Mehr als empfohlen

Multivitaminsäfte: Viel Süße, (zu) viele Vitamine

22. Juni 2011, 11:38

Bis zu acht Stück Würfelzucker pro Glas, ergab der Konsument-Test

Wien - Multivitaminsaft, das klingt per definitionem "gesund". Nach den Kriterien einer vom Gesundheitsministerium publizierten Getränkeliste wird allerdings die überwiegende Mehrheit der meist mit (zu) vielen Vitaminen angereicherten und sehr süßen Produkte als "wenig akzeptabel" eingestuft. "Am besten genießt man sie daher verdünnt mit Wasser", empfiehlt das Testmagazin "Konsument", das 18 Säfte kontrolliert hat. Wer sich gesund ernähre, könne auf vitaminisierte Produkte aber auch getrost verzichten.

Multivitaminsäfte werden vor der Abfüllung mit Vitaminen angereichert. Oft in hohen Dosen: "Wir fanden in etlichen Produkten bis zu dreimal so viel Vitamin C wie auf der Verpackung angegeben." Vitamin C baut sich nämlich bei der Lagerung ab, trotzdem müssen die Säfte auch am Ende der Haltbarkeit noch die vorgeschriebene Menge enthalten. "Also gehen die Hersteller auf Nummer sicher", so die Tester.

Mehr als empfohlen

Ein Volksschulkind sollte täglich 80 Milligramm Vitamin C aufnehmen, ein Erwachsener 100. Viele der untersuchten Säfte liefern pro Viertelliter-Glas aber deutlich höhere Mengen als insgesamt pro Tag empfohlen, kritisierten die Konsumentenschützer. Den Zusatz des ebenfalls praktisch flächendeckend verwendeten Betacarotin - hier wurden keine Werte überschritten - halten sie für schlicht überflüssig.

Nur elf der 18 untersuchten Erzeugnisse waren Fruchtsäfte, die zu 100 Prozent aus Obst bestehen. Nektare enthalten meist 50 Prozent Fruchtanteil sowie Wasser und Zucker. Allerdings lobte keiner der Testkandidaten auf der Verpackung den Saft als Nektar aus. Diese Information findet der Konsument erst in der Sachbezeichnung im Kleingedruckten auf der Verpackungsrückseite.

Nur verdünnen hilft

Die meisten Nektare sind aufgezuckert. Einige enthalten Süßstoff. "Aber auch dort, wo nicht nachgeholfen wurde, ist der Zuckergehalt hoch", haben die Analysen ergeben: "Wer sich ein Viertel Saft genehmigt, hat gleich einmal zwischen elf und 30 Gramm Zucker intus." Das sind bis zu acht Stück Würfelzucker pro Glas. Da hilft nur eines: mit viel Wasser verdünnen.

Eine Liste von Getränken, die vom vorsorgemedizinischen Institut SIPCAN (Special Institute for Preventive Cardiology And Nutrition) in Salzburg erarbeitet worden ist, unterscheidet zwischen idealen Getränken (Wasser, Mineralwasser, ungesüßte Kräuter- und Früchtetees, im Verhältnis 1:3 verdünnte Fruchtsäfte), akzeptablen Getränken (maximal 7,4 Gramm Zucker pro 100 Milliliter inklusive fruchteigener Zucker, keine Süßstoffe) und wenig akzeptablen Getränken (mehr als 7,4 Gramm Zucker pro 100 ml). Nur zwei der untersuchten Multivitaminsäfte gehen als "akzeptable" Durstlöscher durch. (APA)

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www.sipcan.at

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Posting 1 bis 25 von 36
1 2
fertigprodukt
20
20.7.2011, 16:25

dieser böse, böse fruchtzucker im obst. lieber unreifes obst verkaufen. ist sicher gesünder.

vor künstlichen vitaminen im saft sollte man sich mehr fürchten als vor dem natürlichen zucker.

PRESSE
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UNSINN

So viel Schmonsens tut weh.
Kein industriell hergestelltes Mittel (haben mit Lebensmittel nichts gemeinsam) kann gesunde Ernährung und Lebensstil ersetzen. Zu viel Vitamie ist das Blödeste was ich je gehört habe. Ist in unserer verdorbenen Umwelt eh schon kaum mit der Nahrung aufzunehmen. Die WHO Angaben bewegen sich an der untersten Grenze. Ein wirklicher Arzt empfiehlt f. einen Erwachsenen 1000-3000mg VITC bei Kranken gibt es Infusionen mit 10 oder 20 dkg VIT C So verhältes ies sich auch mit den anderen Vitalstoffkomplexen. Natürlich sollte man nicht sinnlos den Körper vollstopfen- Intelligente lassen sich den Vitamispiegel austesten ( Blut, Haaranalyse, Eav;) und füllen korrigierend auf.

Schädlich ist dieser verdammte Zucker (krebsfördernd)

Balkonbirke
20
UNSINN²

Ein Arzt hat Ernährung nur als ein Fach im Studium gehabt.
Als Ernährungswissenschafter sag ich Ihnen, dass es sehr wohl stimmt den Bedarf mit 100mg/d anzugeben!
Raucher brauchen etwas mehr, 150mg/d, Schwangere und Stillende auch. Eine fixe Obergrenze gibts nicht, da es nicht toxisch ist, wird aber zwischen 1000 und 2000mg/d angesetzt. Aber ein zu viel bringt rein gar nichts!

h 90
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Na wenn Sie Ernaehrungswissenschaft studiert haben, dann genieren Sie sich, dass Sie nicht wissen, dass gerade die Vitamin C Mengen seit Jahrzehnten heftigst und emotionell diskutiert werden.
Abgesehen, dass es massive rassische Unterschiede gibt. Bei extrem nordischen Voelkern redet man von 10 mg. Bei manchen Afrikaner von 150-200 mg. Bei Krebspatienten wird diskutiert ob nicht gaben von 8-30 Gramm helfen. Vitamin C ist ein starkes Antioxidant wo manche meinen umso mehr umso besser. Andere bestreiten das.
Die frueher 70 mg jetzt 100 mg sind halt ein ueber dem Daumen Wert.
Googlens mal nach Linus Pauling (der ist nur Doppelnobelpreistraeger, muss man nicht kennen).

fertigprodukt
00
20.7.2011, 16:26

rauchern sagte man doch auch einst, sie müssten viel vitamin a und e zu sich nehmen, weil sie zu wenig hätten.

dann kamen massenhaft krebserkrankungen bei rauchern - es dauerte eine zeit bis man draufkam, dass die vitamingaben die ursache dafür waren und nicht das rauchen.

PRESSE
00
UNSINN

Hustler
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23.6.2011, 15:53

Hat wer nähere Infos zu diesen "Innocent" Saftln? Gsund oder nicht?

NoComment
00
24.6.2011, 12:06

gsund. manch andere "smoothies" sind aber eher für den berühmten hugo. alles zusammen aber keine ersparnis für frisches obst und gemüse, weil beim herstellungsprozess vieles verloren geht, was mensch braucht. so gesehen ein netter snack, aber trägt weder zum wasserbedarf noch zum obst/gemüse bei. mit ach und krach darf man so einen gut gemachten smoothie als eine portion sehen (aber bitte net 5 davon trinken, das gilt nur 1x ;-) ).

Lilith Boessse
 
00
24.6.2011, 11:30
plastik, lkw, weichmacher, stinkiger benzin

alternative: frische früchte, einen blender: WIRKLICH frisch, OHNE konserverierungsstoffe bzw. nicht erhitzt, saisonales obst - und das haptische vergnügen!

eventl. noch haferflocken rein, traubenzucker, leinöl, jenachdem was für pläne sie noch haben für den tag....
macht spaß!!

Andreeeas
00

Die Frage war, ob die "Innocent"-Produkte gesund sind, oder nicht. Von ökologisch war nie die Rede.

LKWs und Benzin, sind in "Innocent"-Produkten nicht als Inhaltsstoffe angeführt. Ich bin mir sicher, dass beide Stoffe auch in Spuren NICHT in dem Produkt vorkommen.

Ich gehe sehr stark davon aus, dass PET-Flaschen als Verpackung verwendet werden. PET-Flaschen enthalten KEINE Weichmacher.

Wenn man sich nicht auskennt, muss man nicht unbedingt Unwahrheiten verbreiten.

NoComment
00
24.6.2011, 12:04

lustige vorstellung von ökologie. das obst hol ma mit dem auto vom bio-markt, weil das ist weniger schiach als wenn ich ein im großen (=effizienten) stil erzeugtes produkt kaufe. respekt.

Lilith Boessse
 
10
24.6.2011, 13:12
du holen obst vom markt, zermatschgern, trinken!

smoothi produzent:

holen obst von irgendwo (wahrscheinlich nicht vom produzenten direkt, sondern von einem ort, wo es hingefahren wurden)
dann: produzieren (energieaufwand)
dann: abfüllen in plastikflachen (die wurden energieaufwändig produziert, müssen wo hingebracht werden)
dann: das abgepackte zeug wird zum supermarkt gefahren (hoffentlich direkt und nicht über diverse vertriebe)
dann: du kaufen und heimbringen (du haben weichmacher im gesunden obstsaft, du haben plastik-müll und vor allem DEFINITV NICHT FRISCHES obst!!)

du verstanden?

NoComment
00
24.6.2011, 13:22

ich verstehen, aber du nix verstehen. ich bin wirklich ein fan von regionaler erzeugung und vermarktung, aber aus ökologischer sicht ist es besser, wenn dinge in großen mengen erzeugt werden. 1t äpfel von einem bauern werden halt wesentlich aufwendiger erzeugt und verteilt als 1000t von einem großen betrieb. die umweltbilanz eines selbsterzeugten smoothies schaut im durchschnitt sicherlich nicht besser aus, das ist ein irrglaube.

Lilith Boessse
 
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24.6.2011, 13:31
konsequenz?

keine bauern mehr?

NoComment
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24.6.2011, 13:45

nein. ich find regionale lebensmittel noch immer besser. reduziert man aber ein lebensmittel auf seinen zur herstellung und verteilung benötigten umwelteinfluss, was ich im übrigen als zu kurzfristig empfinde, so kommen teilweise sehr erschreckende tatsachen zu tage. mittel- und langfristig ist eine zentralisierung der lebensmittelproduktion aber katastrophal, imho.

Lilith Boessse
 
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24.6.2011, 13:53
mittel- und langfristig ist eine zentralisierung der lebensmittelproduktion aber katastrophal

versteh ich nicht.

aber ich versteh viel nicht ;O)

NoComment
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24.6.2011, 14:01

katastrophal, weil damit ganze staaten von lebensmittelprodukzenten abhängig werden und ganze landstriche nicht mehr gepflegt werden. und auf die lokalen bedürfnisse nicht mehr eingegangen werden kann.

der helghaner
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24.6.2011, 10:32

sind nicht gesund, obst trinkt man nur gebrannt und nicht zermatschkert ;-)

friedchicken
22
23.6.2011, 13:04

Für mich bleibt unergründlich, wieso man diese Säfte ÜBERHAUPT kauft und trinkt. Teuer, chemisch, zuckersüß. Wasser ist doch etwas köstliches, an und ab ein hohes C (sicher auch nicht gesund, aber doch ein bisschen hochwertiger als susisaft und co) oder ein gläschen cola (jessas). dieses systematische safttrinken macht ganz einfach nur blad und sonst nix.

Andreeeas
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Wissen Sie, was das Wort "chemisch" heißt?

DD1981
00
24.6.2011, 09:21

Im Wasser haben Fische liebe gemacht...

Lilith Boessse
 
00
24.6.2011, 11:26
na bitte,

mit viel sinnlicher energie das dann aufgeladen ist!

woher denken sie, kommt mineralwasser?
aus der flasche?

jMor
 
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23.6.2011, 19:07

Hohes C ist jetzt wirklich nicht hochwertiger als der Rest

Mark Syl
31
23.6.2011, 16:33
hm

ich versteh nicht, wie man wasser trinkt, wenns geniale säfte auch gibt. wasser schmeckt ja nach nix. möchte auch kein geschmackloses essen essen... also sparen sie sich ihr denken für andere. es gibt einen grund, geschmack und genuss

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