eigenen Haustür kehren

Österreicher
vermieten ihre feuchten Erdgeschosswohnungen an Ausländer (zu hohen Preisen)
haben polnische Putzfrauen schwarz angestellt
holen Schwarzarbeiter an der Triesterstr. für ihre Baufirma
lassen Ausländer bei Wind und Wetter für 600 € im Monat die Krone verkaufen
usw usw

im Standard sind alle perfekt!!
01
28.6.2011, 18:08

die besitzer dieser plantagen sollten sich in grund und boden schämen (und man sollte sie mal auch in solch behausung leben lassen)

aber wir sind alle mit schuld: billig-billiger-am billigsten...gekauft!

O5
00
28.6.2011, 17:26

Billig, billig, billig! Und wenn die Lebensmittel um 2% teurer werden auf die pösen Supermarktketten schimpfen.

Sind ja eh nur "Schwarzafrikaner".

Ron J. 2000
00
28.6.2011, 17:12

ja stimme dem zu.
solange jeder alles sofort und billig will, muss man sich nur fragen, WARUM es denn so billig ist.
in china oder spanien zu sklavenlöhnen unter menschenunwürdigen zuständen hergestellt und mit maximaler gewinnmarge verkauft.
sklavenhandel ist heute immernoch genauso aktuell wie vor 1000 jahren. nur anders verschachtelt ist es heute.
ps... und die erdbeeren lösen sich nach einem tag in schimmel und wasser auf. danke darauf verzichte ich gerne auch wenn man doppelt soviel für den preis bekommt wie z.b österr. erdbeeren.

paradiselost
03
28.6.2011, 17:05
"Wenn wir aufhören, zu jeder Jahreszeit jedes Obst und Gemüse zum billigsten Preis haben zu wollen..."

ZA Wenn wir aufhören, zu jeder Jahreszeit jedes Obst und Gemüse zum billigsten Preis haben zu wollen – von dem wir dann ohnehin wieder viel wegwerfen –, und stattdessen kleinere Mengen aus fairer Produktion kaufen würden, wäre die Situation wahrscheinlich schon anders.ZE

dem ist nichts mehr hinzuzufuegen. jegliches "mitleid" ist heuchelei. solidaritaet bedeutet verzicht.

astemp79
14
28.6.2011, 16:15
Keine Lebensmittel aus Spanien kaufen!

Es geht nur so: der Kunde ist König.

Ich kaufe seit ewigen Zeiten nichts aus Spanien, auch keine Bioprodukte, auch keine Oliven etc. Ein TV-Bericht über die Gemüsefarmen hat gereicht ...

fernandotorres9
25
28.6.2011, 13:52

solange mitteleuropa im februar erdbeeren bis zum umfallen kauft wird es diese farmen geben

Lupus67
23
28.6.2011, 13:49

na dann soll mal einer den großbauern, abzockern und spekulanten sagen europa lebt nicht auf kosten von ausbeutung, versklavung, abzocken.

die haben immer ein argument: europa und globalisierung bringt den frieden, wohlstand für alle und hebung des lebensstandards (auch und vor allem in den ärmeren ländern)....hahahaha

Johannes Benn
01
28.6.2011, 16:40
.

fuer die armen laender hat die globalisierung licht und schattenseiten. angesichts des zweifellos vorhandenen leids moechte man kaum netscheiden was ueberwiegt, aber letztens endes spricht das bevoelkerungswachstum eine klare sprache: die armen laender gewinnen

ecologyst
00

sieht man sich die vielen verhungernden menschen an, weil weit und breit nur einheitsbrei angebaut wird, weiß man wie die situation liegt.

wird zb 1/4 papuas nur mit ölpalmen bepflanzt, ist das kein kleingeld. sollen die bewohner zukünftig ölpalmen fressen?

http://www.ardmediathek.de/ard/servl... Id=7495082

Ernst Kratochwil
23
28.6.2011, 14:27
na dann soll mal einer den großbauern, abzockern und spekulanten sagen europa lebt nicht auf kosten von ausbeutung,

In der EU leben ca. 500 Mio Menschen. Glauben Sie wirklich die paar hunderttausend afrikanischen Arbeiter erhalten diese 500Mio oder können denen einen Wohlstand erwirtschaften?

Der Beitrag dieser Leute am Wohlstand Europas ist gering.

Es wäre für die europäische Wirtschaft weit besser, würde diese Arbeit von (weit besser bezahlten und damit teureren) Europäern erledigt werden.

Das Problem beginnt mit der illegalen Zuwanderung nach Europa. Mit der Zuwanderung von Arbeitskräften für die es hier gar keinen Bedarf gibt und die deshalb von gewissenlosen Unternehmern ausgebeutet werden,während in Spanien und in vielen anderen Teilen Europas das Volk gegen die hohe Arbeitslosigkeit demonstriert.

auf den zweiten Blick
00
28.6.2011, 20:54

EIN Aspekt warum die Zustände in Spanien im restlichen Europa stillschweigend im toleriert werden, vermute ich, hat mit der abschreckenden Wirkung auf Zuwanderer zu tun.

Ziemlich verfahren.

Lupus67
00
28.6.2011, 17:31

der beitrag raiffeisens und ähnlicher konstrukte anderer länder für europa ist auch gering, totzdem betrachten sich die und ihre gekauften politiker als "systemrelevant".

überigens sind ja ähnliche verhältnisse auch in österreich bei den diversen gemüsebauern gegeben...nur weil mache entweder total indoktriniert sind von den abzockern und alles negieren, .............oder eh zu diesen zählen.

Barca10
22
28.6.2011, 17:13
Kennen sie

Einen arbeitslosen europäer der so einen job machen würde? Der durchschnittliche europäer ist rassistisch, barbarisch, geizig, in selbstmitleid badend, dumm, korrupt und unzufrieden. Da ist kein platz für menschlichkeit...

Ernst Kratochwil
00
28.6.2011, 23:39
Das hängt von der Bezahlung und den Arbeitsbedingungen ab.

Wenn die besser sind, finden sich genug Arbeitslose um diese Arbeiten zu übernehmen.

Diese Bedingungen werden aber nicht besser so lange sich Leute finden, die zu sklavenähnlichen Bedingungen diese Arbeit erledigen und so lange das erlaubt ist.

Wie ich oben geschrieben habe - das Problem liegt in der (illegalen) Zuwanderung von Arbeitskräften für die wir keinen Bedarf haben.

Reversi
 
01
28.6.2011, 17:25
Der durchschnittliche europäer ist rassistisch, barbarisch, geizig, in selbstmitleid badend, dumm, korrupt und unzufrieden.

Und deswegen kann er nicht am Erdbeerfeld arbeiten?

Oder möchten Sie mit Ihrer Serie von Negativa zum Ausdruck bringen, dass Farmarbeiter generell tolerant, kultiviert, freigiebig, tatenfroh, intelligent, integer und zufrieden sind, also neben Ihnen die Spitze der Menschheit darstellen?

andreas lamers
 
24
28.6.2011, 14:55
sorry aber sie reden einen topfen

sklavenarbeit ist in europa gar nicht so selten, laut den menschenrechtsexperten der EU sind ca 8 mill sklaven in europa taetig (also keine einige tausend) die meisten ind der narhungsmittelindustrie da sie dort gut zu verstecken sind, weltweit leben mehr menschen in sklavensituationen als in der gesammten hochzeit des amerikansichen sklavenhandels. und wenn sie denken das sie die arbeit besser koennen, dann viel spass beim ernteeinsatz in spanien. es wird sie keiner aufhalten. das witzige ist ja das sind ILLEGALE, und keine ASYLANTEN wie der HC immer so gerne verwechselt. die frontex laesst rein was gerade gefordert wird den rest laesst sie absaufen. das ist die realitaet. nachzulesen in amtlichen berichten. und buechern.

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