15 Wiener Studios im Test

Ratlosigkeit im Fitnesscenter

24. Juni 2011, 08:31
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    foto: stephanie hofschlaeger/www.pixelio.de

    Die Kosten für ein Probetraining variierten im Test zwischen null und 30 Euro.

    Foto: Stephanie Hofschlaeger/www.pixelio.de

Individuelle Beratung bei Probetraining oft unzureichend

Wien - Ein Gesundheitscheck sowie ein Probetraining unter Anleitung sind Voraussetzungen für einen Start im Fitness-Studio - insbesondere, wenn es sich um untrainierte oder ältere Personen handelt. Doch manche Betreiber nehmen es damit nicht so genau, wie ein Test des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) zeigt, der am 24. Juni im Testmagazin Konsument veröffentlicht wird.

Zwei Testpersonen der Generation 50plus haben 15 Wiener Fitness-Studios aufgesucht. Beiden hätte von bestimmten Geräten oder Übungen abgeraten werden sollen. Einer Testperson mit einer Bandscheibenvorwölbung wurde lediglich in drei Studios von der Benutzung bestimmter Geräte bzw. Übungen abgeraten. Generell ließ die individuelle Beratung teils stark zu wünschen übrig. Fragen zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen wurden in der Mehrheit nur zurückhaltend oder gar nicht gestellt. In sechs Fällen wurden die Testpersonen zudem nicht - wie angekündigt - durch eine Betreuungsperson begleitet, die etwa in die korrekte Benutzung der Geräte vor Ort einweist. Lediglich drei getestete Studios erhalten im Test letztlich ein "gut" (Selfness, Manhattan Nord und John Harris). Schlusslicht im Test ist das Fitness-Studio Fitinn.

Im Vorfeld durchchecken lassen

"Selbstverständlich trägt auch der Konsument Verantwortung dafür, was er oder sie sich zumuten kann. Wer vor dem Besuch eines Fitness-Studios nicht bereits zuvor regelmäßig trainiert hat, sollte sich im Vorfeld daher bei seinem Arzt auf etwaige Herz-Kreislauf-Probleme oder Erkrankungen des Bewegungsapparates durchchecken lassen", rät VKI-Gesundheitsexpertin Angela Tichy. "Das heißt aber noch lange nicht, dass Fitness-Studios auf eine professionelle Beratung und Einschulung verzichten können."

Die Kosten für ein Probetraining variierten im Test zwischen null und 30 Euro. Doch selbst wenn der erste Eindruck bei einem Probetraining positiv ausfällt, sollten die Bedingungen vor Abschluss eines Vertrages sorgfältig durchgelesen werden. Ein Entscheidungskriterium für ein Fitness-Studio wäre etwa, wie Klauseln zu Krankheit, Verletzungen und Urlaub geregelt sind - ob das Abonnement in derartigen Fällen weiterläuft oder auch unterbrochen werden kann. (red)

Details zum Test gibt es ab 24.6. im Juli-Konsument.

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 112
1 2 3
Madame xy
00

Fitnesscenter sind freie Gewerbe, jeder kann eines eröffnen, jeder kan dort arbeiten.
Es wäre an der Zeit, hierfür einheitliche Qualifikationen vorrauszusetzen.

g50p
 
00
14.7.2011, 16:36
Probetraining

1-2 kostenlose Probetrainings sind meiner Meinung nach selbstverständlich - wird das nicht akzeptiert liegt die Vermutung nahe, dass der Umsatz einen wesenttlich höheren Stellenwert einnimmt als Kundenzufriedenheit.

Tuncay
11
27.6.2011, 16:34

Bevor ich für 100 Euro im schicken Hochglanzpolierten Studio nix bekomme,geh ich lieber zu dem Diskonter ,dort krieg ich vielleicht auch nix,kost mi aber nur 20 Plärrer im Monat.

xxx...yyy...
11
27.6.2011, 10:43
ich halte mich von fitnesscentern seit jahren konsequent fern

und gehe dafür regelmäßig laufen, kicken, basketballspielen, schwimmen.

macht mehr spaß und ich muss mir nicht massenweise typen anschauen die sich mit den gewichten hinrichten - komplett falsches training in hinblick auf ausführung der übungen und viel zu viel gewicht und ihre asterix-mäßigen karikaturen von athletischen körpern (die schultern breit wie ein schrank und dazu spindeldürre beinchen oder von kopf bis fuß eine figur wie das michelinmännchen).

96%
01
27.6.2011, 14:50

naja, klar sind einige völlig undimensioniert trainiert, aber das, was sie karikaturen nennen, findet man da wie dort. zum beispiel im schwimmbad, wo das ergebnis einer komplett falschen ernährung diese freizeitoase auch nicht in frage stellt.

Der Austrainierte
41
26.6.2011, 20:10
Das FitInn, der Schlechtestabschneider im Test, ist

das beste, und kostengünstigste Studio überhaupt. Möge die Generation 50+(was für ein beknackter Terminus), die sich bislang noch nie Gedanken über die menschliche Anatomie und Sport zur Gesunderhaltung ihres Schnitzelsacks gemacht haben, dem Laden bitte, bitte fernbleiben.

rene maier70
00
27.6.2011, 13:45
ich trainiere schon fast 5 jahre im fitinn...

5 jahre im fitinn...

da ich früher leistungssportler war brauche ich keine
einführung...
aber was von fitinn geboten wird ist wirklich unter aller s..

alle neukunden sollten unbedingt eine einführung eines richtigen trainers in anspruch nehmen...
der kostet ebenfalls 20 euro...
und das geld ist sehr sinnvioll investiert...
weil die mitarbeiter bei fitinn sind leider für gar nix zu brauchen...
für alte hasen lohnt sich der preis und das mein studio 5 minuten von mir weg ist...

und alle geräte hat die man tatsächlich braucht...

Entfesselter Prometheus
00
26.6.2011, 13:59
Die größte Lachnummer,

Typen, die alle 20 Minuten rauchen gehen während dem Training im Fitnesscenter.

Angelika70
00
28.6.2011, 09:15

Und Typinnen, die dick und bunt geschminkt und auftoupiert in sportungeeigneten Stringtangas an der Gesundheitsbar lehnen und einen Drink nach dem anderen konsumieren.

Sabine Werner
00
26.6.2011, 09:33

Bin seit kurzem wieder im Fitness-Studio, aber ich bin froh wenn ich dort meine Ruhe habe - Trainerstunde habe ich am Anfang bezahlt - zwischendurch brauche ich keine Instruktionen mehr - und will diese auch nicht.

Postingname 2.0
01
26.6.2011, 10:53

So soll's ja auch sein. Beim ersten Mal eine Einweisung, ggf. mit Anleitung für gewisse Geräte, danach nur auf Nachfrage.

riddler2008
 
00
26.6.2011, 08:36
Der Test ist

natürlich nur bedingt aussagekräftig. Wie schon weiter unten erwähnt wird bekommt man für 100 €/Monat mehr als 20€/Monat.
Wenn ich aber wie z. B. im Club Danube über Trainer verfüge, dann sollten die auch hi und da einmal durch die Reihen gehen und die Kunden bei fehlerhaft durchgeführten Übungen ausbessern. Dabei braucht man nicht einmal eine Anamnese durchführen, da es sehr oft vorkommt, dass Übungen komplett falsch und leicht erkennbar durchgeführt werden (mit Schwung und viel Gewicht, falsche Position, etc.). Darauf könnte das Trainerpersonal sehr wohl hinweisen. Das wird aber im CD Donauzentrum niemals getan; in Erdberg war es da ein wenig anders.

Wötmasta
00
26.6.2011, 09:02
Ist wohl in den meisten Studios der Fall

meist dreht ein "Trainer" mit den Neuen eine erste Runde im Studio um die Übungen zu erklären, das wars dann allerdings auch schon - was sich danach abspielt kümmer keinen mehr. Da werden VIEL zu hohe Gewichte in vollkommen falscher Haltung irgendwie bewegt - mit dem Effekt daß alle Muskeln irgendwie und auch gar nicht beansprucht werden und außer, daß sich das vor allem junge Klientel die Gelenke und Sehnen ruiniert passiert genau gar nix.

Phryx Sodalis
00
25.6.2011, 18:54

Ein Problem im Fitnessbereich ist, dass es zu wenig (oder überhaupt keine?) Kooperationen zwischen verschiedenen Bereichen gibt. Die meisten Unternehmen vergeben entweder Zehnerblocks oder all inclusive- Karten. Wenn man mehrere Interessen hat und jeweils einmal pro Woche trainieren möchte, wirds wohl teuer. Dadurch sind die meisten gezwungen, sich für einen Club/Verein... zu entscheiden, was auch für die Anbieter nachteilig ist.

Phryx Sodalis
00
25.6.2011, 18:58

Nachtrag: Natürlich bieten John Harris und co ein umfangreiches Programm an. Ich dachte aber eher an eine Chipkarte zB für ganz Wien, bei der man in den teilnehmenden Clubs einmal bis unbegrenzt oft trainieren könnte. Die Erlöse würden dann abhängig von der Benutzung und nach entsprechender Vereinbarung aufgeteilt.

ravenna
00
26.6.2011, 11:15

Das bedeutet für die Betreiber weniger Geld, bei mehr Auslastung der Clubs. Ersteres ist unattraktiv für die Betreiber, zweiteres für die Kunden, was letztendlich auch auf die Betreiber zurückfällt.

Phryx Sodalis
00
27.6.2011, 00:34

Jein. Höhere Auslastung per se ist nichts Schlechtes.
Und preislich müßte man nicht die allerbilligste Schiene fahren. Ich würde für ein all inclusive- Angebot (bei dem ich aus allen möglichen Sportarten wählen könnte-natürlich nur solche aus vergleichbaren Preiskategorien) 100,- oder mehr pro Monat bezahlen.
Das Problem ist nur: wenn ich verschiedene Interessen habe, dann wird man preislich dafür bestraft, wenn man nur einmal pro Woche kommt. Dadurch entgehen den Clubs sehr viele Kunden (Annahme meinerseits).

ravenna
01
27.6.2011, 19:46

Mag sein. Die liebsten Kunden sind den Fitnesscentern aber immer noch die, die zahlen, aber (praktisch) nie kommen.

Poldi Fesch
05
25.6.2011, 17:23
Zwei Testpersonen der Generation 50plus haben

vielleicht waere es an der Zeit die 50+ auf 70+ anzuheben

echt1
01
26.6.2011, 13:53

ja bitte, mich nervt das 50+ auch schon mächtig, anfangs hab ich noch gelacht darüber, aber ehrlich, ich fühl mich mit 53 noch immer nicht wirklich alt, kränklich oder hilflos. aber durch solche artikel wird das immer wieder aufs neue aufgewärmt und suggeriert.

Poldi Fesch
01
26.6.2011, 16:50
vor allem ist

es kontraproduktiv. Ich mach nicht viel anderes als mit 30 auch. Bisserl weniger saufen halt u. nicht um 4 ins Bett u. um 9 auf der Piste. Ok. das war mit 20 :))
Das gibt es ja ein verwantes Problem
http://derstandard.at/130818642... Reisemarkt
Auch hier, Surf- u. Zelt ins auto und ab, wie mit 30

dabu dabu
00
25.6.2011, 15:31
unsinniger vergleich

es gibt eben für jeden geschmack/jedes geldbörsel ein studio. die miteinander zu vergleichen ist blödsinn. wenn ich 20 euro im monat zahle bekomme ich natürlich weniger als wenn ich 100 euro im monat zahle. das ist ja wie ein autovergleich zwischen mercedes und kia. na klar schneidet der mercedes besser ab...
ich zahle 70 euro im monat und habe ein tolles studio mit hallenbad und allem möglichen pipapo, dafür eine off-peak-karte, mit der ich nur bis 17 uhr trainieren kann. und ich nutze die karte viel, also ist 70 euro für mich ein guter preis. für leute die nur alle 2 wochen mal trainieren gehen wäre der deal natürlich trotzdem schlecht, insofern ist es unmöglich und unsinnig vergleiche anzustellen.

schurl12
08
25.6.2011, 15:16

ich mache seit 7 jahren bodyweight exercises zuhause...für mich kam ein fitnesscenter (aufgrund meiner trainingsphilosophie) nie in frage, aber ich frag mich, wer wirklich bereit ist, soviel geld im monat auszugeben...
deshalb:http://de.wikipedia.org/wiki/Eige... %C3%BCbung
für fortgeschrittene:http://www.beastskills.com/tutorials
die "trainingsgeräte" kosten einmalig: 20.-(klimmzugstange)+11.-(Bodenmatte)+80.-(2mal gerüstböcke für dips, barrentraining) = 111.-

gratis trinken
00
13.7.2011, 11:04

lässige seite, die beastskills. com

96%
01
27.6.2011, 13:15
"aber ich frag mich, wer wirklich bereit ist, soviel geld im monat auszugeben."

ich zum beispiel. warum? weil ich zu hause keinen platz habe (oder haben will) und niemanden in der familie stören möchte. "zu hause" soll ein ruhe- und rückzugsort sein und keine muckibude. ich muss keinen platz schaffen, nichts her-und wegräumen. im studio kann ich abschalten und ungestört trainieren.

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