Wien - Der börsenotierte Büromöbelhersteller Bene hat seine operativen
Verluste im ersten Quartal 2011/12 beträchtlich reduziert. Das Betriebsergebnis
(EBIT) verbesserte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von minus
3,1 auf minus 1,3 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) drehte von minus 0,9 auf plus 0,9 Mio. Euro, wie das Unternehmen am
Mittwoch ad hoc mitteilte. Der Umsatz stieg um 18,5 Prozent auf 44,3 Mio. Euro.
Bene führt die Zuwächse auf die gezielte Steuerung des Produktportfolios in den
verschiedenen Absatzmärkten, den weiteren Ausbau der Eigenfertigung und die
Konzentration auf margenstarke Projekte zurück.
Für das Gesamtjahr 2011/12 erwartet der Vorstand der Gruppe den Angaben
zufolge aber "ein leicht negatives Ergebnis". Die Umsätze sollen sich weiter
deutlich verbessern. Es sei zwar von einem spürbaren Wirtschaftswachstum in der
Weltwirtschaft auszugehen, doch die Märkte und die Preisniveaus blieben sehr
volatil. 2010/11 hatte Bene einen konsolidierten Umsatz von 170,8 Mio. Euro
erzielt. Bene ist laut Eigenangaben Marktführer in Österreich und Nummer fünf in
Europa.
In den ersten drei Monaten des laufenden Fiskaljahres gingen die Umsätze in
Österreich um 30,8 Prozent auf 15,7 Mio. Euro zurück. In den anderen wichtigen
Absatzmärkten war die Entwicklung hingegen positiv - mit einem Umsatzzuwachs von
28,7 Prozent auf 11,8 Mio. Euro in Deutschland, einem von 3 auf 6,9 Mio. Euro
mehr als verdoppelten Umsatz in Großbritannien und einem Plus von 71,1 Prozent
auf 11,5 Mio. Euro im Segment Sonstige Märkte.
Zum Jahresauftakt floss ein Gutteil der Investitionen in Höhe von 1,8 Mio.
Euro (Vorjahresperiode: 1,4 Mio. Euro) in den Standort Waidhofen/Ybbs und in den
Ausbau und die Modernisierung des Schauraumes in London. Der Personalstand der
Bene-Gruppe erhöhte sich um 3,8 Prozent (47 Personen) auf 1.280 Mitarbeiter. (APA)