Hands-On

MeeGo-Handy N9: Nokias sympathisches Stiefkind im Kurztest

Birgit Riegler , 26. Juni 2011, 14:08
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    Das N9 ist Nokias erstes Smartphone mit MeeGo (wobei es sich im Grund um eine Mischung aus Maemo 6 und MeeGo-Elementen handelt).

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    MeeGo 1.2 "Harmattan" zeichnet sich durch ein simples Bedienkonzept aus - es gibt einen Sperrbildschirm (links), von dem man zu drei Homescreens gelangt. Ein Screen zeigt alle vorhandenen Apps, einer die geöffneten Anwendungen in Live-Vorschaubildern und der Events-Screens listet alle Updates und Benachrichtigungen.

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    Die Quick Launch Bar gibt Zugriff auf Telefon, Nachrichten, Browser und Kamera und ist aus jeder Anwendung und von jedem Screen aus erreichbar, indem man den Screen vom unteren Bildschirmrand ca. einen Zentimeter raufschiebt.

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    Anwendungen werden nicht geschlossen, sondern mit dem Finger buchstäblich in den Hintergrund geschoben. Ein aktives Beenden der Apps ist nicht nötig, kann aber über den Screen mit den App-Vorschaufenstern vorgenommen werden. 

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    Hardware-Tasten gibt es auf der Frontseite des Geräts keine, so gibt es für die Kamera nur den Auflöser über den Touchscreen.

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    Zugriff auf wichtige Einstellungen erhält man, indem man in die linke obere Bildschirmecke auf das Akku-Symbol tippt.

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    Alle weiteren Konfigurationen können über das Einstellungen-Icon am App-Screen vorgenommen werden.  

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    Apps wie der Musik-Player wirken im Kurztest funktional. 

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    Die Tastatur weist einen guten Tastenabstand auf.

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    Der Browser mit Banner-artigen Top-Sites könnte noch eine Überarbeitung vertragen.

Smartphone mit intuitiver Benutzeroberfläche und überzeugender Hardware - Zukunft unsicher

Fast hätte man nicht mehr daran geglaubt, dass ein neues Smartphone von Nokia so viel positive Kritik bekommt, wie das nun vorgestellte N9. Das Gerät ist Nokias erstes (und vermutlich auch letztes) Smartphone mit MeeGo. Der finnische Hersteller setzt dabei auf eine simple Benutzeroberfläche, starke Hardware und ein individuelles Design. Bei der Präsentation konnte der WebStandard der N9 bereits kurz ausprobieren.

Problem Software

Obwohl Nokia etwa bei kapazitiven Touchscreens später dran war als die Konkurrenz, war die Hardware nie das Problem der Finnen. Leistungsstarke Komponenten und ein gut verarbeitetes Gehäuse sind in Nokias Portfolio öfter zu finden. Knackpunkt war bislang die Software, welche den Hersteller zum Sorgenkind der Handy-Branche abrutschen ließen. Da Symbian schon lange nicht mehr mit Apples iOS und Googles Android mithalten kann, ging das Unternehmen eine Kooperation mit Microsoft ein, die Nokia-Hardware mit Windows Phone 7 verheiratet. MeeGo, dessen gemeinschaftliche Entwicklung Nokia und Intel Anfang 2010 bekannt gegeben hatte, ist damit endgültig zum Stiefkind in Nokias Portfolio geworden. Immerhin ein Smartphone hatte CEO Stephen Elop für 2011 versprochen und dieses Versprechen nun eingelöst.

Design

Beim N9 hat sich Nokia für ein schlichtes, modernes Design entschieden. Das MeeGo-Modell verfügt über ein Unibody-Gehäuse aus Polykarbonat mit Abmessungen von 116,45 x 61,2 x 7,6-12,1 mm und wiegt 135 Gramm. Die micro-SIM-Karte lässt sich im laufenden Betrieb wechseln, der Akku ist allerdings fix verbaut und kann vom Nutzer nicht selbst getauscht werden. Der Kunststoff ist durchgehend (in Schwarz, Cyan oder Magenta) gefärbt, was kleine Kratzer weniger auffallen lassen soll. Obwohl aus Kunststoff, fühlt sich das N9 hochwertig an und liegt gut in der Hand.

Tasten gespart

Auf Hardware-Tasten auf der Vorderseite hat Nokia zur Gänze verzichtet, nur für Lautstärke und zum Einschalten gibt es seitlich zwei Tasten. Ob die Farben und Gehäuseform gefallen, liegt im Auge des Betrachters - auffällig und aus dem aktuellen Smartphone-Portfolio hervorstechend, ist das N9 allemal. Aufgrund des Kunststoffgehäuses soll zudem die Empfangsleistung besonders gut sein, was sich auch beim GPS-Empfang und somit den Navi-Funktionen bezahlt machen soll.

Display

Das Display aus Gorilla-Glas ist an den Kanten leicht abgerundet. Das für die Bedienung des Geräts zentrale Wischen über den Bildschirm ("Swipen") gewinnt durch diese Abrundung an haptischer Qualität. Der AMOLED-Touchscreen misst 3,9 Zoll und löst mit 854x480 Pixel auf - der aktuell durchschnittlichen Auflösung für Displays dieser Größe. Das Display ist leuchtintensiv und hell, die Lesbarkeit unter Sonneneinstrahlung konnte nicht getestet werden.

Akku

Ob der Screen negative Auswirkungen auf die Akkulaufzeit hat, wie bei einigen Smartphones mit AMOLEDs beobachtet wurde, muss ein längerer Test zeigen. Bei Displays dieser Art benötigen schwarze Bildbereiche zwar keinen Strom, helle Bereiche dafür mehr als LCDs. Nokia verspricht bei "üblicher Smartphone-Nutzung" eine Akkulaufzeit von eineinhalb Tagen, womit das N9 im Bereich aktueller Smartphones läge.

Kameras

Die Hauptkamera auf der Rückseite bietet eine Auflösung von 8 Megapixel bei Fotos, 720p bei Videos und wird von einem Dual-LED-Blitz unterstützt. Der Fokus wird durch Antippen am Display gesetzt, so wird etwa auch beim iPhone gezoomt. Die Fotos können direkt aus der Kamera-App heraus verschickt oder über verschiedene Social Media-Seiten veröffentlicht werden. Die Qualität der Aufnahmen konnte nicht überprüft werden, allerdings ist Nokia in der Vergangenheit hier nicht negativ aufgefallen. Für entsprechende Ergebnisse sorgt immerhin eine Carl-Zeiss-Optik. Auf der Vorderseite am unteren Rand ist auch eine zweite Kamera, hauptsächlich für Videotelefonie integriert.

Performance

Als Prozessor hat Nokia einen Single Core OMAP3630 mit 1 GHz gewählt, der für Grafikaufgaben von einer PowerVR SGX530 GPU Unterstützung erhält. Wieso sich Nokia nicht für einen Dual Core-Chip entschieden hat? Weil MeeGo das nicht benötige, so die Antwort des Herstellers. Im Kurztest zeigte sich das N9 bei Spielen, Videos und mehreren gleichzeitig geöffneten Apps auch tatsächlich sehr performant.

Datenübertragung

Neben Bluetooth 2.1 und WLAN 802.11a/b/g/n steht Near Field Communication (NFC) als Übertragungsmethode für Daten zur Auswahl. So kann das N9 via NFC mit kompatiblen Geräten, beispielsweise den Nokia Play 360° Lautsprechern, verbunden werden. Mobiles Bezahlen via NFC wird zum Marktstart allerdings noch nicht unterstützt.

MeeGo

Als Betriebssystem kommt MeeGo 1.2 "Harmattan" zum Einsatz, wobei es sich nicht um eine reine MeeGo-Version, sondern eine Mischung aus Maemo 6 und MeeGo-Elementen handelt. Obwohl sich die Entwickler beim Design der Icons stark an Symbian Anna angelehnt haben, unterscheidet sich die Oberfläche der Systeme doch grundlegend. Bei MeeGo gibt es keine Homescreens, die mit Apps und Widgets nach eigenen Vorstellungen belegt werden können. Stattdessen setzt Nokia auf ein dreiteiliges Konzept.

Dreigeteiltes Homescreen-Konzept

Neben einem Sperrbildschirm mit unterschiedlichen Wallpapers und der Anzeige von Benachrichtigungen, gibt es einen Screen für alle installierten Apps, einen Screen für Events und einen Screen für geöffnete Anwendungen. Zwischen den Screens wechselt man, indem man über mit dem Finger nach links oder rechts über das Display wischt. Damit das funktioniert, muss man direkt am gebogenen Glasrand ansetzen.

Einfacher Wechsel zwischen offenen Apps

Die Apps lassen sich nach eigenen Wünschen sortieren, in Ordner zusammenfassen kann man sie allerdings nicht. Der Screen mit den geöffneten Anwendungen zeigt die Programme und auch Browser-Fenster in kleinen Live-Vorschaufenstern. Befindet man sich in einem Programm, gelangt man durch das Wischen am Bildschirm nach links zurück zum Apps-Screen. Das Programm wird somit in den Hintergrund gelegt, Videos stoppen automatisch. Bei Videos offenbart sich auch die gute Grafik-Performance: schiebt man den Player in den Hintergrund wird das Video währenddessen weiter störungsfrei abgespielt bis das Fenster ganz verschwunden ist.

Zugriff auf wichtigste Funktionen

Wischt man mit dem Finger vom unteren Displayrand ca. einen Zentimeter nach oben, kommt die Quick Launch Bar mit den nach Nokias Ansichten vier wichtigsten Funktionen zum Vorschein: Telefon, Nachrichten, Browser und Kamera. Dieses UI-Element ist auch von iOS und beispielsweise Samsungs Touchwiz-Oberfläche für Android bekannt und kann beim N9 auch vom Sperrbildschirm aufgerufen werden.

Weitere Einstellungen

Zugriff auf wichtige Einstellungen wie zum Wechsel des Profils oder für die Internetverbindung erhält man durch Antippen der linken Bilschirmecke am oberen Display-Rand. Sämtliche tiefergehenden Einstellungen sind über ein eigenes Icon am App-Screen erreichbar. Hier bricht MeeGo etwas mit dem Bedienkonzept des "Swipens", denn um aus tieferen Menüebenen einen Schritt zurückzugelangen, gibt es einen Pfeil-Button. Weitere Funktionen wie Musik-Player oder Galerie-Anwendungen konnten im Test nur kurz ausprobiert werden, machten jedoch einen funktionalen Eindruck.

Browser

Skeptisch stimmt der Browser, der auf Basis von Webkit2 zwar HTML5, offenbar jedoch kein Flash unterstützt. Top-Sites werden in einer etwas unübersichtlichen Banner-artigen Ansicht dargestellt. Seiten luden im Kurztest immerhin in einer aktzeptablen Geschwindigkeit. Tabs gibt es nicht, zwischen offenen Fenstern muss man über den Screen für geöffnete Apps wechseln.

Event-Screen

Auf dem dritten Screen, werden sämtliche Updates und Nachrichten angezeigt. So landen hier gleichermaßen Benachrichtigungen zu E-Mails und SMS wie Twitter- und Facebook-Updates. Alle Konten können zentral über die Accounts-App verwaltet werden. MeeGo unterstützt dabei Microsoft Exchange, Google-Konten, Facebook und Twitter, aber auch Skype, CalDav-Kalender, Flickr, Picasa, YouTube sowie andere Mail- und SIP-Dienste.

Bei Diensten mit extrem häufigen Updates wie Twitter ist allerdings zu überlegen, ob man diese in einem Topf mit SMS und Mails werfen will. Immerhin können alle neuen Updates eines Dienste auf einmal als gelesen markiert und ausgeblendet werden. Zum Tippen von E-Mails und anderen Nachrichten wird auf eine Bildschirm-Tastatur zurückgegriffen, die sich im Test durch einen angenehmen Tastenabstand auszeichnete und sowohl im Hoch- als auch im Quer-Format genutzt werden kann.

Apps

Das Interface von MeeGo ist simpel und intuitiv zu bedienen. Widgets gibt es leider keine. Den größten Nachteil von MeeGo dürfte das magere App-Angebot ausmachen. Für die App-Entwicklung kommt das Framework Qt zum Einsatz. Damit werden auch Symbian-Apps entwickelt, weshalb nur eine leichte Anpassung für bestehende Apps nötig sei, damit sie auf dem N9 laufen. Einige wichtige Anwendungen sind bereits vorinstalliert. Dazu gehören Facebook, Twitter, Skype, Vimeo, eine App zum Aufsetzen eines WLAN-Hotspots, Foursquare, AP-Nachrichten und AccuWeather. Nicht fehlen darf natürlich auch eine Version des populären Games Angry Birds und Nokias eigene Navi-Anwendung Drive. Wieviele weitere Apps letztendlich über den Ovi Store für das N9 zum Marktstart zur Verfügung stehen werden, ist nicht bekannt.

Fazit

Ob das Homescreen-Konzept auch nach längerer Nutzung noch positiv auffällt, kann erst ein ausführlicher Test bestätigen. Mit der simplen Benutzeroberfläche und dem hervorstechenden Design kann das N9 nach dem Kurztest allerdings als gelungen bezeichnet werden. Umso unverständlicher wird die Entscheidung in Zukunft auf Windows Phone als primäres System zu setzen, hat man doch ein so starkes System in den eigenen Reihen entwickelt.

Die Plattform hat keine Zukunft, selbst wenn sich das N9 als Verkaufsschlager entpuppen sollte - das bekräftigte CEO Stephen Elop neuerlich in einem Interview mit der Zeitung Helsingin Sanomat. Elemente des N9, die am Markt besonders gut angenommen werden, sollen laut Nokia in zukünftige Smartphones einfließen. Das bezieht sich jedoch vor allem auf die Hardware und das Design. Zwar werden Updates für das N9 versprochen, wie lange die Unterstützung aufrecht erhalten wird, ist allerdings unklar. Das N9 kommt damit unter denkbar schlechten Vorzeichen auf den Markt.

Verfügbarkeit

Noch offen ist, wann und zu welchem Preis das N9 erhältlich sein wird. In Österreich wird es jedenfalls bei T-Mobile, A1 und 3 erhältlich sein, eventuell auch bei Orange, wobei hier noch Verhandlungen geführt werden. Von dem Gedanken, dass das Gerät in einem niedrigen Preissegment angesiedelt sein wird, muss man sich wohl gleich verabschieden. (Birgit Riegler/derStandard.at, 26. Juni 2011)

Kommentar posten
Posting 1 bis 25 von 272
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Sebastian Matkovich
 
00
28.8.2011, 15:45
bin erstaunt

bin erstaunt wieviele leute hier etwas über ein handy schreiben, von dem ich bisher dachte, dass es nur ein nischenprodukt ist. Es ist schön so viele wertvolle kommentare zu lesen. Zu der akkusache: so lange der usb-port nicht so instabil ist wie beim vorgänger können sie ruhig einen eingebauten akku ausliefern. Ich hoffe sehr, dass der usb-port stabil sein wird (in gedanken kreuze ich die finger) Ich hoffe, dass durch die fehlende hardwaretastatur die lebenszeit erhöht wird. Bin mir nicht sicher, ob das die lebenszeit vom n900 überhaupt reduziert hat.
Der erste gedanke bei nfc war öbb fahrkarten zu kaufen, das wär so stylisch, aber anscheinend wirds bei auslieferung noch nicht unterstützt. Ich hoffe es wird irgendwann...

Andreas Unterweger
00
29.6.2011, 10:15
wieso 7,6 - 12,1 mm

flexible
00
29.6.2011, 12:57

weil es nicht überall gleich dick ist.. es ist sowohl das glas als auch die rückseite leicht gebogen.. dadurch liegt es besser in der hand und das swipen fühlt sich besser(geführter) an...

gerhard maierhofer
01
28.6.2011, 16:41
es gibt ein neues spiel im ovi store ;-)

www.symbianlounge.com/at/?p=3822

ich mein dass so ein spiel in den store kommt... ;-)

Flexman
00
28.6.2011, 18:19

also der Link geht schon nicht mehr... ;)

welches spiel wärs denn gewesen?

flexible
00
29.6.2011, 12:59

geht offenbar wieder :)

gerhard maierhofer
00
28.6.2011, 18:24

das spiel hieß elpo und handelt von einem mann der eine plattform verbrennen möchte.

gerhard maierhofer
00
28.6.2011, 18:30

aber googeln und fündig werden!

4freedom
00
28.6.2011, 11:27
Warum ein N9 und kein Galaxy IIS?

Wer kauft freiwillig ein Auslaufmodell zum gleichen Preis wie ein Produkt, bei dem die Weiterentwicklung sicher ist? Bug Fixes?

Welcher professionelle Entwickler wird Apps für ein Dead End angehen?

Mein N900 war das letzte Nokia.

Warum ist Herr Elop noch im Amt?

Tobias
05
28.6.2011, 12:51
Irrelevant

Es ist für den Endkunden irrelevant, ob, was, wie weiterentwickelt wird.

Handys werden ja sowieso alle 1-2 Jahre getauscht und diese Zeit hält man auch ohne viele Updates durch.

Der junge Jim Kirk
00
27.6.2011, 18:22

Ist eigentlich ein genialer marketing schachzug vom elop. jeder zweite poster hier wird sich ein n9 kaufen nur um ihm eins auszuwischen. Nokia wird der extra rubel freuen.

Hoopy
00
27.6.2011, 22:00

Naja, das sind dann die potentiellen Searay-Käufer, die wegfallen.

Außerdem schmälert der seinen N9-Umsatz gewaltig, wenn er sagt, Meego hat sowieso keine Zukunft. Also so helle kann er dann doch nicht sein.

Der junge Jim Kirk
00
28.6.2011, 00:03

Na dann lies dir mal die postings hier durch, fast jede postulierte kaufentscheidung wird mit elop zu fleiß begründet.

flexible
00
29.6.2011, 13:00

nicht contra elop - pro meego ! :)

gerhard maierhofer
00
28.6.2011, 07:22

ja dashab ich mir auch schon überlegt, dass alles ein schmäh ist, weil so dumm kann er ja net sein.

Aber andererseits wenn ich mir sein internes memo in erinnerung rufe, wo er nokia eigentlich nur schlecht gemacht hat, dann glaub ich schon dass er eigentlich für wen anderen arbeitet.

SochinDani
02
27.6.2011, 18:15

ich glaub ich hols mir, schaut alles recht gut aus:

http://www.youtube.com/watch?v=B... re=related

derunbestechliche
00
27.6.2011, 13:52
Vielleicht ein alter Hut, jedenfalls...

will Asus mit seinem Netbook-Flachmann Eee PC X101 ein Netbook u.a. auf Basis MeeGo um $ 199 verkaufen.

LeChuck™
00
27.6.2011, 18:38

Samsung, Lenovo und Acer werden angeblich ähnliche Geräte mit MeeGo anbieten.

flexible
00
29.6.2011, 13:01
"it's alive !!!"

Stefan Weilhartner
 
00
27.6.2011, 14:14
da wird sich

vielleicht auch eine andere linux-distri entwickeln.
aber ein problem gibts schon bei den linux-distris. wenn ein hardwarehersteller eine gute distri baut, dann darf das die konkurrenz auch verwenden. das 'an einem strang' ziehen und sich die entwicklungskosten aufteilen hilft hier wenig.
vielleicht nur mit einer offiziellen supportstelle und einer zertifizierung des geräts.

mukl
00
27.6.2011, 15:52

das verstehe ich nicht ganz.

nokia hat ja auch eine eigene unfreie benutzeroberfläche gemacht.

und auf der ebene des kernels könnte man auch unfreie treiber schreiben. außerdem will ja ein hardware hersteller, dass seine produkte von möglichst vielen verwendet wird.

abgesehen davon glaube ich nicht, dass ein hersteller wie asus genug resourcen hat, um eine eigene linux distribution anzubieten. aber ich lass mich gern eines besseren belehren. :)

Mr. Konfuzius1
01
27.6.2011, 13:09
also ich hol mir jz sicher eins

allein schon wegen Elops Aussagen... Nahezu alle Apps sind übrigends freeware. Ich freue mich, dass die Linuxvariante noch einmal aufgegriffen wurde.

gerhard maierhofer
01
27.6.2011, 13:58

freeware interessiert mich nicht. Qualität möcht ich sehen.

Ronald Tekener
01
27.6.2011, 15:07

Die Gleichung Freeware=Mist bzw. Payware=Qualität stimmt einfach nicht. Es gibt Freeware, die Payware überlegen ist und umgekehrt. Pauschale Urteile kann man nicht fällen.

Ben Vassy
20
27.6.2011, 13:52

Sie müssen ja Insider-Informationen haben! Ich wüßt noch nicht mal, welche Applikationen es geben wird... Und Sie wissen sogar schon, daß sie Freeware sind! Ich bin beeindruckt.

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