Charles Taylor

"In der EU herrscht eine Doppelmoral"

24. Juni 2011, 18:05
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    foto: der standard/ matthias cremer

    "Die Tobin-Steuer würde den Kapitalismus nicht abschaffen, aber Exzesse verhindern."

Der Philosoph und Politologe Charles Taylor denkt im Interview über die Krise der liberalen Demokratie am Beispiel Europa nach

Michael Freund fragt ihn nach Auswegen aus den gegenwärtigen Problemen.

*****

STANDARD: Sie sind politischer Philosoph, Historiker, Theoretiker der kommunitaristischen Bewegung, bekennender Katholik. Wenn Sie über die Frage, ob die liberale Demokratie in Gefahr ist, nachdenken: In welchem Rahmen?

Taylor: Zunächst als politischer Philosoph. Natürlich kommen auch die Ökonomie und die Soziologie ins Spiel. Das kann man gar nicht auseinanderhalten. Als erstes fällt mir jedenfalls Europa ein, weil ich auch zur Zeit hier lebe, seine Reaktionen auf die Migranten. Sie gehen in Richtung Ausschließen, Angst, Misstrauen. Das halte ich für sehr gefährlich, weil es die Entfremdung verstärkt, Integration erschwert - und das ist das wirklich große Problem für jede liberal-demokratische Gesellschaft. Sie kann viel weniger liberal werden, mehr auf das Recht der Mehrheit pochen (majoritarian). Eine rein mehrheitliche Demokratie würde bedeuten, dass wir uns um die Rechte der Minderheiten nicht mehr kümmern.

STANDARD: Sehen Sie diese Gefahr im gegenwärtigen Europa?

Taylor: Ja. Als zweite große Aufgabe sehe ich nämlich, wie alle Mitglieder der EU zu den für alle gleichen Gründungsprinzipien angehalten werden können. Wenn sich eine Regierung wie die ungarische entwickelt: Was macht man dann? Es gibt ja keinen Mechanismus, wie man solche Fälle aus der Union hinauswirft, oder nur solche mit sehr schmerzhaften Folgen. Es herrscht ein doppelter Standard: Länder, die neu dazukommen wollen, müssen gut dastehen und sich zu den europäischen Prinzipien bekennen. Aber was passiert, wenn Länder, die schon dabei sind, diese Prinzipien verletzen?

STANDARD: Was passiert wirklich?

Taylor: Das ist genau die Frage. Irgendeinen Ausschlussmechanismus muss es wohl geben.

STANDARD: Das könnte langfristig die EU ruinieren.

Taylor: Das könnte es. Aber man kann andererseits nicht ewig Verstöße gegen die Prinzipien tolerieren. Es gibt noch ein Drittes, das mich beunruhigt, die Folge der Finanzkrise, die sich gerade in Griechenland zuspitzt. Die Frage lautet: Kann das ohne eine europäische Zentralisierung der Wirtschaftslenkung weitergehen? Wobei das Gegenstück dann eine größere Solidarität bei der Umverteilung wäre. Die einzelnen Länder haben genug zentrale Macht, um schwachen Regionen zu helfen. Das hat die EU auch seinerzeit in der Phase gemacht, als es darum ging, den mediterranen Ländern zu helfen; da gab es viel Transfer. Aber jetzt herrscht das große Zögern. Die Finnen sagen, warum sollen wir für die Leute das unten zahlen? Die Deutschen auch, und Merkel steht unter entsprechendem Druck. Ich weiß nicht, wo das enden soll. Die gegenwärtige Politik wird jedenfalls nicht funktionieren.

STANDARD: Sie meinen immer mehr Austerity für die Griechen, immer größere Deflation?

Taylor: Ja. Und sie werden das nie zurückzahlen. Unter anderen Umständen vielleicht. Aber nicht, wenn man sie in eine massive Wirtschaftskrise hineinzwingt. Ich denke, dass Brüssel sich nicht der Tatsache stellt, dass die Griechen einfach mehr Hilfe brauchen. Ohne jetzt Kanada hervorheben zu wollen, aber wenn wir so einen Landesteil hätten, würden wir ihn nicht vertrocknen lassen. Das meine ich damit, dass es innerhalb eines Landes leichter geht.

STANDARD: Wenn die liberale Demokratie wirklich in Gefahr ist: Was wären mögliche Strategien, um ihren Zerfall zu verhindern, bzw. gibt es brauchbare Alternativen?

Taylor: Ich glaube nicht, dass es sie gibt, aus zwei Gründen: Zunächst kann kein anderes System eine friedliche Integration in unsere Welt leisten - ich meine jetzt Europa oder Nordamerika. Wir leben nicht in einem Land wie Saudi-Arabien, wo Maßnahmen einfach auf nicht-demokratische Weise von oben verordnet werden. Zweitens kann man in Europa, dessen ganze Existenz auf liberal-demokratischen Prinzipien aufgebaut ist und in das man nur beitreten kann, wenn man diese Prinzipien bejaht, nicht einfach etwas völlig anderes probieren. Das ist undenkbar. Das wäre übrigens in Kanada genauso. Wir könnten nicht unsere fundamentalen Prinzipien abändern, ohne immensen Zorn zu provozieren.

STANDARD: Es wird gelegentlich auf die Zwischenkriegszeit verwiesen, wo auch die Wirtschaftskrise politische Instabilitäten zur Folge gehabt hat. Dann heißt es zwar, die Perioden seien nicht vergleichbar. Aber sind sie es wirklich in keiner Weise?

Taylor: Das war mein Punkt vorhin. Nehmen wir an, ein europäisches Land geht in diese rechts-autoritäre Richtung. Die Politiker würden dann Rückzieher machen.

STANDARD: Und wenn sie's nicht tun? Und wenn das nicht in einem marginalen Land passiert, sondern in einer der großen Mächte Europas?

Taylor: Nehmen wir Frankreich als Beispiel. Sollte jemand wie Le Pen an die Macht kommen, dann ergäbe das eine derartig große Entfremdung in der Bevölkerung, dass es Frankreich zerreißen würde.

STANDARD: Beruht das auf Empirie?

Taylor: Ja. Zur Zeit sagen 70 Prozent der Franzosen, dass sie nie eine rechtsradikale Partei wählen würden. Das verschwindet nicht über Nacht. Okay, es könnte auf knapp 50 Prozent sinken....

STANDARD: Eben. Und dann wäre fast die Hälfte für rechts außen. Das würde vielleicht das Land zerreißen. Was dann?

Taylor: Wir müssen noch etwas berücksichtigen. Wir leben in einer stark globalisierten Welt. Frankreich ist in der EU, und die ist global wirtschaftlich und politisch vernetzt, auf einer liberal-demokratischen Ebene. Die Konsequenzen einer Rechts-außen-Regierung wären gravierend.

STANDARD: Sie haben öfters auf die mangelnde Solidarität in der amerikanischen Gesellschaft verwiesen, etwa im Gesundheitswesen. Ein solches Land bzw. deren Regierung würde die mangelnde Solidarität in Frankreich kaum stören.

Taylor: Nun, die Amerikaner brauchen nicht nur Immigranten, sie sind selbst welche gewesen. Xenophobe Politik würde sie also schon stören. Wenn andererseits Europa seine sozial-marktwirtschaftlichen Prinzipien über Bord werfen würde - was kaum vorstellbar ist -, dann wäre Washington davon sehr angetan. Aber Immigranten aufs Korn zu nehmen: Das kommt nicht gut an.

STANDARD: Sie glauben also nicht, dass man aufgrund der Finanzkrise Befürchtungen wie seinerzeit haben sollte? Ist es nicht wieder ungezügelter Kapitalismus, der zu Panikmaßnahmen führt?

Taylor: Wir haben gelernt, dass die früheren Auswege aus der Krise nicht funktioniert haben. Und zur Zeit bietet sich keine Alternative an, die in Europa anwendbar wäre. Ja, wir könnten Chinesen werden. Dann müssten wir die liberale Demokratie total auslöschen und die Wirtschaft auf "aufgeklärte" Weise kontrollieren. Oder wir könnten den halben Weg in diese Richtung gehen wie Putin, der mit seinem Regierungsstil und seinem Freunderl-Kapitalismus die Wirtschaft schädigt.

STANDARD: Gibt es einen Ausweg?

Taylor: Nach dem suchen wir alle. Wir müssen einen Weg innerhalb der liberalen Demokratie finden, um nicht dem Casino-Kapitalismus ausgeliefert zu sein. Es schwirren gute Ideen herum, die man ausprobieren sollte.

STANDARD: Zum Beispiel?

Taylor: Die Tobin-Steuer zum Beispiel. Sie kostet im Einzelnen sehr wenig. Sie stellt eine Abschreckung vor allzu frivolem Spekulieren dar. Und sie füllt einen Fond, den man etwa dazu verwenden kann, die Wirtschaft zu stabilisieren und den ärmeren Ländern zu helfen. Weiter bräuchten wir etwas, das allerdings anspruchsvoller ist: ein Regelsystem für die Banken, dem sich die G-20 anschließen müssten. Mit einem solchen internationalen Abmachung, dem sich natürlich auch die USA anschließen müssten, könnte man schon Einiges erreichen. Sie würde dan Kapitalismus nicht abschaffen, aber die Exzesse verhindern.
Sarkozy hat es vorgeschlagen. Er schlägt ja vieles vor, und nicht alles davon ist schlecht. (Michael Freund, DER STANDARD, Printausgabe, 25./26.6.2011)

Zur Person: Charles Taylor, 79, ist Politikwissenschafter und Philosoph aus Kanada. Er lehrte in Oxford und bis zu seiner Emeritierung and der McGill Universität Montreal. Taylor forscht über Hegel, Moralphilosophie, Multikulturalismus und, als bekennender Katholik, über religiöse Fragen. Am Sonntag moderiert er das Europa-Gespräch "Is Liberal Democracy at Risk?", 11 Uhr im Wiener Akademietheater.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 65
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Raptor Jesus
00
26.6.2011, 18:31
Es war nicht David, der Goliath erschlug

http://www.bibleserver.com/index.php... 2.Samuel21
David hat in die Geschichte nur seinen Namen eingekritzelt. Antike Propaganda.

Raptor Jesus
00
26.6.2011, 18:26
Doppelmoral

Das ist DAS prägende Wort der heutigen Politik (lokal wie global) unserer Zeit.

Klaus Woltron
00
26.6.2011, 11:50
.......wäre ich ein amerikanischer Ureinwohner....

... Einer der wenigen, die es noch gibt, hätte ich eine ganz eigene Meinung von Immigration. Ratet mal......

frederic heine
10
26.6.2011, 06:16
Herr Charles Taylor gerade vom Dornroeschenschlaf ......

erwacht ?

Bezueglich Doppelmoral ist die Eu nicht "exclusive".

Doppelmoral ist ueberall wo die Maechtigen sowie die
Religioesen was zu sagen haben schon seit "Adam" ein verstecktes Gebot."Du sollst nicht...weil....
eschowissen...Suende....also vedammt in alle
Ewigkeit".

Es kommt auch unter diversen,anderen Nahmen wie Appartheit wie damals in Suedafrika.
In Amerika geht es unter Gerechtigkeit.
In Israel unter Selbstverteidigung usw. usw. .

Und zwischen Nachbarn ist es einfach "Anschauungssache".

Ein Gesetz konnte man soweit nicht dagegen formulieren ,"man hat ja das Recht zu glauben!".

lessismore
00
25.6.2011, 21:34

Kanada wird von einem gewissen Herrn Harper regiert -- eine lupenreine Neoliberalnulpe.

Nur damit keine Mißverständnisse entstehen ...

Fiedrichs
 
00
25.6.2011, 17:03
genauer gesagt

herrscht in der EU keine Moral, oder wenn schon, dann die Moral des Geldes...

Emil Sinclair1
10
25.6.2011, 16:46

Charles Taylor war das nicht der Kriegsverbrecher aus Westafrika?

Karl Heiden1
01
25.6.2011, 17:19

Bloße Namensgleichheit. Andere Farbe.

Der Kluge
01
25.6.2011, 16:11

Kanada und USA haben genau die Einwanderungspolitik, welche die europäische Rechte fordert.
Gerade in Canada gibt es enorm viel Platz. Dass die nicht die Grenzen aufmachen, sollte einmal angesprochen werden!
Da gibt es keinen "white flight", weil dort niemand lebt!

Markus Sagmeister
00
25.6.2011, 20:10

Bei allem Respekt, aber die FPÖ ist nicht bekannt dafür eine solche Einwanderungspolitik zu fordern. Im Gegenteil, von der FPÖ merkt man davon nichts, das die für eine Einwanderungpolitik wären. Man kann zu den Grünen stehen wie man will, aber als einzige Oppositionspartei haben die Grünen das Modell Kanada gefordert. Leider hört man davon nichts, von den Grünen. Auch sonst ist kaum was von Grün zu hören, leider. In Sachen Öffentlichkeitsarbeit würde sich der Blick nach Deutschland wahrscheinlich lohnen. Generell
fehlt mir eine konstruktive Opposition, die auch
Alternativen bringt zur Großen Koalition und aktiv
Probleme zu lösen versucht.

Karl Heiden1
01
25.6.2011, 13:55
Der Nicht-Europäer Taylor

redet sich's leicht über "Hinauswerfen aus der EU". Er scheint den Disziplinierungsmechanismus, den es seit den seinerzeit missglückten "Sanktionen" gegen Österreich (wegen der FPÖ-Regierungsbeteiligung) gibt, glatt übersehen zu haben ...

Meinung ohne Sinn & Unverstand
 
00
25.6.2011, 13:40
Kanada ist aber nicht die EU ...

... das sollte auch Herr Taylor wissen!

Wenn einzelne Länder, wie Griechenland, ihre öffentlichen Haushalte nicht in Ordnung kriegen, dann müsste zuerst einmal damit begonnen werden die ausufernden Ausgaben im öffentlichen Bereich zu durchforsten.

Pensionen für Verstorbene, Lebenslange Waisenrenten, Privilegien en masse, laxeste Steuereinhebungspolitik, Korruption in allen Belangen usw. usw.

Und vor allem, das absurd hohe Militärbudget in Griechenland ... !!!???!!!

Notfallhilfe für G ist dennoch ok. !

Weiterführende Hilfen, sollten aber nur gewährt werden, wenn ernsthafte Sanierungs-Bemühungen erkenn- und nachweisbar sind.

Camilla Vanilla
00
25.6.2011, 13:14
wozu hat man eigentlich ein standard abo bezahlt

wenn die langfassung dieser und anderer interviews und artikel nur online und obendrein gratis zu haben sind?

da liest man einen artikel mit der guten alten zeitung, weil's so angenehmer ist und dann - muss man erst recht wieder an den pc und nachlesen. - ich ärgere mich darüber!

Karl Heiden1
01
25.6.2011, 14:02

Deshalb habe ich mein Abo auch gekündigt!

sensortimecom
00
25.6.2011, 12:19
liberal-demokratische Prinzipien tabuisieren?

Sie repräsentieren nach Einschätzung des Philosophen die beste aller Welten und aller Denkrichtungen aller Zeiten...

Jedes dynamisch sich entwickelndes System steht und fällt mit inkonsistenten Anfangsbedingungen und die zeigen sich oft sehr spät. Oft kann nur ein radikales Gegensteuern oder ein Neustart den Übergang in das nicht mehr beherrschbare Chaos verhindern.

Wie sollte das in einem System möglich sein, das seine eigenen, von unvollkommenen Menschen erdachten Prinzipien, auf die es beruht, als unantastbare Gesetze wertet (Gödel, schau oba!), als säkulare Offenbarung, quasi? Das keinen Widerspruch, ja nicht einmal Kritik in den Medien duldet?

Peter_23
05
25.6.2011, 10:50
Schon in den ersten zwei Absätzen finden sich Widersprüche

"Eine rein mehrheitliche Demokratie würde bedeuten..."

a. Die EU-Kommission ist keine demokratisch legetimierte Instanz.
b. In der EU regieren schon jetzt Minderheiten (Lobbyisten) im Rahmen der Kommissionen. Also eine Mehrheitsregierung zu etablieren, gegen Einzelinteressen kleiner Minderheiten in den Kommissionen, könnte der EU demektratiepolitisch nur gut tun.

"das Gegenstück dann eine größere Solidarität bei der Umverteilung wäre." (Griechenland)

Das was wir in Griechenland derzeit erleben ist keine Solidarität oder Hilfe für Griechenland. Sondern im Gegenteil, einige grosse Banken aus Frankreich und Deutschland werden weiter durchgefüttert.

rowdy
02
25.6.2011, 10:38
Ein Kanadier kritisiert die EU wegen der Migrationspolitik

Stark, eigentlich.

Camilla Vanilla
12
25.6.2011, 13:21
stark deshalb, weil kanada in sachen integrationspolitik wirklich einen

zukunftsträchtigen und guten weg gefunden hat. klappt halt dort besser als bei uns. warum also sollte jemand, der experte auf diesem gebiet ist, nicht sein wissen oder seine meinung kundtun?
erschreckte der blick über den tellerrand zu sehr?

rowdy
01
25.6.2011, 21:27
erschrecken nicht, aber verwundern tut der Blick.

Naemlich dann, wenn man sieht wie selektiv die Aufnahme von Menschen in Kanada vonstatten geht, und gleichzeitig mehr Freizuegigkeit in Europa verlangt wird.

Das sorgfaeltig Ausgewaehlte sich leichter integrieren als diejenigen, die halt gerade einen Platz im Boot ergattert haben, verwundert allerdings nicht.

Franz Klug
04
25.6.2011, 10:13
Sanftes Monster Brüssel oder die Entmündigung Europas

Taylor verschweigt, bzw. sieht nicht, dass die EU mit dem Neoliberalen Wirtschaftsprogramm, -
Steuern senken, Abbau von Sozialleistungen, privatisieren, niedrige Löhne, -
ein Programm, das auf EU Ebene auch von den Sozialdemokraten abgesegnet wurde, die sozialen Errungenschaften des europäischen Nationalstaates abräumt.

Und er sieht auch nicht das Demokratiedefizit, das immer noch vorherrscht und gut beschrieben wird
in H.M. Enzensberger "Sanftes Monster Brüssel oder die Entmündigung Europas". (Edition Suhrkamp, 2011)

Ratlos
02
25.6.2011, 10:00
Die Aussage "Frankreich rechtsaußen - das geht wegen der Globalisierung nicht" ist ja wohl lächerliche. Was ist wenn innerhalb kurzer Zeit viele Regierungen rechts-rechtsaußen werden?

China, Russland usw. interessiert das politische System anderer Länder nicht die Bohne, das hätte auf die Wirtschaft also keine Auswirkungen.

Irgendwie erinnert mich das Ganze an die Immobilienblase in US: da wurde auch nicht erwartet dass der ganze Markt auf einmal kippt.

Tumber Tor
00
25.6.2011, 08:35
...Europa, dessen ganze Existenz auf liberal-demokratischen Prinzipien aufgebaut ist und in das man nur beitreten kann, wenn man diese Prinzipien bejaht...

Wunderbar Herr Taylor, 100% Zustimmung.

Geilomobilo
10
25.6.2011, 07:41
Doppelmoral hin oder her ...

MEIN Autoverkäufer meint, dass die exzessive Regulierung der Banken voll angesagter is' als die Tob-in-Steuer !

jesus mohammed
00
25.6.2011, 01:40
In diesem sehr interessanten Film ist der Herr auch vertreten!

Also, Flasche Wein auf und Löte angesteckt: 75 Minuten über die wahren Hintergründe griechischer "Schulden".
Könnte die Standardredaktion ja ins Synchronstudio schicken...
http://www.debtocracy.gr/indexen.html

relatio subsistens
10
24.6.2011, 22:43

Taylor ist leider volle Kanne überschätzt (besonders vom Schönp*rn).

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